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Im Jahr 1200 Euro für einen Gamer.

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  1. Im Jahr 1200 Euro für einen Gamer.

    Autor: redbullface 05.01.17 - 19:17

    Ich halte diesen Dienst für überteuert. Nehmen wir mal einen aktuellen Rechner mit einer GTX 1060 und i5 Prozessor. Solche komplette Pakete kosten dann irgendwo im Bereich 800 Euro, aber dann gehört euch auch die Hardware und das Austauschen einzelner Teile ist wesentlich günstiger und man kann zudem Bauteile verkaufen.

    20 Stunden für 25 Dollar (vermutlich später 25 Euro). Sagen wir mal, spielt man täglich 2 Stunden und am Wochenende pro Tag 4 Stunden, so sind wir nach dieser Rechnung bei 18 Stunden. So kommen wir auf die 25 Euro pro Woche hin, was im Monat etwa 100 Euro entspricht. Die Spiele muss man ja trotzdem noch kaufen und eine "ältere" Hardware trotzdem besitzen. Das macht in einem Jahr 1200 Euro. Spielt jemand nur halb so viel, hat er trotzdem im Jahr 600 Euro ausgegeben und hat trotzdem billigsten Rechner vor sich.

    Wenn man nicht so viel spielt und mal in neuere Games für ein paar Stunden rein schnuppern möchte, dann könnte ich mir das bei einigen Leuten vorstellen so ein Service zu nutzen. Aber für Gamer ist ein PC oder eine Konsole wesentlich besser geeignet. Zumal man auch Games ohne aktive Internetverbindung spielen kann.

  2. Re: Im Jahr 1200 Euro für einen Gamer.

    Autor: kristian.nemeth.85@gmail.com 05.01.17 - 20:25

    Sorry, aber sie gehen von einer vollkommen falschen Zielgruppe aus.
    Ziel von NVidia sind sicherlich nicht die Spieler, welche täglich min. 2h spielen.
    Schließlich ist es auch günstiger, wenn man jeden Tag ein Auto benötigt eines zu besitzen, anstatt zu mieten.

    Ziel sind die Spieler von Gestern, welche dank Job oder Familie vllt. mal noch am WE zum spielen kommen und das auch nur abends 1-2h oder wenn das Wetter schlecht ist.
    Gerade diese wollen, wenn sie mal spielen in guter Qualität spielen. Bisher halten sie sich auch einen Spiele-PC, für eine überschaubare Anzahl an Stunden im Jahr, vor. Genau für solche Leute könnte dieser Service was sein und von denen gibt es ne Menge da draußen.

    Dann gibt es noch die Gruppe an Menschen, welche über die Woche gar nicht zu Hause sind um an ihren PCs zu spielen, sondern unterwegs sind und max. einen privaten Laptop dabei haben und sich abends im Hotel langweilen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.01.17 20:39 durch kristian.nemeth.85@gmail.com.

  3. Re: Im Jahr 1200 Euro für einen Gamer.

    Autor: redbullface 06.01.17 - 02:46

    Das sagen sie. Ich denke, ihre Annahme ist falsch, nicht meine.

    Ich bin mir nicht so sicher, ob diese Zielgruppe denn so groß ist und das sie so viel Wert darauf legen auf einer guten Gamer PC Hardware zu spielen. Für diese gelegentliche spielenden Zielgruppe wäre eine Konsole besser geeignet, da sie sich dann nicht mit den typischen PC Problemen (ihrer alten Hardware, Controller oder Maus Einstellungen, Spieleeinstellungen) auseinander setzen müssen.

    Auch wegen den ein paar Spielstunden wäre es für Nvidia nicht gerade lukrativ und lohnenswert.

    Gehen wir also mal von ihrer Annahme an, die Person würde nur am Wochenende mal 2 und mal 3 Stunden spielen. Und einmal in der Woche kommt er auch auf 2 Stunden. Das wären dann 7 Stunden die Woche, rund 28 (aufgerunden auf 30) Stunden im Monat. Das wäre dann 25 Euro für 20 Stunden, plus 12 Euro für 10 Stunden, also 37 Euro im Monat für ab und zu ein paar Stunden Zocken. In einem Jahr wären das 444 Euro. Da hätte der gute alte von einer Konsole oder sogar einem neuen PC mehr, wenn man das auf 2 jahre rechnet.

    Aber für ein paar Monate ist es ok in diesem Fall. Dann macht es Sinn. Jedoch kann davon Nvidia nicht viel gewinnen, denke ich mal. Da ich diese Zielgruppe für sehr klein halte.

  4. Re: Im Jahr 1200 Euro für einen Gamer.

    Autor: jacki 06.01.17 - 08:16

    Im Grunde stimmt das, aber so ist es immer bei allen zu mietenden Sachen.
    Wenn ich nach 30 Jahren aus meiner Mietwohnung ausziehe habe ich auch 180.000¤ gezahlt und habe nichts mehr davon, gekauft hätte ich immer noch eine doppelt so große zum verkaufen. Bei ottonow.de oder Leasingfahrzeugen genau das gleiche.
    Möchte man es länger als eine bestimmte Zeit nutzen zahlt man drauf und hat dann kein Gebrauchtgerät in der Hand.
    Ist aber logisch und auch gar nicht anders möglich, den ansonsten würde ja der Anbieter draufzahlen. Der veranstaltet das Ganze aber mit Gewinnabsicht. Deshalb wirst du mit deinen Überlegungen immer dazukommen das es überteuert ist.
    Genauso wie bei EA Access, Netflix oder Spotify ist es nicht für 100% jeden Kunden das Richtige. Wenn man sich nur dieselben 8 Musikalben jahrelang anhören will, fährt man günstiger sie zu kaufen als dauerhaft zu mieten.

  5. Re: Im Jahr 1200 Euro für einen Gamer.

    Autor: redbullface 06.01.17 - 19:04

    Natürlich. Ich halte es selbst nach dieser Überlegung für überteuert, für den Anbieter, als auch für den Kunden. Ich glaube, das liegt einfach daran, weil es noch keine Konkurrenz dazu gibt. Ein Vergleich mit Web Servern, Netflix oder Autos funktioniert nur bedingt. Die sind da natürlich auch nicht dumm und werden sich schon was ausgerechnet und gedacht haben.

    Mal sehen, ob da Google, Apple und Microsoft und neue Startups nach ziehen werden. Dann gibt es sicher auch andere Preise.

    Edit:
    Wenn jedoch die Hardware dauerhaft auf dem neuesten Stand gehalten wird, dann hat es schon einen gewissen Mehrwert und man kann auch mal in die Hardware-Leistung rein schnuppern, bevor man es kauft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.17 19:05 durch redbullface.

  6. Re: Im Jahr 1200 Euro für einen Gamer.

    Autor: TenogradR5 07.01.17 - 12:22

    Ich denke die hohen Preise sollen zunächst auch die Nachfrage limitieren. Nvidia hat ja nicht viel davon, wenn jetzt alle Games streamen, die Server überlastet sind und sie am Ende weniger Grafikkarten verkaufen. Gerade Konsolenhersteller könnten aber in den Markt einsteigen. Günstige Hardware unterm TV und mit dem Streaming hat man die Games dann in 8k und 144fps. Der Preis muss lediglich stimmen.

    Wenn ich mir das so anschaue im Markt der schicken Ultrabooks, Tablets und Smartphones ist Game Streaming die Zukunft. Das ganze wird aber noch so seine 7-10 Jahre dauern. Zurzeit scheint man eher die Streamer als Zielgruppe ins Auge gefasst zu haben, wenn man dann mit besserer Qualität und ohne zusätzliche Hardware problemlos seinen 2 Stunden Stream machen kann, ist das für die kommerziellen Streamer eventuell sogar ein Service, der das Ganze günstiger machen könnte.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.01.17 12:26 durch TenogradR5.

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