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Mein Highlight für 2016...

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  1. Re: Mein Highlight für 2016...

    Autor: Sybok 11.11.15 - 13:35

    moppler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verzweifelt ist vielleicht der falsche ausdruck. z.b. diese wölfe irgendwo
    > am anfang hab ich halt 3 mal gemacht, dann das spiel vorerst aufgegeben
    > weil es einfach unnötig ist. Dann doch nochmal angefangen nach einer woche
    > und beim nächsten qte direkt deinstalliert als es wieder 3 mal nicht ging,
    > sowas frustriert mich halt schnell und das gameplay/die story waren es mir
    > nicht wert.

    Gerade die Wölfe fand ich extrem einfach, weil man da recht "viel" Zeit hatte und man ja auch einfach nur zielen und schießen musste, während die Wölfe IIRC immer aus derselben Richtung kamen. Schwierig finde ich sowas nur, wenn man plötzlich eine Taste drücken muss, die man sonst nie braucht (was aber bei TR so eh nicht gegeben ist). OK, TR mag nicht so anfängerfreundlich sein wie Call of Duty, aber wenn man so gar keine Herausforderung mehr hat ist so ein Spiel auch für jemanden der auch nur etwas geübt ist schnell langweilig. Und Tomb Raider ist wirklich von vorne bis hinten schon ein verhältnismäßig leichtes Spiel. Übertreiben darf man es da halt auch nicht, sonst verscherzt man es sich wieder mit den Spielern die auch ein wenig Herausforderung haben wollen. Es haben ja so schon einige gemeckert, dass es zu stark "casualisiert" sei.

  2. Re: Mein Highlight für 2016...

    Autor: Anonymer Nutzer 11.11.15 - 13:49

    QTEs sind für mich der inbegriff von casualisierung. Wo liegt bitte der reiz wenn mir irgendwelche tasten gezeigt werden, die ich dann drücken muss? Kann schon sein dass ich langsam bin, für normales shooter gameplay reichts aber noch. Muss aber zugeben dass ich oft auf die tastatur schauen muss um die tasten zu treffen. Vor allem auch bei TR mit so "ungewöhnlichen" tasten wie 'f' ;) da wirds dann halt knapp mit der zeit. Darum merk ich mir die kombinationen... bei jedem scheitern eine mehr. Unheimlich nervig im spielfluß. Und unnötig wie genitalherpes, zeigt mir doch einfach schnnell die animation, dann kann ich weiterzocken ^^

  3. Re: Mein Highlight für 2016...

    Autor: Sybok 11.11.15 - 18:53

    moppler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > QTEs sind für mich der inbegriff von casualisierung. Wo liegt bitte der
    > reiz wenn mir irgendwelche tasten gezeigt werden, die ich dann drücken
    > muss?

    Wenn das so wäre, dann würde es ja heißen, dass es jeder schaffen sollte (was ich ehrlich gesagt auch angenommen habe). Der Reiz liegt darin, dass man eben mal etwas schneller reagieren muss, und durch den Überraschunsmoment kann das durchaus die Spannung steigern. Und mal ehrlich: Wenn es für Dich so schwierig ist, dass Du genervt aufgibst, dann ist da ja wohl erst Recht ein Reiz, oder? ;-)

    > Kann schon sein dass ich langsam bin, für normales shooter gameplay
    > reichts aber noch. Muss aber zugeben dass ich oft auf die tastatur schauen
    > muss um die tasten zu treffen. Vor allem auch bei TR mit so
    > "ungewöhnlichen" tasten wie 'f' ;) da wirds dann halt knapp mit der zeit.
    > Darum merk ich mir die kombinationen... bei jedem scheitern eine mehr.
    > Unheimlich nervig im spielfluß.

    Das macht wohl (im Falle des Falles) fast jeder so, würde ich mal behaupten. Da aber nur am Anfang des Spiels nennenswerte Vorkommen größerer QTE-Sequenzen sind und man wie schon erwähnt fast ausschließlich 2 Tasten dafür braucht (die sich nicht während des Spiels ständig ändern, wie bei anderen Spielen), kann ich da immer noch keinen sonderlichen Schwierigkeitsgrad oder gar Frustpotential erkennen. Ich denke da hast Du einfach zu schnell aufgegeben. Zumal man das Ganze recht schnell drauf hat. Bei den spärlichen QTEs später im Spiel ist es mir teilweise nicht mal mehr aufgefallen, weil es so in Fleisch und Blut übergegangen war.

    > Und unnötig wie genitalherpes, zeigt mir
    > doch einfach schnnell die animation, dann kann ich weiterzocken ^^

    Nö, unnötig ist es eben nicht. Es sind Schockmomente zur Erhöhung der Spannung - und genau so funktionieren sie hier auch sehr gut, wenn man denn will. Bei Bosskämpfen ist dieses System ja auch seit jeher gang und gäbe - auch am PC. Man muss sich halt darauf einlassen, aber dann klappt das recht gut. Von Konsolenspielen kenne ich QTEs aber auch im normalen Gameplay schon sehr lange. Bei Resident Evil 4 gab es die damals z.B. auch schon (und sicher auch davor schon in vielen Spielen, die mir jetzt nicht einfallen oder ich nicht kenne). Und trotz der Tatsache, dass die QTEs bei RE4 teils sehr viel schwerer zu bewältigen waren als die bei TR, waren sie m.M.n. nie unfair oder hätten den Spielspaß rauben können. Ich meine: Man kann beim Scheitern ja sofort wieder fortsetzen und muss nicht erst mehrere Minuten Gameplay nachholen. Wenn es SO wäre, dann würde ich das Spiel auch zur Seite legen, keine Sorge.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.15 19:09 durch Sybok.

  4. Re: Mein Highlight für 2016...

    Autor: NeoTiger 12.11.15 - 09:15

    moppler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > QTEs sind für mich der inbegriff von casualisierung. Wo liegt bitte der
    > reiz wenn mir irgendwelche tasten gezeigt werden, die ich dann drücken
    > muss?

    Manchmal sollen QTE einfach nur verhindern, dass sich der Spieler bei einer längeren Zwischenseqenz ausgeschlossen fühlt oder ihn am "Nervenkitzel" einer actionreichen Szene beteiligen. Mir käme es jedenfalls seltsam vor nur passiv dabei zuzuschauen wie Lara über eine hinter ihr einstürzende Brücke rennt ohne selbst dabei irgendwie eingreifen zu können - auf der anderen Seite würde ich sie ungern bei solch akrobatischen Einlagen selbst steuern, weil sie evtl. Aktionen verlangen, die ich im Laufe des Spieles wegen ihrer Komplexität eher vermieden habe und hier erst unter Druck üben müsste. Außerdem könnten die Designer dann keine cineastisch wirkende Kameraperspektive einsetzen. TR ist aber mehr ein Experience-Spiel und weniger ein Challenge-Spiel.

    Solange QTE mich nicht am Vorankommen hindern, finde ich sie okay. Ein Spiel wie TR sollte aber selbstständig erkennen dass der Spieler Probleme mit einer Sequenz hat und entweder dynamisch den Schwierigkeitsgrad vereinfachen (z.B. ab der 3. Wiederholung die Zeitfenster verlängern) oder dem Spieler die Wahl geben die Sequenz auch ohne QTEs ablaufen zu lassen.

    Eher dumm finde ich den Hinweis mancher Spiele, dass man den Schwierigkeitsgrad auch während des Spieles in den Optionen herabsetzen könnte ... das wirkt dann schon eher verhöhnend.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.11.15 09:16 durch NeoTiger.

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