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Es braucht Standards! Und wer wem hinterher läuft, ist schwer relativ.

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  1. Es braucht Standards! Und wer wem hinterher läuft, ist schwer relativ.

    Autor: smirg0l 14.07.15 - 12:39

    Ich sehe Linux und Mac Support bei SteamVR, auch bekannt als OpenVR.
    Das sehe ich bei Oculus nicht mehr und das auf - relativ - lange Zeit. Meinen Support, der sicher nicht viel bedeutet, haben sie dadurch verloren.
    Insofern hinkt in diesem Punkt, der für mich persönlich entscheiden ist, Oculus Valve mächtig hinterher.

    Ich sehe bei Steam die Bemühung, ein allgemeines SDK auf die Beine zu stellen, bei Oculus sehe ich nach wie vor nur eine exklusive Nischenlösung - es bringt nichts, wenn am Ende jedes HMD einzeln unterstützt werden muss, so kommen wir nicht weiter. Wenn die meisten am Ende OpenVR unterstützen sollten, was sich noch herausstellen muss, aber sinnvoll wäre, Oculus aber nicht, dann sehe ich schwarz für die Herren.

    "In der aktuellen Lage müsse sich einfach jeder der Hardwarehersteller vorrangig um sein eigenes Produkt kümmern."
    Nein, es muss kooperiert werden, sonst haben wir am Ende dutzende Insellösungen. Interessanterweise hat Oculus das am Anfang sogar getan. Bis "irgendwas" dazwischen kam?

    ""Derzeit haben wir aber keine Zeit, rumzusitzen und Standards für eine Technologie zu definieren, die weder eine etablierte Nutzerbasis noch wirkliche Erfolgsrezepte hat"

    Und das ist fast ein Garant dafür, dass die Technik scheitern wird. Keiner kauft sich ein 300, 400, 500 Euro Gerät, für das es nur beschränkte Einsatzmöglichkeiten und noch viel weniger Nutzungsmöglichkeiten (da jeder sein eigenes Süppchen kocht, Spiel X geht nur mit HMD Y, ...) gibt.
    WENN einer die Zeit und Kohle hat, dann doch wohl Oculus. Aber da "designen" die lieber ein grottenschlechtes Logo und gehen mit Microsoft ins Bett...

    Stattdessen macht Valve die Arbeit von Oculus, das kann sich Herr Palmer noch so schön reden. Besser, sie arbeiten langsam mal an Interoperabilität, denn Oculus ist schon eine ganze Weile nicht mehr exklusiv am Markt.

  2. Re: Es braucht Standards! Und wer wem hinterher läuft, ist schwer relativ.

    Autor: Dwalinn 14.07.15 - 15:22

    Kann ich die Vine eigentlich auch normal vor dem PC benützen? Habe leider keine 4*4 meter Platz. Irgendwie finde ich massenweise Artikel darüber wie gut doch deren Konzept funktioniert aber ob ich damit überhaupt zocken kann habe ich noch nicht gefunden (zumindest auf keiner deutschen Seite)

    Edit:
    Ansonsten gebe ich dir natürlich recht. Wenn jedes Spiel andere Hardware braucht oder aufwendig angepasst werden muss bringt das ganze nichts. Nur darf man nicht vergessen das man dann auch den kleinsten gemeinsamen Nenner finden muss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.15 15:23 durch Dwalinn.

  3. Re: Es braucht Standards! Und wer wem hinterher läuft, ist schwer relativ.

    Autor: Shao-Lee 14.07.15 - 16:05

    Vollste Zustimmung!

    Bezüglich Five & Sitzhaltung:
    Ich bin der absoluten Überzeugung, dass man mit der FIVE auch sitzend zocken kann.
    Allerdings kommt das natürlich auch auf den Titel drauf an.
    Valve bietet mit dem Lighthouse ein Gesamtkonzept, dass auch erstmal von den Spielen unterstützt werden muss. Es wird viele 3D-Games - auch von Indie-Entwicklern und Rift-Portierungen - geben, die eben nur das Headtracking verwenden und Du dann alternative Eingabemethoden verwenden kannst wie Maus und Tastatur.
    Titel, die allerdings das Gesamtsystem unterstützen, werden die "Zugpferde" für die jeweilige VR-Technologie.
    Ist jetzt natürlich eine subjektive Einschätzung - aber alles Andere würde mich doch schwer überraschen.

    Andererseits: sollen die Hersteller doch alle ihre eigenen Lösungen bringen, dann setzt sich das Beste ab und der Markt reguliert sich von selbst. Ist vielleicht auch nicht das schlechteste, wenn man sieht, wie sich Oculus entwickelt hat.
    Für die Indie-Entwickler ist's solch eine Marktfragmentierung allerdings nur schwer zu beherrschen.

    Wie man's dreht und wendet: hat alles 2 Seiten.
    Just my 2 cents.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.15 16:08 durch Shao-Lee.

  4. Re: Es braucht Standards! Und wer wem hinterher läuft, ist schwer relativ.

    Autor: JustANormalProgrammer 14.07.15 - 16:25

    Bei VR kommt es aber so stark auf das zusammenspiel zwischen Hardware und Software an, dass man die Standards nur duch sehr starke zusammenarbeit erreicht und dazu waren Firmen fast noch nie bereit.

    Wenn jede Milliesekunde bei der Bewegungserfassung zählt und jeder Frame auf das beste VR Erlebnis optimiert ist, dann ist verständlich warum alle lieber ihr eigenes Ding machen.

  5. Re: Es braucht Standards! Und wer wem hinterher läuft, ist schwer relativ.

    Autor: march 14.07.15 - 16:43

    Ich denke solange man noch nicht mal weiss wohin die reise geht ist ein Standart schwer durchzusetzten. Jeder standart schreibt ja sehr genau vor wo die Reise hingehen soll.
    Umso genauer man einen Standart definiert umso schwieriger wird es inovativ zu werden und neue Konzepte auszuprobieren. Die Vielfalt ist der Feind eines Standarts...
    Das liegt in der Natur der Sache...

  6. Re: Es braucht Standards! Und wer wem hinterher läuft, ist schwer relativ.

    Autor: Hotohori 15.07.15 - 13:57

    Richtig, und mir ist es wichtiger, dass sich VR in die richtige Richtung entwickelt oder dabei ausgebremst zu werden. Standards können auch später noch festgelegt werden, wenn klar ist welche Technologie sich im VR Bereich durchsetzen wird.

    Aber logisch, dass das Einigen nicht schmeckt, die interessiert auch nur ihr Konsum und nicht die Technik oder deren weitere Entwicklung.

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