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@Jolla

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  1. @Jolla

    Autor: Fleder 15.10.12 - 11:39

    Und welche dürfte das Ihrer Meinung nach sein?

    Bei einem solch skrupellosen und geldgierigen Konzern, nehme ich es keinem User übel, diesen auch mal zu melken, wenn er dies durch eigenes verschulden ermöglicht.

  2. Re: @Jolla

    Autor: AdmiralAckbar 15.10.12 - 11:51

    Kleiner Tipp, unten links unter ein Kommentar wird auch eine Antwortfunktion geboten.
    Dies ist übersichtlicher als ein neues Thema zu eröffnen und erhört die Wahrscheinlichkeit auf eine Antwort.

    MFG Mit freundlichen Grüßen

  3. Re: @Jolla

    Autor: BLi8819 15.10.12 - 12:39

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele die Forensoftware hier nicht bedienen können. :D

  4. Re: @Jolla

    Autor: EddiTheEagle 15.10.12 - 12:39

    Bin ich jetzt auf ein Troll reingefallen oder ist das tatsächlich deine Meinung?

    Oder meinst du tatsächlich, wenn eine Firma Bezahlung für Ihre Produkte verlangt ist sie geldgierig?

  5. Re: @Jolla

    Autor: AdmiralAckbar 15.10.12 - 13:05

    EddiTheEagle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin ich jetzt auf ein Troll reingefallen oder ist das tatsächlich deine
    > Meinung?
    >
    > Oder meinst du tatsächlich, wenn eine Firma Bezahlung für Ihre Produkte
    > verlangt ist sie geldgierig?


    Wenn das Unternehmen bereits Gewinne im 7 stelligen Bereich mit einen Titel erlangt hat und dann immer noch das mehr als das 30fache des eigentlichen Vertriebspreises für Gewinn drauflegt dann finde ich dies schon Geldgierig.
    Im Materiellen Bereich wird man nur einmal pro erbrachte Arbeit bezahlt.
    In der Unterhaltungsbranche wo einzelne Werke auf recht billigen Weg digital vertrieben werden können finde ich es schon unangebracht für ein alten Schinken immer noch 40¤ zu verlangen. Natürlich sollen sich die Werke auszahlen aber warum muss es mehr talentierte Musiker (um bei digitalen Content zu bleiben) geben die Multimillionäre sind als talentierte Bäcker die Gerade mal eine eigene Filiale haben. Bei Millionen Umsätze finde ich es unangebracht da rumzumeckern wenn da eine von zehn Millionen nicht gezahlt hat.
    Schließlich hat man dennoch kein Mehraufwand den man jemand in Rechnung stellen könnte.
    Unfair wird es wenn kleine Entwicklerstudios, Indie Musiker usw. aufgrund von Kopien eingehen, aber mir sind da grade keine Beispiel bekannt. Nur Misserfolge aufgrund von geringe Nachfrage weil die Produkte selbst von Kopieren gemieden wurde.

    MFG Mit freundlichen Grüßen

  6. Re: @Jolla

    Autor: ThorstenMUC 15.10.12 - 13:17

    AdmiralAckbar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > EddiTheEagle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das Unternehmen bereits Gewinne im 7 stelligen Bereich mit einen Titel
    > erlangt hat und dann immer noch das mehr als das 30fache des eigentlichen
    > Vertriebspreises für Gewinn drauflegt dann finde ich dies schon
    > Geldgierig.

    Also wenn ein Spiel mal mehr einbringt, als notwendig sollen die Publisher es zum Selbstkostenpreis hergeben?
    Ungekehrt dürfen Sie dir dann im Nachhinein eine Rechnung stellen, wenn ein Titel mal nicht so gut läuft und sie ihre Investitionen nicht reinbekommen haben - oder?

  7. Re: @Jolla

    Autor: EddiTheEagle 15.10.12 - 13:21

    Habe ich den Vergleich verstanden?

    Weil ein Brötchen nur einmal verkauft werden kann, darf auch eine mp3-Datei nur einmal verkauft werden? Und der zweite darf sie sich dann kostenlos bei amzon runterladen?

    Und von mir aus dürfen sie ruhig 250 Euro für den alten Schinken verlangen. Ich bezahle es nicht. Denk daran, du hast immer die Wahl... ;-)

    Und noch eins, setze niemals Umsatz und Gewinn gleich. Blos weil viele Kopien verkauft wurden und viel Umsatz gemacht wurde, ist noch lange nicht viel Gewinn abgefallen. Mal ganz davon abgesehen, dass die 50 Euro Ladenpreis nicht komplett beim Publisher landen. Vater Staat macht noch den dicksten Reibach. Dann haben wir den Handel und Vertrieb, das Presswerk und Spediteure und natürlich das Entwicklerstudio.

    Merkst du was?

    Ach ja, und bitte NIE NIE NIEMALS vergessen: überalle arbeiten Menschen, die Frau und Kind davon ernähren wollen.

  8. Re: @Jolla

    Autor: AdmiralAckbar 15.10.12 - 13:31

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AdmiralAckbar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > EddiTheEagle schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Wenn das Unternehmen bereits Gewinne im 7 stelligen Bereich mit einen
    > Titel
    > > erlangt hat und dann immer noch das mehr als das 30fache des
    > eigentlichen
    > > Vertriebspreises für Gewinn drauflegt dann finde ich dies schon
    > > Geldgierig.
    >
    > Also wenn ein Spiel mal mehr einbringt, als notwendig sollen die Publisher
    > es zum Selbstkostenpreis hergeben?
    Nein, nicht das, aber sind 9¤-19¤ Gewinn pro Download dann nicht genug, statt 59¤-29¤.
    (Ich kann mir auch nicht Vorstellen das der Vertriebspreis bei Plattformen wie steam überhaupt so hoch es, da werden Spiele ab und zu für 1¤ vertrieben)

    > Ungekehrt dürfen Sie dir dann im Nachhinein eine Rechnung stellen, wenn ein
    > Titel mal nicht so gut läuft und sie ihre Investitionen nicht reinbekommen
    > haben - oder?
    Macht ein Bäcker einnahmen wenn er versucht verbranntes Brot zu verkaufen?
    Nein!

    MFG Mit freundlichen Grüßen

  9. Re: @Jolla

    Autor: BLi8819 15.10.12 - 13:40

    äää. Du kennst schon den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn?
    Kein Publisher der Welt macht mit ein Verkauften Key 59 Euro Gewinn.

    > Ich kann mir auch nicht Vorstellen das der Vertriebspreis bei Plattformen wie steam überhaupt so hoch es, da werden Spiele ab und zu für 1¤ vertrieben

    Ja und rate mal, warum die das nur ab und zu machen ;-)
    Thema Marketing solltest du dir mal genauer anschauen.

  10. Re: @Jolla

    Autor: AdmiralAckbar 15.10.12 - 14:06

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > äää. Du kennst schon den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn?
    > Kein Publisher der Welt macht mit ein Verkauften Key 59 Euro Gewinn.
    >
    Ja ich kenne den unterschied.
    Vielleicht rechne ich bloß falsch-
    aber sobald das Unternehmen seine Kosten Gedeckt hat finde ich schon das jeder weitere (digitale) Verkauf für 10¤ ihn dann 9¤ Gewinn einbringt
    Am Anfang nicht ja nicht, aber bei Topsellern
    die 1 Million man verkauft wurden für je 60¤ müssten ja die kosten bei über 1 Millionen ¤ sein um zu sagen das 59¤ kein reiner Gewinn ist
    zumindest werden es dann bei Top titeln immer noch mehr als 45¤ sein
    > > Ich kann mir auch nicht Vorstellen das der Vertriebspreis bei Plattformen
    > wie steam überhaupt so hoch es, da werden Spiele ab und zu für 1¤
    > vertrieben
    >
    > Ja und rate mal, warum die das nur ab und zu machen ;-)
    > Thema Marketing solltest du dir mal genauer anschauen.
    Man langt ja nur bei der Entwicklung und den Werben ordentlich zu die kosten bekommen einige Spiele in wenigen Tagen- Monaten aber schnell rein.
    Das ein download den Vertreibern 1¤ kostet finde ich aber dann doch unrealistisch.
    Man könnte jetzt nur noch die Kosten der eigenen Spielservern drauf zählen oder Updates (diese kommen aber auch nur in den ersten 6Monaten und danach nie wieder).
    Ich kenne zumindest geenügend Spiele die ich zu geringen Preise kaufe, Kopieren tu ich sowieso nichts mehr.
    Aber eine der Gründe warum ich CoD MW3 boykottiere ist der Preis. Wenn ich es nochmal für 30¤ sehe vielleicht ja, aber 50¤ ist doch nicht ganz wenig (Ich frag mich bloß wo 9 Jährige das Geld auftreiben können).

    MFG Mit freundlichen Grüßen

  11. Re: @Jolla

    Autor: Clown 15.10.12 - 14:48

    AdmiralAckbar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja ich kenne den unterschied.
    > Vielleicht rechne ich bloß falsch-
    > aber sobald das Unternehmen seine Kosten Gedeckt hat finde ich schon das
    > jeder weitere (digitale) Verkauf für 10¤ ihn dann 9¤ Gewinn einbringt
    > Am Anfang nicht ja nicht, aber bei Topsellern
    > die 1 Million man verkauft wurden für je 60¤ müssten ja die kosten bei über
    > 1 Millionen ¤ sein um zu sagen das 59¤ kein reiner Gewinn ist
    > zumindest werden es dann bei Top titeln immer noch mehr als 45¤ sein

    Ist doch okay.. Solange das Geld dann in zukünftige oder andere, schlecht laufende Produkte und/oder in die Mitarbeiter gesteckt wird, ist doch alles in Ordnung.

    > Das ein download den Vertreibern 1¤ kostet finde ich aber dann doch
    > unrealistisch.
    > Man könnte jetzt nur noch die Kosten der eigenen Spielservern drauf zählen
    > oder Updates (diese kommen aber auch nur in den ersten 6Monaten und danach
    > nie wieder).

    Eine solche Infrastruktur kostet ordentlich Geld, auch wenn sie nur gemietet ist.

    > Ich kenne zumindest geenügend Spiele die ich zu geringen Preise kaufe,
    > Kopieren tu ich sowieso nichts mehr.
    > Aber eine der Gründe warum ich CoD MW3 boykottiere ist der Preis. Wenn ich
    > es nochmal für 30¤ sehe vielleicht ja, aber 50¤ ist doch nicht ganz wenig

    Bei alten Titeln ist das auch viel. Aber scheinbar wirds gekauft, warum also billiger machen? :) Dafür bekommst Du aber auch immer noch Patches und eine funktionierende Online-Plattform.

    > (Ich frag mich bloß wo 9 Jährige das Geld auftreiben können).

    Mama und Papa. Diese beiden sind auch der Grund, warum Games Workshop überhaupt noch existiert! Bei den Preisen kann kein rationaler Mensch zugreifen ;)

  12. Re: @Jolla

    Autor: AdmiralAckbar 15.10.12 - 15:41

    EddiTheEagle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ach ja, und bitte NIE NIE NIEMALS vergessen: überalle arbeiten Menschen,
    > die Frau und Kind davon ernähren wollen.

    Dann sollte man sich langsam um ein funktionierendes soziales System kümmern da immer mehr Arbeitsplätze von Maschinen und automatisierten Entwicklungsmethoden und im Programmierer Bereich einfacheren Entwicklertools flöten gehen ;)

    Ich finde bloß die Geldverteilung mehr als schäbig, würden wenigstens bei großen Publishern die Entwickler vom Gewinn ordentlich ausgezahlt werden.

    eine mp3 muss ja sich aber mehrmals Verkaufen wie Bühnenplätze bei Künstler, aber für eine einmalig erbrachte Leistung die 60 Jahre her liegt immer noch viel drauf zahlen ist schon bisschen komisch.

    Interesannt würde ich es finden wenn sich ein Teil der Spiele einmalig über Kickstarter im vorraus finanziert. Wird die Summe nicht erreicht muss sie den Spendern allerdings auch zurück erstattet werden.
    Nachträglich um weitere Sachen zu finanzieren sollte das Spiel die Möglichkeit bieten auf eine Spendewebseit des Herstellers zu verlinken. So das Interessenten die das Spiel nachträglich runterladen dennoch die Entwickler entlohnen können.
    Bei Kickstartern entfällt auch das Darlehn eines Publishers so ist man nicht unbedingt auf einen angewiesen.

    MFG Mit freundlichen Grüßen

  13. Re: @Jolla

    Autor: BLi8819 15.10.12 - 21:12

    > aber sobald das Unternehmen seine Kosten Gedeckt hat

    dann rechnest du richtig. Aber ich kann nicht in dein Kopf schauen, und sehe deine Rechnung nicht ;-)
    Bei CoD MW2 war der Break-Even-Point ja schon nach der ersten Woche weit überschritten, wenn man der PC Games glauben darf. Danach war jeder verkaufte Key Gewinn.

    Natürlich machen die damit ein schweine Geld. Aber wozu sollten sie das Spiel günstiger anbieten? Die sind doch nicht doof. Der Markt ist da. Die Kunden zahlen das Geld. Und das nicht nur einmal. DLCs werden nochmals gekauft.
    Interessant wäre aber zu wissen, wie viele Kosten die Server verursachen. Und wie lange diese online bleiben werden.
    Denn irgendwann kommt kein Geld mehr rein. Aber die Zocker wollen weiter online spielen.

  14. Re: @Jolla

    Autor: ImBackAlive 16.10.12 - 16:21

    AdmiralAckbar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber sobald das Unternehmen seine Kosten Gedeckt hat finde ich schon das
    > jeder weitere (digitale) Verkauf für 10¤ ihn dann 9¤ Gewinn einbringt
    Ab wann sind denn die Kosten gedeckt? Gerade bei den "Topsellern", wie du sie nennst, kannst du davon ausgehen, dass dahinter noch einiges steckt: Zum Beispiel durch MP-Server. Die Infrastruktur kostet jeden Tag Geld...
    Und da man ja jetzt auch davon ab ist, den Spielern die Server-Files zur Verfügung zu stellen, sodass diese selber hosten können, muss man auch noch den Rest selber machen - das ist ja nicht nur das reine Hosting...
    Patches/Updates werden ebenfalls nicht kostenlos programmiert, die müssen auch von irgendwem bezahlt werden.
    Support ist ebenfalls nicht kostenlos, die MA wollen ebenfalls bezahlt werden.
    Weiterhin geht bei solchen Publikationen ja nicht einfach 100% der Einnahmen auch an den Publisher...

    > Am Anfang nicht ja nicht, aber bei Topsellern
    > die 1 Million man verkauft wurden für je 60¤ müssten ja die kosten bei über
    > 1 Millionen ¤ sein um zu sagen das 59¤ kein reiner Gewinn ist
    Hast du dir die Produktionskosten für aktuelle AAA-Titel mal angeschaut? Die stehen in der Regel durchaus >1Mio. ¤. Und zwar deutlich.
    Und das sind lediglich die Kosten, die auftreten, bis das Spiel fertig im Laden steht. Die Nebenkosten, die im täglichen Geschäft dadurch verursacht werden, sind da nicht einmal reingerechnet.

    > zumindest werden es dann bei Top titeln immer noch mehr als 45¤ sein
    So ein Quatsch...

    > Man langt ja nur bei der Entwicklung und den Werben ordentlich zu die
    > kosten bekommen einige Spiele in wenigen Tagen- Monaten aber schnell rein.
    Ja - richtig: "Einige" Spiele bekommen das in wenigen Tagen wieder rein. Aber was ist mit dem Rest? Ein Publisher veröffentlicht ja in der Regel nicht nur ein Spiel...

    > Das ein download den Vertreibern 1¤ kostet finde ich aber dann doch
    > unrealistisch.
    Wen interessiert die Kosten der Vertreiber? Relevant ist, was der Vertreiber dafür haben will. Klar, für ein einzelnes Spiel ist eine Plattform wie Steam nicht teuer, aber denk doch mal kurz an die Dimensionen von Steam, was da alles hinter steckt. Was für unglaubliche Kapazitäten da hinter stehen - das lassen die sich alles bezahlen. Für Indie-Games ist das alles natürlich attraktiv, hier wird auch der eigene Kostenanteil enorm sinken, aber für Publisher wie EA? Activision? Steam bietet denen eine Dienstleistung an, die sie sich bezahlen lassen. Und beim Publisher schlägt das nachher als Kosten auf. Du wirst also nie und nimmer bei einem 50¤ Spiel, 49¤ Gewinn machen.

    > Man könnte jetzt nur noch die Kosten der eigenen Spielservern drauf zählen
    > oder Updates (diese kommen aber auch nur in den ersten 6Monaten und danach
    > nie wieder).
    Ersteres wird mit Sicherheit länger betrieben als 6 Monate. Und Server sind teuer. Die Infrastruktur die da hinter steht ist teuer. Und das alles muss jeden Tag betrieben werden, mit Arbeitnehmern, die sich darum kümmern.
    Bei Updates kommt es sehr auf das Spiel und den Hersteller an, aber i.d.R. ist 6 Monate auch hier definitiv nicht haltbar.

    > Ich kenne zumindest geenügend Spiele die ich zu geringen Preise kaufe,
    Das ist halt Angebot und Nachfrage. Du kaufst dann vermutlich entweder Indie-Spiele oder aber ältere Spiele. Da die Nachfrage hier nicht entsprechend groß ist, wird auch der Preis nach unten gezogen. Das ist ganz normal im Lebenslauf eines Produktes, eines jeden Produktes wohlgemerkt (wobei die materiellen Güter zusätzlich auch noch an sachlichem Wert verlieren).

    > Aber eine der Gründe warum ich CoD MW3 boykottiere ist der Preis.
    Das ist auch absolut in Ordnung. Gerade bei CoD kann ich das persönlich verstehen und nachvollziehen, weil ich es selber nicht länger als 10 Stunden spielen würde. Dann liegt die Preis-/Leistung natürlich hart unter dem, was ich erwarte. Aber nehme ich andere Spiele, in denen ich auch mal 100 Stunden Zeit verbringe (zuletzt bei BF3 der Fall, gerade bahnt sich bei Borderlands 2 Ähnliches an), sehe ich einen Preis von 50¤ nicht mehr nur als "zumutbar" sondern noch als "gering", schließlich zahle ich für jede unterhaltende Stunde lediglich 0,5¤ - das nenne ich durchaus einen fairen Preis. Da kann kein anderes Unterhaltungsmedium mit halten.


    Um es aber auf den Punkt zu bringen hier:
    Kaum ein Produkt auf diesem Planeten, und schon gar kein Luxus-Produkt, berechnet seinen Preis danach, wie viel es in der Herstellung gekostet hat. Es ist ein Faktor dafür, dass der Hersteller einen Mindestpreis festlegen kann - sodass er nachher grob bei +/- 0 raus kommt - aber dafür eröffnet niemand ein Unternehmen. Der Preis bestimmt sich hauptsächlich aus anderen Faktoren, mitunter eben dem "wie viel sind die Leute bereit dafür zu bezahlen?"-Faktor.
    Und da kommt doch noch etwas hinzu, dass du bei deinen Erörterungen vollkommen außer Acht lässt: Nicht jeder ¤ Gewinn, ist ein ¤ in der Tasche des Managers. Diese Gewinne werden dann mitunter auch für die R&D-Abteilung ausgegeben, für Expandierung des Unternehmens, Ausbau der Belegschaft, .......
    Stell dir mal vor, ein Pfizer würde nur Kostendeckend arbeiten. Was meinst du, wie lange die Entwicklung von neuen Medikamenten dann dauern würde - falls sich diese dann überhaupt noch finden lassen?

    Und dann mal die Hand aufs Herz:
    Wenn du von einem Artikel X 10 Exemplare auszugeben hättest, bei Produktionskosten (insgesamt) von 5¤, und du findest 10 Leute, die dir jeweils 5¤ bieten und du findest 10 Leute, die dir jeweils 10¤ bieten - wem würdest du das Produkt verkaufen? Und genauso ist es für die großen Publisher - nur dass die den Vorteil haben, dass ihre Exemplare nicht beschränkt sind, wenn es beispielsweise über Steam oder Origin ausgeliefert wird. Die haben halt ein Artikel in unbegrenzter Höhe verfügbar und verkaufen es für den Preis, der ihnen am Meisten einbringt.
    Wenn plötzlich kein Spieler mehr bereit wäre 50¤ für ein Spiel auszugeben, dann würden sich die Preise auch ganz schnell darunter bewegen. Das ist aber eben nicht so - anscheinend ist es den Spielern durchaus genehm 50¤ für ein Spiel auszugeben.

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