Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Nvidia: "KI wird die Computergrafik…

Subjektiv flacht die "Verschönerungskurve" ab

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Subjektiv flacht die "Verschönerungskurve" ab

    Autor: spambox 01.03.17 - 11:18

    Spieler werde immer schöner, keine Frage.
    Aber in den letzten ca. 2 bis 3 Jahren ist die Kurve des Fortschritts, zumindest aus meiner subjektiven Sicht abgeflacht. Dazu kommt, dass es durchaus Techniken gibt, die mehr versprechen, als sie halten.

    Ein Beispiel: Haare sehen in manchen Spielen besser aus, wenn Hairworks abgeschaltet ist. (z.B. bei Witcher 3)

    Vielleicht ist dieser Trend zum Pseudofortschritt darin begründet, dass Spiele der Einfachheit halber plattformunabhängig entwickelt werden und Konsolen nunmal lahme Hardware haben.

    #sb

  2. Re: Subjektiv flacht die "Verschönerungskurve" ab

    Autor: Robert.Mas 01.03.17 - 11:26

    Ich finde, dass sich eigentlich so ca. ab Crysis nichts besonderes mehr getan hat. Klar kamen hier und da mal neue Details dazu, aber die Entwicklung die wir davor hatten, machte zumindest subjektiv deutliche größere Schritte.

  3. Re: Subjektiv flacht die "Verschönerungskurve" ab

    Autor: theonlyone 01.03.17 - 12:07

    Wie genau sehen haare "ohne" Hairworks den besser aus ?

    Ohne hairworks sind es garkeine Haare, sondern einfach nur Texturen.

    https://cms-images.idgesg.net/images/article/2015/05/witcher-3-nvidia-hairworks-example-100586285-orig.png


    Also das ist schon ein ENORMER Unterschied ...

    ----

    Auf PC sehen einige Titel schon so gut aus, da hat man ja schon ziemlich Foto Realismus.

    Die Details sind dann eben noch da, aber die Fallen nicht so Krass auf wie der Unterschied von groben / schlechten Texturen und Polygon Modellen zu wirklich "runden" Kanten.

    Licht/Schatten Effekte sind noch ziemlich rechenintensiv, auch Physik wird heute ganz gut umgesetzt.
    Bewegende Bäume / Gras sind sehr gut und so hat man eben im Detail immer mehr Realismus, was eben primär in Spielen relevant ist die überhaupt einen Realismus haben wollen.

    Gesichter besser zu animieren ist eben eine Detail-Frage, aber umso mehr und umso besser das gemacht wird, umso krasser fällt es einem dann auf, wenn man verschiedene Spiele vergleicht (das Negativ-Beispiel sticht da stärker heraus).

    ----

    Viele Dinge sind beliebig aufwändig und der Effekt dann doch vermeintlich klein.

    Summiert sich letztlich auf. Hat man ein wirklich gutes Bild und es schaut aus wie echt, wird einen das auf Dauer auch nicht mehr überraschen, man erwartet es einfach.
    Negativ-Beispiele fallen da dann umso stärker auf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.17 12:14 durch theonlyone.

  4. Re: Subjektiv flacht die "Verschönerungskurve" ab

    Autor: Yeeeeeeeeha 01.03.17 - 12:18

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht ist dieser Trend zum Pseudofortschritt darin begründet, dass
    > Spiele der Einfachheit halber plattformunabhängig entwickelt werden und
    > Konsolen nunmal lahme Hardware haben.

    Typischer "PC-Masterrace"-Bullshit.

    Die meisten PCs sind heutzutage Notebooks mit noch wesentlich weniger Leistung als eine aktuelle Konsole. Die Kunst in der Spieleentwicklung ist es daher eben nicht, maximal Effekte reinzupacken, sondern das Spiel so gut skalieren zu lassen, dass es auf allen läuft, vom Subnotebook über eine Konsole bis zum High-End-PC.

    Abgesehen davon werden Spiele nicht dadurch schöner, indem man mehr Rechenleistung draufwirft. Wesentlich wichtiger ist das Art-Design. Das allerdings kostet immens viel Geld, viel mehr als Leistungsoptimierungen. Sowohl qualitativ (stilvolle, stimmige Grafik muss man erstmal können) als auch quantitativ (Assets wie detaillierte Models mit hochaufgelösten Texturen und hübschen Animationen erreicht man nicht mehr durch mehr Rechenleistung, sondern in erster Linie durch mehr Arbeit).

    Des weiteren sind viele neue Effekte für die Rechenleistung, die sie verbrachen, recht unauffällig. Minimal hübschere Ambient Occlusion usw.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  5. Re: Subjektiv flacht die "Verschönerungskurve" ab

    Autor: WebNeuland 01.03.17 - 16:16

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > spambox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vielleicht ist dieser Trend zum Pseudofortschritt darin begründet, dass
    > > Spiele der Einfachheit halber plattformunabhängig entwickelt werden und
    > > Konsolen nunmal lahme Hardware haben.
    >
    > Typischer "PC-Masterrace"-Bullshit.
    >
    > Die meisten PCs sind heutzutage Notebooks mit noch wesentlich weniger
    > Leistung als eine aktuelle Konsole. Die Kunst in der Spieleentwicklung ist
    > es daher eben nicht, maximal Effekte reinzupacken, sondern das Spiel so gut
    > skalieren zu lassen, dass es auf allen läuft, vom Subnotebook über eine
    > Konsole bis zum High-End-PC.
    >
    > Abgesehen davon werden Spiele nicht dadurch schöner, indem man mehr
    > Rechenleistung draufwirft. Wesentlich wichtiger ist das Art-Design. Das
    > allerdings kostet immens viel Geld, viel mehr als Leistungsoptimierungen.
    > Sowohl qualitativ (stilvolle, stimmige Grafik muss man erstmal können) als
    > auch quantitativ (Assets wie detaillierte Models mit hochaufgelösten
    > Texturen und hübschen Animationen erreicht man nicht mehr durch mehr
    > Rechenleistung, sondern in erster Linie durch mehr Arbeit).
    >
    > Des weiteren sind viele neue Effekte für die Rechenleistung, die sie
    > verbrachen, recht unauffällig. Minimal hübschere Ambient Occlusion usw.

    Ehm? Nein? Warum sollte jemand auf einem Notebook zocken wollen? Außer LoL und dieser ganze Müll. Also mit Bullshit hat das nichts zu tun. Selbst Entwickler bevorzugen den PC und die entwickeln und testen sicherlich nicht auf irgendwelchen Notebooks mit Intel HD. Viele Spiele supporten diese Art von GPU nicht einmal. Und wirklich optimiert wird heutzutage kaum noch. Weder auf Konsole noch auf PC. Slowdowns gibt es überall, selbst auf Highend PCs. Jedes zweite Spiel was grafisch aufwendiger ist hat mit Performance problemen zu kämpfen. Ein paar Patchen es im Nachhinein und ein paar nicht. Oftmals liegt das aber auch an Grafikeffekten die die Welt nicht braucht aber Leistung ohne Ende ziehen. Hust, Nvidia cuda, flex, physx, haste nit gesehen.

  6. Re: Subjektiv flacht die "Verschönerungskurve" ab

    Autor: Yeeeeeeeeha 01.03.17 - 18:26

    WebNeuland schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ehm? Nein? Warum sollte jemand auf einem Notebook zocken wollen? Außer LoL
    > und dieser ganze Müll.

    *facepalm* Warum? Vielleicht, weil sie auch mal ein bisschen Zocken wollen? Und sich dafür nicht gleich eine Konsole oder einen Gaming-PC zum Notebook dazukaufen wollen? Ich weiß ja, dass Kompetenz und der Blick-über-den-Tellerrand hier nicht gerade Allgemeingut ist, aber sogar ihr dürftet mitbekommen haben, dass der Trend schon lange weg vom dicken Desktop-PC hin zum Notebook gegangen ist.

    > Oftmals liegt das aber auch an Grafikeffekten die die Welt
    > nicht braucht aber Leistung ohne Ende ziehen. Hust, Nvidia cuda, flex,
    > physx, haste nit gesehen.

    Aha, CUDA ist ein Grafikeffekt. Vielen Dank für diese großartige Demonstration mangelhafter Kompetenz. m)

    (Dabei hättest du an sich sogar recht gehabt. In meinem letzten Absatz habe ich nämlich GENAU DAVON gesprochen - nur halt mit einem richtigen Beispiel.)

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  7. Re: Subjektiv flacht die "Verschönerungskurve" ab

    Autor: violator 01.03.17 - 20:11

    Ist ja auch logisch, wenn die Details immer kleiner werden.

    Ein Objekt mit 100.000 statt 30.000 Polygonen sieht nunmal nicht so viel besser aus wie eins mit 1000 im Vergleich zu 300 Polygonen, obwohl der Unterschied derselbe ist.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Melitta Professional Coffee Solutions GmbH & Co. KG, Minden-Dützen
  2. ABB AG, Mannheim
  3. Stadtwerke München GmbH, München
  4. FUNKINFORM Informations- und Datentechnik GmbH, Ettlingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 344,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

Google Game Builder ausprobiert: Spieldesign mit Karten statt Quellcode
Google Game Builder ausprobiert
Spieldesign mit Karten statt Quellcode

Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
Von Peter Steinlechner

  1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
  2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

  1. Routerfreiheit: Vodafone will noch keine eigenen Glasfasermodems zulassen
    Routerfreiheit
    Vodafone will noch keine eigenen Glasfasermodems zulassen

    Vodafone streitet sich mit der Bundesnetzagentur, ob die Routerfreiheit in Glasfasernetzen auch für das Glasfasermodem (ONT) gilt. Ein Nutzer argumentiert dagegen, das öffentliche Glasfasernetz ende an der Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose, wo man als Endkunde sein ONT verbinden kann.

  2. Mercedes EQV: Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
    Mercedes EQV
    Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine

    Stilvoll elektrisch shuttlen: Daimler hat für die IAA die serienreife Version des Mercedes EQC angekündigt. In dem Elektro-Van haben sechs bis acht Insassen Platz.

  3. Fogcam: Älteste bestehende Webcam wird nach 25 Jahren abgeschaltet
    Fogcam
    Älteste bestehende Webcam wird nach 25 Jahren abgeschaltet

    Die Webcam Fogcam nimmt seit 1994 Bilder vom Gelände der San Francisco State University aus auf. Nach 25 Jahren wird die Kamera nun abgeschaltet, laut den Machern unter anderem wegen fehlender guter Aussicht.


  1. 18:01

  2. 17:40

  3. 17:03

  4. 16:41

  5. 16:04

  6. 15:01

  7. 15:00

  8. 14:42