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Lizenzen sind krebs

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  1. Lizenzen sind krebs

    Autor: AciidAciid 15.05.17 - 11:58

    Das ist wohl die beste Werbung für Musik, wenn es irgendwo in einer Serie, einem Film oder in einem Spiel drin ist.
    Also wenn das Lied mir gefällt suche ich im Internet nach dem Lied und kauf es mir auch manchmal.
    Das man da als Musiker (oder Label) nicht diesen Weitblick hat.... Unglaublich für mich.

    Wenn ich Musiker wäre, mich jemand fragen würde ob er meine Musik einbauen würde, würde ich eine Bedingung stellen, neben einen Festbetrag: Der Liedtitel muss schnell auffindbar sein im Spiel.

  2. Re: Lizenzen sind krebs

    Autor: Rodrigogonzales 15.05.17 - 12:47

    Du hast dir ja offenbar sehr viele Gedanken über die Sinnhaftigkeit von Lizenzen gemacht...

  3. Re: Lizenzen sind krebs

    Autor: Muhaha 15.05.17 - 14:19

    AciidAciid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das man da als Musiker (oder Label) nicht diesen Weitblick hat....

    Der Musiker hat oft genug keine Lust sich darüber Gedanken zu machen (weil er nach seinem Verständnis Musiker und nicht Rechtswissenschaftler ist) und das Label will nur aus allem mit möglichst wenig Aufwand in kurzer Zeit den maximal möglichen Umsatz erzielen.

  4. Re: Lizenzen sind krebs

    Autor: thecrew 15.05.17 - 15:10

    Rodrigogonzales schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast dir ja offenbar sehr viele Gedanken über die Sinnhaftigkeit von
    > Lizenzen gemacht...

    Ich verstehe diesen Sinn hierbei allerdings auch nicht...

    Normalerweise zahlt man doch damit man die Musik XY verwenden darf.
    Warum beschränkt man dies in einem Werk nun auf sagen wir mal 8 Jahre?
    Wo ist denn da der Sinn ? (Das es ums Geld geht ist natürlich klar).

    Sowas kam in der Vergangenheit ja schon ein paar mal vor. Ich meine In GTA San Andreas und Vice City wurde auch Musik nachgepatcht. Oder in Ausnahmefällen selbst in Filmen. Mir fällt da gerade "Piratensender Powerplay" ein. Wo man für die neue Digitalversion fast sämtliche Lieder aus den 80ern gestrichen hat.

    Man sollte doch meinen, das wenn man einmal für die Nutzung bezahlt hat müsste es doch mal gut sein. Warum macht man dann überhaupt solche Verträge?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.17 15:14 durch thecrew.

  5. Re: Lizenzen sind krebs

    Autor: Cok3.Zer0 15.05.17 - 16:30

    Lizenzen durch die Urheber ggü. den Verlagen/Labels sind sinnvoll, da es eine Zweitverwertung erlaubt. Lizenzen durch die Labels sind objektiv nur solange in Ordnung, bis die einzelnen Songs mehr kosten als das Spiel.

  6. Re: Lizenzen sind krebs

    Autor: Rodrigogonzales 15.05.17 - 18:57

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rodrigogonzales schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du hast dir ja offenbar sehr viele Gedanken über die Sinnhaftigkeit von
    > > Lizenzen gemacht...
    >
    > Ich verstehe diesen Sinn hierbei allerdings auch nicht...
    >
    > Normalerweise zahlt man doch damit man die Musik XY verwenden darf.
    > Warum beschränkt man dies in einem Werk nun auf sagen wir mal 8 Jahre?
    > Wo ist denn da der Sinn ? (Das es ums Geld geht ist natürlich klar).
    >


    Damit hast du dir die Antwort ja schon selbst gegeben. Film und Videospielproduzenten haben eben nur ein bestimmtes Budget. Eben auch für die Musik. Wenn man dann an bestimmten Stellen sparen muss, holt man sich eben nur eine Lizenz für ein paar Jahre.
    Erwähnenswert ist an der Stelle offenbar, dass es sich nur darum dreht wie lange der Titel dann monetär verwertet werden darf. Also wie lange darf ich mein Spiel mit dem Lied verkaufen...

    Ich als Produzent kalkuliere dann mit einem guten Absatz in den ersten 4-5 Jahren. Danach flaut es stark ab und ich lizenziere den Soundtrack dann eben nur für 10 Jahre o.ä. Dass es ein Ausnahmetitel kann man ja schlecht im Voraus planen

  7. Re: Lizenzen sind krebs

    Autor: Trockenobst 16.05.17 - 16:45

    AciidAciid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich Musiker wäre, mich jemand fragen würde ob er meine Musik einbauen
    > würde, würde ich eine Bedingung stellen, neben einen Festbetrag: Der
    > Liedtitel muss schnell auffindbar sein im Spiel.

    Ich kann dir sagen, dass ich eine Kiste "erfolglose" Studiomusiker kenne, die auch mal bei den öffentlichen als Hilfsmusiker bei bekannten Acts aushelfen und sonst von Radiojingles und sowas leben.

    Keiner dieser Leute denkt so. Bekannt sein "an sich" halten sie alle für wertlos. Deswegen haben die meisten auch keinen Youtube-Channel. Die wollen für jeden Mist Geld, für jeden Shit muss ein Vermarktungsplan her. Kostenlose Auftritte gibt es grundsätzlich nicht. Social Media, Youtube und Streaming wird abgelehnt, weil alles "beliebig" ist und zu "dumping" Preisen verschleudet wird. Für einen Tatort die Musik zu machen, dass bringt 5000¤+ oder so, dass ist "anständig" und "korrekt".

    Der Bruder eines Musikers in der Gruppe hat dann ein albernes Handyspiel gebaut und musste sich dann bei einem Onlinedienst für 2x 200¤ die weltweite Lizenz für beliebige Elektrotracks beschaffen. Viele der Musiker sind bei der GEMA, das war ihnen alles zu wenig Geld für zu viel "rumgetue". Dabei hätten sie das gedudle in einem Nachmittag durchgebracht. Nee, keine Lust.

    Das selbe Spiel habe ich auch bei Grafikern, Designern, z.T. auch bei Sängern. Die haben so eine merkwürdige Auffassung von ihrem Job, da ist Selbst-Marketing ein ganz heikles, häufig sehr schwieriges Thema.

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