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Vielleicht gibts auch einfach nur zu viele Anbieter?

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  1. Vielleicht gibts auch einfach nur zu viele Anbieter?

    Autor: rubberduck09 24.01.20 - 15:29

    Die einem größtenteils alle die selbe Scheisse für unterschiedlich viel Geld verkaufen wollen. Man hat schier nur die Wahl zwischen Pest und Cholera welche Werbeschnüffelsoftware im Hintergrund mitläuft.
    Das Angebot an Apps ist einfach viel zu groß als dass es noch gesund sein könnte in vielen Sparten.
    Man könnte auch einfach sagen: Der Markt wird immer perverser und der Gockel der am lautesten Brüllt macht das Geschäft und nicht der mit dem besten Produkt. Und das ist wiederum hochgradig Konsumentenfeindlich.

  2. Re: Vielleicht gibts auch einfach nur zu viele Anbieter?

    Autor: Profi_in_allem 24.01.20 - 15:52

    Liegt wohl auch an den Entwicklern. Die meisten Apps sind einfach schlecht programmiert. Einfach nur Schrott, den niemand braucht. Früher, wo hardwarenah programmiert wurde, gab es bessere Programme und Spiele. Liegt vielleicht auch daran, dass heute jeder Depp mit ner Umgebung etwas zusammen basteln kann. Früher mussten die Entwickler Code in C schreiben und das konnten nur die Wenigsten.

  3. Re: Vielleicht gibts auch einfach nur zu viele Anbieter?

    Autor: Hotohori 24.01.20 - 16:26

    Das sicher auch, aber je mehr Apps es gibt, desto geringer ist die Chance überhaupt ausreichend Geld mit der eigenen App zu machen, also wird weniger Geld in die Entwicklung gesteckt um mit weniger Geld trotzdem Gewinn zu machen. Und so ist das ein schier endloser Teufelskreis einer Abwärtsspirale.

    Das was (nicht nur) Mobile Apps da durch machen, hatten wir in der Vergangenheit schon mal: 1984, der große Videospiele Crash, weil zu viel Müll veröffentlicht wurde. Nur ist das heute dank der Größe etwas anders und es führt nicht gleich dazu, dass alles zusammen bricht. Aber wo das noch Enden soll weiß ich auch nicht. Die Stores müssten einfach selbst viel mehr auf die Qualität der Apps achten, tun sie aber nicht und so kann eben Jeder, der irgendwas zusammen klicken kann, eine App veröffentlichen.

    Wer da versucht mit Qualität zu Punkten, geht ein hohes Risiko ein direkt pleite zu gehen. Da muss man schon zu den großen Playern gehören um sich so etwas leisten zu können. Aber es ist eben wie auch bei Steam (PC), der gute Kram geht im Müll unter, außer man gehört zu den großen Playern.

  4. Re: Vielleicht gibts auch einfach nur zu viele Anbieter?

    Autor: KraftKlotz 24.01.20 - 16:50

    Zu dem Thema gibt es sehr interessantes Video und auch Golem hat schon mal darüber berichtet.
    Das Phänomen nennt sich doch "Hyper Casual Games", wo der Fokus ganz klar darauf liegt Arcadespiele mit Werbepausen zu kreieren.
    Möglichst günstig und schnell programmiert, vollgeladen mit Werbung und zum Absaugen aller möglichen Daten geeignet.

    Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=T9VbIj1o2sc

    Golem Artikel:
    https://www.golem.de/news/hyper-casual-games-30-sekunden-spielen-30-sekunden-werbung-1906-141165.html

  5. Re: Vielleicht gibts auch einfach nur zu viele Anbieter?

    Autor: nicoledos 25.01.20 - 13:23

    Du Bist wohl noch zu jung.

    Das Früher(TM) der AppStores. Das war die Sharewareszene. Die große Zeit der Basicdialekte, Pascal und Delphi. Da wurden Disketten, oder später auch CDs voll gepackte Software-Sammlunngen an irgendwelchen "Testversionen", deren Qualität auch nicht immer so toll war. Aus manchen wurden später sogar richtige Softwareprodukte, vieles aber auch nicht wirklich besonders wertig.

    Auch stand diese große um Sichtbarkeit kämpfende Gruppe an Einzelkämpfern und kleinen engagierten Softwarehäusern der Marktmacht der bereits groß gewordenen mit Kilometern an Regalfläsche gegenüber.

    Vieles mag sich geändert haben, Die Zeiten schneller, die Aufmerksamkeitsschwelle niedriger, die Zahlen sind heute Größer und die Hoffnung auf den großen Deal auch höher. Doch manches hat sich dann doch nicht geändert.

  6. Re: Vielleicht gibts auch einfach nur zu viele Anbieter?

    Autor: rubberduck09 25.01.20 - 15:28

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du Bist wohl noch zu jung.

    Ich bin Bj. '75 und kenne die Sharewareszene nur zu gut.

    Pearl hat damals(tm) mit Shareware Vertrieb angefangen der Tand der heute den Laden ausmacht kam dann nach und nach erst dazu.

  7. Re: Vielleicht gibts auch einfach nur zu viele Anbieter?

    Autor: Profi_in_allem 26.01.20 - 06:26

    Das tolle an der Shareware waren immer die 30 Tage Testversionen. Mit einem einfachn Hex-Editor konnte man aus der 0 eine 1 machen und hatte die Vollversion :) Oder CD Kopierschutzabfragen konnte man genauso umgehen. Es waren damals einfach entspanntere Zeiten.

  8. Re: Vielleicht gibts auch einfach nur zu viele Anbieter?

    Autor: Kakiss 27.01.20 - 00:31

    Ich bin ja auch davon "fasziniert" wofür alles Geld verlangt wird oder Werbung eingeblendet wird.

    Wo man am Desktop PC schier seit anbeginn der Zeiten verwöhnt mit kostenloser Software wird, seien es um Musik oder Videos abzuspielen, Bilder zu betrachten, Archive zu komprimieren, Gifs zu erstellen, Emulatoren, Dateibrowser etc.
    Wird bei den ganzen "smarten" Geräten die Hand aufgehalten.

    Die Funktionalität ist dabei auch eher begrenzt (nett ausgedrückt), im Gegensatz zu den "großen" Geschwistern am PC.

    Ganz dreist sind Sachen wie Ports von Community-Projekten, wie Freedoom, die dann Geld kosten.

    Also ja, einerseits zu viele Anbieter, andererseits viel Crapware.

    Was noch hinzukommt, bei Stores weiss man einfach nie, wann die Software schlicht gestrichen und gekickt wird.

  9. Re: Vielleicht gibts auch einfach nur zu viele Anbieter?

    Autor: unbuntu 27.01.20 - 16:15

    Das finde ich gerade bei Android auch schlimm und hat eher dazu geführt, dass ich kaum noch mitm Smartphone spiele. Man sucht was, findet 1000 Apps und 999 davon sind mit Werbung und Ingameitems überladen.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

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