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Für die gesamte Spieleindustrie relevant

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  1. Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: Tobias_S 07.10.19 - 12:08

    Meine größte Kritik ist, dass die Hersteller von Spielen bisher keine technischen Möglichkeiten zur Verfügung stellen, um die Eltern zu unterstützen. Als Vater von zwei Kindern kann ich das zwar im eigenen Zuhause reglementieren, jedoch führt das nur dazu, dass das "zocken" in den Freundeskreis verlagert wird.

    Im Bereich der Smartphones gibt es da schon etwas mehr z. B. das bei Käufen/Installationen eine Freigabe erforderlich wird oder das Laufzeit-Limits vorgegeben werden können.

    Dazu müsste aber ein einheitlicher Standard geschaffen werden entweder auf der Plattform (PC/Konsolen) oder innerhalb der Spiele - sonst ist das uneinheitlich und für Eltern schwer zu verstehen und zu bedienen. Realistisch gesehen wird es sowas wohl nicht so schnell geben...

  2. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: theFiend 07.10.19 - 12:11

    Wie konkret soll der "einheitliche Standard" dann verhindern das bei Freunden gezockt wird?

  3. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: vax 07.10.19 - 12:23

    Tobias_S schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sonst ist das uneinheitlich und für Eltern schwer zu verstehen und zu bedienen...


    ...ja und Kinder machen und erziehen scheint bei manchen Eltern auch schwer zu verstehen und zu bedienen...

  4. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: Tobias_S 07.10.19 - 12:23

    Beispielsweise dadurch, dass es einen globalen Spieleraccount gibt.

  5. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: Snoozel 07.10.19 - 12:28

    > Wie konkret soll der "einheitliche Standard" dann verhindern das bei
    > Freunden gezockt wird?

    Nennt sich "Erziehung".

  6. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: violator 07.10.19 - 12:31

    Dafür hat man doch TV und Videospiele erfunden.

  7. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: kendon 07.10.19 - 12:31

    Der Account ist doch global? Du meinst ein zeitliches Limit auf dem Spieleraccount, das dann global gilt, statt eines Limits auf der Konsole?

  8. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: LRU 07.10.19 - 12:35

    Wie wäre es denn einfach mit klassischen Mitteln, wie z. B. Taschengeld kürzen oder PC-/Konsolen-freier Hausarrest bzw. ein Familienausflug als Ersatz?
    Was die Taschengeldkürzung betrifft, hat das auch den Vorteil, dass die Kinder gar nicht erst große Summen für solche Spiele ausgeben können.
    Eltern die über die Kaufsucht ihrer Kinder schimpfen, brauchen sich doch gar nicht wundern und bei den Herstellern beschweren. Die Eltern sollten selber anfangen nachzudenken und den Kindern nicht immer das Geld in den Rachen schieben.

  9. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: Niriel 07.10.19 - 12:36

    Das würde nur helfen wenn die Spieler tatsächlich immer nur ihren Account benutzen.
    Wenn mein Neffe zu Besuch ist benutzt der meinen Account zum Spielen und es wäre auch Quatsch bis grob Fahrlässig wenn er sich auf jeder Konsole auf der er spielt seinen Account anlegt um an seine Daten zu kommen.

    Hier sind die Eltern gefragt uns sonst keiner. Ich habe genug Beispiele bei meinen Arbeitskollegen die vom einen Extrem ins andere kippen. Erst darf gar nicht an der Konsole/dem Computer gespielt werden und dann plötzlich wann immer und was immer das Kind will. Dann braucht man sich über das Ergebnis nicht wundern.

    Ich hoffe mal das ich es bei meinem Kurzen besser hin bekomme, der Vorsatz ist da. Mal sehen wie lange ich den durchsetzen kann :)

  10. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: theFiend 07.10.19 - 12:40

    Niriel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich hoffe mal das ich es bei meinem Kurzen besser hin bekomme, der Vorsatz
    > ist da. Mal sehen wie lange ich den durchsetzen kann :)

    Das Problem ist viel öfter der Sozialdruck als die erzieherischen Vorhaben. Dem Grundschulkind zu erklären warum es das einzige Kind ohne Smartphone bleiben wird, ist weniger einfach als man sich das mal so vorgenommen hat :D

  11. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: AllDayPiano 07.10.19 - 12:53

    Es ist nicht die Aufgabe von Eltern "cool" zu sein. Und "der beste Freund" am allerwenigsten.

    Erziehung macht nicht immer Spaß. Manchmal muss man damit klar kommen, der A**** zu sein. Und man muss ertragen können, dass sein Kind einen "hasst" für gewisse Entscheidungen und Prinzipien.

    Das ist nicht leicht, aber das hat auch niemand behauptet.

    Wir Eltern sind nicht dafür dar, ein Kind die schönste Kindheit zu bieten, sondern es für unsere Kultur lebensfähig zu gestalten. Unkontrolliert Mediennutzung steht dem entgegen, wie mittlerweile vielfach belegt wurde. Abgesehen davon, dass die ungebremste Nutzung von Unterhaltungselektronik die kognitive Entwicklung behindert, die Kreativität unterminiert und für das erlernen von Sozialverhalten kontraproduktiv ist.

    Aber das ist alles nichts wirklich neues.

    Also ja: Wer möchte, dass sein Kind im Erwachsenenalter in der Lage ist, arbeitsfähig zu sein, kreativ ist, und leistungsbereit, der muss der Buhmann sein, und seinem Kind als einziges in der Grundschule das Smartphone verwehren.

  12. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: Oktavian 07.10.19 - 13:01

    > Das Problem ist viel öfter der Sozialdruck als die erzieherischen Vorhaben.
    > Dem Grundschulkind zu erklären warum es das einzige Kind ohne Smartphone
    > bleiben wird, ist weniger einfach als man sich das mal so vorgenommen hat
    > :D

    Niemand hat behauptet, dass Erziehung einfach sei oder in allen Fällen Spaß mache. Trotzdem ist es Aufgabe der Eltern, genau das zu machen. Seine Kinder nicht zu erziehen ist Kindesmisshandlung.

    Und ja, nur um der Frage zuvor zu kommen, ich habe Kinder, weiß also, wovon ich rede. Die Diskussion ist übrigens deutlich einfacher, wenn man klare Regeln kommuniziert, die auch durchsetzt, und sich auch selbst daran hält. Werte-Orientierung oder auch Haltung hätte man das früher genannt.

  13. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: das-emu 07.10.19 - 13:09

    Es gibt für alles eine mittellösung.
    Für Fortnite: Ein gekaufter Battlepass muss reichen. Die nächsten kann man mit IG währung zusammensparen. Dürfen sie sich eben sonst nix im Shop kaufen wenn sie den Pass wollen. Natürlich reichte es nach 3- 4 Pässe nicht mehr ganz für den neuen. Da wurden die Kids für das sparsame Verhalten belohnt und einmalig für paar Franken die fehlenden IG währung dazu gekauft. Hat wunderbar geklappt. Unter dem Strich, jetzt wo die Kids kaum noch Fortnite spielen, haben wir weniger Geld ausgegeben als für einen normalen Titel.

    Smartphone: da braucht es lange kein eigenes. Wenn die kleinen mal was damit machen wollen dürfen sie das Smartphone von den grossen ausleihen. Auch ihre Kontakte laufen über uns. Wenn sie ihre privatsphäre haben wollen müssen sie eben telefonieren, oder sich treffen. Beim Teenie ist das natürlich wieder anders.

  14. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: chromax 07.10.19 - 13:29

    Lieber Tobias,

    ich danke dir dafür das du eine sachliche Diskussion angeregt hast, aber leider siehst du das dieses Thema nicht sachlich angegangen werden kann, ohne alle Trolle dieser Welt anzulocken (siehe diesen Thread).

    Auch ohne Kinder kann ich dein Problem verstehen. Trotzdem weine ich bei dem Gedanken eine Träne den Zeiten nach, als ich bei meinen Freunden Mortal Kombat auf dem Amiga gezockt habe, wenn die Eltern weg waren. Das wäre bei so einem elterlichen Überwachungsaparat nicht mehr so möglich. Schade...

  15. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: AllDayPiano 07.10.19 - 13:40

    So wie du hätte ich vor einigen Jahren auch noch geschrieben.

    Aber weißt du was: Eltern erziehen Kinder, Kinder erziehen Eltern.

    Irgendwann, wenn du selbst mal Kinder haben solltest, wirst du viele Dinge anders sehen.

    Abgesehen davon: wir Eltern haben die Pflicht, unsere Kinder zu überwachen, denn wir haben die Fürsorgepflicht.

    Wenn es danach ginge, dass mein Kind bekäme, was ich selbst immer wollte, würde es nicht mehr zu Schule gehen, und den ganzen Tag vorm PC sitzen.

  16. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: AllDayPiano 07.10.19 - 13:41

    > und sich auch selbst daran hält.

    DAS ist der schwerste Teil von allen. Seinem Kind etwas verbieten ist das eine, seinem Kind das Verbot selbst vorzuleben, das andere.

  17. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: theFiend 07.10.19 - 13:44

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Abgesehen davon: wir Eltern haben die Pflicht, unsere Kinder zu überwachen,
    > denn wir haben die Fürsorgepflicht.

    Also weitgehend sind wir ja einer Meinung, nur die Wortwahl und was damit impliziert wird find ich ein bisschen kritisch. Ich hab nicht die Aufgabe meine Kinder zu "überwachen". Ich hab die Pflicht erzieherisch einzugreifen wenn ich ein Fehlverhalten entedecke, und ich hab die Pflicht meine Kinder zu beschützen.

    Überwachen ist was anderes :D

  18. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: kendon 07.10.19 - 13:57

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > und sich auch selbst daran hält.
    >
    > DAS ist der schwerste Teil von allen. Seinem Kind etwas verbieten ist das
    > eine, seinem Kind das Verbot selbst vorzuleben, das andere.

    Für viele Dinge mag das gelten (im Beispiel absolut), man sollte sich aber auch als Erwachsener Mensch nicht auf eine Stufe mit Kindern stellen. Macht die Sache natürlich nicht einfacher. Ist aber ein Punkt den viele von den Hatern hier vernachlässigen.

  19. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: Test_The_Rest 07.10.19 - 14:02

    Doch, genau das muß man.

    Man muß dem Kind vorleben (!), was man von ihm möchte.
    Grenzen setzen, diese einhalten, Prinzipien etablieren und was das Allerwichtigste es:

    Sobald Du ein Kind so respektierst, wie auch Du respektiert werden willst, stehst Du auf Augenhöhe und nach meinen Erfahrungen fährt man damit sehr gut.

    Das entbindet Dich nicht davon, in der Erziehung auch einmal der Arsch zu sein, aber das tun Kinder auch oft in ihrer Erziehung der Eltern ;)

    Beide Parteien müssen lernen, damit umzugehen.

  20. Re: Für die gesamte Spieleindustrie relevant

    Autor: AllDayPiano 07.10.19 - 14:02

    Das Wort hat eine negative Konnotation aber es trifft schon den Kern.

    Gemeint ist es aber um Sinne der Überwachung eines Prozesses.

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