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Wieso sollte man im E-Sport überhaupt Frauen und Männer unterscheiden?

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  1. Wieso sollte man im E-Sport überhaupt Frauen und Männer unterscheiden?

    Autor: Malocher 08.01.19 - 12:07

    Im Gegensatz zu Sportarten wie Tennis, Basketball, Fußball etc. haben die Männer doch gar keine physiologischen Vorteile, oder gibt es Studien die was anderes behaupten?

    Wenn man sich schon über was aufgregen möchte sollte man sich lieber darüber aufregen dass Trans-Frauen z.B an Leichtathletik-Wettbewerben für Frauen teilnehmen, da diese physiologische Vorteile haben.

  2. Re: Wieso sollte man im E-Sport überhaupt Frauen und Männer unterscheiden?

    Autor: Gtifighter 08.01.19 - 13:31

    Malocher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gegensatz zu Sportarten wie Tennis, Basketball, Fußball etc. haben die
    > Männer doch gar keine physiologischen Vorteile, oder gibt es Studien die
    > was anderes behaupten?
    >
    - Taktisches denken
    - Risikobereitschaft
    - aggressivere Spielweise
    - Ausdauer
    - räumliches Denken
    um nur ein paar zu nennen.

    > Wenn man sich schon über was aufgregen möchte sollte man sich lieber
    > darüber aufregen dass Trans-Frauen z.B an Leichtathletik-Wettbewerben für
    > Frauen teilnehmen, da diese physiologische Vorteile haben.
    Wo sollen die sonst teilnehmen, bei den Paralympix? :D

  3. Re: Wieso sollte man im E-Sport überhaupt Frauen und Männer unterscheiden?

    Autor: der_wahre_hannes 08.01.19 - 15:57

    Gtifighter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Risikobereitschaft

    Ist sowas in nem Spiel nicht egal? Also, ob die Spielfigur nun abnibbelt oder nicht ist ja egal, ist nicht mein persönliches Risiko. Aber selbst wenn kann eine zu hohe Risikobereitschaft auch ihre Schattenseiten haben. Ich würde "höhere Risikobereitschaft" jetzt nicht pauschal als Vorteil bezeichnen.

    > - Ausdauer

    Hm, stundenlang vor nem PC hocken erfordert mMn nicht so viel Ausdauer. :P

    > - räumliches Denken

    Alles eine Frage des Trainings, würde ich meinen.

  4. Re: Wieso sollte man im E-Sport überhaupt Frauen und Männer unterscheiden?

    Autor: Oktavian 08.01.19 - 16:26

    > > - Risikobereitschaft
    >
    > Ist sowas in nem Spiel nicht egal? Also, ob die Spielfigur nun abnibbelt
    > oder nicht ist ja egal, ist nicht mein persönliches Risiko. Aber selbst
    > wenn kann eine zu hohe Risikobereitschaft auch ihre Schattenseiten haben.
    > Ich würde "höhere Risikobereitschaft" jetzt nicht pauschal als Vorteil
    > bezeichnen.

    Hier gilt, wer nichts wagt, der nicht gewinnt. Natürlich muss die hohe Risikobereitschaft auf hohe Spielleistung treffen, dann kann Erfolg daraus werden. Hohe Risikobereitschaft bei niedriger Leistung bringt keinen Erfolg sondern krachende Niederlagen. Aber niedrige Risikobereitschaft bei hoher Spielleistung führt eben auch nur zu mäßigem Erfolg.

    > > - Ausdauer
    >
    > Hm, stundenlang vor nem PC hocken erfordert mMn nicht so viel Ausdauer. :P

    Hast du eine Ahnung. Zumindest in Profi-Teams ist Physiotherapie sowie Muskeltraining inzwischen ganz normaler Bestandteil des Trainings. Hier ist eine gute Physis schon von Vorteil. Auch hier wieder, das macht keine doppelte Leistung aus, aber es ist vielleicht das eine %, was den Unterschied zwischen "ziemlich gut" und "herausragend" macht.


    > > - räumliches Denken
    >
    > Alles eine Frage des Trainings, würde ich meinen.

    Man kann es trainieren, klar, aber das tun alle. Das Training ist fester Bestandteil des Spiels. Wenn aber die Voraussetzungen besser sind, sind bei gleichem Trainingsaufwand auch die Ergebnisse besser.

    Das ist ein wenig wie beim 100-Meter-Lauf. Natürlich ist eine gut trainierte Frau hier schneller als ein untrainierter Mann. Aber eine noch so gut trainierte Frau läuft langsamer als ein ebenso talentierter und trainierter Mann. Die physiologischen Grundvoraussetzungen sind andere, weshalb ein direkter Vergleich unsinnig ist.

  5. Re: Wieso sollte man im E-Sport überhaupt Frauen und Männer unterscheiden?

    Autor: plutoniumsulfat 08.01.19 - 16:45

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > - Ausdauer
    > >
    > > Hm, stundenlang vor nem PC hocken erfordert mMn nicht so viel Ausdauer.
    > :P
    >
    > Hast du eine Ahnung. Zumindest in Profi-Teams ist Physiotherapie sowie
    > Muskeltraining inzwischen ganz normaler Bestandteil des Trainings. Hier ist
    > eine gute Physis schon von Vorteil. Auch hier wieder, das macht keine
    > doppelte Leistung aus, aber es ist vielleicht das eine %, was den
    > Unterschied zwischen "ziemlich gut" und "herausragend" macht.

    Du brauchst aber keine Kraft. Das macht in dem Sinne praktisch 0 Unterschied.

  6. Re: Wieso sollte man im E-Sport überhaupt Frauen und Männer unterscheiden?

    Autor: Oktavian 08.01.19 - 16:56

    > > Hast du eine Ahnung. Zumindest in Profi-Teams ist Physiotherapie sowie
    > > Muskeltraining inzwischen ganz normaler Bestandteil des Trainings. Hier
    > ist
    > > eine gute Physis schon von Vorteil. Auch hier wieder, das macht keine
    > > doppelte Leistung aus, aber es ist vielleicht das eine %, was den
    > > Unterschied zwischen "ziemlich gut" und "herausragend" macht.
    >
    > Du brauchst aber keine Kraft. Das macht in dem Sinne praktisch 0
    > Unterschied.

    Das ist richtig, hab ich auch nie behauptet. Das Muskeltrainig ist auch nicht mit dem Ziel Maximalkraft (pumpen) sondern mit dem Ziel Schnellkraft und hoher Muskeltonus. Das erhöht (wiederum minimal aber relevant) die Reaktionsgeschwindigkeit. Zudem neigen trainierte Muskeln deutlich weniger zu Verspannungen und ein auch kröperlich fitter Gamer leidet damit seltener unter Schmerzen im Rücken, Schulter- oder Beckenbereich.

    Zudem gilt, "mens sana in corpore sano", jemand, der körperlich fitt ist, verkraftet im Schnitt auch Stress und Druck besser, ist ausgeglichener und konzentrierter. Alles gute Voraussetzungen für Profi-Gamer.

    Es ging mir aber um die Behauptung, dass Physis für diesen Bereich irrelevant sei. Die per se etwas höhere durchschnittliche Ausdauer der Männer kann hier durchaus einen gewissen Trainigsvorteil bieten. Klar kann Frau sich da mehr Ausdauer antrainieren, Mann aber eben noch etwas mehr.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.19 17:03 durch Oktavian.

  7. Re: Wieso sollte man im E-Sport überhaupt Frauen und Männer unterscheiden?

    Autor: quineloe 08.01.19 - 19:53

    Malocher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man sich schon über was aufgregen möchte sollte man sich lieber
    > darüber aufregen dass Trans-Frauen z.B an Leichtathletik-Wettbewerben für
    > Frauen teilnehmen, da diese physiologische Vorteile haben.

    Genau deswegen hoffe ich, dass wir im esportbereich keine Geschlechtergetrennten Ligen kriegen.

    Wenn ich mir anschaue was jetzt die Tage bei AGDQ so alles rumläuft weißte jetzt schon, wer in solchen Ligen dann ganz vorne liegen würde.

  8. Re: Wieso sollte man im E-Sport überhaupt Frauen und Männer unterscheiden?

    Autor: Gtifighter 09.01.19 - 13:53

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Hm, stundenlang vor nem PC hocken erfordert mMn nicht so viel Ausdauer. :P

    Psychische Ausdauer schonmal was davon gehört?
    Es gibt einen unterschied zwischen Ausdauersport wie Triathlon und einem ausdauernden Spieler im E-Sport.

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