1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Project Cars im Test: Freiheit für…

Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

    Autor: shani 06.05.15 - 17:17

    Bereits der Titel des Reviews wirkt etwas reißerisch, von Freiheit kann hier ja wohl nicht die Rede sein. Oder bietet das Spiel eine offene Welt und ihr erwähnt es nur kein einziges Mal?

    Nachdem es zuletzt schon bei einigen eurer Tests viel zu kritisieren gab, frage ich mich diesmal, ob ihr etwa vom Hersteller für diesen Test bezahlt wurdet?
    Ich frage so etwas nur ungern, schließlich gehört Golem zu meiner täglichen News-Lektüre. Aber diese beiden Aussagen sind schon derart widersprüchlich, dass man zu keinem anderen Schluss kommen kann:

    "Bei Grafik und Sound setzt der Titel in den meisten Punkten neue Maßstäbe im Genre der Rennsimulationen."

    Noch auf der selben Seite schreibt ihr aber auch:

    "Die Motoren klingen wuchtig und authentisch, häufig aber auch sehr ähnlich, was bei den teils sehr unterschiedlichen Modellen kaum realistisch sein kann. Für unseren Geschmack dürften die Entwickler zudem noch einmal alle Bremsen ölen oder das Quietschen der Bremsbelege optional machen."

    Wo setzt der Titel dann bitte neue Maßstäbe, wenn der einzig relevante Sound in einem Rennspiel (Motoren) nach eurer Angabe eher mäßig gelungen ist?

    Auf Seite 4 lese ich auch fast nur negative Kritik (u.a. zum Schadensmodell), trotzdem klingt euer Fazit so, als handele sich um das beste Rennspiel aller Zeiten und als sei PC "tatsächlich in fast allen Belangen die versprochene kompromisslose Rennsimulation geworden."

    "die neu gewonnene Freiheit bei der Konfiguration von Strecken, Fuhrpark, Wetter und Regelwerk ist auch nach über 20 Stunden noch überwältigend."
    Was meint ihr mit neu gewonnener Freiheit? Es gab doch gar keinen Vorgänger. Und mir erschließt sich auch nicht, wie man von Freiheit sprechen kann, wenn das Spiel nicht einmal eine offene Welt bietet wie z.B. the Crew...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.15 17:18 durch shani.

  2. Re: Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

    Autor: mw (Golem.de) 06.05.15 - 18:08

    shani schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > frage ich mich diesmal, ob ihr etwa vom Hersteller für diesen Test bezahlt
    > wurdet?

    Nein, wir wurden nicht vom Hersteller für unseren Test bezahlt.

    > "Bei Grafik und Sound setzt der Titel in den meisten Punkten neue Maßstäbe
    > im Genre der Rennsimulationen."
    >
    > Noch auf der selben Seite schreibt ihr aber auch:
    >
    > "Die Motoren klingen wuchtig und authentisch, häufig aber auch sehr
    > ähnlich, was bei den teils sehr unterschiedlichen Modellen kaum realistisch
    > sein kann. Für unseren Geschmack dürften die Entwickler zudem noch einmal
    > alle Bremsen ölen oder das Quietschen der Bremsbelege optional machen."

    Die Argumentationskette ist nicht bis in letzte Detail ausgeführt und daher vielleicht wirklich an dieser Stelle etwas missverständlich. Mea culpa. Das führt daher, dass Gran Turismo 6 zum Beispiel noch deutlich schlechtere Motorengeräusche hatte. Forza 5 bot sehr ansprechende Motorengeräusche, aber auch hier waren sie wenig realistisch. Die beiden Hauptkonkurrenten kann Project Cars also durchaus trotz der beschriebenen Macken übertreffen. Neue Maßstäbe zu setzen (und das auch wie erwähnt nicht in allen Punkten) bedeutet nicht, dass es grandios gut ist - nur besser.

    > Wo setzt der Titel dann bitte neue Maßstäbe, wenn der einzig relevante
    > Sound in einem Rennspiel (Motoren) nach eurer Angabe eher mäßig gelungen
    > ist?

    Die Soundmischung ist sehr gelungen, die Ortung über ein Mehrkanalsystem ebenfalls besser als bei der Konkurrenz. Der Boxenfunk klingt abwechslungsreich und nervt nicht und ein paar nette Nebengeräusche von der Strecke gibt es ebenfalls. Das im Forum angesprochene, aber weniger umfangreichere Asetto Corsa bietet aber zum Beispiel einen noch viel satteren und realistischeren Sound, das allerdings auch nur für wenige spezielle Fahrzeuge. Bei der Grafik ist gibt es ein paar offensichtlichere Punkte, daher auch der die Formulierung: "Bei Grafik und Sound setzt der Titel in den meisten Punkten neue Maßstäbe"

    > Auf Seite 4 lese ich auch fast nur negative Kritik (u.a. zum
    > Schadensmodell), trotzdem klingt euer Fazit so, als handele sich um das
    > beste Rennspiel aller Zeiten und als sei PC "tatsächlich in fast allen
    > Belangen die versprochene kompromisslose Rennsimulation geworden."

    Die Kritik von Seite 4 wird allumfassend im Fazit erneut aufgegriffen, wenn es darum geht, dass andere Rennspiele (Grid, GT, Forza, Shift) durchaus immer noch eine Alternativen bleiben, da das Schadensmodell bei ihnen auch nicht besser ist, sie aber mit mehr interessanten Autos, exklusiven Strecken oder einem Fahrgefühl punkten, das schneller "Spaß" macht.

    > "die neu gewonnene Freiheit bei der Konfiguration von Strecken, Fuhrpark,
    > Wetter und Regelwerk ist auch nach über 20 Stunden noch überwältigend."
    > Was meint ihr mit neu gewonnener Freiheit? Es gab doch gar keinen
    > Vorgänger. Und mir erschließt sich auch nicht, wie man von Freiheit
    > sprechen kann, wenn das Spiel nicht einmal eine offene Welt bietet wie z.B.
    > the Crew...

    Mit Freiheit ist die aufgehobene Beschränkung bei der Auswahl der Tageszeit, dem Wetter und dem Regelwerk gemeint. Die Kurse können in Project Cars ohne Einschränkungen frei konfiguriert werden. Das war in diesem Umfang bisher in keinem Vorgänger (beliebige Rennsimulation) möglich und die Entwickler haben sich bei jedem neuen Aufguss von GT und Forza den Mund fusselig geredet, warum das nun nie möglich war/ist/sein wird. Slightly Mad Studios hat hier nun das Gegenteil bewiesen. Das führte zumindest bei uns zu einem neuen Freiheitsgefühl im Genre, daher auch unsere Überschrift.

    mit freundlichen Grüßen,

    Michael Wieczorek (wie@heise.de)
    @avavii auf Twitter, Twitch & Youtube

  3. Re: Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

    Autor: Unix_Linux 06.05.15 - 18:19

    Spiel, Satz und Sieg für Michael Wieczorek. Die unsinnigen Argumentationen von shani wurden zerpflückt.

    Vielleicht sollte shani etwas mehr nachdenken bevor er so einen Blödsinn von sich gibt.

  4. Re: Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

    Autor: AndreasGr 06.05.15 - 20:37

    Erst mal vielen Dank für den Test,

    Trotzdem finde ich schade, das die Konkurenten nicht vorgestellt wurden.
    Ich bin zwar kein Spezialist, aber sicherlich ist PCars eine bessere Simulation als GT oder Forza. Der Umfang der beiden Spiele (Forza & GT) ist aber überwältigeng gegenüber PCars und somit verstehe nicht diesen Punkt.

    Wenn man aber Simulation erwähnt sollte man mit echte Simulationen vergleichen.

    Rfactor (1+2), RR (wie auch die anderen Simbin Titel), AC und GSC sind PCars dort überlegen.
    Da kann PCars nur grafisch punkten und mit der AI (gelungenen - sprich Spass machenden), wobei auch hier AC aufholt.

    Sound und FFB ist bei RR unschlagbar.
    AC ist offen für Mods und hat schon längst dem Umfang von PCars überholt.

  5. Re: Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

    Autor: shani 06.05.15 - 21:04

    Vielen Dank Herr Wieczorek, so ergeben die Äußerungen im Test tatsächlich mehr Sinn und sind nachvollziehbarer.

    Forza und Gran Turismo habe ich beide nie gespielt, da es sich um Exklusivtitel handelt und ich weder Sony- noch MS-Konsolen besitze. Leider wird in Ihrem Test auch nicht auf die Platform eingegangen (Project Cars erscheint ja für alle Platformen), ich hätte mir zumindest auch einen Vergleich zu aktuellen PC-Titeln wie the Crew (ebenfalls Multiplatform) gewünscht. Immerhin erwähnen Sie aber in Ihrem Kommentar Grid und Shift. Grid 2 habe ich gespielt und fand es ganz gut, aber weit entfernt von sehr gut. NFS Shift hingegen hat mir überhaupt nicht gefallen, allerdings kann das Spiel nichts dafür, es war mir einfach zu realistisch in der Steuerung und sorgte (zumindest ohne Lenkrad) daher nur für Frust.

    Der Aufreißer mit der Bezahlung war natürlich absichtlich so provokant formuliert, für meinen Geschmack wurde der Titel angesichts der doch zahlreichen Kritikpunkte im Test am Ende zu sehr in den Himmel gelobt.

    @Unix_Linux
    Dein Posting kann ich hingegen überhaupt nicht nachvollziehen. Ich wüsste auch nicht, warum es hier einen "Sieger" oder "Verlierer" geben sollte, das ist doch keine Competition.
    In diesem Sinne: Vielleicht sollte Unix_Linux etwas mehr nachdenken bevor er so einen Blödsinn von sich gibt...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.15 21:06 durch shani.

  6. Re: Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

    Autor: italien0123 07.05.15 - 11:33

    @shani

    Ich glaube Ihnen fehlt hier einfach der nötige Vergleich. Sie erwähnen Spiele wie "The Crew" oder "Grid" in einem Atemzug mit einer Simulation. "The Crew" hat mit einer Simulation ungefähr soviel gemeinsam wie ein Tretroller mit einem Auto, nämlich nichts, bis auf das beides Fortbewegungsmittel sind.

    Der Vergleich mit "Forza" bzw. "GT6" ist hier deutlich treffender, denn das sind Titel die von sich behaupten eine Simulation zu sein. Ebenso wie "AC" das aber leider nur für PCs erschienen ist.

    "The Crew" richtet sich z.B. an eine völlig andere Zielgruppe. Nämlich an den Durchschnitts 13-Jährigen der noch nie am Steuer eines Autos saß geschweige denn einem Rennauto mit vorliegender Rennstrecke.

    "Project Cars" hat sich zum Ziel gesetzt eine Simulation zu sein. Und dies hat das Spiel in meinen Augen auch erreicht. Natürlich gibt es immer Pros und Contras im Vergleich mit anderen Titeln. Aber die im Test angesprochenen Anpassungsmöglichkeiten sind schon eine kleine Revolution im Simulationsbereich.

  7. Re: Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

    Autor: Andi K. 07.05.15 - 12:25

    mw (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > shani schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > frage ich mich diesmal, ob ihr etwa vom Hersteller für diesen Test
    > bezahlt
    > > wurdet?
    >
    > Nein, wir wurden nicht vom Hersteller für unseren Test bezahlt.
    >
    > > "Bei Grafik und Sound setzt der Titel in den meisten Punkten neue
    > Maßstäbe
    > > im Genre der Rennsimulationen."
    > >
    > > Noch auf der selben Seite schreibt ihr aber auch:
    > >
    > > "Die Motoren klingen wuchtig und authentisch, häufig aber auch sehr
    > > ähnlich, was bei den teils sehr unterschiedlichen Modellen kaum
    > realistisch
    > > sein kann. Für unseren Geschmack dürften die Entwickler zudem noch
    > einmal
    > > alle Bremsen ölen oder das Quietschen der Bremsbelege optional machen."
    >
    > Die Argumentationskette ist nicht bis in letzte Detail ausgeführt und daher
    > vielleicht wirklich an dieser Stelle etwas missverständlich. Mea culpa. Das
    > führt daher, dass Gran Turismo 6 zum Beispiel noch deutlich schlechtere
    > Motorengeräusche hatte. Forza 5 bot sehr ansprechende Motorengeräusche,
    > aber auch hier waren sie wenig realistisch. Die beiden Hauptkonkurrenten
    > kann Project Cars also durchaus trotz der beschriebenen Macken übertreffen.
    > Neue Maßstäbe zu setzen (und das auch wie erwähnt nicht in allen Punkten)
    > bedeutet nicht, dass es grandios gut ist - nur besser.

    Und wie sieht es da im Vergleich zu Driveclub aus?

  8. Re: Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

    Autor: mw (Golem.de) 07.05.15 - 12:37

    Dazu gibt es eine Passage im Test. " Wer sich Rennspiele im Allgemeinen ansieht, findet in Driveclub (mit allen Updates) einen noch schöneren Titel."

    Durch die vielen Limitierungen im Spieldesign kann der Exklusivtitel mehr Ressourcen für Wind, Wetter und Effekte aufbieten und sieht imposanter aus. Wobei ein Rennen mit 40 Autos im Sturm bei Nacht auf dem Hockenheimring auch äußerst gewaltig aussieht - etwas das Driveclub wiederum in dieser Weise nicht bieten kann.

    Michael Wieczorek (wie@heise.de)
    @avavii auf Twitter, Twitch & Youtube

  9. Re: Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

    Autor: Andi K. 07.05.15 - 18:46

    mw (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu gibt es eine Passage im Test. " Wer sich Rennspiele im Allgemeinen
    > ansieht, findet in Driveclub (mit allen Updates) einen noch schöneren
    > Titel."
    >
    > Durch die vielen Limitierungen im Spieldesign kann der Exklusivtitel mehr
    > Ressourcen für Wind, Wetter und Effekte aufbieten und sieht imposanter aus.
    > Wobei ein Rennen mit 40 Autos im Sturm bei Nacht auf dem Hockenheimring
    > auch äußerst gewaltig aussieht - etwas das Driveclub wiederum in dieser
    > Weise nicht bieten kann.

    Ich meinte hauptsächlich in Sachen Sound :)

    Die Wettereffekte sind Wahnsinn.. Das stimmt :)

  10. Re: Werdet ihr etwa für das Vermarkten dieses Spiels bezahlt?

    Autor: MartinaSacher 08.05.15 - 08:03

    Selbst wenn....was spricht dagegen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SAP Experte (m/w/d)
    Lödige Industries GmbH, Warburg
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d) Microsoft / Virtualisierung
    AiCuris Anti-infective Cures AG, Wuppertal
  3. Mitarbeiter*in (m/w/d) für den Bereich Digitalisierung
    Kulturwerk des bbk berlins GmbH, Berlin
  4. Software Ingenieur*in (d/m/w) Equipment Integration
    OSRAM Opto Semiconductors Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Regensburg

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Logitech Signature M650 im Hands-on: Maus mit Bolt-Technik gibt es auch für Linkshänder
Logitech Signature M650 im Hands-on
Maus mit Bolt-Technik gibt es auch für Linkshänder

Logitech hat mit der Signature M650 eine weitere Maus mit Bolt-Technik vorgestellt. Es gibt sie nicht nur für Linkshänder in zwei Größen.
Ein Hands-on von Ingo Pakalski

  1. Logitech Litra Glow Webcam-Beleuchtung zum Anstecken für Videokonferenzen
  2. MX Keys Mini Logitech bringt kompakte Flachtastatur für PCs und Macs
  3. Tap Scheduler Logitech macht Suche nach Konferenzraum leichter

Core i5-12400(F) im Test: Der Hexacore mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis
Core i5-12400(F) im Test
Der Hexacore mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Für unter 200 Euro schlägt der Core i5-12400F den viel teureren Ryzen 5600X, selbst samt Board und DDR4 bleibt das Intel-System günstiger.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Denuvo Intels Alder Lake macht keine DRM-Probleme mehr
  2. AVX-512 Intel macht Alder-Lake-CPUs künstlich langsamer
  3. Alder Lake S Intel bringt günstige Hybrid-Chips plus Boards

IT Trends 2022: Gartners magische Jahresvorschau für ahnungslose Anzugträger
IT Trends 2022
Gartners magische Jahresvorschau für ahnungslose Anzugträger

Bei Gartner sind nicht nur die Quadranten magisch, auch die Jahresvorschau samt Trends hat nur bedingt mit der Realität zu tun.
Ein IMHO von Sebastian Grüner