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Kein Zufall

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  1. Kein Zufall

    Autor: Yash 15.07.19 - 11:29

    Es ist glaube ich kein Zufall, dass so viele Entwickler von bekannten comp. Onlinegames derzeit ein Videos zu ihrer Antihack-Technologie machen. Ich spiele fast täglich rund 4 bis 6 Runden PUBG und bin mit ein paar kleineren Streamern vernetzt, die auch regelmäßig PUBG spielen.
    Und es ist echt abnormal wieviel Hacker es inzwischen gibt. Ich melde jeden Tod meines Charakters, der mir irgendwie verdächtig erscheint und ich bekomm täglich beim Einloggen ein bis zwei Banmeldungen.

    Es benötigt meiner Meinung nach mehrere Schritte um das Problem einzudämmen:

    - Trennung von Regionen. Die meisten Hacker kommen in PUBG gefühlt aus China/Asien (vermute ich durch die Namen)
    - Stärkere Hardware Bans und bei Plattformen wie Steam auch spielübergreifende Bans (du hast in Counterstrike gehackt? Gut, kommst dann auch nicht mehr in PUBG rein).
    - (Straf-)Rechtliche Konsequenzen für Hacker
    - Eigene Server für verifizierte Spieler, die z.B. nicht nur ihren Namen verfizieren lassen, sondern (natürlich optional) sowas wie eine Überwachungssoftware installieren oder gar eine eigene Hardware dranstöpseln die schwieriger zu umgehen ist als sowas wie VAC.

    Zumindest ich wäre bereit meinen Spiele PC überwachen zu lassen, damit ich in Partien spielen kann, die deutlich weniger Hacker haben als gewöhnliche Partien (die oben genannten Zahlen sind einfach abnormal viel). Aber verstehe auch wenn das jemand nicht machen will (darum ja mein Vorschlag das optional anzubieten).

  2. Re: Kein Zufall

    Autor: Vanger 15.07.19 - 11:35

    > - Trennung von Regionen. Die meisten Hacker kommen in PUBG gefühlt aus
    > China/Asien (vermute ich durch die Namen)

    Wird das noch nicht gemacht? oO Das machen doch eigentlich alle großen Multiplayer-Titel allein schon damit die Server besser verteilt werden können...

    > - Stärkere Hardware Bans und bei Plattformen wie Steam auch
    > spielübergreifende Bans (du hast in Counterstrike gehackt? Gut, kommst dann
    > auch nicht mehr in PUBG rein).

    FULL ACK. Einmal Cheater, immer Cheater. Valve mit VAC waren ja die ersten die genau das umgesetzt haben - mit dem klitzekleinen Problem, dass VAC wohl eher ein schlechter Witz eines Anti-Cheat-Systems ist...

    > - (Straf-)Rechtliche Konsequenzen für Hacker

    Okay, ja, Cheater nerven. Auch in anderen Spielen. Aber wir wollen's jetzt echt mal nicht übertreiben... Strafrechtliche Konsequenzen? WTF?

    > - Eigene Server für verifizierte Spieler, die z.B. nicht nur ihren Namen
    > verfizieren lassen, sondern (natürlich optional) sowas wie eine
    > Überwachungssoftware installieren oder gar eine eigene Hardware
    > dranstöpseln die schwieriger zu umgehen ist als sowas wie VAC.

    Die Überwachungssoftware ist ohnehin schon installiert - die Analyse des Client ist eine der Säulen auf denen Anti-Cheat-Maßnahmen beruhen. Das Problem ist, dass clientseitige Maßnahmen auch ausgehebelt werden können - der Server hat keine Möglichkeit zu ermitteln ob der gewünschte Code auf dem Client auch tatsächlich ausgeführt wurde.

  3. Re: Kein Zufall

    Autor: Ave2000 15.07.19 - 13:44

    Der Überprüfungscode kann eine Signatur generieren die der Server haben will, dann muss schonmal der Code laufen. Da dieser Teil Code regelmäßig geändert werden kann, generiert man damit schonmal massiven Aufwand auf der Cheaterseite.

  4. Re: Kein Zufall

    Autor: nachgefragt 15.07.19 - 13:45

    Also bei OW habe ich seit release max 2 Hände Cheater erlebt, die ziemlich offensichtlich waren.
    Am offensichtlichesten war mal ein Zenyatta der mit einem rechtsklick und in einer groben 360 grad Drehung innerhalb von einer zehntel sekunde 4 Spieler mit headshot gekillt hat.

    Da sehe ich (wirklich ohne Schwerz) in einer halbenstunde Battlefield ein vielfaches an Cheatern, die ich bei Overwatch innerhalb von 3 Jahren gezählt habe. Trotzdem löblich von Blizzard dass sie das wert drauf legen (auch in ihren andern Spielen), wenn auch nicht immer von Erfolg gekrönt.

    Der letzte Absatz erklärt mir aber warum in letzter Zeit die Spiele manchmal nach ein paar minuten einfach abbrechen.

  5. Re: Kein Zufall

    Autor: nachgefragt 15.07.19 - 13:47

    Vanger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > - (Straf-)Rechtliche Konsequenzen für Hacker
    >
    > Okay, ja, Cheater nerven. Auch in anderen Spielen. Aber wir wollen's jetzt
    > echt mal nicht übertreiben... Strafrechtliche Konsequenzen? WTF?

    Ob wir übertreiben wollen oder nicht, es wird schon getan: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fortnite-Epic-Games-verklagt-Cheater-3861668.html

  6. Re: Kein Zufall

    Autor: Vanger 15.07.19 - 14:09

    Ave2000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Überprüfungscode kann eine Signatur generieren die der Server haben
    > will, dann muss schonmal der Code laufen. Da dieser Teil Code regelmäßig
    > geändert werden kann, generiert man damit schonmal massiven Aufwand auf der
    > Cheaterseite.

    Was sich auf trivialste Art und Weise umgehen lässt. Das ist in der Aufwandsbetrachtung für beide Seiten ziemlich ausgeglichen - triviale Ansätze sind für die Entwickler trivial einzubauen, können dann aber auch trivial von Cheatern umgangen werden. Komplexe Ansätze, die von den Cheatern nicht trivial umgangen werden können, sind auch für die Entwickler nicht trivial umzusetzen. Letztlich ist das ein Katz-und-Maus-Spiel, das am Ende nur die Entwickler verlieren können.

    Zu häufige Updates sind sogar kontraproduktiv. Der "Mass Ban After Update"-Effekt funktioniert nur solange die Entwickler der Cheats nicht dazu übergehen ihre Cheat-Tools vorsorglich bis zur Prüfung der Updates zu deaktivieren. Alles viel Aufwand für die Entwickler - mit relativ geringem Nutzen. Das haben die alles schon durch. Für die trivialen Cheats kommt weiterhin clientseitiger Code zum Einsatz, für alles andere braucht man serverseitige, verhaltensbasierte Lösungen.

  7. Re: Kein Zufall

    Autor: Vanger 15.07.19 - 14:13

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vanger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > - (Straf-)Rechtliche Konsequenzen für Hacker
    > >
    > > Okay, ja, Cheater nerven. Auch in anderen Spielen. Aber wir wollen's
    > jetzt
    > > echt mal nicht übertreiben... Strafrechtliche Konsequenzen? WTF?
    >
    > Ob wir übertreiben wollen oder nicht, es wird schon getan: www.heise.de

    Da wird nur nicht gegen Cheater vorgegangen sondern gegen die Entwickler bzw. Händler von Cheats... Die cheaten selbst zwar meistens auch, das ist aber nicht der entscheidende Punkt.

  8. Re: Kein Zufall

    Autor: nachgefragt 15.07.19 - 15:48

    Der entscheidende Punkt ist hier, dass du es offensichtlich nicht mal geschafft hast den Link zu lesen, geschweige denn, ihn anzuklicken.

    Da weiß dann auch nicht mehr wie ich dich überzeugen kann, dass 14 Jährige Kinder (bzw deren Eltern) auf 150000 Dollar verklagt wurden und in Folge ein Antrag auf Abweisung der Klage abgelehnt wurde. Somit wird der Prozess durchgezogen.

    "Epic Games klagt laut Torrentfreak vor dem US-Bundesgericht in North Carolina GEGEN ZWEI FORTNITE-CHEATER. Den beiden Cheatern wird darin vorgeworfen, die Nutzungsbedingungen und die Endnutzer-Lizenzvereinbarung von Fortnite verletzt zu haben. Die Angeklagten hätten den Spielcode manipuliert und dabei die Urheberrechte von Epic Games verletzt. "



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.19 15:57 durch nachgefragt.

  9. Re: Kein Zufall

    Autor: nachgefragt 15.07.19 - 16:04

    Serverseitig wird da auch einiges laufen, aber wenn man sich z.B. die Lizenz von Blizzard anguckt, sieht man ja, was da alles zurück gefunkt wird. Das verhaltensbasierte Entdecken von Cheater dürfte aber eher schwer werden als einfacher werden, da die Cheats das verhalten eine echten Spieleres ja mittlerweile quasi perfekt nachahmen.

    https://www.blizzard.com/de-de/legal/cd5930c0-2784-420c-a23d-1e0d6ff8599b/anti-cheating-vereinbarung

    Cheats, die weder die Spieldaten, noch den RAM manipulieren, werden sowohl lokal, als auch Serverseitig sehr schwer zu entdecken sein, z.B. Aimbots die nur den Bildinhalt analysieren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.19 16:06 durch nachgefragt.

  10. Re: Kein Zufall

    Autor: Vanger 15.07.19 - 16:57

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der entscheidende Punkt ist hier, dass du es offensichtlich nicht mal
    > geschafft hast den Link zu lesen, geschweige denn, ihn anzuklicken.

    Meine Güte, da rastet einer aber schnell aus... Nichts desto trotzt, du solltest Artikel, die du verlinkst, auch zu Ende lesen. Ich hab's jedenfalls getan. Du hast offenbar nur die Einleitung gelesen - die erweckt tatsächlich den Eindruck, dass hier einfache Cheater verfolgt werden. Dem ist nicht so, das kommt erst am Ende des Artikels. Es werden Händler und Entwickler verfolgt - die selbst auch cheaten, das ist aber nicht der entscheidende Punkt. Ob die nun 14 Jahre oder 94 Jahre alt sind spielt dabei ebenfalls eher keine Rolle.

    > Die beiden Beklagten sind den Angaben zufolge als Moderatoren oder
    > Support-Personal für den Cheat-Provider AddictedCheats.net tätig. [...]
    > Er soll außerdem Cheat-Codes programmiert haben. [...] Der andere Beklagte
    > [...] hatte jedoch im Internet damit angegeben, ebenfalls eigene Cheats
    > für das Spiel zu entwickeln.

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