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Und erneut sind Mitarbeiter die Sündenböcke

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  1. Und erneut sind Mitarbeiter die Sündenböcke

    Autor: Muhaha 13.06.23 - 13:18

    Denn es darf ja nicht sein, dass der Kurs sinkt. Das geht doch zu Lasten der Investoren und des Vorstandes. Schnell, schnell, ein paar Leute entlassen, um den Kurs zu stützen! Obwohl man betriebswirtschaftlich Gewinn einfährt, also alles richtig läuft.

    Arschlöcher!

  2. Re: Und erneut sind Mitarbeiter die Sündenböcke

    Autor: .02 Cents 13.06.23 - 14:11

    Ich kenne niemanden der beruflich als Spiele Entwickler tätig ist ... Bei den Lebenszyklen der Entwicklungsstudios wäre ich aber schon verwundert, wenn jemand in diesen Bereich geht mit der Erwartung, das er ein Bewerbungsgespräch in seinem Leben führen muss und dann 40 Jahre bis zur Rente am gleichen Schreibtisch hockt ...

  3. Re: Und erneut sind Mitarbeiter die Sündenböcke

    Autor: Muhaha 13.06.23 - 14:28

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne niemanden der beruflich als Spiele Entwickler tätig ist ... Bei
    > den Lebenszyklen der Entwicklungsstudios wäre ich aber schon verwundert,
    > wenn jemand in diesen Bereich geht mit der Erwartung, das er ein
    > Bewerbungsgespräch in seinem Leben führen muss und dann 40 Jahre bis zur
    > Rente am gleichen Schreibtisch hockt ...

    Das ist doch vollkommen irrelevant.

    Hier werden Leute entlassen, nicht weil es der Firma schlecht geht und man dringend die Kosten drücken muss, bevor ALLE entlassen werden müssen. Hier werden Leute entlassen, um den Kurs zu stützen. Die betriebswirtschaftliche Realität, dass der Laden profitbringend arbeitet, spielt hier keine Rolle. Es werden Leute entlassen, NUR weil die Investoren sonst pausenlos rummeckern würden, wenn der Wert ihres Portfolios sinkt.

    Mir ist das zweimal im Leben passiert. Einmal als Betroffener, einmal als jemand, der bleiben durfte. Nie wieder werde ich für Firmen arbeiten, die börsennotiert sind, denn da richtet sich ALLES nur nach den Interessen der Investoren. Wo man plötzlich den Job los ist, nur weil ein Fondverwalter mit der Performance seines Depots nicht zufrieden ist und solange beim Vorstand rumnölt, bis dieser dem Druck nachgibt und halt eine gewisse Prozentzahl der Belegschaft rauswirft, nur um ein symbolisches Zeichen zu setzen.

    Abgesehen davon ... ich kenne eine Person, die seit über zwanzig Jahren für EA arbeitet. Nicht als Entwickler, als Buchhalter in der Verwaltung. Risiko einer vorzeitigen Entlassung? Nicht besonders hoch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.23 14:31 durch Muhaha.

  4. Re: Und erneut sind Mitarbeiter die Sündenböcke

    Autor: stardestroyer 13.06.23 - 16:39

    Wieso nur ein paar Leute entlassen? Lieber gleich ein paar mehr, damit der Gewinn - und damit der Bonus für das C-Level - noch höher ausfallen kann! Hat gleichzeitig den Vorteil, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass das Unternehmen wirklich in Schieflage geht -> dann kann man das Unternehmen "retten" (in dem man mehr Leute einstellt) und seinen Bonus ebenfalls wieder erhöhen. Und den Neu-Eingestellten kann man leider, leider nicht so viel zahlen, weil das Unternehmen ja gerade in Schieflage ist. Perfekt.

  5. Re: Und erneut sind Mitarbeiter die Sündenböcke

    Autor: _2xs 14.06.23 - 08:07

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .02 Cents schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > Das ist doch vollkommen irrelevant.
    >
    > Hier werden Leute entlassen, nicht weil es der Firma schlecht geht und man
    > dringend die Kosten drücken muss, bevor ALLE entlassen werden müssen. Hier
    > werden Leute entlassen, um den Kurs zu stützen. Die betriebswirtschaftliche
    > Realität, dass der Laden profitbringend arbeitet, spielt hier keine Rolle.
    > Es werden Leute entlassen, NUR weil die Investoren sonst pausenlos
    > rummeckern würden, wenn der Wert ihres Portfolios sinkt.

    Eigentlich geht es genau darum, daß man verhindern will das es der Firma schlecht geht. Sie haben einen Großauftrag in Höhe von 2 Mrd. ¤ verloren. Kannst ja selber rechnen, wieviele Leute da ca. betroffen sind. Soviel laufende Kosten werden Spielestudios nicht haben, bis auf die Personalkosten.

  6. Re: Und erneut sind Mitarbeiter die Sündenböcke

    Autor: Arsenal 16.06.23 - 08:25

    Aber schon in der ersten Ankündigung stand dabei, dass trotzdem ein Gewinn von 750 Millionen erwartet wird, auch mit dem Wegfall dieses Auftrags.

    Da ist ein Stellenabbau nicht zwingend erforderlich, weil es der Firma schlecht geht...

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