Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Nächste Xbox: Cliff Bleszinski schaltet…
  6. Thema

Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: Anonymer Nutzer 15.04.13 - 02:05

    Welche Spiele waren das, dass es da keine Demo von gab?
    Bei jedem Produkt am Markt kann es vorkommen, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden, klaut man es sich deshalb?

  2. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: Anonymer Nutzer 15.04.13 - 02:05

    Welche denn?

  3. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: sofias 15.04.13 - 02:07

    an dem schlamassel sind die publisher schuld die es machen, und die gamer und entwickler die es mitmachen.

    wenn den zensurkram niemand mehr bezahlt bleibt mehr für entwickler übrig.

  4. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: Anonymer Nutzer 15.04.13 - 02:08

    Natchil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ohne böse Kriminelle und Terroristen gäbe es keine Kompletüberwachung
    > und ohne Junkies keine Drogen.

    Ich seh nichts falsches in der Aussage.
    Was Mona Lisa damit zu tun hat, weiß ich nicht. Ein Museum kann mal schlecht mit der Realität vergleichen, sonst bräuchte man auch nicht mehr Sehenswürdigkeiten besichtigen.

  5. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: M.Kessel 15.04.13 - 02:20

    DRM ist in erster Linie dafür da, damit in den ersten 2 Wochen das Spiel verkauft wird, und nicht einfach weitergegeben wird. Die errsten 2 Verkaufswochen sind entscheidend.

    Dieser Mechanismus hat sich in letzter Zeit als unwirksam erwiesen, da es mittlerweile 0-day cracks gibt.

    Letztendlich ist der always-on Müll die Konsequenz daraus.

    Mich hat man dadurch persönlich als Kunden komplett verloren, da ich mich weigere in einen Singleplayergame eine Verbindung aufzubauen, mit der nachvollzogen werden kann wann ich was spiele.

    Das positive an Schwarzkopien ist allerdings die Tatsache, das die Preise im Rahmen bleiben müssen, und nicht diese Fantasiewerte wie bei bestimmten Konsolenspielen erreichen können. EA ist aber auch hier die unrühmliche Ausnahme, da dort die Gestalten aus der Finanzbuchhaltung die volle Kontrolle über das Unternehmen zu haben scheinen.

    Ich kaufe lieber alte Spiele bei GOG ohne DRM, als die neuen mit Kaufschutz versehenen Machwerke.

    Meiner persönlichen Meinung nach sind sie mittlerweile schon bei Kaufschutz, und nicht nur Kopierschutz angekommen.

  6. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: sofias 15.04.13 - 02:24

    am intereressantesten an den humble bundles ist das für die linux-versionen mehr bezahlt als die für windows. ich denke das beschreibt die kultur hinter "geistigem eigentum" ganz gut.

  7. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: Anonymer Nutzer 15.04.13 - 02:26

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die "Raubkopie", von der du sprichst ... also die unrechtmäßige
    > Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Materialien ... existiert
    > schon seit der erste "Urheber" ein Werk veröffentlicht hat. Der Mensch lebt
    > und lernt durch die "Kopie"!

    Der Mensch lernt nicht durch die Vervielfältigung von Bioshock oder FarCry 3 (meine Meinung, hier muss man einfach differieren)
    Kopien zum Zwecke der Lehre sind aus gutem Grund im Urhebergesetz als legal geregelt.


    > Das heißt jetzt natürlich nicht, dass das wiederum im weltweiten Netz oder
    > unter der Hand in Ordnung ist. Aber es heißt ebenso, dass es ein Kampf
    > gegen Windmühlen ist. Auf der einen Seite haben wir die Firmen, die
    > inzwischen so geldgierig geworden sind, dass sie jeden noch so kleinen
    > Schritt des Kunden bezahlt haben möchten. Auf der anderen Seite haben wir

    Weil die Ausgaben eben auch immer mehr steigen. Nur vergisst du, dass niemand zum Spielen gezwungen wird. Will man das Geld nicht ausgeben, dann darf man eben auch nicht spielen. Ich würde auch gerne nen Porsche fahren, klau mir deshalb aber keinen.
    Es werden hier teilweise 50Mio in ein einzelnes Spiel investiert. Das sind riesige Summen, die wollen wieder eingenommen werden! Es erscheinen immer weniger Innovationen in der Spieleindustrie, weil diese einfach viel zu viel Risiko bergen. Ja mein Gott, das sind private Unternehmen und nicht die Wohlfahrt. Aber ich betone es noch einmal: niemand wird gezwungen ein Spiel zu spielen. Und wenn man es möchte, dann muss man eben dafür bezahlen. Punkt.

    > die Kopierer, die sich ins Fäustchen lachen, dass der "ehrliche" Kunde jede
    > Gängelung inzwischen ohne Murren erträgt. Und beide Seiten hacken
    > aufeinander herum bzw. leben voneinander: Ohne die "Raubkopierer" geht den
    > Firmen das Schreckgespenst verloren, mit welchem sie die Kunden noch weiter
    > einschränken können. Und sofern die Firmen keine DRM-Maßnahmen billigen /

    was haben denn Unternehmen davon Kunden mit always-on Maßnahmen "einzuschränken", wenn nicht der Kampf um höhere Absätze (die nachweislich vorhanden sind)?

    > nutzen, stehen die "Raubkopierer" wiederum ohne Rechtfertigung auf weiter
    > Flur. Was ist jetzt besser? Nun das muss Jeder für sich selbst
    > entscheiden.

    Die meisten dieser Firmen (nicht alle!) leben am Existenzminimum, von Geldgeilheit kann nicht die Rede sein. Wenn Millionen in etwas investiert werden, dann will man einfach auch, dass sich die Investition lohnt. Du gehst sicherlich auch hart arbeiten um über die Runden zu kommen und willst, dass deine Arbeit gerecht entlohnt wird, oder?

    > Aber es ist ein Irrglaube, dass die "Kopie" die ganzen DRM-Maßnahmen
    > angestoßen oder verschuldet hat. Das ist Propaganda der Unternehmen, die
    > man schlucken soll. Letztendlich ist es aber das Ziel jeden Schritt bezahlt
    > zu bekommen, jede Minute Musik, jede Sekunde Film ... das ist das erklärte
    > Ziel. Und jeder Kauf von "Sim City", "Diablo 3" oder einem anderen

    Wie wäre es mit einfach nicht kaufen? Gehst du in den Laden und klaust Äpfel, weil die böse Apfelindustrie jedes Gramm bezahlt haben will?

    > Datenmüll derart gibt den Unternehmen noch mehr Recht! Ich für meinen Teil
    > habe damit begonnen alte Klassiker aus den DOS-Zeiten schnell noch
    > "einzulagern", sofern man sie käuflich erhalten kann. Lieber zahle ich gern
    > 70 EUR für ein "The Elder Scrolls: Daggerfall", um auch die schöne Box im
    > Schrank zu wissen ... obgleich es auch inzwischen kostenfrei zum Download
    > bereit steht und auch bereits in der DOSBOX eingerichtet ist und gut
    > funktioniert. Warum mache ich das? Aus einem einzigen Grund: Um diese Werke
    > für mich und Andere zu erhalten. Damit ich später auch diese Erinnerungen
    > teilen kann! Denn irgendwann werden auch die heutigen Spiele in das gewisse

    Lobenswerte Einstellung.

    > Alter kommen. Mit dem Unterschied jedoch, dass sie dann nicht mehr so
    > einfach funktionieren. Denn einmal Hand aufs Herz: Wer glaubt denn
    > wirklich, dass die Hersteller ihren Versprechungen nachkommen die Spiele
    > nachträglich von ihren DRM-Maßnahmen zu befreien, wenn die Kunden schon nur
    > eine Aufmerksamkeitsspanne haben, die noch geringer ist als der
    > Flügelschlag eines Kolibris? Das einzige Spiel, welches tatsächlich
    > nachweislich von seiner Kontenbindung jemals befreit wurde war "FEAR 2".

    War es nicht bei einem AC Teil auch so (dachte, ich hätte da was im Hinterkopf...)
    Aber Gegenfrage: Welches always-on Spiel wurde abgeschalten, das sich jetzt nicht mehr spielen lässt, weil ein Entwickler keinen Patch dafür rausgebracht hat?

    > Alle Anderen stehen mit ihrem Versprechen noch aus, vorzugsweise werden
    > dies leere Versprechen sein und in drei bis vier Jahren werden die ersten
    > Produkte dann wohl den Status "Datenmüll" erreicht haben. Es geht und ging
    > den Herstellern gar nicht nur um die "Kopie", sondern auch einfach den
    > Kuchen wieder komplett bei sich zu wissen. Der Kunde darf in den Augen der
    > Manager kein "Gebrauchtspiel" kaufen, ohne dass sie daran mit verdienen.

    Naja, irgendwie müssen eben die zunehmend steigenden Entwicklungskosten auch gedeckt werden. Das ist eben ein Versuch.

    > Obgleich die Rechtssprechung inzwischen bestätigt hat, dass der
    > Weiterverkauf gebrauchter Lizenzen komplett in Ordnung ist ... weigern sich
    > die Firmen das so zu akzeptieren und nutzen die Lücken. So wird der Kunde

    völlig legitim, oder? Das sind private Unternehmen, die müssen auch sehen, wo sie bleiben...

    > gezwungen sich an einen Dienst oder Konto zu binden und hat nicht einmal

    "gezwungen" wird gar niemand etwas. Es tun immer alle so, als wäre der Mensch nicht mehr in seinem Handeln frei.

    > wirklich sein Nutzungsrecht zugestanden bekommen. Denn man kann jederzeit
    > ein Konto löschen, aberkennen oder einschränken. Aber in der blinden
    > Akzeptanz sehen Viele das nicht einmal mehr!

  8. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: Anonymer Nutzer 15.04.13 - 02:31

    M.Kessel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DRM ist in erster Linie dafür da, damit in den ersten 2 Wochen das Spiel
    > verkauft wird, und nicht einfach weitergegeben wird. Die errsten 2
    > Verkaufswochen sind entscheidend.

    naja, zu 50%

    > Dieser Mechanismus hat sich in letzter Zeit als unwirksam erwiesen, da es
    > mittlerweile 0-day cracks gibt.
    >
    > Letztendlich ist der always-on Müll die Konsequenz daraus.

    bingo.

    > Mich hat man dadurch persönlich als Kunden komplett verloren, da ich mich

    und zig andere gewonnen, Einzelschicksale interessieren da nicht.

    > weigere in einen Singleplayergame eine Verbindung aufzubauen, mit der
    > nachvollzogen werden kann wann ich was spiele.

    warum? einfach so? fühlst du dich dadurch beobachtet und hast Angst?

    > Das positive an Schwarzkopien ist allerdings die Tatsache, das die Preise
    > im Rahmen bleiben müssen, und nicht diese Fantasiewerte wie bei bestimmten

    Angebot - Nachfrage regelt den Preis, insofern ist dein Argument richtig.
    Hat aber auch zur Folge, dass die Spiele qualitativ nicht zugewinnen, wie sie könnten.

    > Konsolenspielen erreichen können. EA ist aber auch hier die unrühmliche

    Müssen die Spiele, da Sony und Microsoft verdammt hohe Lizenzgebühren verlangen und afaik teilweise 200.000$ für einen Patch bei der PS3

    > Ausnahme, da dort die Gestalten aus der Finanzbuchhaltung die volle
    > Kontrolle über das Unternehmen zu haben scheinen.
    >
    > Ich kaufe lieber alte Spiele bei GOG ohne DRM, als die neuen mit Kaufschutz
    > versehenen Machwerke.

    da kaufe ich auch gerne mal

    > Meiner persönlichen Meinung nach sind sie mittlerweile schon bei
    > Kaufschutz, und nicht nur Kopierschutz angekommen.

    Zum Glück zwingt niemand einem ein Spiel zu spielen.
    Außer man ist süchtig.

  9. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: Anonymer Nutzer 15.04.13 - 02:34

    Die machen das doch aus Prinzip, um die Guten zu sein ;)
    Sehe das eher als Psychologie an.
    Ich nutze die Humble Bundles übrigens sowohl unter Windows, als auch unter Mac und Linux. Ist dann eher Zufall, von welchem System aus ich gerade kaufe.

  10. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: M.Kessel 15.04.13 - 03:14

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > > weigere in einen Singleplayergame eine Verbindung aufzubauen, mit der
    > > nachvollzogen werden kann wann ich was spiele.
    >
    > warum? einfach so? fühlst du dich dadurch beobachtet und hast Angst?
    >
    Prinzip der Datensparsamkeit. Ich komme aus der Datenbankwelt, und weiß, wie und was man auswerten kann. Sieh es als Ex-Berufskrankheit.

    > > Das positive an Schwarzkopien ist allerdings die Tatsache, das die
    > Preise
    > > im Rahmen bleiben müssen, und nicht diese Fantasiewerte wie bei
    > bestimmten
    >
    > Angebot - Nachfrage regelt den Preis, insofern ist dein Argument richtig.
    > Hat aber auch zur Folge, dass die Spiele qualitativ nicht zugewinnen, wie
    > sie könnten.
    >
    Qualitativer Zugewinn ist schon aufgrund der neuen Zielgruppe Casualgamer nicht mehr möglich. Immer einfacher und blöder. Bald schon mit AutoWin!

    Auch die Konkurenz durch billigste Androidspiele lässt einen nicht auf mehr Qualität hoffen.

    Ebensowenig die Tatsache, das die Vertreiber alle Aktiengesellschaften sind, die mit Gewinnmaximierungsgrundsätzen und Quartalsscheuklappen arbeiten.

    > Müssen die Spiele, da Sony und Microsoft verdammt hohe Lizenzgebühren
    > verlangen und afaik teilweise 200.000$ für einen Patch bei der PS3

    Das ist das hausgemachte Problem der unfreien Hardware, die von den Spielehersstellern durchaus auch gewünscht war. Da trifft es defacto genau die Richtigen. ;) Auserdem sollten Patches wirklich nicht die Regel, sondern die Ausnahme sein. Können gar nicht teuer genug sein.

    >
    > > Meiner persönlichen Meinung nach sind sie mittlerweile schon bei
    > > Kaufschutz, und nicht nur Kopierschutz angekommen.
    >
    > Zum Glück zwingt niemand einem ein Spiel zu spielen.
    > Außer man ist süchtig.

    Spielesucht gibt es nicht. Es ist immer ein anderes Problem, das die Leute zum Spielen bringt. Ablenkung von den wirklichen Problemen, die sie haben.

    Wird jeder Psychologe gerne genauer erklären.

    Es gibt für mich nur noch ein oder 2 Spiele im Jahr, die ich haben möchte. Und meistens warte ich einfach, bis ich es in der Grabbelkiste finde.

    Allerdings weiß ich nicht, was Sie von Einzelschicksalen faseln. Die Kritik an Spielen und deren Qualitäsdefizite werden überall immer lauter. Sogar Casualgamer beschweren sich mittlerweile. Möglicherweise hoffen sie auch nur, das es Einzelschicksale sind. ;)

    Das sich Spiele gut verkauft haben, ist übrigens kein Argument dafür, das auch das nächste Spiel aus einer Reihe gut verkauft wird. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum der Erbsenzähler und Aktionäre.

    Wenn man nämlich, wie im Fall von Dragon Age 2, SimCity "always-on" , Gothic 3 oder Aquanox einer großen Anzahl von Kunden eindrucksvoll bewiesen hat, das man nichts Vernünftiges auf die Kette gekriegt hat, dann darf man damit rechen, das nur völlig unwissende Neukunden zu dem Folgeprodukt greifen werden.

    Die Marke "SimCity" ist im Prinzip schon tot.

  11. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: sofias 15.04.13 - 03:16

    naja kultur und psyche sind ja laut neuesten erkenntnissen nicht völlig isoliert voneinander. :P

    ich würde much z.b schämen zu musik als angängsel zu irgendwelchen verbrauchsartikel 'dazuzukaufen'.
    du empfindest es als diebstahl musik zu torrenten, vielleicht sogar wenn ma den musikern danach mehr spendet als sie von ner cd bekommen hätten.

    und in prinzip ist das ok. es ist auch letztlich sache der entwickler aus solchen kulturellen gründen software zu vermurxen.
    der spaß hört auf wenn staatsgewalt verwendet wird um kultur zu formen.

  12. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: M.Kessel 15.04.13 - 03:22

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Aber muss es trotzdem Always on sein? Kann sich die Industrie nicht etwas
    > anderes einfallen lassn? *seufz* Hier werden nur ehrliche Käufer
    > verarscht...

    Ich ärgere mich schon seit Jahrzehnten darüber, egal welcher Schutz eingesetzt wurde, immer ist man als Käufer der Blödmann.

    May Payne 1 u. 2 könnte man z.B auf 64bit PC noch spielen, wenn der beschissene Kopierschutz nicht 32bit Treiber hätte.

    Was ich beim aways-on allerdings besonders schlimm finde ist, das man her vom Kunden automatisch auch auf subtile Art und Weise zur Ware wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.13 03:25 durch M.Kessel.

  13. Re: "Sammlersucht" ...

    Autor: F4yt 15.04.13 - 06:41

    Naja, zumindest meinereiner fiel in die Kategorie von Dadie. Wobei in letzter Zeit einfach wenig Zeit zum Spielen da ist, und die Käufe folglich halt weniger werden (und das besorgen unter der Hand seit Jahren ganz aufgehört hat).

    Weiterhin hat sich (zumindest bei mir) 'ne ganze Menge aufgestaut, was eigentlich noch "abzuspielen" ist... das reicht bis zum Master System zurück. Könnte daher, wenn sich das ganze tatsächlich in die "falsche" Richtung entwickelt, 'ne ganze Weile gut verzichten.

  14. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: mauorrizze 15.04.13 - 06:51

    Dass man moralisch und rechtlich eine "Raubkopie" einem Diebstahl gleichsetzen kann okay, die Meinung finde ich sehr legitim. Aber dem Threadtitel kann ich auch nur widersprechen. Auch wenn es einige Spieler gibt, die das Spiel kaufen würden, steht der angeblich verursachte Schaden in keinem Verhältnis zur Realität und Gängelungen für ehrliche Kunden hätte man trotzdem erfunden. Vielleicht wären wir noch nicht so weit, aber Gebrauchtverkäufe zu verhindern und auch nach dem Kauf vom Käufer noch Geld zu bekommen, darauf wären sie auch so gekommen.
    Schuld sind meiner Meinung nach die ehrlichen Käufer, die sich für über 50-80¤ ein Spiel kaufen, noch Geld für DLCs oder ingame-Items ausgeben und dann immer noch weniger Zeit mit dem Spiel verbringen (wollen/können) als mit ein paar Blu-ray-Filmen oder ein anderer mit einem gut gemachten Indi-Spiel zum Bruchteil des Preises. Natürlich hab ich nichts gegen diese guten Käufer, ohne die gäbe es viele gute Spiele gar nicht erst. Und ein paar mal gehörte auch ich dazu. Aber die Entwicklungen die die Publisher einschlagen finde ich alarmierend.

    Hab mal ein paar wahllose Fakten gesucht die zum Thema passen
    - World of Goo: DRM-frei, anfangs zu ~82% illegale Kopien, trotzdem zeitweise Platz 2 (hinter WOW) an Verkäufen allein auf amazon.com. Über Aktionen wie Humble Bundle dürfte der Prozentsatz weiter deutlich gesunken sein.
    (Nochmal: ich will hier nicht Raubkopien gut reden, aber der Effekt einer großen Verbreitung in Tauschbörsen könnte sich ja vielleicht sogar entgegengesetzt zu den Äußerungen der großen Publisher auswirken?!)
    - Den Managern der armen Publisher geht's schon mal nicht sooo schlecht, die (Ex-)CEOs von EA verdienen 5-16 Millionen US-Dollar im Jahr, der Arme Herr Guillemot von Ubisoft nur unter $1 Mio was ich gefunden hab, ist halt Europäer...
    Gerade die großen Publisher schreien am lautesten wie schlecht es ihnen geht, das sind auch die Miterfinder der erfolgreichsten Kundengängelungen. Kleinere bis mittlere Publisher schaffen es sogar manchmal DRM-freie Spiele über verschiedene Vertriebswege auf den Markt zu bringen und sich nicht mal zu beschweren (CD Project, Daedalic) oder andere greifen auf herkömmliche Methoden zurück (Bethesda).

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber Gegenfrage: Welches always-on Spiel wurde abgeschalten, das sich jetzt
    > nicht mehr spielen lässt, weil ein Entwickler keinen Patch dafür
    > rausgebracht hat?

    Es gibt bisher noch nicht so viele always-on-Spiele, aber mit EA's Begründung bei Multiplayerfähigen Spielen, dass nur noch unter 1% der maximalen Spielerzahl eine Version nutzen haben sie schon einige Server abgestellt (komischerweise häufig von Spielen, bei denen es einen Nachfolger gibt) und das wird man in Zukunft wohl sicher auch bei always-on-Spielen machen, wenn man nicht plötzlich die Meinung von ein paar wenigen Spielern für wichtiger hält als die Verluste durch Serverkosten (/mögliche Gewinne durch Kauf des Nachfolgers).
    http://www.ea.com/de/1/service-updates

  15. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: _2xs 15.04.13 - 07:22

    Ich weiß gar nicht, warum er ernst genommen wird.

    Unreal Tournament in X verschiedenen Versionen... muß ja wirklich eine Herausforderung gewesen sein.

    Mal abgesehen, daß ich keins seiner Spiele gespielt habe und wahrscheinlich auch nie werde, ist es kein Wunder, daß er denkt allways online ist nötig. Unreal ist nunmal ein PvP Spiel und sie haben es nie fertig gebracht einen ordentlichen Single Player dafür zu designen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.04.13 07:23 durch _2xs.

  16. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity - Falsch!

    Autor: Hawkster 15.04.13 - 07:38

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube nicht, dass SimCity und Diablo III einen always online Schutz
    > haben, um den Spielern das Spiel abzuschalten.
    >
    > Das mit den Gebrauchtspielen, da geb ich dir recht. Doof für den Spieler,
    > aber als Unternehmensstrategie durchaus legitim. Die Firmen müssen eben
    > sehen, wo sie bleiben. Ist ja nicht so, dass die alle Gewinne machen, ohne
    > Ende. Die meisten haben schwer zu kämpfen und müssen eben alles versuchen.
    > Das Gebrauchtgeschäft schadet diesen Firmen nunmal massiv.

    Also wenn der Verbot des Verkaufs von Gebrauchtspielen legitim ist, da es den Firmen sooo schwer schadet, dann ist es doch sicher genauso legitim für ALLE anderen Hersteller aller anderen Artikel den Verkauf von Gebrauchtartiken zu verbieten. Dazu ändern wir einfach eine Kleinigkeit: Aus "Kauf" wird "Nutzungserlaubnis" und gut ist. Das klingt doch toll....

    Dann noch so nebenbei: Ich zählte mögliche Gründe auf. Ich habe keine Bewertungen abgegeben.

  17. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: Hawkster 15.04.13 - 07:44

    Algo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hawkster schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sorry, aber das empfinde ich als totalen Schwachsinn.
    > >
    > > Die meisten "Raubkopierer" verfügen nicht über die Mittel um sich
    > aktuelle
    > > Spiele kaufen zu können.
    >
    > Tja da gibt es eine einfache Lösung. Einfach nicht spielen! Das ist doch
    > die blödeste Ausrede die ich je gehört habe. Ich kann's mir nicht leisten
    > also kann ich den Laborghini ja klauen. Was für eine dämliche Logik -.-
    >
    Dämlich ist hier nur Deine Argumentation. Während ich einen möglichen Grund aufiste und dies wertungsfrei, bewertest Du meine Aussage und "sinnierst" über "Richtig/Falsch".

    > Genauso bei Musik. Die Leute haben nicht einen beschissenen Euro um sich
    > ein Lied welches ihnen gefällt zu kaufen? Aber bestimmt jeden Tag ne
    > Schachtel Ziggis wegrauchen. Oder jedes Wochende Komasaufen für nen fuffi.
    > Die meisten saugen sich wahrscheinlich alles runter was ihnen in die Finger
    > bekommen. Nur damit man es hat.

    Und weil Du so ein 100% gesetzestreuer Mensch bist urteilst Du über Menschen über die Du nichts weißt? Sagt mir eine Menge, aber was weiß ich schon?

  18. "Raubkopiererei"

    Autor: fratze123 15.04.13 - 07:52

    Damit ist die Diskussion eigentlich schon sinnlos.

  19. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: Trockenobst 15.04.13 - 08:14

    Hawkster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten "Raubkopierer" verfügen nicht über die Mittel um sich aktuelle
    > Spiele kaufen zu können.

    Dann sollen sie mit Free2Play ein wenig rumgrinden. Für diese Zielgruppe sind diese Games gedacht, ein kleiner Teil zahlt den anderen den Spielspass.

    Was dass für ein Argument sein soll "zu Arm" zu sein? Diese Leute können sich auch keinen Traumurlaub auf den Malediven leisten, dann machen sie halt was anderes. Es gibt Tonnen von Games für 5¤ bei Steam und bei Ebay. Muss halt nicht das Neuerste sein.

    Wenn man bedenkt wie viele Leute gemeint haben das Diablo III und Sim City ja alles Müll ist und am Ende haben so viele Leute gekauft...dass zeigt, dass hier irgendwer aber arg mit der Wahrheit flunkert.

    Alles hat seine Phasen. Die Zeit der Spiele-auf-Medien ist halt vorbei. So what? Ich habe seit 5 Jahren keine CD gekauft. Eine andere Zielgruppe findet dass alles in Ordnung und die es nicht finden machen halt was anderes. Eine PS3 holen und da gibt es gut 200 Klassiker ab 10¤ auf Medium. Es gibt immer Alternativen.

    Hier geht es nur um Unterhaltung. NIcht um Essen oder Kleidung. Der Circus Maximus existiert auch nicht mehr.

  20. Re: Ohne Raubkopiererei gäbe es kein always on wie bei SimCity

    Autor: Trockenobst 15.04.13 - 08:23

    mauorrizze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - World of Goo: DRM-frei, anfangs zu ~82% illegale Kopien, trotzdem
    > zeitweise Platz 2 (hinter WOW) an Verkäufen allein auf amazon.com. Über
    > Aktionen wie Humble Bundle dürfte der Prozentsatz weiter deutlich gesunken
    > sein.

    Das ist ja nicht das Problem. Solange die 20% das Spiel finanzieren ist ja alles in Ordnung. Wenn die 20% es nicht mehr finanzieren, dann klappt das Geschäftsmodell nicht. Und wenn man dann feststellt: oh, wir kriegen 100% mit Server-Only bezahlt und die Leitungen sind vorhanden - ja warum überhaupt noch mit diesen unklaren Dingen leben? Wir verlieren vielleicht 50% der Altkunden, dafür kriegen für 50% Neukunden, alles im Lot.

    Da verändert sich eben das Geschäftsmodell und es ist an der Gesellschaft ein anderes zu finden. Das ist auch wie ein bisschen das ewige Geschacher mit den 3 Liter Auto, die dann keiner Kaufen mag weil sie so klein/hässlich sind. Am Ende redet nur jeder wie toll er es findet dass es existiert aber man selbst kauft dann doch keins.

    Gibt es für Nichtserver-Spiele noch einen Markt, wird sich dieser, etwa durch Crowdfunding schon finden. Dann lässt man halt 2 Million x 20¤ an einen glaubwürdigen Entwickler und der macht dass dann schon so wie man es haben möchte. Und wenn dann diese 40 Mille nicht zusammen kommen gibt es den angeblichen "Markt" halt am Ende doch nicht. Nur für das gute Gewissen "dass es auch ohne Server-only geht" wird keiner was für die Halde (und den Sharehoster-Untergrund) entwickeln.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. STRABAG BRVZ GMBH & CO.KG, Stuttgart
  2. nexnet GmbH, Berlin
  3. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  4. Hectronic GmbH, Bonndorf

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Elder Scrolls Online: Elsweyr für 15,99€, Diablo 3 Battlechest für 17,49€, Iratus...
  2. 99,00€
  3. (u. a. 49-Zoll-TV für 399,99€, High-Resolution-Kopfhörer für 159,99€, Alpha 5100...
  4. (u. a. Bluetooth-Lautsprecher für 29,99€, Over Ear Kopfhörer für 37,99€, Wireless Earbuds...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Nachhaltigkeit: Jute im Plastik
Nachhaltigkeit
Jute im Plastik

Baustoff- und Autohersteller nutzen sie zunehmend, doch etabliert sind Verbundwerkstoffe mit Naturfasern noch lange nicht. Dabei gibt es gute Gründe, sie einzusetzen, Umweltschutz ist nur einer von vielen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energie Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
  3. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf
  3. Elektro-SUV Produktion des Mercedes-Benz EQC beginnt

  1. LPDDR4X: Micron hat 16-GByte-Smartphone-Speicher
    LPDDR4X
    Micron hat 16-GByte-Smartphone-Speicher

    Mit neuester 10-nm-Technik für hohe Effizienz und Kapazität: Micron liefert 16-GBit-Chips für Smartphones aus. Damit sind Geräte mit 16 GByte LPDDR4X-Arbeitsspeicher möglich, zudem gibt es bei 8 GByte die Option, noch bis zu 256 GByte Flash-Speicher obendrauf zu packen.

  2. Crokage: Quelltexthilfe nutzt Millionen Antworten von Stack Overflow
    Crokage
    Quelltexthilfe nutzt Millionen Antworten von Stack Overflow

    "Wie deklariere ich eine Methode in Java?" Selbst Antworten auf einfache Fragen kann manche Quelltexthilfen überfordern. Das Machine-Learning-Programm Crokage soll das ändern und bezieht Stack Overflow mit ein. Die Software kann bereits ausprobiert werden.

  3. Mate X: Huaweis faltbares Smartphone soll bessere Hardware bekommen
    Mate X
    Huaweis faltbares Smartphone soll bessere Hardware bekommen

    Wie Samsung scheint auch Huawei Probleme damit zu haben, sein faltbares Smartphone fertigzubekommen. Die Verzögerung beim Mate X ist mittlerweile so groß, dass sich der chinesische Hersteller offenbar entschlossen hat, gleich eine neue Kamera und ein neues SoC zu verbauen.


  1. 13:30

  2. 13:00

  3. 12:30

  4. 12:02

  5. 11:55

  6. 11:45

  7. 11:33

  8. 11:21