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Abomodell mit Vergütung nach gespielter Zeit

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  1. Abomodell mit Vergütung nach gespielter Zeit

    Autor: a user 31.10.19 - 09:40

    "Inmost übrigens ein gutes Argument gegen die von Google Play Pass vertretene Vergütungspraxis, Entwickler im Abomodell nach gespielter Zeit auszuzahlen. "

    Sehe ich genau andersherum. Ein Argument PRO.

    Der Gedanke, dass Spiele die Zeit künstlich strecken ist für mich kein valides Argument, da wenn sie das nicht unterhaltsam gestallten, niemand diese Zeit spielen wird.

    Die Spielzeit ist für mich (aus praktikabler Sicht) eine der besten Vergütungsmethoden.

  2. Re: Abomodell mit Vergütung nach gespielter Zeit

    Autor: LH 31.10.19 - 10:00

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Spielzeit ist für mich (aus praktikabler Sicht) eine der besten
    > Vergütungsmethoden.

    Am Ende ist nicht die Spielzeit für ein Spiel relevant, sondern was es in dieser Zeit geboten hat, also ob es einen für den Preis angemessenen Gegenwert geliefert hat.
    Ein Spiel kann auch in 10 Stunden für einen Vollpreis einen sinnvollen Gegenwert geliefert haben, wenn es in dieser Zeit z.B. mit aufwendiger Inszenierung eine packende Geschichte geliefert hat, über die man als Spieler auch danach noch nachdenkt.

    Mit einer Bezahlung nach Zeit sind solche Spiele kaum zu finanzieren, dann haben wir bald nur noch Rogue likes oder Grinder, bei denen viel Spielzeit mit wenig Entwicklungsaufwand erzeugt werden kann. Das sind an sich ebenfalls oftmals sehr unterhaltssame Spiele, aber eben nicht das Optimum oder gewünschte für jeden.

  3. Re: Abomodell mit Vergütung nach gespielter Zeit

    Autor: Bembelzischer 31.10.19 - 10:18

    So einfach geht die Rechnung aber nicht auf. Denn das kürzere knackige Spiel, über das du danach noch lange nachdenkst, ist auch das Spiel über das du danach noch lange sprichst. Was zu einem größeren Kundenkreis führt. Und damit den Wettbewerbsnachteil zum autogenerierten Spiel reduziert.

    Das Spielzeitabomodell mag nicht ideal in allen Situationen sein, aber - ähnlich wie Demokratie - fälle mir kein besseres Modell ein. Man könnte ggf. zum Abo-Preis noch die Möglichkeit geben *freiwillige* Trinkgelder zu geben. Aber dann hast du die Bitte danach im Spiel drin. Und dann statt Fremdwerbung plötzlich Eigenwerbung. Auch keine Lösung.

  4. Re: Abomodell mit Vergütung nach gespielter Zeit

    Autor: LH 31.10.19 - 11:07

    Bembelzischer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was zu einem größeren Kundenkreis führt.

    Das ist kein automatismus. Ein Spiel kann für einen kleinen Kreis sein Geld wert sein, eben durch die genannten Inhalten, aber dennoch kein Spiel für eine große Zielgruppe sein.
    Bei einem normalen Preis wäre so ein Spiel dann eventuell trotzdem rentabel, bei einer Zahlung nach Spielzeit wären die Mischung aus geringr Spielzeit + kleiner Zielgruppe fatal.

    > Das Spielzeitabomodell mag nicht ideal in allen Situationen sein, aber -
    > ähnlich wie Demokratie - fälle mir kein besseres Modell ein.

    Kein Abo wäre für viele Entwickler besser, ansonsten ein Model, bei dem ab einer Mindestspielzeit ein fester Betrag ausgezahlt wird, wäre für viele kleine Entwickler mit kurzen, aber hochwertigen Spielen, besser.

    > ggf. zum Abo-Preis noch die Möglichkeit geben *freiwillige* Trinkgelder zu
    > geben. Aber dann hast du die Bitte danach im Spiel drin.

    So etwas hat doch noch nie funktioniert.

    Am Ende bietet ein Zeitmodel nun einmal keinen Raum für Spiele, die nicht auf das sinnlose Strecken der Inhalte aufgebaut sind. In so einem Model werden viele gute Spieleideen sterben, oder nie entwickelt werden.
    Zwar können die Entwickler natürlich auch weiterhin außerhalb ihre Spiele anbieten, aber wie lange wird es dauern, bis Spieler nicht mehr dazu bereit sind, für Spiele einzeln Geld zu zahlen? Schon heute sind klassische Kaufspiele unter Android die Ausnahme.

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