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OT: Der Anfang vom Ende?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: yumiko 28.06.22 - 12:59

    Betrifft jetzt nicht direkt den Artikel mit Sony, aber die Abos haben in vielen Foren Fürsprecher.

    Früher konnte man noch Spiele kaufen, verleihen und weiterverkaufen, dann wollten die Leute das nicht mehr und binden sich (am PC) an DRM-Abos wie Steam und haben auch noch bis zu ein Dutzend Launcher/Shops instaliert welche alle vollen Zugriff auf den Rechner haben "zur Sicherheit". Und die Software gehört einem nicht mal da Abomodell - Steam Account & Co. kann beliebig geperrt/gelöscht werden. Einzig GOG macht da eine Ausnahme und hat eine gewisse Masse an relevanten Titeln.

    Analog mit den Film/Serien Streamingdiesnsten - Interessenten für bestimmte Sportarten oder Genres zahlen mehrere Streamingdienste gleichzeitig.

    Jetzt werden Abos wie Steam noch "günstiger", was letztlich dazu führt, dass der Publisher/Entwickler kaum noch Geld bekommt und mit DLCs und P2W seine magere Marge aufstocken muss und daher die Spiel stark auf den Massenmarkt (am besten Multiplayer wegen P2W Einnahmen) ausrichen muss.
    Entwicklung ist auf Handys ja schon etwas weiter fortgeschritten, sieht man dort ganz gut.
    Momentan haben wir ja schon einen steigenden Anteil dieser "echten" Spiele (EA mit FIFA & co.) und der Prozentsatz wird durch die Abos wohl nur schneller steigen.

  2. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: digitalnative 28.06.22 - 13:18

    Billige Abos.... es wird gejammert, dass es zu wenig Einnahmen gibt (siehe Spotify). Die Abos werden natürlich zwangsweise teurer, wenn alle Junkies angefixt sind. Dann kommt das große Jammern.... es ist so teuer. GSD bin ich kein Gamer. Spiele sind für mich total uninteressant.

  3. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: most 28.06.22 - 13:24

    Welches Ende?
    Es gab immer wieder ein auf und ab im Spielemarkt. Wenn alle ein Abo haben und wirklich nur noch Mittelmaß erscheint (was heute bestimmt nicht der Fall ist, es gibt mehr denn je sehr gute Spiele, man muss halt abseits von Fifa und Battlefield suchen), dann kommen ggf. die Kaufspiele wieder.

    Ich kann das Gejammere und den Abgesang nicht nachvollziehen.
    Ich bin seit dem C64 dabei, als Gamer lebt man in heutiger Zeit im absoluten Paradies, wenn man etwas Geduld und etwas Neugier abseits der AAA Titel mitbringt.

  4. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: Prypjat 28.06.22 - 13:29

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Betrifft jetzt nicht direkt den Artikel mit Sony, aber die Abos haben in
    > vielen Foren Fürsprecher.
    >
    > Früher konnte man noch Spiele kaufen, verleihen und weiterverkaufen, dann
    > wollten die Leute das nicht mehr und binden sich (am PC) an DRM-Abos wie
    > Steam und haben auch noch bis zu ein Dutzend Launcher/Shops instaliert
    > welche alle vollen Zugriff auf den Rechner haben "zur Sicherheit". Und die
    > Software gehört einem nicht mal da Abomodell - Steam Account & Co. kann
    > beliebig geperrt/gelöscht werden. Einzig GOG macht da eine Ausnahme und hat
    > eine gewisse Masse an relevanten Titeln.

    Kann man heute auch noch. Zugegeben auf dem PC nicht mehr wirklich, aber gerade bei Konsolen ist das noch eine gängige Praxis.
    Das die Spieler immer noch Datenträger kaufen sieht man auch am Verkauf der aktuellen Konsolengeneration bei denen die Versionen mit Laufwerk besser verkauft werden, als bei den Digital Only Versionen.

    Kannst Du mir mal das Dutzend Launcher und Shops aufzählen?
    Mir fallen nur 6 Launcher mit Shop Funktion ein.

    > Analog mit den Film/Serien Streamingdiesnsten - Interessenten für bestimmte
    > Sportarten oder Genres zahlen mehrere Streamingdienste gleichzeitig.

    Das bleibt jedem selbst überlassen. Ich habe nur Netflix und das reicht mir auch.

    > Jetzt werden Abos wie Steam noch "günstiger", was letztlich dazu führt,
    > dass der Publisher/Entwickler kaum noch Geld bekommt und mit DLCs und P2W
    > seine magere Marge aufstocken muss und daher die Spiel stark auf den
    > Massenmarkt (am besten Multiplayer wegen P2W Einnahmen) ausrichen muss.
    > Entwicklung ist auf Handys ja schon etwas weiter fortgeschritten, sieht man
    > dort ganz gut.

    Diese Analogie musst Du mir mal erklären.
    Die meisten Smartphone Spiele sind absolute Grütze und kosten in der Entwcklung kaum Geld.
    Diese Spiele kann man meistens nur Kostenlos anbieten und sich dann die Kohle durch Werbung und Ingame Käufe reinholen.

    Das trifft auf Spiele für die anderen Plattformen eher weniger zu.
    Blizzard ist da leider die Ausnahme, aber die bekommen deswegen ja auch eine Abreibung von der Community.
    Als Negativbeispiel würde mir da noch Fortnite einfallen. Das ist auch so ein Spiel das Geld mit nichts generiert.

    > Momentan haben wir ja schon einen steigenden Anteil dieser "echten" Spiele
    > (EA mit FIFA & co.) und der Prozentsatz wird durch die Abos wohl nur
    > schneller steigen.

    Also FIFA hier anzuführen hat schon einen gewissen Scherzfaktor.
    Ohne FIFA könnte EA einpacken. Ich verstehe es selbst nicht, warum sich mein Kumpel jedes Jahr eine neue Version davon kauft und dann seinen FUT Kader wieder neu aufstockt.

    Im Allgemeinen kann ich Deine Befürchtungen verstehen, aber man muss auch die andere Seite der Medaille sehen. Ohne die Pauschale Vergütung durch MS an kleine Indie Entwickler, würden deren Games vielleicht nie die Aufmerksamkeit bekommen die sie verdienen.
    Wenn ich im Gamepass jetzt auch diese Spiele einfach so anzocken kann und dann angenehm überrascht bin, dann merke ich mir diese Studios und kaufe mir später dann auch das neueste Game von denen.
    Ich bin zugegeben aber auch nicht der Maßstab für die Nutzung von Game Abos. Außerdem spiele ich die meisten Games die mir sehr gut gefallen haben auch immer mal wieder gerne erneut durch und da kaufe ich mir die Spiele dann sowieso.

    Ich sehe die Gefahr nicht, dass der Spielemarkt nur wegen dieser zwei Abo Modelle jetzt aufgeweicht wird und zu einem Sumpf aus schlechten Games verkommt.
    PS+ hat sich damals auch nicht jeder besorgt, obwohl es monatlich Gratis Games gab.
    Und das Angebot des MS Gamepass ist auch sehr überschaubar. Die meisten Games habe ich schon gespielt oder sie interessieren mich nicht. Dafür würde ich kein Dauer Abo abschließen.

  5. +1

    Autor: Prypjat 28.06.22 - 13:34

    +1

  6. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: yumiko 28.06.22 - 14:28

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welches Ende?
    > Es gab immer wieder ein auf und ab im Spielemarkt. Wenn alle ein Abo haben
    > und wirklich nur noch Mittelmaß erscheint (was heute bestimmt nicht der
    > Fall ist, es gibt mehr denn je sehr gute Spiele, man muss halt abseits von
    > Fifa und Battlefield suchen), dann kommen ggf. die Kaufspiele wieder.
    Wird immer schwieriger.
    Fast alle Systeme haben "walled gardens" und der Systemanbieter=Aboanbieter hat ja kein Interesse andere Software zuzulassen - er kann dann ja hervorragend die Bedingungen diktieren als "faktischer Monopolist".
    Selbst MS hat es mal ausprobiert mit der Windowsversion, welche nur von MS App-Shop installieren durfte. Für die also kein Problem umzusetzen wenn der Cloud Markt mal schwächelt und die Anleger über mehr Rendite meckern.
    Konsolen, iOS, Android, chromeOS, Windows sind oder wären dann "zu".
    Der "Normalbürger" kommt dann nicht mehr an "alternative" Kaufspiele.

  7. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: most 28.06.22 - 14:40

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wird immer schwieriger.

    Immer schwieriger? Gerade Steam/Valve ist doch auf einem guten Kurs mit SteamOS/Proton etc.

    Ne, ich bleibe dabei, es war nie einfacher und günster, auf eine so riesige Fülle an Spielen zu kleinsten Preisen oder gar kostenlos (world of Warships und Tanks spiele ich seit Jahren immer mal wieder gerne, ohne nur einen Cent investiert zu haben) zuzugreifen.

    Hätte, könnte, sollte... es sind "nur" Spiele, da vom Ende zu sprechen und was alles passieren kann im schlimmsten Fall, das ist doch unnötig.

  8. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: Hotohori 28.06.22 - 14:45

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welches Ende?
    > Es gab immer wieder ein auf und ab im Spielemarkt. Wenn alle ein Abo haben
    > und wirklich nur noch Mittelmaß erscheint (was heute bestimmt nicht der
    > Fall ist, es gibt mehr denn je sehr gute Spiele, man muss halt abseits von
    > Fifa und Battlefield suchen), dann kommen ggf. die Kaufspiele wieder.
    >
    > Ich kann das Gejammere und den Abgesang nicht nachvollziehen.
    > Ich bin seit dem C64 dabei, als Gamer lebt man in heutiger Zeit im
    > absoluten Paradies, wenn man etwas Geduld und etwas Neugier abseits der AAA
    > Titel mitbringt.

    Und genau das ist halt der Punkt. Abseits von AAA Titeln.

    Es wäre so viel mehr im AAA Markt möglich, aber man will nicht viel Risiko eingehen und setzt auf die ganz große breite Masse und möglichst viele Spieler erreichen zu können. Und das tut man eben nur in dem man die Spiele entsprechend rund schleift, alle Ecken und Kanten dadurch entfernt und so zugänglich wie möglich macht.

    Indies mögen gute Spiele machen, aber auch bei denen ist dieser Trend mehr und mehr zu sehen, desto mehr Geld diese selbst zur Verfügung haben.

    Ganz grundsätzlich scheint sich die Einstellung breit zu machen, dass Spiele von Jedem gespielt können werden müssen. Was heißt man produziert keine Spiele mehr für einzelne Zielgruppen sondern für Alle, die ein Spiel auch nur etwas interessant finden. Darum auch inzwischen der Schwierigkeitsgrad "Story Modus" und Spiele, bei denen ich mich als Jahrzehnte erfahrener Spieler für Blöd verkauft vor komme (Sammelbares blinkt 10m vorher hell auf etc.).

    Was die Spiele Industrie da treibt ist das was Hollywood bei Filmen macht, simple Filme für die breite Masse, weil das die meiste Kohle bringt. Bei Videospielen ist aber deutlich mehr möglich mit F2P, P2W, Lootboxen etc.

    Ja, es gibt gut Indie Spiele ganz ohne all den Kram, die hinken aber einfach nur ein paar Jahren den AAA Spielen hinterher, gewisse Entwicklungen sind wie gesagt auch dort schon seit längerem zu sehen.

    Und es werden auch gerne Spielkonzepte zu Tode gemolken. Ist irgendwas gerade in, kommen gefühlt hunderte Spieler dieser Art um auf der Welle mitzureiten.

    Aber wirklich neues sehe ich im Games Sektor schon lange nicht mehr und wenn dann nur unausgeschöpftes Potential, meist wegen zu wenig Budget oder zu wenig Risikobereitschaft auch noch den letzten Schritt zu gehen.

    Wir leben halt in einer Zeit in der Games nicht mehr Spiele sind sondern primär Entertainment.

  9. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: Hotohori 28.06.22 - 14:48

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > yumiko schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wird immer schwieriger.
    >
    > Immer schwieriger? Gerade Steam/Valve ist doch auf einem guten Kurs mit
    > SteamOS/Proton etc.
    >
    > Ne, ich bleibe dabei, es war nie einfacher und günster, auf eine so riesige
    > Fülle an Spielen zu kleinsten Preisen oder gar kostenlos (world of Warships
    > und Tanks spiele ich seit Jahren immer mal wieder gerne, ohne nur einen
    > Cent investiert zu haben) zuzugreifen.
    >
    > Hätte, könnte, sollte... es sind "nur" Spiele, da vom Ende zu sprechen und
    > was alles passieren kann im schlimmsten Fall, das ist doch unnötig.

    Jaja, dieses "Es sind nur Spiele" Totschlagargument wieder. :D

    Kommt meistens von Spielern, die in Spielen eh nur Entertainment und nicht mehr sehen, so wie halt die meisten Spieler, die damals mit der breiten Masse zum spielen kamen. Oder aber von Spielen, die vom "Weg" abgekommen sind. ;)

  10. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: most 28.06.22 - 14:53

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > most schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > yumiko schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > Wird immer schwieriger.
    > >
    > > Immer schwieriger? Gerade Steam/Valve ist doch auf einem guten Kurs mit
    > > SteamOS/Proton etc.
    > >
    > > Ne, ich bleibe dabei, es war nie einfacher und günster, auf eine so
    > riesige
    > > Fülle an Spielen zu kleinsten Preisen oder gar kostenlos (world of
    > Warships
    > > und Tanks spiele ich seit Jahren immer mal wieder gerne, ohne nur einen
    > > Cent investiert zu haben) zuzugreifen.
    > >
    > > Hätte, könnte, sollte... es sind "nur" Spiele, da vom Ende zu sprechen
    > und
    > > was alles passieren kann im schlimmsten Fall, das ist doch unnötig.
    >
    > Jaja, dieses "Es sind nur Spiele" Totschlagargument wieder. :D
    >
    > Kommt meistens von Spielern, die in Spielen eh nur Entertainment und nicht
    > mehr sehen, so wie halt die meisten Spieler, die damals mit der breiten
    > Masse zum spielen kamen. Oder aber von Spielen, die vom "Weg" abgekommen
    > sind. ;)

    Ich bin seit dem c64 dabei und was soll der "Weg" sein?
    Es gibt wichtige Dinge im Leben: Gesundheit, Frieden, Freunde und Familie, Dach überm Kopf und Essen und Trinken.
    Dann kommt lange nichts und dann kommt der Rest.

  11. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: most 28.06.22 - 14:57

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wir leben halt in einer Zeit in der Games nicht mehr Spiele sind sondern
    > primär Entertainment.

    Wann war es anders? Hast Du da ggf. nicht zu viel rosarote Brille auf?

    Früher(TM) war auch nicht alles viel besser, nur manche Sachen halt noch neu und unbekannt. Es wird schwieriger, mit z.B. Grafik und Physik zu punkten, wie das die Meilensteine damals noch konnten.

    Ich habe sehr viele gute Erinnerungen, Bards Tale 1-3, Wasteland auf dem C64 z.B. Aber sind wir mal ehrlich, das waren zwar Meisterwerke zu damaliger Zeit, inhaltlich haben sie nicht viel zu bieten.

  12. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: Prypjat 28.06.22 - 15:17

    Das einzige was zählt ist Looten und Leveln :D

  13. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: Hotohori 28.06.22 - 15:25

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin seit dem c64 dabei und was soll der "Weg" sein?
    > Es gibt wichtige Dinge im Leben: Gesundheit, Frieden, Freunde und Familie,
    > Dach überm Kopf und Essen und Trinken.
    > Dann kommt lange nichts und dann kommt der Rest.

    Das ist auch korrekt so, nur das bei vielen dann Gaming beim Rest mit allem anderen auf einer Stufe steht, zusammen unter "Entertainment".

    Aber dann gibt es halt noch die Enthusiasten unter den Gamern, bei denen kommt dann nach dem von dir aufgezählten erst Gaming, dann lange nichts und dann kommt der Rest. ;)

  14. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: Extrawurst 28.06.22 - 15:28

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ne, ich bleibe dabei, es war nie einfacher und günster, auf eine so riesige
    > Fülle an Spielen zu kleinsten Preisen ... zuzugreifen.

    Viel und billig... sind das deine Kriterien für eine "gute Zeit fürs Gaming"?

    Naja, wenn man so geringe Ansprüche hat, kann man den Optimismus vielleicht teilen.
    Will man etwas mehr von seinen Games, sieht die moderne AAA-Landschaft ziemlich trostlos aus.

    Was nützt es mir denn, wenn es mehr und größere Spiele gibt als jemals zuvor, alle aber so mittelmäßig, vorhersehbar und unkreativ sind, dass man sich fühlt, als würde man immer das gleiche Spiel zocken? Vor allem Open World games und Shooter stagnieren seit über einer Dekade, weshalb ja z.B. ein Elden Ring auch so populär eingeschlagen ist, weil es die langweiligen Standards endlich mal durchbrochen hat.

    Das ist so, als wenn man im Restaurant eine Speisekarte mit 20 Seiten bekommt, aber alle Gerichte sind nur Currywurst mit anderen Soßen und Gewürzen.

  15. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: Extrawurst 28.06.22 - 15:36

    > Wann war es anders?

    Noch bis in die 2000er.

    > Hast Du da ggf. nicht zu viel rosarote Brille auf?

    Nein, alleine deshalb schon nicht, weil Games früher bei weitem nicht die Milliardenschwere Industrie war, die es heute ist. Klar wollte man immer schon Geld verdienen - aber das ging nur mit qualitativ guten Spielen.

    Spiel unfertig rausbringen, die 10.000 Bugs nachträglich fixen, 50 DLC rausbringen und Online-Zwänge für Einzelspieler-Städteaufbau ging damals einfach nicht. Ein Spiel musste vom 1. Tag an überzeugen und begeistern. Das ist nach wie vor der größte Unterschied von Früher™.

  16. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: most 28.06.22 - 15:40

    Wie ich schon schrieb, es gibt so viel mehr zu entdecken neben dem nächsten AC, Far Cry, Fifa, etc.

    Einfach mal die Augen aufmachen. Gerade weil ich mir den Kram nicht massenweise reinschiebe und auch gar nicht die Zeit dafür habe, finde ich immer wieder ein Spiel, das mir sehr zusagt.

    Wenn Du von Dekade sprichst, 2015 ist Witcher 3 erschienen, für mich mit Abstand das beste Spiel überhaupt.
    Kingdome Come Deliverance ist nur vier Jahre alt, so was gab es vorher auch noch nicht.
    Beides Openworldspiele der letzten Dekade.

    Stagnation sehe ich bei AC (fand ich nie so toll), die Skyrim und Fallout Nachfolger lassen zu lange auf sich warten und die Shooterreihen COD und BF sind ausgelutscht.
    Den Kram lasse ich links liegen bzw. schaue mir das an, wenn es erschienen ist und gute Kritiken bekommt, das trübt aber den Spaß am Hobby nicht.

  17. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: most 28.06.22 - 15:43

    Jetzt mal Butter bei die Fische ;)

    Nenn halt mal ein paar Titel, die es in dieser Form heute nicht mehr gibt.

    Wenn ich z.B. Anno 1602 mit Anno 1800 vergleiche, dann ist 1800 natürlich rein technisch ein besseres Spiel, ich hatte aber auch mit Anno 1800 mehr Freude obwohl ich seither natürlich unzählige Stunden in solchen Spielen verbracht habe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.22 15:44 durch most.

  18. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: Hotohori 28.06.22 - 15:48

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wir leben halt in einer Zeit in der Games nicht mehr Spiele sind sondern
    > > primär Entertainment.
    >
    > Wann war es anders? Hast Du da ggf. nicht zu viel rosarote Brille auf?
    >
    > Früher(TM) war auch nicht alles viel besser, nur manche Sachen halt noch
    > neu und unbekannt. Es wird schwieriger, mit z.B. Grafik und Physik zu
    > punkten, wie das die Meilensteine damals noch konnten.
    >
    > Ich habe sehr viele gute Erinnerungen, Bards Tale 1-3, Wasteland auf dem
    > C64 z.B. Aber sind wir mal ehrlich, das waren zwar Meisterwerke zu
    > damaliger Zeit, inhaltlich haben sie nicht viel zu bieten.

    Sicher, das stimmt alles, aber früher hat die Allgemeinheit der Spieler Spiele mehr gefeiert und ernster genommen und nicht bloß als Zeitvertreib gesehen. Für die aller meisten Spieler heute sind Spiele aber nur noch Zeitvertreib.

    Aber das sind natürlich vor allem jene Spieler, die man eher nicht in Foren wie hier unter einem solchen Artikel antrifft.

  19. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: most 28.06.22 - 15:54

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicher, das stimmt alles, aber früher hat die Allgemeinheit der Spieler
    > Spiele mehr gefeiert und ernster genommen und nicht bloß als Zeitvertreib
    > gesehen. Für die aller meisten Spieler heute sind Spiele aber nur noch
    > Zeitvertreib.

    Ist mir zu pauschal. Klar spielen heute vielfach mehr Leute als damals, aber wenn man Interesse daran hat, dann wird man zu sehr vielen Spielen kleinere Fanbases finden, die ihr Spiel feiern.

    Ich z.B. habe eine Zeit lang für Fallout 4 gemoddet und darüber einige Kontakte zu anderen Moddern und Fans aus aller Welt geknüpft.
    Im Vergleich zu damals vertiefen sich diese Subgruppen auch deutlich stärker in die Lore, in die Technik, ins Gameplay als das damals der Fall war.

  20. Re: OT: Der Anfang vom Ende?

    Autor: yumiko 28.06.22 - 15:55

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du von Dekade sprichst, 2015 ist Witcher 3 erschienen, für mich mit
    > Abstand das beste Spiel überhaupt.
    Jo, kommt ganz ohne Launcher, ohne DRM bei GOG zum kaufen, nicht zum mieten.
    Danek für ein Beispiel meines Arguments :p

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