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Wie wäre es mit einem Free2Play Verbot?

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  1. Wie wäre es mit einem Free2Play Verbot?

    Autor: Golressy 07.11.16 - 18:00

    Diese Free2Play Spiele können gerade jugendliche wirklich süchtig machen.

    Mit wenig Taschengeld freuen sie sich natürlich über kostenlose Spiele.

    Einmal drin, werden sich regelrecht süchtig. Dann irgendwann kommt der Punkt wo das Spiel zuschlägt und immer wieder kleine bis heftige Beiträge fordert um besser zu werden und auch es ins nächste Level zu schaffen.

    Besonders G...L... scheint hier die dann die süchtigen Spieler so richtig auszunehmen.


    Zum Jugendschitz selbst. Der ist in meinen Augen Sinnlos. Die meisten Firmen stecken im Ausland und dort reicht es das Alter einzugeben. Klar das hier nichts wirksam ist.

    Und wenn doch mal etwas sicher scheint, ist gerade die Jugend sehr kreativ den Schutz dann doch zu umgehen.

    Hauptsache die Erwachsenen und Politiker denken, dass alles i.O ist. Sobald die Zimmer Tür zu ist und die eltern schlafen, wird "gemogelt".

  2. Re: Wie wäre es mit einem Free2Play Verbot?

    Autor: DuBRider 07.11.16 - 18:19

    Ein Verbot signalisiert in solchen Fällen für mich immer eine Resignation, dass man mit dem zugrunde liegenden Problem überfordert ist, es nicht versteht oder es ohnehin schon vollkommen dämonisiert ist.
    Gerade in diesem Bereich bringen Verbote rein gar nichts und sind außerdem nahezu nicht umsetzbar. Außerdem kann man nicht jeden Bürger entmüdigen und der Verantwortung entziehen, selber vernünftige Entscheidungen zu treffen. Das gilt stellvertretend natürlich genau so für die Eltern der zockenden Kinder.

  3. Re: Wie wäre es mit einem Free2Play Verbot?

    Autor: Port80 07.11.16 - 18:31

    Gerade die Umsetzbarkeit wird witzig. Dann kommt bei google play künftig "Dieses Spiel ist in ihrem Land nicht verfügbar" :D

  4. Re: Wie wäre es mit einem Free2Play Verbot?

    Autor: JTR 07.11.16 - 18:48

    Und jetzt sag mir mal wie du solche Spiele die auf ausländischen Servern angeboten werden verbieten lassen willst? Verbote bringen gar nichts, aber das haben unsere Ewiggestrigen immer noch nicht kapiert. Im Gegenteil es macht es nur noch attraktiver. Und es gibt immer Wege zu: Waffen, Nutten und Drogen... egal in welchem Land zu lebst. Die drei Grundpfeiler des grossen Geldes.

  5. Re: Wie wäre es mit einem Free2Play Verbot?

    Autor: Heartless 07.11.16 - 19:41

    Gibt es in der Form z.T. schon. Zum Beispiel im Playstation Network (dem deutschen wohlgemerkt, ich glaube für Österreich/Schweiz zählt das wieder nicht) sind F2P Spiele vielmals nicht umsonst, sondern kosten 0,49 oder 0,99¤ (Warframe ist so ein Beispiel), teilweise gibt es dann etwas zu dem Preis dazu (was man sich halt normal als extra hätte kaufen können), oft aber auch nicht.

    Wie das bei den Shops der XBox oder dem Nintendo Shop aussieht, kann ich nicht sagen.

  6. Eher Paywallverbot.

    Autor: MoonShade 07.11.16 - 20:32

    Ich finde es gibt Unterschiede zwischen Free2Play spielen. Es gibt solche die nur kosmetische Upgrates anbieten oder Sachen anbieten die man auch selbst freispielen kann. Finde ich fair.

    Dann gibts die Spiele die dich erst ködern und dann aktiv am weiterspielen hindern wenn du nicht bezahlst, ich nenne sie mal Paywalls. Ich wäre darum eher für ein Paywallverbot.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.11.16 20:34 durch MoonShade.

  7. Re: Wie wäre es mit einem Free2Play Verbot?

    Autor: plutoniumsulfat 07.11.16 - 23:14

    Und du sprichst Kindern solche vernünftigen Entscheidungen zu, sie müssten also gar nicht in manchen Bereichen bevormundet werden?

  8. Re: Wie wäre es mit einem Free2Play Verbot?

    Autor: DuBRider 07.11.16 - 23:58

    @ plutoniumsulfat

    DuBRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...]. Das gilt stellvertretend natürlich genau so für die Eltern der zockenden
    > Kinder.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.11.16 00:00 durch DuBRider.

  9. Re: Eher Paywallverbot.

    Autor: Semilocon 08.11.16 - 07:17

    Das hat schon einen Namen, nennt sich "Pay2Win". Den Kindern den Unterschied erklären, zack, sind sie keine leichten Opfer mehr für Abzocke. Aber da müsste man natürlich Interesse am Kind und dessen Hobbies zeigen, das ist ja schon wieder viel zu viel verlangt für dumme, faule Eltern. Dann lieber einfach alles verbieten, braucht man nichts lernen und sich nicht sinnvoll betätigen.

    Schön finde ich es immer, wenn diese Art Eltern ihre gesamte Freizeit vor dem Fernseher verbringt - aber das böse Internet macht die Kinder süchtig! Ja, genau.

  10. Re: Eher Paywallverbot.

    Autor: Taubenhaucher 08.11.16 - 07:57

    Semilocon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat schon einen Namen, nennt sich "Pay2Win". Den Kindern den
    > Unterschied erklären, zack, sind sie keine leichten Opfer mehr für Abzocke.
    > Aber da müsste man natürlich Interesse am Kind und dessen Hobbies zeigen,
    > das ist ja schon wieder viel zu viel verlangt für dumme, faule Eltern. Dann
    > lieber einfach alles verbieten, braucht man nichts lernen und sich nicht
    > sinnvoll betätigen.
    >
    > Schön finde ich es immer, wenn diese Art Eltern ihre gesamte Freizeit vor
    > dem Fernseher verbringt - aber das böse Internet macht die Kinder süchtig!
    > Ja, genau.


    Ich vermute mal Du hast keine Kinder, oder?
    Mein Sohn ist 13 und es hat zu keiner Zeit etwas gebracht ihm solche Dinge zu erklären, ich habe sehr früh mit dem Versuch begonnen ihn dafür zu sensibilisieren.

    Ein Verbot, oder auch eine Anhebung der Altersfreigaben bringen genau garnichts.
    Was man machen sollte ist die Eltern sensibilisieren und ggf. die Möglichkeiten für eine sinnvolle Kontrolle der Computer/Handys schaffen.
    Bisher gibt es leider keine brauchbare Jugendschutzlösung, alles eher rudimentär und nicht wirklich nutzbar.

  11. Re: Wie wäre es mit einem Free2Play Verbot?

    Autor: plutoniumsulfat 08.11.16 - 09:44

    DuBRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ plutoniumsulfat
    >
    > DuBRider schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > [...]. Das gilt stellvertretend natürlich genau so für die Eltern der
    > zockenden
    > > Kinder.

    Auch heißt, dass es für beide Seiten gilt.

  12. Re: Eher Paywallverbot.

    Autor: MannOhneHose 08.11.16 - 13:16

    Ich sehe das auch so das all diese Verbote nichts bringen, ich selbst habe auch damals mit 10-11 mir CS oder GTA kaufen können, fragt man halt den Bruder vom Freund oder irgendwie geht das schon^^ (mittlerweile durch Keystores noch einfacher)

    Gefährlich sind wirklich diese Pay2Win spiele, ich selbst wurde auch nie dafür sensibilisiert und habe lange Zeit MMO´s gespielt die unteranderem viel Geld geschluckt haben. Genauso kenne ich mehrere die in dem Game mehrere hundert, tausend oder sogar zehntausend ¤ investiert haben. Natürlich über mehrere Jahre aber es war mir & meinen Freunden auch schon mit 12 möglich darein zu cashen. Meiner Meinung nach hat dieser ganze Kram mit dem Sammeln von Pokemon oder Yugioh karten angefangen, dort sammelt man fleißig und haut ordentlich Geld raus.. Wenns uninteressant wird wechselt man halt zu nem Online Game oder sonst was..

  13. Re: Eher Paywallverbot.

    Autor: Hotohori 08.11.16 - 17:29

    MannOhneHose schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das auch so das all diese Verbote nichts bringen, ich selbst habe
    > auch damals mit 10-11 mir CS oder GTA kaufen können, fragt man halt den
    > Bruder vom Freund oder irgendwie geht das schon^^ (mittlerweile durch
    > Keystores noch einfacher)
    >
    > Gefährlich sind wirklich diese Pay2Win spiele, ich selbst wurde auch nie
    > dafür sensibilisiert und habe lange Zeit MMO´s gespielt die
    > unteranderem viel Geld geschluckt haben. Genauso kenne ich mehrere die in
    > dem Game mehrere hundert, tausend oder sogar zehntausend ¤ investiert
    > haben. Natürlich über mehrere Jahre aber es war mir & meinen Freunden auch
    > schon mit 12 möglich darein zu cashen. Meiner Meinung nach hat dieser ganze
    > Kram mit dem Sammeln von Pokemon oder Yugioh karten angefangen, dort
    > sammelt man fleißig und haut ordentlich Geld raus.. Wenns uninteressant
    > wird wechselt man halt zu nem Online Game oder sonst was..

    Äh, Trading Card Games gibt es schon seit Ewigkeiten und sind nichts neues. Und ja, die beruhen auf dem gleichen Prinzip: dem Sammler das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Ich sehe F2P gerade auch bei MMOs kritisch, MMOs an sich sind schon für jüngere Spieler stark Suchtgefährdend, kommt dann auch noch P2W dazu, dann tun mir die Eltern direkt leid...

    Kinder sind nun mal in ihrem Alter nicht fähig dazu derart sorgfältig mit Geld umgehen zu können. Schnell ist man da im Spielrausch bereit Geld auszugeben ohne nachzudenken ob man es sich überhaupt leisten kann, das passiert selbst Erwachsenen, wie will man das dann von Kindern erwarten können?

    Und natürlich spielen Kinder das was gerade am meisten Spaß macht oder in ihrer Gruppe in ist, da interessiert nicht was für eine Paywall dahinter steckt. Und wenn die Eltern die große Rechnung bekommen ist es längst zu spät.

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