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Was ihnen Golem unterschlägt

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  1. Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: ManMashine 25.09.17 - 19:08

    Interessant wie hier komplett die Tatsache ignoriert wird dass der Entwickler von Firewatch mal einfach so eine DMCA Copyright Klage MISSBRAUCHT hat für seine eigene politisch (bzw. politisch korrekte) Agenda um jemandem Schaden zuzufügen dessen Meinung und Humor er nicht teilt.

    Pewdie Pie hat nicht nur durch seine extreme popularität dem Entwickler geholfen das Spiel Firewatch deutlich bekannter zu machen (vorher war es lediglich eines von unzähligen Early Access Indy Titeln auf Steam die vor sich hingammeln), dieser angeblich künstlich aufgebauschten Skandal war noch nicht einmal in einem Video in dem Felix Kjellberg Firewatch spielte. Also komplett ohne Zusammenhang ist.

    Wer einen rechtlichen legalen Weg für einen komplett anderen Zweck missbraucht sollte auch für die Folgen grade stehen. Und genau DAS kann Campo Santo scheinbar absolut nicht. Selbst im Steamforum zum Spiel wird jegliche ernsthafte Diskussion darüber unmöglich gemacht und sämtliche Threads dazu dicht gemacht und zusammengeschmissen, ohne dass man auch nur den Ansatz einer vernünftigen und erwachsenen sachlichen Diskussion erkennen lässt.
    Campo Santo verhällt sich wie ein bockiges Kleinkind und ganz ehrlich, sie haben das negative Echo verdient.

    Auch Bethesda hat sich die Kritik in Form von berechtigter weise negativen Kritiken selbst zuzuschreiben nachdem man mit dem Creation Club erneut Paid Mods nach vorne drückt und den Fans so richtig eins vor den Latz haut. Alleine schon die art und weise wie es durchgesetzt wurde. Mit Patch der einfach so ungefragt den ganzen Creation Club DLC Schrott auf der Festplatte ablegt und damit Speicherplatz vernichtet mit Zeug dass der Spieler nichtmal nutzen kann oder sonnst wie sinnvoll einsetzen kann und zu allem überfluss auch noch diverse Mods von Nexus komplett unbrauchbar macht.


    Was Steam hier jetzt tut ist dem Kunden die quasi EINZIGE Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen, wegzunehmen. Ich glaube das ist alles kein Zufall dass das jetzt alles so kurz hintereinander kommt. Nunja. Sollen sie mal ruhig machen. Ich kaufe auf Steam schon lange nichts mehr und bin seit einiger Zeit zu GOG gewechselt. Auf DRM verseuchte überteuerte, plattformgebundene Downloads hab ich schon lange keine Lust mehr.

    All diese aktuellen Vorgänge werden den nächsten Videospiele Crash nur weiter beschleunigen und eher stattfinden lassen als man denkt.

    Mein Beruf ist es zu sehen und das Gesehene zu zeigen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.09.17 19:10 durch ManMashine.

  2. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Reitgeist 25.09.17 - 20:50

    GOG ist aber genauso betroffen. Gerade bei Firewatch hab ich das aktiv mitbekommen weil ich da eine positive Rezension stehen hatte.

    Als die PewDiePie-Geschichte angefangen hat, sind innerhalb eines Tages alle vormals positiven Bewertungen abgestraft worden.

  3. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: ManMashine 25.09.17 - 21:02

    Mein Punkt bezog sich eigentlich auf die Verschlechterung (Die Valve hier für Steam plant) der Möglichkeit als Kunde eine Bewertung als Stimme des Kunden zu nutzen, wofür es ja auch eigentlich gedacht war.

    Mein Beruf ist es zu sehen und das Gesehene zu zeigen.

  4. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: NopeNopeNope 26.09.17 - 00:37

    Und wo ist jetzt der Missbrauch?

  5. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: NopeNopeNope 26.09.17 - 00:40

    ManMashine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Punkt bezog sich eigentlich auf die Verschlechterung (Die Valve hier
    > für Steam plant) der Möglichkeit als Kunde eine Bewertung als Stimme des
    > Kunden zu nutzen, wofür es ja auch eigentlich gedacht war.

    Welche Verschlechterung? Ich will ein Produkt kaufen und versuche dessen Qualität anhand der Bewertungen einschätzen. Ob der Hersteller jetzt Streit mit bspw. Justin Bieber hatte geht mir am Arsch vorbei und will ich auch nicht in den Bewertungen sehen.

  6. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Zuryan 26.09.17 - 07:11

    ManMashine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Punkt bezog sich eigentlich auf die Verschlechterung (Die Valve hier
    > für Steam plant) der Möglichkeit als Kunde eine Bewertung als Stimme des
    > Kunden zu nutzen, wofür es ja auch eigentlich gedacht war.


    Ich verstehe hier deine Logik nicht so ganz. Auf Steam gibt es eine neue Funktion, mit der dir eine zeitliche Übersicht von Bewertungen machen kannst. Man bekommt mehr Informationen und du tust so, als würde Valve auf einmal Kommentare löschen.
    Natürlich bauen Entwicklerstudios manchmal Scheiße und dafür sollen sie auch herhalten. Aber deswegen sollte nicht ein sonst gutes Spiel darunter leiden.

  7. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Jakelandiar 26.09.17 - 08:10

    NopeNopeNope schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Verschlechterung? Ich will ein Produkt kaufen und versuche dessen
    > Qualität anhand der Bewertungen einschätzen. Ob der Hersteller jetzt Streit
    > mit bspw. Justin Bieber hatte geht mir am Arsch vorbei und will ich auch
    > nicht in den Bewertungen sehen.

    +1. So ist es. So etwas hat NICHTS in den Produkt Bewertungen zu suchen. Sollen die das in einem Forum machen oder einer Plattform wo man die Firma selbst bewerten kann. Da gehört sowas hin.

  8. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Elgareth 26.09.17 - 08:11

    Zuryan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ManMashine schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Punkt bezog sich eigentlich auf die Verschlechterung (Die Valve
    > hier
    > > für Steam plant) der Möglichkeit als Kunde eine Bewertung als Stimme des
    > > Kunden zu nutzen, wofür es ja auch eigentlich gedacht war.
    >
    > Ich verstehe hier deine Logik nicht so ganz. Auf Steam gibt es eine neue
    > Funktion, mit der dir eine zeitliche Übersicht von Bewertungen machen
    > kannst. Man bekommt mehr Informationen und du tust so, als würde Valve auf
    > einmal Kommentare löschen.
    > Natürlich bauen Entwicklerstudios manchmal Scheiße und dafür sollen sie
    > auch herhalten. Aber deswegen sollte nicht ein sonst gutes Spiel darunter
    > leiden.

    Das Problem wird sein, dass diese Anzeige dann der Standard werden wird. Klares Ziel von Valve ist, Steam attraktiver für Publisher zu machen, was leider heutzutage automatisch gleichbedeutend ist mit "intransparenter für den Kunden".
    Negative Stimmen sollen ausgeblendet werden, damit Spiele besser dastehen.

    Ich wette das wird auch bei Mittelerde: Schatten des Krieges angewendet werden, um die Flut an Negativen Bewertungen und Kommentaren aufgrund der gierigen Einführung von Pay2Win-Glücksspiel-Random-Lootboxen für Echtgeld in einem Vollpreis, ursprünglich Singleplayer-Spiel anzubieten, komplett mit einem Pseudo-Ranked-Multiplayer mit Permadeath der eigenen Orks, um den Lootbox-Käufern Nachschub zu ermöglichen.

    Wer da noch daran glaubt, dass die Entwickler wirklich keine Änderungen an den Spielmechaniken vorgenommen haben um den Kauf der Boxen attraktiver zu machen, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen.

    Die Kirsche obendrauf ist dann noch die "Charity"-Aktion, einen verstorbenen Producer des Teams ins Spiel einzubauen, aber als kaufbaren Day1-DLC für 5$, von denen laut DLC-Trailer 3,50$ ALLER Verkäufe an die Familie des Verstorbenen gehen. Bis dahin eine schöne Aktion. So richtig pervers wirds dann erst, wenn man die WINZIG geschriebene Einschränkung unter den eh schon langweiligen Trademark-Texten am Ende des Trailers liest, die NOCH kleiner als der restliche Rechtstext geschrieben ist:

    Gilt nur für Verkäufe in den USA, und dort nur in bestimmten Staaten.

    Der DLC wird aber weltweit für den gleichen Preis angeboten.
    Geil. Geldmacherei auf Kosten eines an Krebs verstorbenen Team-Mitglieds, versteckt unter einem scheinheiligen Mantel aus Wohltätigkeit. Viel ekelhafter kann sich ein Publisher wohl nicht mehr verhalten.

    Und Steam möchte mit der Aktion nun Kommentare über sowas einfacher verstecken können, um sich den Publishern anzubiedern. Dabei finde ich sowas absolut relevant für meine Kaufentscheidung, bzw. die Entscheidung, es vorerst eben nicht zu kaufen.

  9. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Jakelandiar 26.09.17 - 08:17

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem wird sein, dass diese Anzeige dann der Standard werden wird.
    > Klares Ziel von Valve ist, Steam attraktiver für Publisher zu machen, was
    > leider heutzutage automatisch gleichbedeutend ist mit "intransparenter für
    > den Kunden".
    > Negative Stimmen sollen ausgeblendet werden, damit Spiele besser dastehen.

    Nein. Du kannst damit auch nur die Negative einblenden und ansehen. Je nach belieben. Dichte dir da nichts hin was es nicht gibt. Das obliegt einzig dem Kunden wie er das betrachten will.

    > Ich wette das wird auch bei Mittelerde: Schatten des Krieges angewendet
    > werden, um die Flut an Negativen Bewertungen und Kommentaren aufgrund der
    > gierigen Einführung von Pay2Win-Glücksspiel-Random-Lootboxen für Echtgeld
    > in einem Vollpreis, ursprünglich Singleplayer-Spiel anzubieten, komplett
    > mit einem Pseudo-Ranked-Multiplayer mit Permadeath der eigenen Orks, um den
    > Lootbox-Käufern Nachschub zu ermöglichen.

    Und? DAS ist etwas was in eine Bewertung gehört. Denn hier wurde das Produkt angepasst. Bei Firewatch sind die Negativkommentar und abwertungen aber völlig fehl am Platz denn die haben nichts mit irgendetwas am Produkt selbst zu tun.

    Ist sowas einfaches wirklich so extrem schwer zu verstehen?

    > Wer da noch daran glaubt, dass die Entwickler wirklich keine Änderungen an
    > den Spielmechaniken vorgenommen haben um den Kauf der Boxen attraktiver zu
    > machen, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen.

    Sie haben alleine schon Änderungen vorgenommen um so etwas einzubauen also sind auch Bewertungen dazu völlig in Ordnung.

    > Und Steam möchte mit der Aktion nun Kommentare über sowas einfacher
    > verstecken können, um sich den Publishern anzubiedern. Dabei finde ich
    > sowas absolut relevant für meine Kaufentscheidung, bzw. die Entscheidung,
    > es vorerst eben nicht zu kaufen.

    Steam möchte garnix. Der standard ist du siehst alles. Der NUTZER möchte das vielleicht anders und stellt das um. Warum willst du dem das verbieten? Wer bist du mir vorzuschreiben welche Kommentare mich zu interessieren haben und welche nicht? Valve tut das nicht DU tust das hier sonst niemand.

  10. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: surfi 26.09.17 - 08:23

    Wenn du schon auf die in Foren eher unübliche formale Anrede wechselst, dann mach es doch bitte richtig und schreib sie groß – ja, ich finde so etwas lästig.

    Zum Thema:

    Wie andere schon gesagt haben geht es hier um eine Bewertung des Spiels, nicht des Herstellers. Das heißt die Zweckentfremdung eines Mittels, die du dem Hersteller vorwirfst, wird also auch von den Spielern angewendet. Und Steam respektive Valve macht das ganze etwas transparenter. Ich habe noch nicht ganz verstanden, warum das nun schlecht ist.

    Mich stört es auch, wenn ich auf anderen Plattformen wie Amazon Produktrezensionen lesen muss, die sich dann auf den Kundenservice oder den Versandpartner beziehen. Wenn ich ein Videospiel kaufen will, interessiert micht nicht ob der Hermes-Bote freundlich war oder nicht: ich will das Produkt bewertet wissen.

    Und nichts anderes ist es hier: ich als Käufer will wissen, ob das Spiel gut geht, und nur das Spiel. Ich muss und will weder wissen, was das Unternehmen so macht oder ob dessen Mitarbeiter auch alle treue Seelen sind, die sich am besten noch vegan ernähren und monatlich Geld spenden. Für Unternehmensbewertungen gibt es andere Anlaufstellen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.17 08:24 durch surfi.

  11. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Elgareth 26.09.17 - 08:35

    Jakelandiar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Steam möchte garnix. Der standard ist du siehst alles. Der NUTZER möchte
    > das vielleicht anders und stellt das um. Warum willst du dem das verbieten?
    > Wer bist du mir vorzuschreiben welche Kommentare mich zu interessieren
    > haben und welche nicht? Valve tut das nicht DU tust das hier sonst niemand.

    Noch ist das der Standard.
    Sobald darüber nicht mehr berichtet wird, kommt irgendwann ein kleines Update mit einem Eintrag in der Mitte
    "Da die Funktion des Ausblendens solcher Kommentare viel genutzt wurde, wird das nun die Standardansicht und der Button, der vorher zum ausblenden da war kann nun genutzt werden, um sich alle Kommentare anzeigen zu lassen"... ich bin der festen Überzeugung, dass das das Ziel des Ganzen ist.
    Und Schwupps, siehst du schöne positive Reviews, und es lässt sich viel einfacher verschleiern, dass im letzten Update dann Pay2Win-Boxen eingeführt wurden und die Dropraten von ingame-items entsprechend drastisch gekürzt wurde.

    Und ich finde beim Kauf eines Produktes sollte man auch betrachten ob die Firma dahinter Mist baut und ob man das unterstützen möchte.
    Ob das nun eine Klamottenfirma ist die sich faktisch Sklaven irgendwo in China hält, ein Lebensmittelkonzern der aus Dürregebieten weiter fröhlich Wasser zieht ums in der Welt zu verkaufen, oder ein Publisher der mit Krebs-Spenden wirbt und aktiv verschleiert dass nur ein Bruchteil der Verkäufe tatsächlich dafür genutzt werden, gehört für mich zu einem informierten Kauf dazu, und gehört nicht ausgeblendet.

  12. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: surfi 26.09.17 - 09:29

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich finde beim Kauf eines Produktes sollte man auch betrachten ob die
    > Firma dahinter Mist baut und ob man das unterstützen möchte.
    > Ob das nun eine Klamottenfirma ist die sich faktisch Sklaven irgendwo in
    > China hält, ein Lebensmittelkonzern der aus Dürregebieten weiter fröhlich
    > Wasser zieht ums in der Welt zu verkaufen, oder ein Publisher der mit
    > Krebs-Spenden wirbt und aktiv verschleiert dass nur ein Bruchteil der
    > Verkäufe tatsächlich dafür genutzt werden, gehört für mich zu einem
    > informierten Kauf dazu, und gehört nicht ausgeblendet.

    Dann möchtest du in JEDER Amazon-Rezension von – sagen wir einem Spiel – lesen, ob

    a) Amazon,
    b) der Hersteller,
    c) der oder die Zulieferer oder Publisher (etc.) und
    d) der Versandpartner

    irgendwo Mist baut, damit du entscheiden kannst, ob du diese(s) Unternehmen direkt oder indirekt unterstützen möchtest? Oder wo genau ist bei dir die Grenze?

    Und du willst mir jetzt ernsthaft sagen, dass du keine Klamotten von Unternehmen trägst, die ihre Kleidung oder Teile davon irgendwo billig anfertigen lassen? Und keine Nahrungsmittel von Lebensmittelkonzernen kaufst, die irgendwo die Umwelt übermäßig belasten? Und du kaufst natürlich auch nur Milchprodukte zu einem fairen Preis, niemals die günstigen, bei denen man weiß, dass die Bezahlung der Landwirte nicht das gelbe vom Ei ist.

    janeisklar

  13. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: William 26.09.17 - 10:10

    Jakelandiar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elgareth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich wette das wird auch bei Mittelerde: Schatten des Krieges angewendet
    > > werden, um die Flut an Negativen Bewertungen und Kommentaren aufgrund
    > der
    > > gierigen Einführung von Pay2Win-Glücksspiel-Random-Lootboxen für
    > Echtgeld
    > > in einem Vollpreis, ursprünglich Singleplayer-Spiel anzubieten, komplett
    > > mit einem Pseudo-Ranked-Multiplayer mit Permadeath der eigenen Orks, um
    > den
    > > Lootbox-Käufern Nachschub zu ermöglichen.
    >
    > Und? DAS ist etwas was in eine Bewertung gehört. Denn hier wurde das
    > Produkt angepasst. Bei Firewatch sind die Negativkommentar und abwertungen
    > aber völlig fehl am Platz denn die haben nichts mit irgendetwas am Produkt
    > selbst zu tun.
    >
    > Ist sowas einfaches wirklich so extrem schwer zu verstehen?

    Eine Kaufentscheidung hängt jedoch aber nicht ausschließlich immer nur von der Qualität eines Produktes ab, sondern kann unter Umständen oft auch vom Image des Unternehmens abhängen. Es gibt einige Leute die Ihre Produkte oft nur auf Grund eines bestimmten Branding kaufen und diesen repräsentieren und unterstützen möchten, unabhängig davon, dass es gegebenen Falls ein anderes Produkt von einer anderen Marke mit besserer Qualität gibt. Oder es gibt auch das Beispiel, dass zwar die Qualität stimmt, ich jedoch nicht die Umstände unterstützen möchte unter denen das Unternehmen das Produkt herstellt. Mit meinen Kauf möchte ich also auch darüber entscheiden können, welche Taten ich unterstützen und fördern kann.

  14. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Elgareth 26.09.17 - 11:39

    surfi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann möchtest du in JEDER Amazon-Rezension von – sagen wir einem
    > Spiel – lesen, ob
    >
    > a) Amazon,
    > b) der Hersteller,
    > c) der oder die Zulieferer oder Publisher (etc.) und
    > d) der Versandpartner
    >
    > irgendwo Mist baut, damit du entscheiden kannst, ob du diese(s) Unternehmen
    > direkt oder indirekt unterstützen möchtest? Oder wo genau ist bei dir die
    > Grenze?

    Wir brauchen nicht in die Extreme gehen. Ich möchte aber nicht, dass Verbraucherkritiken durch die Verkäufer "gesäubert" werden können. Wenn ein Verbraucher Kritik übt an der Firma, und andere über schlechte Praktiken informieren möchte, dann möchte ich die Möglichkeit haben, das zu lesen, und die daraus resultierende schlechte Bewertung soll nicht zunächst aus den Gesamtbewertungen gefiltert werden, sondern direkt in der Suche soll mir das angezeigt werden. Wenn es nämlich etwas gibt, was so viele Käufer so beschäftigt, dass sowas die Bewertung merklich herunterzieht, will ich das erst recht wissen, und nicht erst versteckt im "Sonstiges"-Forum des entsprechenden Publishers, wie sowas bei Steam aktuell gerne gehandhabt wird. "Nein, wir LÖSCHEN kritische Kommentare ja nicht... ... wir verschieben sie nur ins Mülltonnen-Forum wo eh nie jemand reinguckt.", und Valve geht völlig d'accord damit.

    > Und du willst mir jetzt ernsthaft sagen, dass du keine Klamotten von
    > Unternehmen trägst, die ihre Kleidung oder Teile davon irgendwo billig
    > anfertigen lassen? Und keine Nahrungsmittel von Lebensmittelkonzernen
    > kaufst, die irgendwo die Umwelt übermäßig belasten? Und du kaufst natürlich
    > auch nur Milchprodukte zu einem fairen Preis, niemals die günstigen, bei
    > denen man weiß, dass die Bezahlung der Landwirte nicht das gelbe vom Ei
    > ist.
    >
    > janeisklar

    Hab ich nie behauptet. Aber ich will zumindest WISSEN dass da solche Dinge passieren.
    Bei vielen Dingen ist es mir zu aufwändig auf faire Herstellung zu achten (Smartphones, Elektronik insgesamt z.B.), bei vielen Dingen kommst du ohne Gesamtverzicht gar nicht drumrum, irgendeinen Ausbeuter zu unterstützen, selbst wenn du wolltest...
    Aber gerade bei so optionalen Luxusdingen wie Computerspiele, wo es auch noch Massen von Herstellern und Publishern gibt, die noch größere Massen von Produkten zur Verfügung stellen boykottiere ich sehr gerne z.B. nun Warner Brothers Interactive Entertainment, da ich davon überzeugt sind, dass die Entwickler ein ehrliches Spiel machen wollten, WB dann aber mit gierigen Fingern erst die Mikrotransaktionen, und nun den "Charity"-DLC erzwungen haben.

    Und gerade diese negativen Bewertungen durch shitstorms sind eine effektive Möglichkeit, den Publishern zu sagen "Wir machen viel mit, aber ihr versauts euch mit uns momentan".
    In einer Zeit, wo nahezu jede Gaming Redaktion mehr oder weniger von den Publishern gekauft ist sind solche Reaktionen der Spieler eine der letzten Zuflüchte um Kritik zu bringen, für die sich die Publisher irgendwann interessieren müssen.

    Das ist kein "transparent machen" durch Steam. Das ist der erste Schritt, unerwünschte Kritiken gesammelt unter den Tisch fallen lassen zu können.

  15. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: sodom1234 26.09.17 - 12:59

    Nun ja, wenn der Hermes-Bote unfreundlich war .. ja das hat nichts in der Rezession zu suchen, aber wenn der Herstellersupport unfreundlich/unfähig ist, man ausschließlich via Hermes beliefert werden kann, nur per Überweisung bezahlen kann oder notwendige Registrierungsdaten einfach an Werbeunternehmen verkauft o.ä.. interessiert mich das sehr wohl... egal wie gut das Spiel/Produkt grundsätzlich ist. Mit solch einem Anbieter will ich einfach nichts zu tun haben und dann sollte das die Bewertung des Produkts senken.

  16. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Jakelandiar 26.09.17 - 13:42

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein
    > Verbraucher Kritik übt an der Firma, und andere über schlechte Praktiken
    > informieren möchte, dann möchte ich die Möglichkeit haben, das zu lesen,
    > und die daraus resultierende schlechte Bewertung soll nicht zunächst aus
    > den Gesamtbewertungen gefiltert werden, sondern direkt in der Suche soll
    > mir das angezeigt werden.

    Einverstanden. Aber NICHT in der Produktbewertung die damit NICHTS zu tun hat. Da hat das nicht zu suchen. Niemals. Dafür gibt es eigene Plattformen, Foren etc.. Und die werden auch genutzt. Da muss man nicht die Bewertungssysteme für andere noch kaputtmachen.


    > Wenn es nämlich etwas gibt, was so viele Käufer
    > so beschäftigt, dass sowas die Bewertung merklich herunterzieht, will ich
    > das erst recht wissen, und nicht erst versteckt im "Sonstiges"-Forum des
    > entsprechenden Publishers, wie sowas bei Steam aktuell gerne gehandhabt
    > wird.

    Und die Handhabung ist völlig in Ordnung. Denn ich und sehr viele andere wollen genau sowas NICHT in der Bewertung haben.

    > "Nein, wir LÖSCHEN kritische Kommentare ja nicht... ... wir
    > verschieben sie nur ins Mülltonnen-Forum wo eh nie jemand reinguckt.", und
    > Valve geht völlig d'accord damit.

    Gut so. Ich guck da rein wenn es mich interessiert. Wenn du das nicht machst ist das dein Fehler nicht der von Valve.

    > Aber gerade bei so optionalen Luxusdingen wie Computerspiele, wo es auch
    > noch Massen von Herstellern und Publishern gibt, die noch größere Massen
    > von Produkten zur Verfügung stellen boykottiere ich sehr gerne z.B. nun
    > Warner Brothers Interactive Entertainment, da ich davon überzeugt sind,
    > dass die Entwickler ein ehrliches Spiel machen wollten, WB dann aber mit
    > gierigen Fingern erst die Mikrotransaktionen, und nun den "Charity"-DLC
    > erzwungen haben.

    Das kannst du ja auch gerne tun. Aber das ist kein Grund beschissene Bewertungen für ein Spiel abzugeben, vor allen wenn du das dann ja noch nicht mal hast. Dann schreib das sonstwo hin aber halte dich von den Bewertungen der Spiele fern.

    > Und gerade diese negativen Bewertungen durch shitstorms sind eine effektive
    > Möglichkeit, den Publishern zu sagen "Wir machen viel mit, aber ihr
    > versauts euch mit uns momentan".

    Nein. Die nerven einfach nur und ich wünschte mir man könnte den Leuten mal effektiv beibringen so einen scheiß zu lassen.

    Wenn es zum Produkt gehört von mir aus. Wenn die scheiße gebaut haben mit einem Patch z.B. gehört das zum Produkt. Wenn einem aber die Politik oder sonstiges nicht gefällt soll man sich gefälligst von Produktbewertungen fernhalten.

    > In einer Zeit, wo nahezu jede Gaming Redaktion mehr oder weniger von den
    > Publishern gekauft ist sind solche Reaktionen der Spieler eine der letzten
    > Zuflüchte um Kritik zu bringen, für die sich die Publisher irgendwann
    > interessieren müssen.

    Das ist schwachsinn und einfach nur eine dumme ausrede. Von sowas wird auch ohne Shitstorm in Produktbewertungen genug berichtet.

    > Das ist kein "transparent machen" durch Steam. Das ist der erste Schritt,
    > unerwünschte Kritiken gesammelt unter den Tisch fallen lassen zu können.

    Nö. Nicht aus meiner Sicht. Ich finde das super und werde es auch nutzen. Bewertungen die mir nicht dabei helfen zu entscheiden ob mir das Produkt gefallen würde oder nicht haben nichts im Bewertungssystem zu suchen.

  17. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: MrAnderson 26.09.17 - 13:43

    Was bitte hat der Streit mit Pewdie Pie in den Rezensionen zu suchen? Oder wenn die Leute wegen etwas anderem unzufrieden sind? Und ehrlich gesagt, wenn ich den Tonfall lese in dem manche Spieler in Foren die Entwickler anmachen ... ich glaub ich würde da auch nicht reagieren, bzw. das Geflame löschen.

    Ich glaube den ganzen Rezensionen eh so gut wie nichts mehr, sondern verlasse mich lieber auf die Let's Play-Videos. Wenn ich mir üblege, wie viele Indi-Titel ich in letzter Zeit geholt habe, die mir riesig Spass gemacht haben, bei GOG aber kaum über 2 oder 3 Sterne kamen, scheint das wohl auch die richtige Einstellung zu sein.

  18. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Jakelandiar 26.09.17 - 13:51

    sodom1234 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun ja, wenn der Hermes-Bote unfreundlich war .. ja das hat nichts in der
    > Rezession zu suchen, aber wenn der Herstellersupport unfreundlich/unfähig
    > ist, man ausschließlich via Hermes beliefert werden kann, nur per
    > Überweisung bezahlen kann oder notwendige Registrierungsdaten einfach an
    > Werbeunternehmen verkauft o.ä.. interessiert mich das sehr wohl... egal wie
    > gut das Spiel/Produkt grundsätzlich ist. Mit solch einem Anbieter will ich
    > einfach nichts zu tun haben und dann sollte das die Bewertung des Produkts
    > senken.

    Bis auf den Letzten Satz stimmt das. und ist in Ordnung. Aber in der Produktbewertung hat das immer noch NICHTS zu suchen. Dafür gibt es eigene Anlaufstellen zum nachsehen.
    Bei Amazon z.B. Verkäufer Bewertungen die dann angezeigt werden wenn man auf den Namen vom Verkäufer klickt. Und ja die sind getrennt von der normalen Produktbewertung. Dazu gibt es z.B. den Button "Verkäufer-Feedback abgeben" bei der Bestellung im Konto bei Amazon, den man nur hat bei Käufen die nicht von Amazon direkt kommen.

    Da kann man sowas gerne hinschreiben soviel man will aber die Produktbewertung gehört mit sowas verschont.

  19. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Elgareth 26.09.17 - 14:21

    Jakelandiar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es zum Produkt gehört von mir aus. Wenn die scheiße gebaut haben mit
    > einem Patch z.B. gehört das zum Produkt. Wenn einem aber die Politik oder
    > sonstiges nicht gefällt soll man sich gefälligst von Produktbewertungen
    > fernhalten.

    Und es gehört immer zum Produkt.
    Mikrotransaktionen = Weniger Content der gratis dabei ist.
    Lootboxen die kaufbar sind = Weniger Loot den man gratis bekommt.
    Season Pass verfügbar = Storymodus kürzer als er sein könnte.
    Charity-DLC der verkauft wird = Inhalt, der auch gratis im Game sein könnte.
    "Legendary Gold Edition", "Digital Deluxe Edition" = Weniger Inhalt in der normalen Version des Spieles.

    Jedes. Einzelne. Publishergame die letzten Jahre hat solche Bewertungen verdient, weil das Gehabe die Spiele schlechter macht als sie sein könnten.

  20. Re: Was ihnen Golem unterschlägt

    Autor: Jakelandiar 26.09.17 - 15:50

    > Jakelandiar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn es zum Produkt gehört von mir aus. Wenn die scheiße gebaut haben
    > mit
    > > einem Patch z.B. gehört das zum Produkt. Wenn einem aber die Politik
    > oder
    > > sonstiges nicht gefällt soll man sich gefälligst von Produktbewertungen
    > > fernhalten.
    >
    > Und es gehört immer zum Produkt.

    Nein.

    > Mikrotransaktionen = Weniger Content der gratis dabei ist.
    > Lootboxen die kaufbar sind = Weniger Loot den man gratis bekommt.
    > Season Pass verfügbar = Storymodus kürzer als er sein könnte.
    > Charity-DLC der verkauft wird = Inhalt, der auch gratis im Game sein
    > könnte.
    > "Legendary Gold Edition", "Digital Deluxe Edition" = Weniger Inhalt in der
    > normalen Version des Spieles.

    Gehört zum Produkt, kann man sich aber definitiv drüber streiten ob die Begründungen wirklich stimmen oder nicht. Aber das sind alles sachen die das Produkt selbst direkt betreffen. Um so was ging es also gar nicht.

    > Jedes. Einzelne. Publishergame die letzten Jahre hat solche Bewertungen
    > verdient, weil das Gehabe die Spiele schlechter macht als sie sein könnten.

    Sehe ich anders.

    Und um so etwas ging es gar nicht. Artikel nicht gelesen aber groß kommentiert? Es ging um Sachen die mit dem Produkt an sich NICHTS zu tun haben.

    Zitat aus dem Artikel:
    'Das Studio hatte dafür gesorgt, dass Videos von Felix "PewDiePie" Kjellberg mit Firewatch als Thema aus dem Netz entfernt wurden. Grund: Der Youtuber hatte sich nach Auffassung von Campo Santo rassistisch geäußert.'

    Das hat nichts mit dem Spielinhalt an sich zu tun. Garnichts. Wem das stört kann sich sonstwo beschweren aber hat nicht Produkt Bewertungen runter zu machen bzw. schlechte abzugeben die nichts mit dem Spiel selbst zu tun haben. Was ist daran so schwer zu verstehen?

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