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Mikrotransaktionen im offline Spiel

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: Pixelz 06.08.17 - 12:11

    Ich finde irgentwann reichts auch die Spieler bis aufs letzte das Geld aus den Taschen zu ziehen. Das Spiel wird immerhin zum Vollpreis verkauft.

  2. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: Sharra 06.08.17 - 12:39

    Ich sehe dagegen absolut kein Problem.
    Es wird ja explizit betont, dass man das Zeug auch ingame erspielen kann.
    Es gibt aber immer ungeduldige Leute, die lieber Geld, statt Zeit, investieren möchten.
    Und warum sollte man an solchen Leuten nicht verdienen?

    Grade bei einem Singleplayergame ist es doch hübsch egal. Keiner kann sich einen wirklichen Vorteil erkaufen, weil man nicht gegen andere Spieler antritt.

    Bei Multiplayergames ist es auch relativ egal, solange sich der Kram auf kosmetische Sachen beschränkt, aber nicht ins Spiel an sich eingreift.

    Es wird erst an dem Punkt unschön, wenn sich Leute mit dickem Geldbeutel quasi Übercharaktere erschaffen können, während die Leute, die sich das nicht leisten können, oder wollen, Nachteile in Kauf nehmen müssen, die über ein bisschen Zeit hinaus gehen.
    So habe ich z.B. keine Probleme damit, wenn sich jemand seinen Charakter für Geld auf Maximalstufe hochlevelt, damit er nicht stundenlang leveln muss, um im Endgame dabei sein zu können.
    Dass solche Leute dann oftmals nie gelernt haben, ihre Figur zu spielen, ist ein anderes Thema. Aber Leute, die nichts drauf haben, werden sowieso nicht in halbwegs ernsthafte Gruppen eingeladen.

  3. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: Axido 06.08.17 - 12:40

    Pixelz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde irgentwann reichts auch die Spieler bis aufs letzte das Geld aus
    > den Taschen zu ziehen. Das Spiel wird immerhin zum Vollpreis verkauft.

    Mir ist es egal, da ich auf das Spiel verzichten kann. Schade für alle, die es unbedingt haben müssen, aber es gibt zur Not noch genug andere Spiele im Meer, deren finanzielle Unterstützung sich auf lange Sicht mehr lohnt.

  4. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: korona 06.08.17 - 14:11

    Früher nannte man das Cheats und die Waren gratis. Schade für mich ist das Spiel damit erstmal gestorben. Ich möchte mich nicht auf irgendwelche Glücksspiel Sachen im Singleplayer spielen einlassen. Ein Klassisches Skillen und looten wäre da doch besser gewesen aber damit verdient man kein Geld.

  5. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: Astorek 06.08.17 - 14:14

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe dagegen absolut kein Problem.
    > Es wird ja explizit betont, dass man das Zeug auch ingame erspielen kann.
    > Es gibt aber immer ungeduldige Leute, die lieber Geld, statt Zeit,
    > investieren möchten.
    > Und warum sollte man an solchen Leuten nicht verdienen?

    Ich bin immer wieder erstaunt, dass bei Microtransactions an genau diesem Punkt scheinbar das Denken aufhört. Wenn es so einfach wäre, wären MTs tatsächlich kein Problem...

    Was ist das Spaßigste am Spiel? Wenn man selbst Erfolge im Spiel erreichen kann (unabhängig davon, ob mit Echtgeld oder nicht). Welche Methode wird vom Publisher präferiert, damit Spieler den Erfolg erreichen? Sich diesen selbst zu erspielen, oder lieber Geld dafür auszugeben?

    Der Fokus beim Erreichen von Erfolgen verschiebt sich dann weg zwischen einem einigermaßen ausgeglichenem Verhältnis zu Spielspaß und "Grinden" (ich nenne das der Einfachheit halber mal so). "Grinden" will auch jeder Entwickler und Publisher drin haben, um mit vergleichsweise wenig Zeit/Entwicklungsaufwand Abschnitte zu haben, die den Spieler länger beschäftigen. Es darf aber nicht zuviel "Grind" ohne Erfolge drin vorkommen, ansonsten durchschaut der Spieler die Maßnahme als Spielzeitstreckung.

    MTs ermöglichen es dem Publisher, eine angenehme Ausrede fürs Grinden zu benutzen. Hätte ein Spiel garkeine MTs, würde es von Spielern und der Fachpresse bemängelt werden, dass zuviel Grinds drin vorkommen. Bei MTs hingegen kann der Publisher behaupten (unabhängig davon, ob es der Wahrheit entspricht), dass das Spielen ohne MTs ja nur ein Kritikpunkt von Gruppen seien, deren Forderungen sowieso immer überzogen seien. Und Spieler, die MTs dann noch unterstützen, geben dem Publisher sogar noch Rückendeckung dabei...

    Natürlich können MTs auch fair und sinnvoll integriert werden. Zwar gibts auch da Probleme, die ich nicht gutheiße (Spielsucht), aber das ist ein anderes Thema... Die Hauptsache ist: Hier legt man das Vertrauen, ob MTs wirklich nicht missbräuchlich verwendet werden, zwangsläufig an den Publisher. Spieler, die MTs sowieso nie nutzen, können nie sicher sein, ob das entsprechende Spiel absichtlich grindlastig für diesen Spielertypus gestaltet wurde.

    Hey: Am Anfang wars ja auch nur die Pferderüstung in Oblivion, die nur rein optisch was veränderte. Heute haben wir Vollpreisspiele, denen mittendrin ganze Kapitel fehlen, die man erst mit dem Kauf von DLCs ansehen und spielen kann...

    Aber was soll man auch dagegen machen? Es gibt leider genügend Leute, die das entweder nicht durchschauen oder denen das egal ist...

  6. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: Desertdelphin 06.08.17 - 15:38

    Nicht kaufen

  7. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: Hotohori 06.08.17 - 17:11

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht kaufen

    "Aber was soll man auch dagegen machen? Es gibt leider genügend Leute, die das entweder nicht durchschauen oder denen das egal ist..."

    Und genau darum bringt nicht kaufen gar nichts, so lange es dennoch genug kaufen damit die Kasse bei den Publishern stimmt. Der Nichtkauf setzt hier leider überhaupt kein Signal. Und selbst wenn sich ein Spiel mal schlecht verkauft, dann reden sich die Publisher schnell ein es hätte am Spiel selbst gelegen und nicht an der DLC Flut etc.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.17 17:12 durch Hotohori.

  8. Damit hat sich dann der Kauf erledigt ....

    Autor: M.Kessel 06.08.17 - 17:15

    ... da man solche Spiel nicht vollständig "besitzen" kann.

    Das muß dann jemand anderes sich andrehen lassen, der zuviel Geld und zu wenig Hirn besitzt ... Fools and their money ...

  9. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: Hotohori 06.08.17 - 17:15

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher nannte man das Cheats und die Waren gratis. Schade für mich ist das
    > Spiel damit erstmal gestorben. Ich möchte mich nicht auf irgendwelche
    > Glücksspiel Sachen im Singleplayer spielen einlassen. Ein Klassisches
    > Skillen und looten wäre da doch besser gewesen aber damit verdient man kein
    > Geld.

    Das amüsante daran ist ja, echte Cheater werden keinen Cent ausgeben, die werden einfach nach wie vor "richtig" cheaten. Statt dessen erzieht man sich nun eine Generation an Cheater heran, die gerne für ihren Spielvorteil Geld ausgeben, sehr clever von den Firmen...

  10. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: Sharra 06.08.17 - 18:43

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > korona schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Früher nannte man das Cheats und die Waren gratis. Schade für mich ist
    > das
    > > Spiel damit erstmal gestorben. Ich möchte mich nicht auf irgendwelche
    > > Glücksspiel Sachen im Singleplayer spielen einlassen. Ein Klassisches
    > > Skillen und looten wäre da doch besser gewesen aber damit verdient man
    > kein
    > > Geld.
    >
    > Das amüsante daran ist ja, echte Cheater werden keinen Cent ausgeben, die
    > werden einfach nach wie vor "richtig" cheaten. Statt dessen erzieht man
    > sich nun eine Generation an Cheater heran, die gerne für ihren Spielvorteil
    > Geld ausgeben, sehr clever von den Firmen...

    Richtig. Es wird kein größeres Problem sein, sich die Ingamewährung auch irgendwie reinzucheaten. Und da das Ding offline läuft, und ich das nur privat mache, hat es den Hersteller auch nicht zu interessieren.

  11. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: GPUPower 06.08.17 - 18:58

    Pixelz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde irgentwann reichts auch die Spieler bis aufs letzte das Geld aus
    > den Taschen zu ziehen. Das Spiel wird immerhin zum Vollpreis verkauft.


    Im Offline Spiel? Dann kann man sichs auch ganz einfach ercheaten...

  12. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: Trockenobst 06.08.17 - 23:28

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es darf aber nicht zuviel "Grind" ohne Erfolge drin
    > vorkommen, ansonsten durchschaut der Spieler die Maßnahme als
    > Spielzeitstreckung.

    Ich habe mehrmals Spiele gespielt, die ab dem letzten 10% einfach höllisch schwer wurden. Wenn man dann im Youtube hinschaut, ist das Spiel dann darauf ausgelegt, etwa einen Level 10 oder 20x zu spielen bis man das Timing beherrscht.

    Wenn also noch 2 Levels übrig sind und der Grind/Schwierigkeit so hoch ist, dass ich fast 1/3 der Spielzeit da rein stecken muss - greife ich ganz simpel zu einem Trainer damit ich das Ende noch sehen kann (besser als bei Youtube nur zu Glotzen was viele machen).

    Die Alternative wäre, ein paar Euros zu lassen und dann die "subjektive" Arbeitszeit wegzulassen und nur die positiven Seiten des Spiels zu spielen. Das muss nicht unbedingt Grind sein (also schwache Monster ewig prügeln bis man endlich genügend Gold hat), sondern einfach das Timing/der Gegner mehr Zeit kosten bis man so weit ist.

    Ich sehe darin kein Problem das zu verkürzen. Aber dann würde ich bei einem Offlinegame zum Trainer greifen und nicht mehr Geld in ein Schwert mit doppelter Damage ausgeben. Das verstehe ich dann nicht.

  13. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: dEEkAy 07.08.17 - 08:18

    Astorek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich sehe dagegen absolut kein Problem.
    > > Es wird ja explizit betont, dass man das Zeug auch ingame erspielen
    > kann.
    > > Es gibt aber immer ungeduldige Leute, die lieber Geld, statt Zeit,
    > > investieren möchten.
    > > Und warum sollte man an solchen Leuten nicht verdienen?
    >
    > Ich bin immer wieder erstaunt, dass bei Microtransactions an genau diesem
    > Punkt scheinbar das Denken aufhört. Wenn es so einfach wäre, wären MTs
    > tatsächlich kein Problem...
    >
    > Was ist das Spaßigste am Spiel? Wenn man selbst Erfolge im Spiel erreichen
    > kann (unabhängig davon, ob mit Echtgeld oder nicht). Welche Methode wird
    > vom Publisher präferiert, damit Spieler den Erfolg erreichen? Sich diesen
    > selbst zu erspielen, oder lieber Geld dafür auszugeben?
    >
    > Der Fokus beim Erreichen von Erfolgen verschiebt sich dann weg zwischen
    > einem einigermaßen ausgeglichenem Verhältnis zu Spielspaß und "Grinden"
    > (ich nenne das der Einfachheit halber mal so). "Grinden" will auch jeder
    > Entwickler und Publisher drin haben, um mit vergleichsweise wenig
    > Zeit/Entwicklungsaufwand Abschnitte zu haben, die den Spieler länger
    > beschäftigen. Es darf aber nicht zuviel "Grind" ohne Erfolge drin
    > vorkommen, ansonsten durchschaut der Spieler die Maßnahme als
    > Spielzeitstreckung.
    >
    > MTs ermöglichen es dem Publisher, eine angenehme Ausrede fürs Grinden zu
    > benutzen. Hätte ein Spiel garkeine MTs, würde es von Spielern und der
    > Fachpresse bemängelt werden, dass zuviel Grinds drin vorkommen. Bei MTs
    > hingegen kann der Publisher behaupten (unabhängig davon, ob es der Wahrheit
    > entspricht), dass das Spielen ohne MTs ja nur ein Kritikpunkt von Gruppen
    > seien, deren Forderungen sowieso immer überzogen seien. Und Spieler, die
    > MTs dann noch unterstützen, geben dem Publisher sogar noch Rückendeckung
    > dabei...
    >
    > Natürlich können MTs auch fair und sinnvoll integriert werden. Zwar gibts
    > auch da Probleme, die ich nicht gutheiße (Spielsucht), aber das ist ein
    > anderes Thema... Die Hauptsache ist: Hier legt man das Vertrauen, ob MTs
    > wirklich nicht missbräuchlich verwendet werden, zwangsläufig an den
    > Publisher. Spieler, die MTs sowieso nie nutzen, können nie sicher sein, ob
    > das entsprechende Spiel absichtlich grindlastig für diesen Spielertypus
    > gestaltet wurde.
    >
    > Hey: Am Anfang wars ja auch nur die Pferderüstung in Oblivion, die nur rein
    > optisch was veränderte. Heute haben wir Vollpreisspiele, denen mittendrin
    > ganze Kapitel fehlen, die man erst mit dem Kauf von DLCs ansehen und
    > spielen kann...
    >
    > Aber was soll man auch dagegen machen? Es gibt leider genügend Leute, die
    > das entweder nicht durchschauen oder denen das egal ist...


    Lange Rede kurzer Sinn. Ein Spiel ohne Mikrotransaktionen ist nicht sofort besser als ein Spiel mit Miktrotransaktionen. Mikrotransaktionen machen ein bereits gutes Spiel nicht auf einmal schlechter/besser.

    Ich kaufe mir garantiert keine Powerups in Singleplayer-Spielen, immerhin ist es ja Sinn diese erst freizuschalten und zu "erarbeiten". Ich kann aber durchaus verstehen, wenn jemand der den ganzen Tag arbeitet und sich nach Feierabend noch um die Familie kümmern muss, nicht erst ewig grinden möchte und sich einfach das Kauft was er haben will.

    Ob ich jetzt eine Stunde grinde oder eine Stunde arbeite und mir dann was dafür kaufe ist immerhin jedem selbst überlassen. Schwierig wird es natürlich bei Pay2Win Geschichten in Multiplayer-Spielen, ich denke hier sind wir uns aber alle einig. Kosmetisches ja, Booster für xp/in Game Geld ja, Maximallevel-Char ja, stumpfe powerups nein.

  14. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: dEEkAy 07.08.17 - 08:21

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe dagegen absolut kein Problem.
    > Es wird ja explizit betont, dass man das Zeug auch ingame erspielen kann.
    > Es gibt aber immer ungeduldige Leute, die lieber Geld, statt Zeit,
    > investieren möchten.
    > Und warum sollte man an solchen Leuten nicht verdienen?
    >
    > Grade bei einem Singleplayergame ist es doch hübsch egal. Keiner kann sich
    > einen wirklichen Vorteil erkaufen, weil man nicht gegen andere Spieler
    > antritt.
    >
    > Bei Multiplayergames ist es auch relativ egal, solange sich der Kram auf
    > kosmetische Sachen beschränkt, aber nicht ins Spiel an sich eingreift.
    >
    > Es wird erst an dem Punkt unschön, wenn sich Leute mit dickem Geldbeutel
    > quasi Übercharaktere erschaffen können, während die Leute, die sich das
    > nicht leisten können, oder wollen, Nachteile in Kauf nehmen müssen, die
    > über ein bisschen Zeit hinaus gehen.
    > So habe ich z.B. keine Probleme damit, wenn sich jemand seinen Charakter
    > für Geld auf Maximalstufe hochlevelt, damit er nicht stundenlang leveln
    > muss, um im Endgame dabei sein zu können.
    > Dass solche Leute dann oftmals nie gelernt haben, ihre Figur zu spielen,
    > ist ein anderes Thema. Aber Leute, die nichts drauf haben, werden sowieso
    > nicht in halbwegs ernsthafte Gruppen eingeladen.


    Nüchtern betrachtet wird hier in einem Singleplayerspiel das für echtes Geld verkauft, was man sich früher einfach per Codes oder Trainer ercheated hatte. Wollte man Früher bereits am Anfang eine bessere Rüstung haben, gab man einen Code irgendwo ein oder nutzte einen Trainer. Heutzutage versucht man nun aus der Bequemlichkeit heraus auch das zu monetarisieren.

    Für mich persönlich ändert das nichts am Spiel. Ob ich mir nun Orks kaufen kann ändert nichts an meinem Umgang mit diesem Spiel. Ich zock es trotzdem wie gehabt.

  15. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: Anonymer Nutzer 07.08.17 - 08:30

    > Früher nannte man das Cheats und die Waren gratis.

    Waren sie nicht, nur weil man kein Geld dafür zahlen muss. Und selbst das stimmt nicht immer. Alleine die Zeit und die Kontakte die man vor dem Internet brauchte, um überhaupt an Cheats zu kommen. Wenn man das nämlich nicht hatte, musste man für Geld Zeitschriften kaufen, die eine Auswahl an Cheats abdruckten. Gratis bedeutet nicht immer auch "kein Aufwand".

    Und dann ist das auch noch deshalb ein hinkender Vergleich, weil Cheats nicht mit dem Spiel zusammen ausgeliefert wurden (Handbuch) und auch gar nicht dazu gedacht waren, von Spielern genutzt zu werden. Mal ganz davon abgesehen, dass man sich auch längst nicht in jedem Spiel alles ercheaten konnte.

    > Schade für mich ist das Spiel damit erstmal gestorben.

    Weil jemand anderes in einem Einzelspieler-Spiel eine Funktion nutzen könnte, die Dir nicht zusagt? Okay.

  16. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: divStar 07.08.17 - 08:46

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schwierig wird es natürlich bei Pay2Win Geschichten in Multiplayer-Spielen, ich denke hier sind wir uns aber alle einig.
    > Kosmetisches ja
    Ansichtssache - ich spiele ein Pseudo-MMO und will, dass mein Char sich optisch von anderen unterscheidet... wieso muss ich das für echtes Geld kaufen müssen?
    > Booster für xp/in Game Geld ja
    Warum "ja"? Für mich ist das schon P2W...
    > Maximallevel-Char ja
    Öhm... auf keinen Fall? Bzw. nur dann wenn die Geld zahlenden Heinis auf ihrem eigenen Server spielen? Meist aber tun sie das nicht und diejenigen die weniger zahlen (oder weniger Glück haben) sind dann deren "Punching Bags"
    > stumpfe powerups nein.
    Was sind stumpfe Powerups? Würde mir vermutlich auch nicht gefallen - aber ich halte von Spielen in denen nicht allein der Skill / die Ausdauer eine Rolle spielen, sowieso nichts, denn ich muss die unglaubliche Ungleichheit aus unserer Welt nicht auch noch in der virtuellen Welt haben.

  17. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: p4m 07.08.17 - 09:15

    GPUPower schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pixelz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich finde irgentwann reichts auch die Spieler bis aufs letzte das Geld
    > aus
    > > den Taschen zu ziehen. Das Spiel wird immerhin zum Vollpreis verkauft.
    >
    > Im Offline Spiel? Dann kann man sichs auch ganz einfach ercheaten...

    Von DRM, Online-Zwang, Inventarabgleich, Cloud-Savegames hast Du aber schon gehört?

    Wenn Entwickler/Publisher es drauf anlegen übersteigt der Aufwand durch entsprechende Communities, inkl. Fake-/Spoofserver Betrieb deutlich den Nutzen. Was wiederum dazu führen würde, dass etwas wie "Unlock everything" kostenpflichtig würde. Damit ist das System der MTs auch sowieso seit Jahren - wenn auch derzeit hauptsächlich für MMORPGs - auch in Cheaterkreisen etabliert. Siehe z.B. die Bossland GmbH Bots, welche man auch gecracked erwerben kann. Funktionen zu entsperren kostet dort auch Geld. Demnach haben sich MTs schon in Bereichen durchgesetzt, deren Credo es einst war u.a. kostenfrei Zugang zu Inhalten zu gewähren, aus welchem letztendlichen Beweggrund auch immer.

  18. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: keiner einer 07.08.17 - 09:38

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >
    > > Schade für mich ist das Spiel damit erstmal gestorben.
    >
    > Weil jemand anderes in einem Einzelspieler-Spiel eine Funktion nutzen
    > könnte, die Dir nicht zusagt? Okay.

    Nein sondern weil die Entwickler Minimum einen Anreiz haben, dass Spiel so zu designen, dass möglichst viele Leute darüber nachdenken die Möglichkeit der Beschleunigung zu nutzen. Sprich sie strecken das Spiel.
    Mikrotransaktionen müssen ein Spiel nicht zwangsläufig schlechter machen, aber besser wird es dadurch auf gar keinen Fall. Ich würde sogar sagen, dass wenn jemand bereit ist Geld dafür aus zu geben, damit das Spiel schneller vorbei ist, dass es für ein schlechtes Gamedesign spricht. Früher haben wir Geld für mehr Spielzeit bezahlt. Heute sollen wir dafür zahlen, dass es schneller vorbei ist. Wenn man das nicht versteht weiß ich es auch nicht mehr. Total absurd. Nicht kaufen! Zeichen setzten.

  19. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: tbone 07.08.17 - 10:38

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Schade für mich ist das Spiel damit erstmal gestorben.
    >
    > Weil jemand anderes in einem Einzelspieler-Spiel eine Funktion nutzen
    > könnte, die Dir nicht zusagt? Okay.

    Die Frage ist, wie die Balance ist. Zahle ich drauf um weniger spielen zu müssen (was bitte?) oder Zahle ich drauf, weil ich sonst lange, langweilig grinden muss (was bitte?)?

  20. Re: Mikrotransaktionen im offline Spiel

    Autor: ArcherV 07.08.17 - 20:32

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn man das nämlich
    > nicht hatte, musste man für Geld Zeitschriften kaufen, die eine Auswahl an
    > Cheats abdruckten. Gratis bedeutet nicht immer auch "kein Aufwand".

    seitdem es Seiten wie mogelpower.de oder spieletipps.de gibt - und die gibt es schon sehr lange - ist das kein Argument mehr.

    > Und dann ist das auch noch deshalb ein hinkender Vergleich, weil Cheats
    > nicht mit dem Spiel zusammen ausgeliefert wurden (Handbuch) und auch gar
    > nicht dazu gedacht waren, von Spielern genutzt zu werden. Mal ganz davon
    > abgesehen, dass man sich auch längst nicht in jedem Spiel alles ercheaten
    > konnte.

    Doch, natürlich werden die Cheats "mit dem Spiel ausgeliefert", diese sind ja schließlich im Spiel enthalten.

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