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Und trotzdem....

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  1. Re: Und trotzdem....

    Autor: calamit4s 15.01.20 - 09:34

    Ich weiß noch, wie groß das Geheule damals war als Half-Life 2 und damit immer mehr Spiele nur auf Steam verfügbar waren. Dass der Key DRM gebunden war. Und jetzt guck Steam an. Es wird von seinen Fanboys bis aufs Mark verteidigt.

    Es ist deine Entscheidung, Epic nicht zu nutzen. Andere dafür anzuprangern, hebt dich allerdings nicht ab.

  2. Re: Und trotzdem....

    Autor: tomate.salat.inc 15.01.20 - 09:34

    DWolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja "die allermeisten" ist weit hergeholt, eher die lautesten. Die die mit
    > ihrer Plattform zufrieden sind hörst du normalerweise nirgends.
    Stimmt, das trifft es besser.

    > Würds nicht Bequemlichkeit nennen. Viele haben sich eine doch recht
    > umfangreiche Bibliothek auf anderen Plattformen aufgebaut. Sowas wegwerfen,
    > was rein wertmäßig in die tausende Euro geht wäre unlogisch.
    Wer sagt denn was von wegwerfen? Du musst ja deinen Steam-Account nicht löschen, nur weil du in einem anderen Store einkaufst.

  3. Re: Und trotzdem....

    Autor: Garius 15.01.20 - 09:36

    sovereign schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Konkurenz schafft Wettbewerb, Wettbewerb schafft Verbesserung. Ich war auch
    > pissed wegen den ganzen Exclusivtiteln aber ein Monopol ist auch nicht
    > besser. Am liebsten kauf ich sowieso bei GOG...
    Das ist aber nicht pauschal als gut zu bezeichnen. Zumindest nicht wenn der Kampf unter anderem auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wird. Und ein Monopol war nicht in Sicht. Du selbst erwähnst GOG.

  4. Re: Und trotzdem....

    Autor: BlindSeer 15.01.20 - 09:39

    Und wo ist der Unterschied zu vorher, wo es einen Titel unter Umständen bei Steam und ehmm... Steam gab?

  5. Re: Und trotzdem....

    Autor: tomate.salat.inc 15.01.20 - 09:41

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist aber nicht pauschal als gut zu bezeichnen. Zumindest nicht wenn der
    > Kampf unter anderem auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wird.

    Dann sollte es ja kein Problem geben, weil auf dem Rücken des Kunden wird nichts ausgetragen.

    Spiel über CD/DVD installiert -> Käufer kann es spielen
    Spiel über GoG installiert -> Käufer kann es spielen
    Spiel über Steam installiert -> Käufer kann es spielen
    Steam über Epic installiert -> Käufer kann es spielen

    Du kaufst ein Spiel. Der Kunde bekommt für sein Geld nicht plötzlich nur eine Demo-version. Ergo: auf dem Rücken des Kunden wird nichts ausgetragen

  6. Re: Und trotzdem....

    Autor: tomate.salat.inc 15.01.20 - 09:41

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wo ist der Unterschied zu vorher, wo es einen Titel unter Umständen bei
    > Steam und ehmm... Steam gab?

    Hey, manche Spiele konntest du auch anderswo kaufen. Gut es war dann eigentlich nur ein Steam-Key...

  7. Re: Und trotzdem....

    Autor: Garius 15.01.20 - 09:51

    TarikVaineTree schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > unbuntu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Saftschubse schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Lustig ist dabei ja immer, dass Steam das angefangen hat.
    > >
    > > Bei Steam gibts aber keine eingekauften Exklusivspiele. Damit hat Epic
    > > angefangen.
    > 1. Es gab und gibt etliche Spiele nur auf Steam. Gewiss nicht "extra
    > eingekauft", [...]
    Genau das ist aber ein riesen Unterschied. Und genau darum geht es MIR dem KUNDEN doch. Ich bin der leidtragende. Ich habe plötzlich nicht mehr die Wahl, sondern muss den absolut kundenfreundlichen Launcher von Epic nutzen.

    > aber es gab und gibt sie. Allein, weil Steam die einzige und
    > lukrativste Plattform über Jahre hinweg war, vor allem für
    > Indie-Entwickler, die Angst vor Raubkopien haben und deshalb vllt GOG
    > mieden.
    Auch hier nennst du den entscheidenden Unterschied, bist dir dessen aber scheinbar nicht bewusst. Es ist ein Unterschied ob ein Entwickler aus Angst vor Raubkopien freiwillig nur bei Steam verkauft oder ob Steam dem Entwickler anbietet, dass er ihm einen extra Sack Geld gibt, wenn der Entwickler sein Spiel exklusiv vertreibt.

    > 2. Wem hätte Steam auch Spiele wegkaufen sollen? Sie waren der einzig
    > nennenswerte Store für Drittanbieter (wenn man mal Microsofts klägliche
    > Versuche außen vorlässt).
    > Origin, Battle.Net und uPlay konnten sie jawohl schlecht Spiele
    > "wegkaufen". Die haben schließlich nur ihre hauseigenen vertrieben.
    Das macht Epics derzeitiges Vorgehen in keiner Weise besser. Steam könnte auch jetzt mit den gleichen Mitteln anfangen.

    Und eins kannst du glauben. Auch Valve musste sich in Vergangenheit genügend anhören und auf genügend Geld verzichten, weil viele Kunden ihre Grenze früher gezogen haben.

  8. Re: Und trotzdem....

    Autor: Garius 15.01.20 - 09:56

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Garius schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist aber nicht pauschal als gut zu bezeichnen. Zumindest nicht wenn
    > der
    > > Kampf unter anderem auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wird.
    >
    > Dann sollte es ja kein Problem geben, weil auf dem Rücken des Kunden wird
    > nichts ausgetragen.
    >
    > Spiel über CD/DVD installiert -> Käufer kann es spielen
    > Spiel über GoG installiert -> Käufer kann es spielen
    > Spiel über Steam installiert -> Käufer kann es spielen
    > Steam über Epic installiert -> Käufer kann es spielen
    >
    > Du kaufst ein Spiel. Der Kunde bekommt für sein Geld nicht plötzlich nur
    > eine Demo-version. Ergo: auf dem Rücken des Kunden wird nichts ausgetragen
    Du findest nicht dass es auf den Rücken der Kunden ausgetragen wird, wenn Epic dem Entwickler Geld gibt, damit er sein exklusiv nur auf seiner Plattform verkauft? Mir geht doch die Wahl flöten. Es geht doch genau darum, dass Epic dafür sorgt, dass ich das Spiel nicht mehr bei GOG oder Steam erwerben kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.20 09:58 durch Garius.

  9. Re: Und trotzdem....

    Autor: most 15.01.20 - 09:56

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Ergo: auf dem Rücken des Kunden wird nichts ausgetragen

    Ich habe knapp 80 kostenlose Spiele (u.a. mit dem jüngsten Meilenstein der Spielegeschichte: Subnautica) und für Spiele wie Wildlands gerade mal 5¤ bezahlt.

    Gerne kann man weiter auf meinem Rücken irgendwas austragen, so lange das so weiter geht ;)

  10. Re: Und trotzdem....

    Autor: DWolf 15.01.20 - 09:59

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wer sagt denn was von wegwerfen? Du musst ja deinen Steam-Account nicht
    > löschen, nur weil du in einem anderen Store einkaufst.

    Wegwerfen ist das falsche Wort stimmt, eher "die Ordnung aufbrechen".
    Kann da auch nur von mir ausgehen. Hab über die Jahre wirklich viel in Steam zusammengetragen und mag das alles geordnet in einer einzigen Bibliothek haben schön kategorisiert.
    Origin/Uplay hab ich ein paar Spiele, weil es sich nicht vermeiden lies, die konnte ich bislang aber als Non-Steam-Game einbinden.
    Wie sich das bei Epic verhält weiß ich nicht.
    Allerdings habe ich aktuell keine Gründe im Epic was zu kaufen. Die Preise sind gleich, der Katalog ähnelt sich, die Exclusives ignorier ich einfach, wie schon geschrieben und die kostenlosen Spiele habe ich ohnehin meistens schon im Steam oder möchte sie eh nicht.

    Ich muss keine alten Autos fahren, ich will.

  11. Re: Und trotzdem....

    Autor: net 15.01.20 - 10:06

    Bei Steam hast du 30% Store kosten, beim Epic sind es 12% (bzw. 7% + 5% für Unreal engine), ist der Steam 10-20¤ Wert pro AAA Titel? Oder reicht dir Epic Store für nur 5-10¤?

    Frage stellen wir uns als Consumer nicht, aber die Publisher/Entwickler müssen es sich halt stellen, und vielleicht werden Spiele irgendwann günstiger wenn Steam und Epic sich irgendwo bei 20% treffen..

  12. Re: Und trotzdem....

    Autor: Dwalinn 15.01.20 - 10:16

    Das ist so als würde man sagen das Windows kein Monopol hat da es ja Linux gibt.

    Bei Good old Games gab es nur wenige neue Titel und das waren meist Spiele die an die gute alte Zeit erinnert haben.

  13. Re: Und trotzdem....

    Autor: countzero 15.01.20 - 10:23

    TarikVaineTree schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > unbuntu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Saftschubse schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Lustig ist dabei ja immer, dass Steam das angefangen hat.
    > >
    > > Bei Steam gibts aber keine eingekauften Exklusivspiele. Damit hat Epic
    > > angefangen.
    > 1. Es gab und gibt etliche Spiele nur auf Steam. Gewiss nicht "extra
    > eingekauft", aber es gab und gibt sie. Allein, weil Steam die einzige und
    > lukrativste Plattform über Jahre hinweg war, vor allem für
    > Indie-Entwickler, die Angst vor Raubkopien haben und deshalb vllt GOG
    > mieden.
    > 2. Wem hätte Steam auch Spiele wegkaufen sollen? Sie waren der einzig
    > nennenswerte Store für Drittanbieter (wenn man mal Microsofts klägliche
    > Versuche außen vorlässt).
    > Origin, Battle.Net und uPlay konnten sie jawohl schlecht Spiele
    > "wegkaufen". Die haben schließlich nur ihre hauseigenen vertrieben.

    Außerdem ist "Valve macht sowas nicht" erstmal nur eine Behauptung. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie etwas "Überzeugungsarbeit" leisten mussten, damit große Publisher ihre Retail-Spiele an Steam koppeln. Sowas wurde halt im Hinterzimmer ausgehandelt und wir werden davon nie was mitbekommen.

  14. Re: Und trotzdem....

    Autor: gadthrawn 15.01.20 - 10:30

    Arestris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Nach wie vor fehlende Features die eigentlich seit Jahren Standard sind.

    Und die kaum jemand braucht?

    > - Der Aufbau echter Communities wird dank mangelnder Features auch
    > verhindert

    Das sehe ich genau anders herum. Den Steam Communities glaube ich nichts. Zu sehr durch Valve gefiltert und eine Meinungsblase. Im Gegensatz zu offenen Communities eher schlecht durchsuchbar - gerade das brauche ich von einem Spieleshop nicht.

    > - selbst mit gängigen Sicherheitsstandards (z.B. Mailauthorisierung) nahm
    > man es in der Vergangenheit zumindest nicht allzu genau.

    Während Steam es monatelang nicht schert, dass es offene Sicherheiteslücken gibt mit denen man Rootrechte aus Steam heraus bekommt. Oder Kunden nicht oder erst spät über entwendete Kundendaten informiert, oder...

    > - schäbige Geschäftspraktiken die sie, wie angekündigt wohl auch

    Ah. du meinst wie VALVE die HL2 nur auf Steam veröffentlicht haben? Die haben damit richtig groß angefangen.

    Und etliche der großen sind Publisher. das heißt sie kaufen eh bei Studios ein - es ist dann kein Unterschied zum "selber" entwickeln. Zeitexclusive heißt eher, dass es später auch freier erhältlich ist .

  15. Re: Und trotzdem....

    Autor: countzero 15.01.20 - 10:32

    DWolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Origin/Uplay hab ich ein paar Spiele, weil es sich nicht vermeiden lies,
    > die konnte ich bislang aber als Non-Steam-Game einbinden.
    > Wie sich das bei Epic verhält weiß ich nicht.

    Sollte genauso funktionieren. Control z. B. ist sogar DRM-Frei. Ich kann einfach die Control.exe starten, selbst wenn der Epic Launcher nicht läuft. Nur der Cloud-Sync der Spielstände funktioniert dann nicht, was aber auch logisch ist.

    EDIT: Tippfehler



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.20 10:34 durch countzero.

  16. Re: Und trotzdem....

    Autor: Garius 15.01.20 - 10:43

    net schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Steam hast du 30% Store kosten, beim Epic sind es 12% (bzw. 7% + 5% für
    > Unreal engine), ist der Steam 10-20¤ Wert pro AAA Titel? Oder reicht dir
    > Epic Store für nur 5-10¤?
    >
    > Frage stellen wir uns als Consumer nicht, aber die Publisher/Entwickler
    > müssen es sich halt stellen, und vielleicht werden Spiele irgendwann
    > günstiger wenn Steam und Epic sich irgendwo bei 20% treffen..
    Das wäre m.M.n. der optimale Ausgang. Wenn Epic dann noch auf Wegschnapp Deals verzichtet und den Store endlich käuferfreundlicher gestaltet (Reviews/Bewertungen), hätte ich auch gar kein Problem mit der Plattform.

  17. Re: Und trotzdem....

    Autor: Garius 15.01.20 - 10:44

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TarikVaineTree schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > unbuntu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Saftschubse schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Lustig ist dabei ja immer, dass Steam das angefangen hat.
    > > >
    > > > Bei Steam gibts aber keine eingekauften Exklusivspiele. Damit hat Epic
    > > > angefangen.
    > > 1. Es gab und gibt etliche Spiele nur auf Steam. Gewiss nicht "extra
    > > eingekauft", aber es gab und gibt sie. Allein, weil Steam die einzige
    > und
    > > lukrativste Plattform über Jahre hinweg war, vor allem für
    > > Indie-Entwickler, die Angst vor Raubkopien haben und deshalb vllt GOG
    > > mieden.
    > > 2. Wem hätte Steam auch Spiele wegkaufen sollen? Sie waren der einzig
    > > nennenswerte Store für Drittanbieter (wenn man mal Microsofts klägliche
    > > Versuche außen vorlässt).
    > > Origin, Battle.Net und uPlay konnten sie jawohl schlecht Spiele
    > > "wegkaufen". Die haben schließlich nur ihre hauseigenen vertrieben.
    >
    > Außerdem ist "Valve macht sowas nicht" erstmal nur eine Behauptung. Ich
    > kann mir gut vorstellen, dass sie etwas "Überzeugungsarbeit" leisten
    > mussten, damit große Publisher ihre Retail-Spiele an Steam koppeln. Sowas
    > wurde halt im Hinterzimmer ausgehandelt und wir werden davon nie was
    > mitbekommen.
    Ja und auch hier wurde dafür böses Feedback gerntet. Berechtigt.

  18. Re: Und trotzdem....

    Autor: most 15.01.20 - 10:48

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das sehe ich genau anders herum. Den Steam Communities glaube ich nichts.
    > Zu sehr durch Valve gefiltert und eine Meinungsblase. Im Gegensatz zu
    > offenen Communities eher schlecht durchsuchbar - gerade das brauche ich von
    > einem Spieleshop nicht.

    Absolut, Communities brauchen eine gewisse Distanz, alleine schon die Anmeldung in einem neuen Spieleforum filtert Leute raus, die ggf. nur belangloses Zeug schreiben oder ein Problem haben, das man in zwei Minuten googlen lösen kann.

    Noch wichtiger ist das bei Mods. Ja, der Workshop ist für Nutzer schon sehr praktisch, aber Mods müssen langfristig außerhalb der Reichweite von Herstellern und Vertrieb existieren, sonst dorht immer Zensur und Monetarisierung.

  19. Re: Und trotzdem....

    Autor: tomate.salat.inc 15.01.20 - 10:49

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du findest nicht dass es auf den Rücken der Kunden ausgetragen wird, wenn
    > Epic dem Entwickler Geld gibt, damit er sein exklusiv nur auf seiner
    > Plattform verkauft? Mir geht doch die Wahl flöten. Es geht doch genau
    > darum, dass Epic dafür sorgt, dass ich das Spiel nicht mehr bei GOG oder
    > Steam erwerben kann.

    Nein tu ich nicht. Imho macht es keinen Unterschied, über welche Plattform das Spiel gestartet wird.

    Ich finde eher, dass hier die Spieler Ihre Bequemlichkeit auf dem Rücken des Entwicklers austragen. Da wird ein Spiel entwickelt und nur weil man zu Bequem für einen anderen Launcher ist, boykottiert man es.

    So ein Spiel zu entwickeln kostet Geld und Zeit. Wären meine Spiele so gut, dass Sie einen Exclusiv-Vertrag angeboten bekommen würde, ich würde keine Sekunde zögern. Klar kommt man heute kostenlos an die nötigen Werkzeuge:
    - Blender für 3D
    - Krita für 2D
    - Unreal/Unity3D als Engine

    Aber dennoch reicht das vielen nicht. Ich hab ein Jetbrains-Abo für die IDEs, Aseperite für PixelArt, Substance Painter für Texturen und gerade gestern kam mein Grafiktablett an (sowohl für 2D als auch für 3D).
    Hinzu kommen Assets ausm Store (wie z.B. Bolt).

    Und anderen geht es genauso. Letztendlich läuft es für den Spieler nur darauf hinaus, über welchen Launcher er das Spiel startet. Er hat keinerlei Mehraufwand. Warum genau ist das sooo viel mehr Wert als dass der Entwickler für seine Arbeit entlohnt wird?

    Und nochmal: Der Kunde bekommt genau das wofür er bezahlt. Ich kann die Bequemlichkeit nachvollziehen (ich bin genauso, irgendwo einen Account anzulegen hat mich schon öfters von abgehalten, einen Service zu nutzen). Aber das hat nichts damit zu tun, dass hier irgendwer böse ist.

  20. Re: Und trotzdem....

    Autor: tomate.salat.inc 15.01.20 - 10:52

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe knapp 80 kostenlose Spiele (u.a. mit dem jüngsten Meilenstein der
    > Spielegeschichte: Subnautica) und für Spiele wie Wildlands gerade mal 5¤
    > bezahlt.
    >
    > Gerne kann man weiter auf meinem Rücken irgendwas austragen, so lange das
    > so weiter geht ;)

    Das ist ein widerlicher Angriff auf deine Freizeit! Damit hatte ich nicht gerechnet. Der Kunde ist tatsächlich Opfer! Scheiß Epic, wie konnten die nur :'(

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