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  5. › Oculus Rift: Klage gegen Palmer Luckey…

Wenn sie Pech haben

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  1. Wenn sie Pech haben

    Autor: JTR 20.01.16 - 11:42

    Wenn Facebook Pech hat, hat sie eine wertlose Firma gekauft, weil die gesamte Oculus Technik quasi gestohlen ist und sie dürfen das Produkt nicht mal verkaufen (Verkaufsverbot).

    Und die jetzigen Besitzer eines Oculus Rift sind die Verarschten, weil dann der Geldnachfluss für Support versiegt und sie ein Gerät in Händen halten, dass niemand mehr unterstützt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.16 11:43 durch JTR.

  2. Re: Wenn sie Pech haben

    Autor: BiGfReAk 20.01.16 - 11:54

    Was wäre wenn Luckey sein Arbeitsvertrag gekündigt hat, bevor er mit dem Bau begonnen hat? Dann kann er höchstens verurteilt werden, weil er die Idee dazu geklaut hat. Aber die Patente usw müssten bei ihm bzw bei Facebook bleiben, oder?

  3. Re: Wenn sie Pech haben

    Autor: grmpf 20.01.16 - 12:20

    BiGfReAk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was wäre wenn Luckey sein Arbeitsvertrag gekündigt hat, bevor er mit dem
    > Bau begonnen hat? Dann kann er höchstens verurteilt werden, weil er die
    > Idee dazu geklaut hat. Aber die Patente usw müssten bei ihm bzw bei
    > Facebook bleiben, oder?


    Ausgehend von dieser Stelle im Bericht hat Luckey da sehr schlechte Karten:

    "Dabei soll er einen Vertrag unterzeichnet haben, der Total Recall alle Rechte an den entwickelten Technologien sichert und Luckey gleichzeitig zur Verschwiegenheit verpflichtet."

    Jede Technik, die er während der Zeit unter dem Vertrag entwickelt hat, gehört demnach Total Recall. Da ist es unerheblich, ob der Vertrag vor Gründung von Oculus VR gekündigt wurde.
    Die Techniken gehören noch immer Total Recall.

  4. Re: Wenn sie Pech haben

    Autor: Gokux 20.01.16 - 12:58

    Bleibt die Frage welche Techniken er damals Entwickelt hat, die nicht prior art sind. Können höchstens erste Versuche am Bewegungssensor gewesen sein.

  5. Re: Wenn sie Pech haben

    Autor: Schattenwerk 20.01.16 - 13:09

    Hmmm, persönlich wüsste ich nun nicht, ob "Head-mounted Displays" und "VR Headset" wirklich das identische Produkt ist.

  6. Re: Wenn sie Pech haben

    Autor: Sebbi 20.01.16 - 13:10

    Gokux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bleibt die Frage welche Techniken er damals Entwickelt hat, die nicht prior
    > art sind. Können höchstens erste Versuche am Bewegungssensor gewesen sein.

    Oder die Idee ein vorverzerrtes Bild auf einem Bildschirm darzustellen, das mit Lupen wieder normal aussieht. Aber auch das wurde vorher ja schon in Foren diskutiert und ausprobiert. Mr. Luckey hatte dann das Glück mit Carmack zusammenzukommen ;-)

    Bewegungssensoren, etc gab es auch vorher schon und sie haben da nichts neu erfunden (das macht z.B. jeder Multicopter so).

  7. Re: Wenn sie Pech haben

    Autor: Gokux 20.01.16 - 13:35

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bewegungssensoren, etc gab es auch vorher schon und sie haben da nichts neu
    > erfunden (das macht z.B. jeder Multicopter so).
    Doch den haben die neu gebaut, da es damals keine Sensoren gab die annähernd so schnell gearbeitet haben, um VR-Tauglich zu sein. War damals die wichtigste Innovation zu DK1 Zeiten.

  8. Re: Wenn sie Pech haben

    Autor: Hotohori 20.01.16 - 14:32

    Gokux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sebbi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bewegungssensoren, etc gab es auch vorher schon und sie haben da nichts
    > neu
    > > erfunden (das macht z.B. jeder Multicopter so).
    > Doch den haben die neu gebaut, da es damals keine Sensoren gab die
    > annähernd so schnell gearbeitet haben, um VR-Tauglich zu sein. War damals
    > die wichtigste Innovation zu DK1 Zeiten.

    Nur ist die Frage wann er auf die Idee kam diese Sensoren entwickeln zu lassen. Also ich sehe da immer noch eine gute Chance, dass Luckey da völlig unbeschadet raus kommt, hängt eben alles nur an den Details. Und das er für die Firma an einem solchen HMD gearbeitet hat, hat er ja nie erwähnt, ist also die Frage ob die Verschwiegenheit überhaupt gebrochen wurde. Und ob es da die Rolle spielt ob ihn das auf die Idee einer VR Brille brachte?

    Das würde ja bedeuten so einen Vertrag zu unterschreiben würde bedeuten niemals selbst für den Rest des Lebens an einem solchen Produkt zu arbeiten, glaube kaum, dass so etwas wirklich möglich ist und der Vertrag tatsächlich so weit ging.

    Davon ab, warum kommt die Firma erst so viel später damit an? Wenn einer Firma die Einhaltung eines solchen Vertrages so wichtig ist, hätte es schon allein die Kickstarter Kampagne niemals geben dürfen, sie hätten es verhindern müssen, haben sie aber nicht. Warum?

    Aber gut, mehr als wild rumspekulieren können wir hier eh nicht, wir kennen die Details nicht. Vielleicht hat die Firma absolut Recht, vielleicht aber versuchen sie auch nur Geld an der Sache raus zu schlagen, weil VR inzwischen so ein großes Thema wurde. Wäre ja nun wahrlich nicht die erste Firma, die auf die Art versucht ihre eigene Kasse aufzufüllen. Und wenn sie tatsächlich an einer VR Brille gearbeitet haben, wo ist ihr Produkt?

  9. Re: Wenn sie Pech haben

    Autor: Trockenobst 20.01.16 - 15:27

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > allein die Kickstarter Kampagne niemals geben dürfen, sie hätten es
    > verhindern müssen, haben sie aber nicht. Warum?

    Weil Gewinnmaximierung im Kapitalismus unmenschliches und unrationales Verhalten erzwingt. Es gibt auch keinen juristischen "Überwachungszwang" den anderen daran hinzuweisen dass er möglicherweise Verträge bricht.

    Das was man zum Thema finden kann ist deutlich: die Firma hatte kaum Geld und hat Lucky ein paar Kröten zum Spielen gegeben. Er hat danach etwas geliefert.

    Später gab es ein "freundliches" hin und her über Implementierungsdetails, aber da man die Verträge nicht kennt würde ich einfach mal annehmen dass bis zur Kickstarterkampagne (und danach) kein Geld mehr geflossen ist.

    Wenn Lucky seinen vertraglichen Verpflichtungen nachgekommen ist, haben sie nichts in der Hand. Bei harten Knowledge-Trägern hat man entweder Non-Competition-Klauseln im Vertrag oder Cool-Off-Phases.

    Als ein NVidia Chipdesigner zu Intel wechseln sollte, hat NVidia ihm 1 Jahr lang den Sabbatical fürstlich bezahlt. Genau 1 Jahr später ist er gewechselt.

    Die Firma muss deutlich machen, dass entweder Lucky seiner Verpflichtung nicht nachgekommen ist, weiterhin *bezahlt* unter NDA stand oder eine Non-Compete/Cool-Off Phase vorgelegen hat. Ich bezweifle alles davon.

    Arbeitsverbote gibt es im Business nicht. Spezialisten hält man mit Geld. Das ist die einzige Währung, neben sehr idiotischen Verträgen, die zählt.

  10. Re: Wenn sie Pech haben

    Autor: Hotohori 20.01.16 - 16:08

    Ja, ich kenne mich mit solchen Verträgen nicht wirklich aus, aber das deckt sich mit dem was ich so über die Jahre mitgekriegt habe.

    Aber wie gesagt, hier kann man eh nur spekulieren, wir kennen zu wenig Details. Vielleicht hat Palmer den Vertrag gebrochen, was durchaus sein könnte, auch weil er damals noch sehr jung und unerfahren war, da macht man leicht mal Fehler oder aber er hat sich nichts zu schulden kommen lassen. Sollten wir plötzlich nie wieder davon hören, wissen wir ja was Sache ist. ;)

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