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Wer kann sich das leisten?

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  1. Wer kann sich das leisten?

    Autor: berritorre 24.01.20 - 17:10

    Sehr spannend zu lesen. Aber wer kann es sich bitte leisten erstmal 10 Spiele zu entwickeln und rauszuhauen bis man dann vielleicht mal etwas Geld verdient?

    Und wie er sagt, war vermutlich sogar noch Glück dabei.

    "Bevor ich Card Crawl im März 2015 veröffentlicht habe, hatte ich bereits rund zehn andere Spiele veröffentlicht, die alle von sehr wenig bis nichts verdient hatten"

    Da muss man schon sehr idealistisch sein, um das durchzuziehen, zumal er da ja bereits von der Frau durchgefüttert wurde. Das macht auch nicht jede mit und kann sich auch nicht jeder leisten.

  2. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: Profi_in_allem 24.01.20 - 17:42

    Das Leben ist aber so. Jeder, der am Ende erfolgreich ist mit was auch immer, hat den Erfolg nicht beim ersten Versuch gehabt. Sondern nach zig Versuchen. Immer wieder probiert weil die Leute an ihre Sache glauben.

  3. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: berritorre 24.01.20 - 18:27

    Ja, aber das sieht mir persönlich schon nach einem recht hohen Aufwand und Risiko aus, für den zu erwartenden Return on Investment.

    "Seinen Angaben zufolge war 2017 das bislang kommerziell erfolgreichste Jahr für sein Studio Tinytouchtales . Rund 130.000 US-Dollar brachte Card Thief ein, Miracle Merchant kam auf 80.000 US-Dollar und Card Crawl immer noch auf rund 69.000 US-Dollar."

    Ich meine OK, er kommt auf ca. 300.000 US-Dollar in 2017. Das ist schon ganz OK. Aber da muss er ja auch noch seine Kosten davon abziehen und natürlich auch mit den schlechten Jahren verrechnen. So wie ich es verstanden habe, hat er ja mittlerweile auch ein Team und die wollen sicher auch was verdienen.

  4. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: ElMario 24.01.20 - 22:37

    Ob CoinMaster auch an sein Produkt glaubt und ganz viel Idealismus und Herzblut in die "Entwicklung" gesteckt hat ? ;D

  5. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: lestard 25.01.20 - 00:10

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, aber das sieht mir persönlich schon nach einem recht hohen Aufwand und
    > Risiko aus, für den zu erwartenden Return on Investment.
    Genau das ist ja die Aussage des Artikels. Es funktioniert nicht bei jedem, man braucht Glück, man muss lange am Ball bleiben und darf nicht einfach nur das machen, was alle anderen auch tun. Und wer nicht bereit ist, dieses Risiko einzugehen, der sollte halt lieber nicht Spieleentwickler werden.

  6. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: Arnold Rauers 25.01.20 - 11:06

    Hey,

    wollte hier kurz noch mal was nachreichen, da ich es im Interview erzählt habe es aber rausgenommen wurde.

    Die 10 anderen Spiele habe ich in der Zeit von 2011-2014 in Hobby-Arbeit veröffentlicht. Zu der Zeit habe ich Fulltime bei Gameduell und Wooga gearbeitet und dann jeden Abend ca. 4-6 std an meinen eigenen Spielen. Auch das würde ich keinem empfehlen. Ende 2013 stand ich kurz vor dem kompletten Burn Out und ich musste das Risiko als Freiberufler zu scheitern einfach in Kauf nehmen, um meinen Traum wahr werden zu lassen. 2014 habe ich dann von ca. ¤14000 (mein Erspartes) gelebt und in den ersten 4 Monaten 2015 vom Gehalt und Wohlwillen meiner Frau. Im Mai 2015 kam dann die erste Zahlung von Apple. Seit dem bin ich profitabel.

  7. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: gollumm 25.01.20 - 12:50

    Arnold Rauers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hey,
    >
    > wollte hier kurz noch mal was nachreichen, da ich es im Interview erzählt
    > habe es aber rausgenommen wurde.
    >
    > Die 10 anderen Spiele habe ich in der Zeit von 2011-2014 in Hobby-Arbeit
    > veröffentlicht. Zu der Zeit habe ich Fulltime bei Gameduell und Wooga
    > gearbeitet und dann jeden Abend ca. 4-6 std an meinen eigenen Spielen. Auch
    > das würde ich keinem empfehlen. Ende 2013 stand ich kurz vor dem kompletten
    > Burn Out und ich musste das Risiko als Freiberufler zu scheitern einfach in
    > Kauf nehmen, um meinen Traum wahr werden zu lassen. 2014 habe ich dann von
    > ca. ¤14000 (mein Erspartes) gelebt und in den ersten 4 Monaten 2015 vom
    > Gehalt und Wohlwillen meiner Frau. Im Mai 2015 kam dann die erste Zahlung
    > von Apple. Seit dem bin ich profitabel.

    Danke für die offene Schilderung. Viele machen sich gar nicht bewusst, wie steinig der Weg der meisten Unternehmer am Anfang war.

  8. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: berritorre 27.01.20 - 20:46

    CoinMaster? Verstehe den Kommentar nicht.

  9. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: berritorre 27.01.20 - 20:50

    Logisch. Es ist immer ein Risiko sich selbständig zu machen, eine Firma zu gründen, etc.

    Aber das ist halt mein Punkt: Ich hier das Verhältnis zwischen Risiko ond was dann eventuell dabei rauskommt zu hoch. Er scheint ja nach Aussage des Artikels einer der wenigen zu sein, der wirklich Geld macht. Und das was er so einnimmt finde ich jetzt nicht so prickelnd, wenn man dabegenstellt, wieviele auf der Strecke bleiben und eben nicht in die schwarzen Zahlen kommen.

    Naja, vermutlich ist halt Spieleentwickler sehr hip als Beruf und damit zieht es viele an, die gerne so einen "coolen" Job hätten und dadurch wird es noch enger. Und viele überlegen sich das Risiko vorher nicht oder denken dass es leicht verdientes Geld ist.

  10. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: berritorre 27.01.20 - 20:55

    Danke, dass du dich gemeldet hast und noch ein paar Zusatzinfos nachgereicht hast. Respekt vor dem was du erreicht hast. Das Risiko auf sich zu nehmen finde ich schon enorm. Denn da kann einiges auf dem Spiel stehen, selbst die Beziehung.

    > Die 10 anderen Spiele habe ich in der Zeit von 2011-2014 in Hobby-Arbeit veröffentlicht.
    Sowas habe ich mir schon fast gedacht, konnte man aus dem Text aber nicht erkennen.

    > Zu der Zeit habe ich Fulltime bei Gameduell und Wooga gearbeitet und dann jeden Abend
    > ca. 4-6 std an meinen eigenen Spielen. Auch das würde ich keinem empfehlen.
    > Ende 2013 stand ich kurz vor dem kompletten Burn Out und ich musste das Risiko als
    > Freiberufler zu scheitern einfach in Kauf nehmen, um meinen Traum wahr werden zu lassen.
    Das wundert mich nicht. Wenn du nach den 8h im "normalen Job" jeden Tag (und vermutlich auch das eine oder andere Wochenende) noch 4-6h für deine eignen Spiele angehängt hast. Respekt vor der Motivation, gut für dich, dass du aber die Reisleine gezogen hast bevor es zu spät war.

    > 2014 habe ich dann von ca. ¤14000 (mein Erspartes) gelebt und in den ersten 4 Monaten 2015
    > vom Gehalt und Wohlwillen meiner Frau. Im Mai 2015 kam dann die erste Zahlung von Apple.
    Hut ab vor dem Mut das durchzuziehen. Hut ab vor deiner Frau, die das mitgemacht hat. ;-)

    > Seit dem bin ich profitabel.
    Ich wünsche dir auch weiterhin Erfolg und das Quäntchen Glück, das man neben Talent und Willen auch noch braucht.

  11. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: berritorre 27.01.20 - 20:56

    Richtig. Viele sehen nur, wenn die dann richtig abkassieren. Dass die vorher oft richtig ranklotzen mussten, vieles riskiert haben und sicher auch oft gelitten haben, das sehen die wenigsten. Und den wenigsten ist das alles in den Schoss gefallen.

  12. Re: Wer kann sich das leisten?

    Autor: AciidAciid 01.02.20 - 14:27

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehr spannend zu lesen. Aber wer kann es sich bitte leisten erstmal 10
    > Spiele zu entwickeln und rauszuhauen bis man dann vielleicht mal etwas Geld
    > verdient?
    >
    > Und wie er sagt, war vermutlich sogar noch Glück dabei.
    >
    > "Bevor ich Card Crawl im März 2015 veröffentlicht habe, hatte ich bereits
    > rund zehn andere Spiele veröffentlicht, die alle von sehr wenig bis nichts
    > verdient hatten"
    >
    > Da muss man schon sehr idealistisch sein, um das durchzuziehen, zumal er da
    > ja bereits von der Frau durchgefüttert wurde. Das macht auch nicht jede mit
    > und kann sich auch nicht jeder leisten.


    Die Antwort ist Beharrlichkeit.
    Schau dir dazu den Film THE FOUNDER an, gibt es aktuell auf Netflix.

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