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  5. › Radikaler Bruch bei C&C 4: Erfahrung…

Nur Kritik, nur negative Verschlimmbesserungen

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  1. Nur Kritik, nur negative Verschlimmbesserungen

    Autor: -.-' 11.08.09 - 13:44

    Punkt 1.) Erfahrung statt Erze. Damit macht man das Spiel nur für den Casual Gamer tauglich. Erze haben einen Vorteil, sie bringen Taktik in das Spiel. Das kann sich positiv oder negativ für einen Spieler auswirken. Je nachdem, wie geschickt man sich anstellt. Wer klug baut und verteidigt, der hat auch dementsprechend größerere Chancen Erze abzuschürfen. Mit Erfahrungspunkten braucht es im Prinzip kaum noch Taktik, die Devise lautet: Wer lange genug spielt kommt auch so zum Ziel. Quasi Spielzeit anstelle von Spieltiefe / Taktik.

    Punkt 2.) Die Idee von Ausbaufährigen Hauptquatieren. Grundsätzlich ist dem ja nichts entgegenzuwenden. Aber das getrennte Zerstören vom gegnerischen Hauptquatier oder eben dessen Waffenfabriken machte einen Teil des Spiels aus. Nun heißt es alles drauf auf das Hauptquatier und das Opfer kann nicht einmal mehr neue Einheiten produzieren.

    Punkt 3.) Man spart sich kundengängelndes DRM. Stattdessen macht man es raffinierter:

    > Das hat zwei größere Folgen: Zum einen muss der Spieler
    > immer online sein, damit die Server von EA den jeweiligen
    > Erfahrungspunktestand zentral speichern können - was den

    1. Nachteil: Es gibt Leute die haben gar kein Internet, diese können also nicht spielen.

    2. Nachteil: Was passiert wenn die Server einmal abgeschaltet werden? Wieder einmal ein Stück Wegwerf-Software?

    Punkt 4.)

    > für Electronic Arts angenehmen Vorteil hat, dass sich somit
    > die Schwarzkopierproblematik nebenbei von selbst erledigt; das

    Hier sieht man die eigentlich Idee die dahinter steckt. Ein Produkt als DRM frei an den Kunden bringen, doch im Prinzip ein noch größeres Übel an jenen weiterreichen. DRM lässt sich zur Not aus einem gekauften Produkt mit einem Crack entfernen.

    Bei dem Zugriff auf einen Onlinepunktestand sieht das schon schlechter aus.

  2. Spielziel?

    Autor: Missingno. 11.08.09 - 13:48

    -.-' schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nun heißt es alles drauf auf das Hauptquatier und
    > das Opfer kann nicht einmal mehr neue Einheiten
    > produzieren.
    Und was bringt das?
    Eine weitere Neuigkeit: Der Spieler kann zwar weiterhin Einsätze verlieren, aber wenn sein Hauptquartier zerstört ist, dann wird das einfach neu auf der Map wiederbelebt.

    --
    Dare to be stupid!

  3. Re: Spielziel?

    Autor: c & c 11.08.09 - 14:39

    Na toll.. ist ja noch schlimmer!!

    Wenn man das Hauptgebäude zerstört wächst es einfach woanders neu?
    Was soll denn der Unsinn?

    Der Satz "Der Spieler kann zwar weiterhin Einsätze verlieren" spricht eigtl schon Bände.
    Hört sich an wie "Wenn du noch einen Finger an der Hand hast und 3 graue Gehirnzellen, dann schaffst dus"

    *tief enttäuscht bin vom neuen c&c*
    aber was erwartet man schon von ea....

  4. Wie hilft das dem Casual Spieler?

    Autor: me2 11.08.09 - 23:11

    -.-' schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Punkt 1.) Erfahrung statt Erze. Damit macht man
    > das Spiel nur für den Casual Gamer tauglich. Erze
    > haben einen Vorteil, sie bringen Taktik in das
    > Spiel. Das kann sich positiv oder negativ für
    > einen Spieler auswirken. Je nachdem, wie geschickt
    > man sich anstellt. Wer klug baut und verteidigt,
    > der hat auch dementsprechend größerere Chancen
    > Erze abzuschürfen. Mit Erfahrungspunkten braucht
    > es im Prinzip kaum noch Taktik, die Devise lautet:
    > Wer lange genug spielt kommt auch so zum Ziel.
    > Quasi Spielzeit anstelle von Spieltiefe / Taktik.

    Was den Profi angeht geb ich dir Recht. Wie du ja geschrieben hast, der kluge Profi wird abgestraft. Aber ich frag mich wie das dem Casual Spieler helfen soll? Aber der Casual Spieler hat ja auch kein Vorteil, denn er spielt ja per Definition wenig, und hat daher ja auch weniger Erfahrungspunkte und dadurch ist er ja auch noch schlechter. Gut, der Onlineserver könnte möglichst Paarungen gegen andere Spieler mit ungefähr der gleichen Anzahl an Erfahrungspunkten auslosen. Aber da spielt er am Ende doch wieder meistens gegen RTS-Profis, die eben vor kurzem erst angefangen haben mit dem hochleveln, einfach weil es von denen viel mehr gibt.

    Der einzige der durch so ein System belohnt wird ist der hirnlose Dauerzocker und nicht der Casual Spieler.

    /me

  5. Re: Wie hilft das dem Casual Spieler?

    Autor: käsuel 11.08.09 - 23:26

    man spielt ab und zu mal ein paar minütchen und kommt definitiv voran.

    klar. die leute, die öfter spielen, kommen noch weiter, aber das macht das spiel nicht weniger käsuel.

  6. Re: Spielziel?

    Autor: medizin 11.08.09 - 23:56

    > Wenn man das Hauptgebäude zerstört wächst es einfach woanders neu?
    > Was soll denn der Unsinn?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Karzinom
    Vielleicht kann man es mit Strahlen- und Chemotherapie bekämpfen.

  7. Starcraft 2 macht ihnen Angst

    Autor: TotoX 12.08.09 - 00:19

    -.-' schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Punkt 1.) Erfahrung statt Erze. Damit macht man
    > das Spiel nur für den Casual Gamer tauglich.

    Wenn ich mit C&C Veteranen gespielt habe, schicken die
    fast alles was sie haben sofort von der ersten Sekunde
    gegen die Tiberiumsammler. Du musst wie ein Lux ständig
    auf die Teile aufpassen (weil sie so teuer sind).

    Häufig endet eine Partie mit tief eingegrabenen Basen
    in einem Zyklus von "Tank Rush" (abgewehrt), aber wenigstens
    alle Tiberiumlaster kaputtgemacht dabei.

    Das ein normaler Noob sich denkt "Das soll das Spiel sein?
    Ständig auf meine Resourcentanker aufpassen?" ist anscheinend
    angekommen.

    Die haben Eben Angst vor SC2. Das wird ihnen die Hardcore
    Basis wegnehmen. Also machen sie es bewusst einfacher und
    "anders", weil die Hardcore Zerg-eSportler sowieso Nuubs
    zum Frühstück fressen .)

    > Punkt 3.) Man spart sich kundengängelndes DRM.

    Die Argumentation ist nutzlos. Eine Firma die Herstellt
    *kann* per Definition "Kopien" egal wie man es dreht und
    wendet, akzeptieren. Das ist keine Kolchose oder sowas. Es
    muss einen Unterschied zwischen echten Kunden und
    irgendwelchen anderen Trittbrettfahrern geben.

    Sie haben viel probiert, alles hat seine Vor- und Nachteile.

    Installieren ohne Rootkit Schmutz ist doch schonmal gut.
    Und für das Game lokal werden sich sicherlich Server und/oder
    Cracks finden, dass jeder alles freigeschaltet hat und lokal
    spielen kann. Das ist aber immer noch Besser als ein Rootkit!

    > Bei dem Zugriff auf einen Onlinepunktestand sieht
    > das schon schlechter aus.

    Das ist doch nur Relevant wenn Du "offiziell" gegen andere
    spielen willst. Für den Lokalen Zock mit anderen wird es
    sicherlich Tools geben, die hat es immer gegeben.

    TotoX

  8. Re: Wie hilft das dem Casual Spieler?

    Autor: me2 12.08.09 - 12:52

    Na eben nicht. Argument, war doch, dass normalerweise der Casual-Gamer online geht, ein paar mal niedergemacht wird, und dann total demotiviert ist. Mit dem Erfahrungssystem gibt es doch fast nur zwei Möglichkeiten:

    1) Entweder er soll gegen Dauerzocker oder gegen Profis antreten, die zum einem mehr Erfahrungspunkte haben und dadurch Vorteile bekommen und zudem auch noch echte Spielerfahrung haben, und beim Profi kommt sogar noch das Können hinzu. Und das wird ihn sicher nicht motivieren.
    2) Der Spielserver sucht ihm Leute mit genausoviel Erfahrungspunken wie er hat. Chance: Er darf vielleicht gegen einen anderen Casual-Spieler antreten und das würde ihn dann auch motivieren. Wahrscheinlicher: Er erwischt einen der vielen RTS-Profis die vor kurzem erst mit dem Spiel angefangen haben und gerade noch dabei sind die Punkte zu steigern.

    In beiden Fällen wird ihn das sicher nicht motivieren, dass er durch das zerstören von 3 Einheiten noch ein paar Trostpunkte bekommen hat, wärend der andere richtig abgesahnt hat. Und wenn er einmal pro Woche online kommt um sich seine 100 Erfahrungspunkte zu verdienen wird er irgendwann realisieren, dass alle um ihn herum längst um 5000 Punkte nach oben geschossen sind. Relativ gesehen wird er also immer schlechter. Auch das wird ihn sicher nicht lang motivieren.

    Die einzige Chance die bleibt, ist dass einige der Casual-Gamer angeregt werden ins normale-Gamer-Lager überzuwechseln und etwas öfters zu spielen.

    Die andere wäre noch wenn der Server sehr genau die Spieler analysiert und irgendwie am Spielverhalten oder dem Gewinnverhältnis den Neu-Profi von Casusual-Gamer trennen kann. Aber das stell ich mir sehr knifflig vor, den beide haben bislang ja nur wenig Spiele gespielt.

    /me

  9. viel einfacher

    Autor: ichichich 12.08.09 - 21:16

    durch diese Neuerungen vergraulen sie alle RTS-Profis, sodass auf den server nur noch casualgamer sind :D

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