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100GB? Bullshit

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  1. Re: 100GB? Bullshit

    Autor: redmord 02.03.13 - 21:15

    Abakus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab schon HD-Rips gesehen, die visuell besser (!) aussahen, als die
    > größere Bluray-Quelle, eben weil das Bild sinnvoll vorbehandelt wurde, also
    > sanfte Rauschunterdrückung, vorallem wenn temporale Rauschunterdrückung
    > korrekt angewendet wird, bleiben feine Details trotzdem sehr gut erhalten.

    Rauschen/Körnung ist kein Makel, sondern ein Stilmittel. Genau deswegen will man es bei BR und guten Rips erhalten. und genau sowas sind dann Gründe, weshalb ein qualitativ hochwertiger Rip auch mal seine 25-30 MBit benötigt.

    Was habe ich schon für gruselige Rips gesehen, weil irgendwelche Leute der festen Meinung sind, dass sowas noch auf DVDs passen müsse. Wenn man die Körnung reduziert, kann man Bitrate sparen, weil Strukturen wesentlich homogener werden. Es gibt ganz bestimmt Leute, die dafür ein super Händchen haben. Nur frage ich mich, ob das dann noch der Film ist, den Künstler erdacht haben.

  2. Re: 100GB? Bullshit

    Autor: Abakus 04.03.13 - 03:30

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abakus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 4 mal so viele Pixel bedeutet nicht automatisch 4 mal so viel
    > Information.
    > > ;)
    > Eigentlich schon, ob man aber wirklich alle Informationen braucht ist eine
    > andere frage.
    > > Ich würde eher schätzen, dass etwa die doppelte Bitrate für 4K, im
    > > Vergleich zu FullHD, benötigt wird, um eine vergleichbare visuelle
    > Qualität
    > > zu erreichen.
    > Dürfte sogar zutreffen. 4 Fache Information an Pixeln, besserer Codec
    > (h265) der dann um ca. 50% kleinere Filme gibt, macht also Doppelte
    > Bitrate.

    Ein besserer Codec hilft natürlich auch, aber was ich meinte, ist, dass die Pixelmenge nichts mit der Informationsmenge zu tun hat, schau mal in Richtung Informationstheorie, und dort Informationsdichte und Entropie.
    Oder als kurzes Beispiel: Ein 5MP großes Foto von einer schwarzen Wand bei Nacht hat genau gleich viel Informationsgehalt, wie ein 10MP Bild des selben Motivs. Ein (ideeller) Codec würde für beide Bilder exakt dieselbe Datenmenge speichern.
    Natürlich ist das jetzt bei Videobildern, in denen tatsächlich etwas zu sehen ist, nicht so extrem, aber man kann sich z.B. vorstellen, dass bei einem Kameraschwenk über eine Landschaft ja überwiegend Bewegungsvektoren gespeichert werden müssen, die sich auf die jeweiligen Keyframes beziehen. Wenn nun die Pixelmenge vervierfacht wird, dann werden die Keyframes 4mal so groß, okay, und auch, ja nach Codec, die Menge der Bewegungsvektoren. Diese nehmen aber nur einen Bruchteil des Platzes ein, d.h. ein (ideeller) Codec benötigt im Grunde nur mehr Platz für das eine Keyframe, alle folgenden Bilder sind in diesem Beispiel nur eine Verschiebung, die theoretisch stets mit nur einem einizgen Vektor ausgedrückt werden kann, d.h. die zu speichernde Menge wächst ausschliesslich für das Keyframe, welches nur einen Teil der Gesamtdatenmenge ausmacht.
    D.h. die Formel 4mal so viele Pixel = 4mal so viel Information, die zu speichern ist, ist in jedem Fall falsch, auch wenn derselbe Codec zum Einsatz kommt.


    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rauschen/Körnung ist kein Makel, sondern ein Stilmittel.

    Da ist schon was dran, mir persönlich geht es so, dass ich es bei Filmen überhaupt nicht mag, weil es "Unruhe" ins Bild bringt, da sich das Rauschen ja bewegt, hingegen bei Fotos stört's mich gar nicht. Ist also wohl Geschmackssache.
    Rein aus Codecsicht ist Rauschen, da hochfrequent, ungünstig, da es Information enthält, die sinnloserweise gespeichert werden muss, um es korrekt zu rekonstruieren. Vielleicht wäre ein spezieller Modus, der das Videobild geglättet speichert, und dann bei der Rekonstruktion künstliches, aber visuell gleichartiges Rauschen wieder hinzufügt, besser. So ähnlich wie das Komfortrauschen bei Telefonen.

  3. Re: 100GB? Bullshit

    Autor: Gruselgurke 04.03.13 - 03:36

    Dafür müsste das Bild direkt so gemastert werden in der Post Production, künstliches rauschen das echte kamera modelle nachahmt ist weitaus komplexer als man vielleicht denken mag. Dafür müssten der codec einige ziemlich sinnlose funktionen beherrschen und die endgeräte müssen mehr leisten können um live bestimmte Filter darzustellen.

  4. Re: 100GB? Bullshit

    Autor: redmord 04.03.13 - 18:32

    Grundsätzlich ist die Idee des Post-Processings bei Wiedergabe zugunsten einer geringeren Datenmenge interessant. Nun ist es aber auch richtig, dass Rauschen nicht gleich Rauschen ist.

    Für meinen Geschmack gehört es bei bestimmten Filmen schlicht zur Athmosphäre. Krieg der Welten als Beispiel würde längst nicht so düstern wirken.

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