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  5. › Nintendo Labo ausprobiert: Licht und…

Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

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  1. Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Yo 16.03.18 - 11:36

    Ich finde die Entwicklung bedenklich - aber dazu muss ich wohl schon etwas ausholen da das ganze Problem schon einige Zeit als gesellschaftlich Akzeptiert gilt.
    Angefangen hat es mit den In-App Purchases bei Smartphone Apps. Anfangs dachte man noch das es nur ein Finanzierungsmodell für Publisher wird, Ok es steht ja jedem frei ob er etwas einwirft oder nicht. Doch schnell veränderte sich die Art und Weise von Spiele-Apps. Was früher noch ein wirkliches "Spiel" war, das aufgrund seines Prinzips motivierte immer wieder zu spielen, wurde eine App die den Nutzer durch psychologische Tricks letztlich dazu zwingt immer wieder Geld einzuwerfen um überhaupt weiterzukommen. Dazu noch der Fratzenbuch-Zwang damit man 1. seine Freunde mit Werbung zumüllt und 2. ein psychologischen Gruppendruck erzeugt. Alles in allem sind "Spiele" im App-Store heute keine Spiele mehr die die Fantasie anregen oder gar über Jahre hinweg immer wieder Spass machen. Sie wurden einzig und alleine dazu entwickelt die Nutzer süchtig zu machen und dazu zu bringen Geld einzuwerfen.

    Und jetzt zum Nintendo Labo. Geschickt verpackt ist das ganze Konzept ja, das muss ich zugeben. Aber letztlich ist es auch wieder nur eine Mogelpackung. Wie bringt man Eltern dazu viel Geld für eine süchtig machende Spielkonsole auszugeben? Ganz einfach, man entwickelt ein Marketing-Konzept das den Eltern vorgaukelt die lieben kleinen könnten ja damit was basteln. Doch diejenigen die selbst Kinder haben werden mir beipflichten das Spass an der Bastellei nur für kurze Zeit von Dauer sein wird. Letztlich enden die Kids vor der Konsole und Daddeln sich den Nintendo-Daumen. Und die paar wenigen die sich vielleicht hinsetzen und selbst etwas konzipieren werde die Ausnahmen bleiben - die es im übrigen IMMER gab.
    Nintendo hat mit "Labo" nun den Schritt ins Kleinkinder-Zimmer angetreten und ich befürchte viele Eltern werden nicht erkennen was sie sich damit einhandeln. Die Fantasie eines Kindes braucht keine Computerspiele. Ein Blatt Papier, ein paar Buntstifte und das wars. Nur wenn etwas nicht fixfertig vorgesetzt wird kann sich ein Kind seine eigene Welt im Kopf zusammenträumen. DAS nennt man Fantasie entwickeln.
    Aus fixfertig vorgestanzten Kartonbögen etwas rauszudrücken und auf den Bildschirm-starrend zusammenzufrickeln erinnert mehr an die Legebatterien in Asien wo Smartphones zusammengebaut werden, hat aber rein gar nichts mit der frühkindlichen Entwicklung zu tun und noch weniger damit, dass man nur dann ein Potential entwickeln kann wenn man auf einer grünen Wiese startet.

    Mir ist klar das viele technikbegeisterte Väter dem Konzept von Nintendo auf den Leim gehen werden. Das die Kids dann den ganzen Tag vor dem Monitor sitzen und Daddeln anstatt der Mami auf die Nerven zu gehen weil sie keine neuen vorgestanzten Kartonbögen gekauft hat (weil es einfach keine neuen Bausätze mehr gibt) kriegen die ja dann nicht mit - die müssen ja Arbeiten um die ganze schei..e zu bezahlen ;-)

    In diesem Sinn - weiterhin schöne Verdummung!

    // Yolanda

  2. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Cerdo 16.03.18 - 11:47

    Voll am Thema vorbei. Ich kann dir überhaupt nicht zustimmen.

    Hast du bei Lego auch nur nach Bauanleitung gebaut und dann war's das?

  3. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: TarikVaineTree 16.03.18 - 11:53

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Voll am Thema vorbei. Ich kann dir überhaupt nicht zustimmen.
    >
    > Hast du bei Lego auch nur nach Bauanleitung gebaut und dann war's das?


    Sehe ich auch so.
    Zumal es durch Studien bewiesen ist, dass Computerspiele eben NICHT durch Papier und Stifte zu ersetzen sind, sondern nachweislich die Kreativität und das räumliche Vorstellungsvermögen steigern.
    Und ja, die Anschaffung von Labo ist teuer, aber im Zusammenspiel mit der JoyCon-Werkstatt (wo man quasi eigene Dinge "programmieren" kann), wird es 100 %ig sehr bald etliche zusätzliche Pappbögen von Drittanbietern zu sehr günstigen Preisen im Netz geben.

  4. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Niaxa 16.03.18 - 12:03

    Wenn ich mir heute die Jugend ansehe, die nur durch Konsolenerziehung erwachsen wurden zweifle ich an jeder Studie, die behauptet, das Compuerspiele irgendwas positives an der Entwicklung eines Kindes erzeugen.

  5. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: incoherent 16.03.18 - 12:04

    Du gehst noch nicht weit genug. Ich finde, das ist alles Teufelszeug. Auch dieser Stifteschmarrn. Chemischer Rotz der den kleinen die Augen und das Immunsystem kaputt macht.

    In meiner Jugend hat man noch mit Holz und Steinen gespielt. HOLZ! Und STEINEN!

    BIO!

  6. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: countzero 16.03.18 - 12:06

    Sehe ich nicht so. Bei Lego oder Modellbausätzen stecke ich auch nur Teile nach einer Anleitung zusammen. Trotzdem sind beide ein Startpunkt um eigene Ideen umzusetzen. Durch die vorgegebenen Modelle kann man sich Ideen holen um diese in eigenen Projekten umzusetzen.

    Wenn ich dem Kind statt dessen einen leeren Karton und eine Schere in die Hand drückst, muss es alles von 0 selbst ausdenken.

    Recht hast du natürlich damit, dass Nintendo über diesen Weg ins Kinderzimmer kommen möchze. Das macht das Produkt an sich aber nicht automatisch schlecht.

  7. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Pecker 16.03.18 - 12:30

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir heute die Jugend ansehe, die nur durch Konsolenerziehung
    > erwachsen wurden zweifle ich an jeder Studie, die behauptet, das
    > Compuerspiele irgendwas positives an der Entwicklung eines Kindes erzeugen.

    Ah ja, weil ja Computerspiele auch das absolut einzige sind, was Kinder heutzutage erziehen. Wenn dem wirklich so wäre, hast du den ersten Fehler schon gefunden. Die Eltern.

  8. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Astorek 16.03.18 - 12:54

    Yo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abschnitt 1: Entwicklung der In-App Purchases
    (Ich kürze die ganzen Zitate mal auf eine "Überschrift" ab, um Full-Quotes zu vermeiden)

    Damit magst du grundsätzlich Recht haben, allerdings verstehe ich nicht, was das mit Labo zu tun hat. Bisher scheint Nintendo keinerlei Anstalten zu machen, ihre Switch bzw. generell ihr Heimkonsolengeschäft auf MTs o.Ä. umzustellen. Warum sollten sie auch?

    > Kinder sind nicht so begeisterungsfähig für Technik, deshalb verkauft Nintendo eine Mogelpackung
    Seltsame Herangehensweise, mit demselben Argument könntest du Lego Technik bzw. Mindstorm kritisieren. Nur was kritisierst du da? Dass die Eltern den (falschen) Eindruck gewinnen, Labo sei so dermaßen geeignet für Kinder, dass besagte Kinder auf alle Fälle mit Labo spielen? Selbst wenn es technisch überhaupt kein Interesse habe?

    Eigentlich gehe ich davon aus, dass Eltern in der Lage sein sollten, zumindest rudimentär Bescheid zu wissen, was ihrem Kind hobbymäßig liegt, womit es sich vielleicht beschäftigen möchte und ob es dazu (je nach Alter) überhaupt in der Lage dazu ist.

    > Die Fantasie eines Kindes braucht keine Computerspiele. Ein Blatt Papier, ein paar Buntstifte und das wars. Nur wenn etwas nicht fixfertig vorgesetzt wird kann sich ein Kind seine eigene Welt im Kopf zusammenträumen. DAS nennt man Fantasie entwickeln.
    Genau das scheint Labo zu bieten mit der erwähnten Werkstatt. Genau das ist der Grund, weshalb auch z.B. Minecraft (auch) in der Zielgruppe so enorm erfolgreich ist...

    > Mir ist klar das viele technikbegeisterte Väter dem Konzept von Nintendo auf den Leim gehen werden. Das die Kids dann den ganzen Tag vor dem Monitor sitzen und Daddeln anstatt der Mami auf die Nerven zu gehen weil sie keine neuen vorgestanzten Kartonbögen gekauft hat (weil es einfach keine neuen Bausätze mehr gibt) kriegen die ja dann nicht mit - die müssen ja Arbeiten um die ganze schei..e zu bezahlen ;-)
    Eine Frage: Was ist deine Meinung bzgl. "normalem" Spielzeug? Also z.B. Puppen, ein Auto mit Fernsteuerung, Lego-Baukästen etc.?

    > In diesem Sinn - weiterhin schöne Verdummung!
    In diesem Sinne: Weiterhin schöne, vor Vorurteilen triefende Einstellung. :)

  9. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Yo 16.03.18 - 14:36

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Voll am Thema vorbei. Ich kann dir überhaupt nicht zustimmen.
    >
    > Hast du bei Lego auch nur nach Bauanleitung gebaut und dann war's das?

    Gegenfrage: Hast Du verstanden wie Nintendo Labo funktioniert? Deinem Kommentar nach nicht. Ich erklär's Dir mal stellvertretend für alle überflieger: Bei Nintendo Labo wird das Kind dazu gezwungen sein komplettes Denken auf die Switch Konsole zu konzentrieren. Es starrt letztlich NUR auf den Bildschirm. Denn alles was auch immer gebastelt wird (und selbst da werden sie dazu gezwungen auf den Bildschirm zu starren) - egal ob selbst entworfen oder aus den vorgestanzten Bögen entnommen - das Ziel ist immer stringent damit verbunden das auf dem BILDSCHIRM etwas passiert.

    Bei Lego spielt es keine Rolle wie Du die Steine zusammen setzt, Du kannst der Anleitung folgen oder eigene Ideen verwirklichen und wirst NICHT faktisch dazu gezwungen auf einen Bildschirm zu starren weil NUR DORT das eigentlich Geschehen abläuft. Die Lego-Technik Reihe richtet sich dann auch an ältere Kinder und ist nicht zwingend notwendig um Lego zu spielen.

    Mag ja sein dass Du das starren auf einen Bildschirm als das Nonplus-Ultra ansiehst - ich finde das aber extrem befremdlich und für Kleinkinder sogar schädlich.
    Die Welt besteht aus soviel mehr als einem Bildschirm.

    Und zum Kommentar von Pecker >> Ah ja, weil ja Computerspiele auch das absolut einzige sind, was Kinder heutzutage erziehen. Wenn dem wirklich so wäre, hast du den ersten Fehler schon gefunden. Die Eltern. <<
    Es ist natürlich einfach durch Schuldzuweisung an die Eltern die Diskussion einfach abzuwürgen. Das trägt aber nicht zur Lösung der gesellschaftlichen Fehlentwicklung bei.

  10. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Astorek 16.03.18 - 14:51

    Yo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Nintendo Labo wird das Kind dazu gezwungen sein komplettes Denken auf die Switch Konsole zu konzentrieren. Es starrt letztlich NUR auf den Bildschirm. Denn alles was auch immer gebastelt wird (und selbst da werden sie dazu gezwungen auf den Bildschirm zu starren) - egal ob selbst entworfen oder aus den vorgestanzten Bögen entnommen - das Ziel ist immer stringent damit verbunden das auf dem BILDSCHIRM etwas passiert.
    >
    > Bei Lego spielt es keine Rolle wie Du die Steine zusammen setzt, Du kannst der Anleitung folgen oder eigene Ideen verwirklichen und wirst NICHT faktisch dazu gezwungen auf einen Bildschirm zu starren weil NUR DORT das eigentlich Geschehen abläuft.
    Und gerade beim Letzteren musst du dir die Frage gefallen lassen, ob DU Labo verstanden hast. Nach dem, was ich bisher (nicht nur auf Golem) gelesen habe, soll es mit Labo auch möglich sein, die JoyCons in einer einfachen Art und Weise zu "programmieren" (so wie man es bspw. von "Scratch" auf dem Raspberry Pi kennt). Wie umfangreich das letztlich wird, kann derzeit wahrscheinlich nur Nintendo sagen... Die Möglichkeit der Vielfalt aber per se auszuschließen, nur weil die Programmierung auf dem Bildschirm passiert (das Ergebnis findet ja weiterhin über Pappe & die JoyCon statt), halte ich ehrlichgesagt für eine Fehleinschätzung. "NUR DORT", wie du schreibst, läuft das Geschehen eben nicht ab...

  11. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: mnementh 16.03.18 - 15:23

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir heute die Jugend ansehe, die nur durch Konsolenerziehung
    > erwachsen wurden zweifle ich an jeder Studie, die behauptet, das
    > Compuerspiele irgendwas positives an der Entwicklung eines Kindes erzeugen.
    Wenn ich mir die Generation der Alten ansehe die davor sozialisiert wurde und deren Dogmen und Unflexibilität im Denken sehe, dann kann ich das Positive an einer computerlosen Erziehung nicht erkennen.

  12. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: countzero 16.03.18 - 16:50

    Yo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Mag ja sein dass Du das starren auf einen Bildschirm als das Nonplus-Ultra
    > ansiehst - ich finde das aber extrem befremdlich und für Kleinkinder sogar
    > schädlich.

    Wer redet denn von Kleinkindern? Selbst wenn die Eltern mithelfen, sollten die Kinder wohl mindestens im Grundschulalter sein, um das alles sinnvoll zu nutzen.

  13. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: TheUnichi 16.03.18 - 17:40

    Yo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [typischer besorgte eltern bullshit]

    Jaja, Killerspiele machen Killer, Zocken verdummt etc. Immer dieselbe Leier. Und am Ende sind es, irgendwie, warum auch immer, gerade die Zocker, die in den psychisch komplexen Berufen sitzen. Sehr komisch.

    Hast du denn, nach deiner riesigen Wall-of-Text über Hätte, Könnte, Sollte und Würde auch nur ansatzweise so etwas wie eine Quelle für deine Behauptungen, dass Zocken verdummt?

    Ich sehe hier ein Produkt, dass Kreativität anregt und den Kindern Aufgaben gibt, die sie kreativ lösen können.
    Wenn ich die ganzen kleinen Kinder alle Minecraft zocken sehe, macht mich das glücklich, denn die haben einen endlosen Pool aus Lego, müssen keine Steine lange suchen und verlieren auch keine, so einen Luxus hatten wir damals nicht.

    Ich rate dir, mal nicht alles so schwarz zu sehen. Zocken kann auch sehr förderlich sein, für die Hand-Augen-Koordination, für allgemeine Motorik, für Reflexe und periphäres Sehen, zum Lernen von Mathe, Lesen, Grammatik, Aussprache.

    Aber na klar, draußen rumzurennen und sich mit Stöckern zu verhauen oder Sandburgen zu bauen macht sie natürlich viel, viel intelligenter!

    Bitte, einfach mal nachdenken. Nur ganz kurz.

  14. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: TheUnichi 16.03.18 - 17:40

    incoherent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du gehst noch nicht weit genug. Ich finde, das ist alles Teufelszeug. Auch
    > dieser Stifteschmarrn. Chemischer Rotz der den kleinen die Augen und das
    > Immunsystem kaputt macht.
    >
    > In meiner Jugend hat man noch mit Holz und Steinen gespielt. HOLZ! Und
    > STEINEN!
    >
    > BIO!

    Du hast das /s vergessen!

  15. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: CallyBre 17.03.18 - 12:31

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bitte, einfach mal nachdenken. Nur ganz kurz.


    Genau, mal ganz kurz nachdenken.

    Wieso ist die Pisa-Studie genau die letzten Jahre so abgefallen ? hmm.
    Weil falsch erzogen wird : Kind vorm Computer oder Konsole und Eltern haben ihre Ruhe.
    Und genau da wird Labo auch ansetzen.

    Viel wichtiger währe es das Eltern meiner und der nachfolgenden Generation (Also alles ab 1975) sich wieder mehr mit den Kindern beschäftigt und ggf auch mal rausfährt.

    Dies gilt grade bei Familien mit wenig Einkommen, da sollte lieber an der Konsole/Computer gespart werden, und sinnvoller vorallem in den Ferien eingesetzt werden, wie z.B. Sommer Jugendcamps. Da ist z.B. Das deutsche Rote Kreuz mit ihren "Kinder- und Jugendreisen" zu nennen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.03.18 12:34 durch CallyBre.

  16. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Apfelbaum 17.03.18 - 14:24

    Yo schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Gegenfrage: Hast Du verstanden wie Nintendo Labo funktioniert? Deinem
    > Kommentar nach nicht. Ich erklär's Dir mal stellvertretend für alle
    > überflieger:
    1. Frage: Warum gleich so salty und unfreundlich?


    >Bei Nintendo Labo wird das Kind dazu gezwungen sein komplettes
    > Denken auf die Switch Konsole zu konzentrieren. Es starrt letztlich NUR auf
    > den Bildschirm. Denn alles was auch immer gebastelt wird (und selbst da
    > werden sie dazu gezwungen auf den Bildschirm zu starren) - egal ob selbst
    > entworfen oder aus den vorgestanzten Bögen entnommen - das Ziel ist immer
    > stringent damit verbunden das auf dem BILDSCHIRM etwas passiert.
    Aber die Kreativität findet dennoch im Kopf statt und haptisch kann man die Spielwelt mit der Pappe erfahren.
    Deine Aussage ist schlicht falsch bzw extrem überspitzt.


    > Bei Lego spielt es keine Rolle wie Du die Steine zusammen setzt, Du kannst
    > der Anleitung folgen oder eigene Ideen verwirklichen und wirst NICHT
    > faktisch dazu gezwungen auf einen Bildschirm zu starren weil NUR DORT das
    > eigentlich Geschehen abläuft.
    Aber mit programmierbaren Joycons kann man eigene Ideen mit einfließen lassen.


    > Mag ja sein dass Du das starren auf einen Bildschirm als das Nonplus-Ultra
    > ansiehst - ich finde das aber extrem befremdlich und für Kleinkinder sogar
    > schädlich.
    An dieser Stelle wird deutlich wie unsachlich diese Diskussion geführt wird. Niemandem geht es darum, nur auf eine Glotze starren ...


    > Es ist natürlich einfach durch Schuldzuweisung an die Eltern die Diskussion
    > einfach abzuwürgen. Das trägt aber nicht zur Lösung der gesellschaftlichen
    > Fehlentwicklung bei.
    Ich hab noch eine Frage: machst du es dir nicht gar NOCH einfacher, indem du die Schuld gänzlich bei Videospielen suchst und andere dir vorgetragene Ursachen kategorisch ausschließt :-)?
    Er hat doch recht: wenn die Eltern das Kind großteils vor der Glotze parken, haben sie selbst in der Erziehung verkackt und nicht die Spiele.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.03.18 14:24 durch Apfelbaum.

  17. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Didatus 17.03.18 - 20:09

    Immer dieses verteufeln von Bildschirmen. Nicht alles, was einen Bildschirm hat ist direkt schlecht. Aber so war es schon immer. Selbst Sokrates zeigte sich seinerzeit besorgt, dass diese neue Technologie namens "Buch" nur dafür sorgen wird, dass die Menschen (ok, er sprach nur von den Männern, weil Frauen zu der Zeit noch nicht wirklich Bildung geniessen konnten) durch die Bücher zum vergessen erzogen werden, da ja schliesslich alles in den Büchern steht und nicht mehr gelernt werden muss. (http://www.liberalarts.wabash.edu/lao-1-3-socrates-on-technology)
    Ich selbst bin in der IT Branche tätig und bin auch oft vorne mit dabei, wenn es um neue Tech Gimmiks geht. In unserer Wohnung liegen auch fast überall irgendwelche Tablets rum. Ich habe auch zwei Söhne im Grundschulalter. Natürlich nutzen diese auch gerne mal die Tablets. Sie können auch mittlerweile jederzeit da dran und haben auch Spaß daran. Aber ich würde mal schätzen, sie im Schnitt zwei Stunden pro Woche am Tablet. Dafür macht ihnen Lego, Fahrrad fahren, schwimmen oder viele andere Dinge auch viel zu viel Spaß. Sie könnten theoretisch jederzeit an die Tablets dran, aber da die bei uns nichts besonderes sind, werde sie von unseren Jungs auch nichts als etwas besonderes angesehen und sind daher nur ein Spielzeug von vielen.
    Es ist immer eine Sache, wie man mit neuen Technologien umgeht und welchen Stellenwert diesen zugesprochen wird. In den meisten Fällen werden Tablets, Smartphones, Konsolen oder sonst was ein viel zu hoher Stellenwert gegeben. Das schliesst für mich auch ein, wenn es einfach umfangreich und streng reglementiert wird. Damit drückt man den elektronischen Geräten schon einen Stempel auf: "Das ist etwas besonderes" und schon ist das Interesse groß.
    Nintendo Labo habe ich tatsächlich noch nicht, aber das kommt sicher auch noch hier in die Wohnung. Ich werde mich da auch sicherlich begeistert mit meinen Jungs drauf stürzen und wir werden Spaß damit haben. Ich kann aber auch schon sagen, dass die diese Pappdinger auseinander nehmen werden, um zu schauen wie es funktioniert und sie werden versuchen die Dinger umzubauen oder nachzubauen. Keine Ahnung was daraus wird, aber wird bestimmt spassig. Ich werde denen dabei auch wieder erzählen und erklären können, wie/warum etwas so funktioniert, wie es ist. Ich freu mich schon darauf und ich kann jetzt schon sagen, dass die danach auch weiterhin nicht aufzuhalten sind, wenn es raus geht, wenn das Lego raus geholt wird, wenn wir die Zentralbibliothek besuchen oder sonst was.

  18. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Apfelbaum 17.03.18 - 22:56

    Da wolltest du wohl wem anders antworten :P..

  19. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Kakiss 18.03.18 - 17:39

    CallyBre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wieso ist die Pisa-Studie genau die letzten Jahre so abgefallen ? hmm.
    > Weil falsch erzogen wird : Kind vorm Computer oder Konsole und Eltern haben
    > ihre Ruhe.
    > Und genau da wird Labo auch ansetzen.
    >

    Naja das alleine nicht, ich habe ja auch viel gezockt und bin nicht "dumm" geblieben.
    Ich stimme zu, dass es auch daran liegt, dass Eltern viel zu wenig Zeit haben für ihre Kinder.
    Den ganzen Tag arbeiten, das Kind ab frühstem Alter in der Kita.
    Dies geht nicht gut.
    Die Kinder werden ja eher abgearbeitet, als dass man ihnen etwas vermittelt oder sich mit ihren Bedürfnissen beschäftigt.

    Dann würde ich noch dazunehmen, dass stark an Schulen gespart wird.
    Außerdem sollen die Kinder durch das Gymnasium gepresst werden im Eilverfahren, wir brauchen ja mehr Akademiker.
    Mit weniger Schulgeldern und schnelleren Stoff bleibt einfach viel hinterher.

  20. Re: Im Prinzip nichts anderes wie In-App Purchases

    Autor: Rosenkohl 18.03.18 - 19:57

    Yo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nintendo hat mit "Labo" nun den Schritt ins Kleinkinder-Zimmer angetreten
    Wie kommst du auf "Kleinkinder"? Ich lese auf allen Packungen rechts oben ein "6+".
    Die USK mag da in einem Fall "0" drauf schreiben (="Freigegeben ohne Altersbeschränkung"), die bewerten aber auch nur die Software.

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