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Traurig das es immer wieder...

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  1. Traurig das es immer wieder...

    Autor: Dragon Of Blood 15.10.19 - 11:54

    ...erst durch Satire möglich ist wichtige politische Entscheidungen zu treffen.
    Deswegen bin ich Eskalationsbeauftragter der sehr guten Partei Die PARTEI geworden. Ich würde mich freuen wenn sich dies irgendwann ändert.

  2. Re: Traurig das es immer wieder...

    Autor: ibsi 15.10.19 - 12:00

    P. W.?

    Aber ja, dass sollte doch eine Aufgabe der Drogenbeauftragen der Regierung sein, oder ist die wirklich nur für Drogen da und nicht für Glücksspiel?

    Ja, ich wünschte auch die Partei Die PARTEI wäre nicht nötig. Aber irgendwie genauso notwendig wie der Jan :)

    Habe den Beitrag gestern erst gesehen; lustig, hatte noch gedacht: Mal sehen wie lange es dauert bis sich jemand bei der Bpjm meldet :D

  3. Re: Traurig das es immer wieder...

    Autor: deisi 15.10.19 - 12:08

    Satiere kann sicher helfen Misstände auf zu zeigen. Das kann man an diesem Beispiel gut sehen.
    Allerdings hat Satiere keinen konstruktiven Auftrag. Es ist nicht die Aufgabe von Satiere zu sagen wie das Problem gelößt werden sollte.

    Ich denke an dieser Stelle wird auch das Dilemma der "sehr guten patei die PATEI" deutlich. Als Satiere ist sie per se destruktiv. Als Partei muss sie aber konstruktiv sein. Bei 1-2 sitzen mag das noch kein Problem sein, aber was passiert wenn Die PARTEI regierungsrelevant wird? Ich wünsche mir keine destruktive Regierung. Darum ist Die PARTEI, so unterhaltsam ich sie finde, für mich unwählbar.

  4. Re: Traurig das es immer wieder...

    Autor: Agina 15.10.19 - 12:16

    deisi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Satiere kann sicher helfen Misstände auf zu zeigen. Das kann man an diesem
    > Beispiel gut sehen.
    > Allerdings hat Satiere keinen konstruktiven Auftrag. Es ist nicht die
    > Aufgabe von Satiere zu sagen wie das Problem gelößt werden sollte.
    >
    > Ich denke an dieser Stelle wird auch das Dilemma der "sehr guten patei die
    > PATEI" deutlich. Als Satiere ist sie per se destruktiv. Als Partei muss sie
    > aber konstruktiv sein. Bei 1-2 sitzen mag das noch kein Problem sein, aber
    > was passiert wenn Die PARTEI regierungsrelevant wird? Ich wünsche mir keine
    > destruktive Regierung. Darum ist Die PARTEI, so unterhaltsam ich sie finde,
    > für mich unwählbar.
    Als Opposition ist "destruktiv" sein durchaus sinnvoll. Ohne Sitze dort, hätten sie weniger Zugriff auf diverse Sachen und könnten sie sonst nicht aufzeigen.
    Als stärkste Kraft in der Regierung wären sie so wie sie heute sind sicher nicht besonders gut. Als regierungsbeteiligte Partei könnte sie durchaus auch was reißen.

  5. Konstruktivität, Schmonztruktivität

    Autor: demon driver 15.10.19 - 12:28

    deisi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Satiere kann sicher helfen Misstände auf zu zeigen. Das kann man an diesem
    > Beispiel gut sehen.
    > Allerdings hat Satiere keinen konstruktiven Auftrag. Es ist nicht die
    > Aufgabe von Satiere zu sagen wie das Problem gelößt werden sollte.
    >
    > Ich denke an dieser Stelle wird auch das Dilemma der "sehr guten patei die
    > PATEI" deutlich. Als Satiere ist sie per se destruktiv. Als Partei muss sie
    > aber konstruktiv sein. Bei 1-2 sitzen mag das noch kein Problem sein, aber
    > was passiert wenn Die PARTEI regierungsrelevant wird? Ich wünsche mir keine
    > destruktive Regierung. Darum ist Die PARTEI, so unterhaltsam ich sie finde,
    > für mich unwählbar.

    Das ist nicht logisch. Was bedeutet das überhaupt, "konstruktiv" und "destruktiv"? Und wieso muss eine Partei "konstruktiv" sein?

    Nach "Konstruktitvität" schreien traditionell immer die, die sich gegen jede Kritik an ihrer schlechten Politik, an ihren schlechten Ideen, an ihrem Vorantreiben schlechter Konzepte und ihrer Unterstützung eines schlechten Systems immunisieren wollen. Das ist das Machs-erst-mal-besser-bevor-dus-kritisierst-Argument, kaum besser als das alte Geh-doch-nach-drüben-wenns-dir-hier-nicht-gefällt-Argument...

    Wenn ein Großteil der Politik scheiße ist, was soll da "Konstruktivität" helfen? Muss nicht erst mal überhaupt klargestellt und aufgezeigt werden, dass etwas und was da genau alles scheiße ist und warum, damit man es besser machen kann? Für "Konstruktivität" ist danach noch genug Zeit und Raum.

    Überhaupt, ist Desktruktivität gegenüber Schlechtem insofern nicht zumindest indirekt schon selbst eine Art Konstruktivität?

    Im Übrigen würde ich einer Partei, die so treffsicher sieht und aufzeigt, was scheiße ist, wie die PARTEI, tendenziell schon mehr als anderen zutrauen, nach dem Kaputtmachen des Schlechten auch für den Wiederaufbau die besseren Ideen zu haben und dabei vieles richtig zu machen...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.19 12:34 durch demon driver.

  6. Re: Traurig das es immer wieder...

    Autor: Dragon Of Blood 15.10.19 - 13:33

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > P. W.?
    >


    ;)

  7. Re: Traurig das es immer wieder...

    Autor: ibecf 15.10.19 - 13:59

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > P. W.?
    >
    > Aber ja, dass sollte doch eine Aufgabe der Drogenbeauftragen der Regierung
    > sein, oder ist die wirklich nur für Drogen da und nicht für Glücksspiel?
    >
    > Ja, ich wünschte auch die Partei Die PARTEI wäre nicht nötig. Aber
    > irgendwie genauso notwendig wie der Jan :)
    >
    > Habe den Beitrag gestern erst gesehen; lustig, hatte noch gedacht: Mal
    > sehen wie lange es dauert bis sich jemand bei der Bpjm meldet :D

    Bei Google findet berichte das die Drogenbeauftragte hat schon des öfteren Schärfe Regeln gerade im Glücksspiel gefordert hat.

    Aber da stößt Sie in der Politik auf Taube Ohren, weil der Staat am Glücksspiel ganz erheblich mit verdient.

    Mehr kann Sie als beauftragte nicht machen feststellen berichten und fordern.

    Wir sind in Deutschland Sowieso Im Vergleich zu anderen Staaten ein sehr Suchtfreundliches Land.

    Ich kenne nicht viele Länder, eigentlich kein Land wo es in fast jedem Dönerladen / Kneipe nicht mindestens ein Spielautomaten gibt und wo es in viel Gegenden in Fußreichweite nicht mind. einen Zigarettenautomaten gibt.

    Auch die Regeln z.B für Werbung für Alkohol sind hier sehr großzügig.

  8. Re: Traurig das es immer wieder...

    Autor: krakos 15.10.19 - 14:26

    deisi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich denke an dieser Stelle wird auch das Dilemma der "sehr guten patei die
    > PATEI" deutlich. Als Satiere ist sie per se destruktiv. Als Partei muss sie
    > aber konstruktiv sein. Bei 1-2 sitzen mag das noch kein Problem sein, aber
    > was passiert wenn Die PARTEI regierungsrelevant wird? Ich wünsche mir keine
    > destruktive Regierung. Darum ist Die PARTEI, so unterhaltsam ich sie finde,
    > für mich unwählbar.

    Und was unterscheidet die PARTEI in der Hinsicht von anderen Parteien? Die sind ja dann nach deiner Definition genauso unwählbar.

  9. Re: Konstruktivität, Schmonztruktivität

    Autor: deisi 18.10.19 - 16:26

    > Das ist nicht logisch. Was bedeutet das überhaupt, "konstruktiv" und "destruktiv"? Und wieso muss eine Partei "konstruktiv" sein?

    Der Versuch das jetzt zu definieren ist zum scheitern verurteilt denke ich. Ich probier es mit einem Beispiel. Auszug aus dem Parteiprogramm die Partei:
    > Wir streben die Verringerung der Anzahl der Bundesländer auf maximal acht durch einen solchen Volksentscheid an. Die fünf Länder Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Branden­burg und Mecklenburg-Vorpommern sollen dabei zu einem starken Ost-Bundesland zusammengefaßt werden.

    Witzig, aber was wäre wenn? Warum fordern sie es?
    Es geht mir um die Intention mit der etwas gemacht wird. Die Partei fordere Dinge die sie für unterhaltsam und amüsant hält. Sie versucht damit auf unsinnige und überzogene Forderungen in der Politik aufmerksam zu machen. Das ist legitim, löst aber das Problem nicht. Man würde nur den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Ich finde das wichtig, den ich wähle die Politiker von denen ich glaube, dass sie mich in der nächsten Legislaturperiode am besten vertreten werden. Ganz entscheidend ist dabei die Grundeinstellung des Repräsentanten, denn niemand weiß was in Zukunft passiert.

    > Nach "Konstruktitvität" schreien traditionell immer die, die sich gegen jede Kritik an ihrer schlechten Politik, an ihren schlechten Ideen, an ihrem Vorantreiben schlechter Konzepte und ihrer Unterstützung eines schlechten Systems immunisieren wollen.

    Das kann gut sein. Ist ja auch manchmal schwer zu trennen. Ich finde nicht das ich das hier mache und denke auch nicht das das immer der Fall ist. Sehe aber deinen Punkt.

    > Wenn ein Großteil der Politik scheiße ist, was soll da "Konstruktivität" helfen?

    Würde, ja aber ich möchte der impliziten Grundannahme entschieden widersprechen. Es ist nicht ein Großteil unserer Politik scheiße. Im Gegenteil. Ich glaube dieses Weltbild basiert auf einer verzerrten Wahrnehmung. Man muss sich klar werden wie Nachrichten funktionieren. Schon Mal den Artikel: "Wieder ein Großprojekt in Zeit und Budget geblieben." gelesen? Ich nicht, und das liegt nicht daran das es diese Projekte nicht gibt, sondern dass über sie sehr viel weniger berichtet wird. Man muss sich klar machen, das wir alle nur durch kleine Löcher auf unsere Gesellschaft gucken. Ich genauso. Wenn der Blick nach außen nicht weiterhilft tut es aber manchmal der Blick nach innen und da bin ich für viele Sachen dankbar die wir in unserer Gesellschaft haben. Im großen und ganzen geht es mir gut.

    > Und was unterscheidet die PARTEI in der Hinsicht von anderen Parteien? Die sind ja dann nach deiner Definition genauso unwählbar.

    Quasi redundant. Es geht um die Intention. Im großen und ganzen denke ich das alle demokratischen Parteien in D das aus ihrer Sicht richtige fordern. Das muss nicht meiner Sicht entsprechen, aber es setzt eine gewisse Grundehrlichkeit vorraus. Die Partei hat das nicht. Sie fordere Dinge nicht weil sie sie für richtig hält, sondern weil sie witzig sind. Das überzeugt mich nicht. Es unterhält mich nur. Wenn ich allerdings allen anderen Parteien diese Grundehrlichkeit absprechen, dann gäbe es da keinen Unterschied. Das stimmt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.19 16:36 durch deisi.

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