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  5. › Playstation Move im Test: Präzision mit…

Verzögerung

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  1. Verzögerung

    Autor: Benno Jenson 01.09.10 - 18:58

    Auch wenn 250ms (1/4 Sekunde) erstmal viel klingt und anfangs auch spürbar ist. Unser Gehirn lernt dies aber sehr schnell, so dass man nach etwas Übung sehr gut spielen kann.

  2. Re: Verzögerung

    Autor: Milber 01.09.10 - 19:06

    Benno Jenson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn 250ms (1/4 Sekunde) erstmal viel klingt und anfangs auch spürbar
    > ist. Unser Gehirn lernt dies aber sehr schnell, so dass man nach etwas
    > Übung sehr gut spielen kann.

    Das klingt vielleicht viel, das stimmt, es hat aber enorme Auswirkungen auf Deine Handlungen.
    Solltest Du Golf spielen ist es völlig egal, beim Tischtennis aber bist Du damit aus dem Rennen. Ich habe aber jetzt nur geantwortet, weil ich das aus dem realen Leben kenne, beim Zocken wird das aber völlig egal sein.? Außer Du spielst am Rechner eben Tischtennis - oder was halt eine schnelle Reaktion erfordert.
    Und sollte das für Spiel zu langsam sein, dann ist es halt unbrauchbar. Es wird nur viel zu viele Kommentare wie Deinen geben. Warum soll man sich auch in einem Forum erkundigen wollen!
    Also Leute: Fakten!

  3. Re: Verzögerung

    Autor: Treadmill 01.09.10 - 19:07

    Wäre nur interessant, ob die Verzögerung dann auch in die Spieleentwicklung oder die Eingabe einfliesst, also dass vielleicht jedes Mal wenn etwas passiert, dem Spieler nochmal eine Art Galgenfrist gegeben wird in dem eine Bewegung noch als rechtzeitig erkannt wird, auch wenn es vom Spielfluss her schon zu spät gewesen wäre.

  4. Re: Verzögerung

    Autor: jens123 01.09.10 - 19:17

    Benno Jenson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn 250ms (1/4 Sekunde) erstmal viel klingt und anfangs auch spürbar
    > ist. Unser Gehirn lernt dies aber sehr schnell, so dass man nach etwas
    > Übung sehr gut spielen kann.


    Wenn Sony und MS schon von Nintendo klauen, dann sollten sie es wenigstens genausogut hinbekommen wenn nicht sogar besser!
    => ich lass die Finger von dem Ding, ist rausgeworfenes Geld welches man lieber in die Nintendo Produkte investiert, wo es auch genug Spaßspiele statt Shooter gibt in denen man auch von Bewegungssteuerung profitieren kann!

  5. Re: Verzögerung

    Autor: AnotherGuy 02.09.10 - 00:23

    Naja, 1/4 Sekunde klingt nicht nur viel, es ist tatsächlich viel.

    Kennste noch die Faustregel für den Anhalteweg? Bei 30km/h ca. 18m, brauch zum reagieren 1/4 Sekunde länger und du stehst 2.1 Meter später, als +12%. Eine viertel Sekunde, das ist grob eine Verdopplung der normalen Reaktionszeit.

    Das ist also schon ein großes Handycap, ist aber letztlich die Frage was es denn beim Spiel ausmacht. Bei solchen Sportspielen wie Golf, Bowling und co. bei denen keine Reaktion erfolgt sondern der Computer eigentlich nur im Nachhinein die gemachte Bewegung visualisiert wird dies z.B. gar nicht stören. Sobald man aber auf geschehenes am Schirm reagieren muss sieht es halt anders aus.

    Natürlich stimmt es das hier das Gehirn nach gewisser Zeit eine Anpassung durchmacht, aber ob das wirklich der Hit ist? Unser Gehirn kann ja auch nicht zaubern, es kann sich ja letztlich nur angespannt auf kleinste Bildänderungen konzentrieren um Ereignisse daraufhin möglichst präzise vorauszuahnen sodass die echte Reaktionszeit eben minimiert wird. Auf Dauer dürfte so eine Anspannung aber wohl unschön, anstrengend und stressig sein.
    -> für ein gutes Spielvergnügen muss diese Verzögerung also schon im Spieldesign mit bedacht sein, womit man eben wieder bei der Aussage des Artikel Autors ist, man muss halt sehen was die Entwickler aus der Technik raus holen...

  6. Re: Verzögerung

    Autor: Hotohori 02.09.10 - 03:49

    Das Problem ist: eine Konsole kann auch nicht zaubern. Je nach Spiel muss die Konsole erst deine Bewegung abwarten ehe sie überhaupt weiß was du machen willst. Eine Konsole kann nicht während der Bewegung erahnen was du machen willst. Dazu wäre eine KI nötig. Auch daher kann dieser "Input Lag" mit kommen, natürlich nicht nur. Aber das ist ein Element, dass man nicht vergessen sollte.

  7. Re: Verzögerung

    Autor: colonunderscore 02.09.10 - 07:18

    Was du schreibst ist (sorry;) Quatsch.
    Das könnte man genau so bei jeder anderen Eingabemöglichkeit (Analogstick etc.) sagen.
    Die Konsole soll nur genau das tun, was man mit dem Controller fabriziert und das in nahezu Echtzeit, da muss nix abgewartet werden.
    M.E. sind z.B. Online Shooter, etc. mit so einer Verzögerung überhaupt nicht spielbar.
    Da steckt aber garantiert noch irgendein "Design" Fehler drin.

    :_

  8. Re: Verzögerung

    Autor: AnotherGuy 02.09.10 - 10:16

    Das hat wohl weniger mit Zauberei zu tun als mit der Umsetzungskette von der Bewegung selbst bis zur Reaktion im Spiel. Wenn da erst gewartet werden muss bis eine komplexe Bewegung(von hunderten ms) abgeschlossen ist, da diese nur im Ganzen erkannt werden kann, dann ist dies natürlich eine denkbar schlechte Umsetzung. Das ist dem Spielgefühl natürlich abträglich. Gerade bei den relativ präzisen Messinstrumenten die da verbaut sind sollte es eigentlich reichen die (Teil)Bewegung der letzten Dutzend ms als Eingabe zu verwenden. Da kommen dann ja auch schon noch ne Ecke dazu, allein die Bluetooth-Übertragung ist schon für einige ms Latenz(10-50ms) gut, noch etwas Verarbeitung(wenige ms, in 2-3ms kann so ein Rechending schon viel tun) ist auch nötig und damit man dies auch sieht muss erstmal das nächste Bild gerendert(17ms bei 60Hz, wurde das Bild gerade verpasst so kommen wir erst ins Nächste, 33ms) werden. Das ist sicher noch nicht alles was da rein spielt, aber schon hier hat man eine Latenz von 29ms(recht gut, geringe BT-Latenz, wenig Rechnen, Input rechtzeitig für nächstes Frame) bis hin zu 68ms(ungünstige BT-Latenz, etwas länger gerechnet und auch noch das aktuelle Renderbild verpasst). Kann sich dann ja jeder selbst ausmalen in welche Zeitspannen man Bewegungen für die Eingabe unterteilen will, nochmal 100ms drauf packen(~150ms Latenz) oder doch lieber nur 10ms(um bei 60-70ms Latenz zu bleiben)?

  9. Re: Verzögerung

    Autor: M_Kessel 02.09.10 - 17:42

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu wäre eine KI nötig. Auch daher kann dieser "Input Lag"
    > mit kommen, natürlich nicht nur. Aber das ist ein Element, dass man nicht
    > vergessen sollte.

    Wenn man eine KI hätte, könnte die das Spiel auch ohne mich spielen. :D

    Was in dem Fall praktischer wäre, da es grade beim Tischttennis auf präzise und schnelle Reaktionen ankommt. Ein Lag dabei ist völlig indiskutabel.

    Auch in Gladiatorenkämpfen hat man beim Blocken exakt das gleiche Problem. Kommt es zu spät ist es sinnlos.

    Selbst wenn das Gehirn versucht die lags auszugleichen, benüötigt es dafür zusätzliche Konzentration und Kapazitäten, so das man beim Spielen mit diesen lags schneller ermüdet. So das man letztendlich doch wieder einen normalen Controller benutzt, und ds 'Spielzeug' namens Move abschaltet.

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