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Der Fluch der Indie Entwicklung

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  1. Der Fluch der Indie Entwicklung

    Autor: deus-ex 16.02.17 - 10:27

    Als man noch zwingend Publisher brauchte hatte man quasi einen (Qualität) Filter.

    Klar werden jetzt dank Indie Entwicklungen auch Ideen umgesetzt die Publishern zu risikoreich waren. Aber es entsteht auch einfach zu viel Schrott.

  2. Re: Der Fluch der Indie Entwicklung

    Autor: Moe479 16.02.17 - 11:10

    früher gab es auch viel schrott, z.b. die ersten cds wurden mit ganzen kompilations aus abfall nebst einigen perlen gefüllt ... diese qual der wahl hatte man schon immer, ist ja auch z.b. bei büchern so.

  3. Re: Der Fluch der Indie Entwicklung

    Autor: shazed88 16.02.17 - 11:24

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als man noch zwingend Publisher brauchte hatte man quasi einen (Qualität)
    > Filter.
    >
    > Klar werden jetzt dank Indie Entwicklungen auch Ideen umgesetzt die
    > Publishern zu risikoreich waren. Aber es entsteht auch einfach zu viel
    > Schrott.

    Leider wird auch alter Ballast nicht so schnell (schnell genug?) gelöscht. Ich bin mir nicht mal sicher ob der überhaupt jemals gelöscht wird. Außer der Entwickler entfernt die natürlich aus dem Store selbst.

    Hauptsache man kann schreiben, dass man 10 Trillionen Apps im Store hat.

  4. Re: Der Fluch der Indie Entwicklung

    Autor: thecrew 16.02.17 - 11:25

    Das ist bei allem so was irgendwie auf den Markt geschmissen wird.
    Sei es Musik, Filme, Bücher.... Selbst Imbissbuden! Gibts heute alles im Überfluss.
    Ist es deswegen schlecht? Ich finde nicht. Ich mag Auswahl.

    Zudem wenn Spiele wirklich schlecht sind, dann bekommen sie dementsprechend auch eine "schlechte" Bewertung. Das kann man doch schon mal einfach als "Filter" nehmen.

  5. Re: Der Fluch der Indie Entwicklung

    Autor: m_jazz 16.02.17 - 11:27

    Ungefähr 90% des Publisher-Outputs ist Schrottware, nur fällt diese einem einfach nicht so auf, und taucht auf dem Radar der Spiele-Presse nicht auf.

    Und für die Miesere auf dem App-Store Markt sind nicht einfach "Indies" verantwortlich, sondern zehntausende kleine Firmen, insbesondere aus Indien und Fernost, welche mit billigst produzierten Titeln versuchen ein paar Brotkrumen abzukriegen. Diese sollte man nicht mit einzelnen oder kleinen Gruppen von Künstlern in einen Topf werfen.

    Letztendlich ist es aber die Schuld von Apple und Google, weil sie die Fluttore damals geöffnet haben und ohne Qualitätsansprüche jeden Schrott in den Markt gelassen haben. Es wäre damals an ihnen gewesen diese Welle gar nicht erst entstehen zu lassen, aber in Zeiten wo der Erfolg einer Plattform an der Anzahl an Apps im AppStore gemessen wurde, war Qualität wohl zweitrangig.

    Das selbe gilt übrigens heute für Steam. Auch dieser Marktplatz hat es versäumt Qualität zu bewerten, und so bleibt als einziger größerer Online Marktplatz für hochwertige Spiele nur noch Gog.com übrig.

  6. Re: Der Fluch der Indie Entwicklung

    Autor: Mithrandir 16.02.17 - 11:39

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als man noch zwingend Publisher brauchte hatte man quasi einen (Qualität)
    > Filter.

    Genau - deswegen gab es auch in den frühen Zweitausendern nur qualitativ hochwertige Spiele wie Ceasar IV, Tom Clancy's Rainbow Six: Lockdown, Gothic 3 oder Spider-Man 2: The Game.

    ;)

    Dass immer mehr Spiele auf den Markt kommen, will ich gar nicht leugnen, aber die Publisher als Qualitätsgarant herbeizuziehen, ist doch arg mutig.

  7. Re: Der Fluch der Indie Entwicklung

    Autor: F4yt 16.02.17 - 12:58

    Schönes Beispiel ist auch "Big Rigs" :D

    Das Publisher nicht unbedingt ein Qualitätsgarant sind, mag schon stimmen, allerdings fühlt es sich beinahe fast schon wieder so an, wie zu Atari Zeiten, als jeder Hans und Franz seinen Shit auf dem System veröffentlicht hat. Einziger Unterschied: Spiele sind inzwischen etwas gesellschaftsfähiger geworden. Was wohl auch damit zusammenhängt, dass die NES, SNES und N64 Kinder nun im "richtigen" Alter sind.

  8. Re: Der Fluch der Indie Entwicklung

    Autor: chefin 16.02.17 - 16:01

    Naja, publisher investieren nunmal Geld. Wer ausgibt will einnehmen. Also prüft man genauer, wenn man wenig Verlust machen will. Diese prüfinstant fällt weg, das Publishen ist so billig, das es Taschengeldtauglich wird.

    Ob nun wirklich alle Games Flops waren, die nicht jedem gefallen haben ist wieder ganz anderes Thema. Games die nur 10% der Menschen gefallen aber von 90% abgelehnt werden haben immer noch Gewinn gemacht. es MUSS dir garnicht gefallen, es muss nur ausreichend Anzahl Menschen gefallen, das es sich lohnt.

    Unter diesem Aspekt sind wenige echte Flops dabei. Und da auch Publisher als Profis nur Menschen sind, muss man eben damit leben das die auch mal Fehler machen

  9. Re: Der Fluch der Indie Entwicklung

    Autor: Menplant 16.02.17 - 16:21

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als man noch zwingend Publisher brauchte hatte man quasi einen (Qualität)
    > Filter.

    Dafür gibt es ja jetzt bald Steam Direct. Ob eine Paywall ein ernsthafter Ersatz für QA ist ... ich glaube eher nicht.

    Das aktuell Problem sehe ich in der Masse an vor allem auch guten Spielen. Man kommt der Spieleflut gar nicht mehr hinterher und im Zweifel greift der 08/15 Spieler zu den üblichen Mainstream AAA Games die ein größeres Marketingbudget als Produktionskosten haben.

    Viele Spieler hängen auch noch zu stark an dem Bedürfnis ausschließlich neue Spiele zu spielen, wonach auch die Shops ausgerichtet sind. Ältere Spiele sieht man nur noch wenn diese mit einem gewissen, bereits vorhandenen Bekanntheitsgrad in einem Sale aufpoppen.

    Für die Spieleschmieden ist es mittlerweile wichtiger ihre Stammkundschaft zu erhalten, als durch gute Spiele zu überzeugen. Ein Newcomer auf diesem Markt kann nur auf schnellen Erfolg hoffen.
    -> Dazu venturebeat

    F4yt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einziger Unterschied: Spiele sind inzwischen etwas gesellschaftsfähiger geworden.

    Spiele sind seit es Konsolen gibt gesellschaftsfähig. Nur die Spielerzahlen sind höher (das waren vor 40 Jahren aber wahrscheinlich schon +100 Million) und die Industrie "professioneller". Kommerz im Endstadium trifft es denke ich besser.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.17 16:22 durch Menplant.

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