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Rage-Quit

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  1. Rage-Quit

    Autor: Hotohori 09.06.21 - 15:56

    Finde ich zwar auch nicht toll, aber bei so einem Match, wo es um so viel geht und man derart angespannt ist, kann ich es noch irgendwo nachvollziehen.

    So lange damit klar feststeht, dass man der Verlierer ist und der andere Gewonnen hat und nicht das Match für ungültig erklärt wird oder man irgend einen anderen Vorteil daraus zieht, finde ich das halb so wild. Ist einfach nur eine unschöne Art das Handtuch zu werfen.

    Aber ich weiß, wir leben heute in einer Welt der Political Correctness...

    Rage-Quit in einem Match, in dem es um nichts wirklich geht als um Spaß haben, ist da viel jämmerlicher.

    Der Wettbetrug ist da schon etwas anderes. Aber bitte erst beweisen bevor das Vorverurteilen los geht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.21 15:57 durch Hotohori.

  2. Re: Rage-Quit

    Autor: Legacyleader 09.06.21 - 16:07

    Nein man! Beim Tennis geht auch niemand beleidigt einfach vom Platz. Die wollen als Sportler wahrgenommen werden dann sollen die sich auch genauso verhalten und nicht wie kleines beleidigtes Kind.

    Er hätte einfach aufgeben können aber hat einfach die Leitung gekappt. Jämmerlich und Unsportlich! Der sollte für 5 Jahre gebannt werden von sämtlichen Turnieren.

    Und fair zu spielen und seinem Gegner Respekt gegenüber zubringen hat auch nix mit "Political Correctness" zu tun. Sein verhalten ist unsportlich, asozial und respektos.

    Ich hasse Computer!

  3. Re: Rage-Quit

    Autor: Manto82 09.06.21 - 16:13

    Seh ich gar nicht so.
    In meinen Augen ist das un(e)sportliches Verhalten.

    Selbst wenn ich den Sieg schon klar gesehen hätte, mein Gegner dann aber einfach abbricht könnte ich den Sieg wohl nicht so wirklich genießen.

    Fairplay geht anders.

    When you got me on my Nerven, I'll put you into the Gulli and do the Deckel druff so that you'll never come back to the Tageslicht.

  4. Re: Rage-Quit

    Autor: smonkey 09.06.21 - 16:15

    +1

  5. Re: Rage-Quit

    Autor: Pantsu 09.06.21 - 16:16

    Es ist nur ein "Online-Sammelkartenspiel".
    Das ist noch unter Sammelkartenspiel.

    Finde es lahm, dass das nicht mit echten Karten ausgetragen wird.
    Habe ich früher mit Pokémon sehr gerne gemacht, und Yugioh- oder Magic-Spieler hatten ähnliche Erlebnisse. Alleine das Sammeln hat schon Spaß gemacht. Was soll ich am PC was sammeln :D

    Beim Tennis lässt man bei jedem Schlag schon Wut raus, beim Fußball rennen die manchmal nur im Kreis und schießen nie Tore, da kann sich auch mal Wut ansammeln ... auch beim Fan, der 90 Minuten seiner Zeit verschwendet, dafür aber das Bier bezahlt und keine Millionen bekommt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.21 16:17 durch Pantsu.

  6. Re: Rage-Quit

    Autor: nuclear 09.06.21 - 16:19

    Also geht demnächst beim Fußball die Mannschaft einfach in die Kabine, wenn diese 3:0 in der ersten Halbzeit zurück liegen? Einfach mal so nach der Pause nicht mehr auflaufen?

    Nein es geht hier um Sport. Da muss man sich sportlich verhalten und fair anderen Spielern zeigen. Ab besten nach dem man dem anderen nach der Niederlage gratuliert.

    Es gibt für das Verhalten kleine Ausrede und ich bin sicher, dass die Sponsoren so was auch nicht gerne sehen.

  7. Re: Rage-Quit

    Autor: Oktavian 09.06.21 - 16:20

    > Finde ich zwar auch nicht toll, aber bei so einem Match, wo es um so viel
    > geht und man derart angespannt ist, kann ich es noch irgendwo
    > nachvollziehen.

    Nein, absolut nicht. Schon als kleines Kind im Kindergarten lernt man, dass man die Partie Mensch-Ärger-Dich-Nicht zuende spielt, auch wenn man verliert. Das hat man übrigens schon vor 50 Jahren mit diesem Spiel gelernt, und genau deshalb heißt dieses Spiel so, man lernt eine gewissen Größe beim Verlieren.

    Der Schachgroßmeister fegt auch nicht das Brett leer, bevor er verliert. Die Fußballmannschaft verlässt nicht den Platz vor Spielende, auch wenn sie nicht mehr gewinnen kann. Im Tennis spielt man bis zum letzten Ballwechsel, im Dart bis zum letzten Wurf.

    Es geht darum, in Ehre zu verlieren, und auch dem Gewinner die Ehre des Sieges zu erweisen. Er soll den ehrenvollen Sieg genießen können, den man sich selbst erhofft hat, und man sollte sich so verhalten, wie man es zurecht auch im umgekehrten Fall erwartet hätte. Üblicherweise steht des dem Verlierer auch gut zu Gesicht, dem Gewinner als erstes zu seinem Sieg zu gratulieren. Damit zeigt man Größe.

    Es gibt nur eins, was nerviger ist als schlechte Verlierer, und das sind schlechte Gewinner.

    > Aber ich weiß, wir leben heute in einer Welt der Political Correctness...

    Das hat nichts mit "heute" zu tun. Diese Regeln galten schon in der bürgerlichen Gesellschaft vor 200 Jahren, als es erste Brettspiele gab. Diese Regeln galten schon im Hochmittelalter unter Ehrenleuten, wenn man spielte. Diese Regeln gehörten schon zu den Gentleman-Tugenden des feudalen Englands. Gute Verlierer hat man schon immer geschätzt.

  8. Re: Rage-Quit

    Autor: minnime 09.06.21 - 16:38

    Gerade Fußball ist ein schlechtes Beispiel. Zum Einen können die sich da durch das Gerenne schonmal abreagieren und zum anderen lassen die das auch gerne am Gegner aus. Es wird grundsätzlich in jedem Spiel gefoult, in sehr vielen Spielen gibt es mindestens eine Karte und das obwohl die jedes Mal für Fairplay werben. Das wird da aber als normal wahrgenommen.

  9. Re: Rage-Quit

    Autor: dontcare 09.06.21 - 16:46

    Manto82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seh ich gar nicht so.
    > In meinen Augen ist das un(e)sportliches Verhalten.
    >
    > Selbst wenn ich den Sieg schon klar gesehen hätte, mein Gegner dann aber
    > einfach abbricht könnte ich den Sieg wohl nicht so wirklich genießen.
    >
    > Fairplay geht anders.

    Schach spielt man auch nicht unbedingt zum Schach Matt... Ist immer eine Frage wie man aufgibt

  10. Re: Rage-Quit

    Autor: minnime 09.06.21 - 16:48

    Legacyleader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der sollte für 5 Jahre gebannt werden von sämtlichen Turnieren.

    Wäre quasi ein Ban auf Lebenszeit. Ich plädiere für die Todesstrafe, nur so ist sichergestellt dass er sich nie wieder unsportlich verhält. Er ist schließlich erst 20, da kann er der Sportwelt noch viel Schaden zufügen.

  11. Re: Rage-Quit

    Autor: lestard 09.06.21 - 16:49

    Es kommt immer auf die Gepflogenheiten im jeweiligen Sport an. Was bei Schach OK sein mag, wird bei Onlinegames eben als höchst unsportlich angesehen.

  12. Re: Rage-Quit

    Autor: Weitsicht0711 09.06.21 - 17:01

    Legacyleader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein man! Beim Tennis geht auch niemand beleidigt einfach vom Platz. Die
    > wollen als Sportler wahrgenommen werden dann sollen die sich auch genauso
    > verhalten und nicht wie kleines beleidigtes Kind.
    >
    > Er hätte einfach aufgeben können aber hat einfach die Leitung gekappt.
    > Jämmerlich und Unsportlich! Der sollte für 5 Jahre gebannt werden von
    > sämtlichen Turnieren.
    >
    > Und fair zu spielen und seinem Gegner Respekt gegenüber zubringen hat auch
    > nix mit "Political Correctness" zu tun. Sein verhalten ist unsportlich,
    > asozial und respektos.

    Und beim Schach/Boxen/Snooker (und vermutlich noch viel mehr Wettkämpfe) ist die ganz normal eine Partie zu beenden wenn der Sieger klar ist. Wo liegt der Vorteil einen besiegten weiter spiele zu lassen.

  13. Re: Rage-Quit

    Autor: Weitsicht0711 09.06.21 - 17:05

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also geht demnächst beim Fußball die Mannschaft einfach in die Kabine, wenn
    > diese 3:0 in der ersten Halbzeit zurück liegen? Einfach mal so nach der
    > Pause nicht mehr auflaufen?
    >
    > Nein es geht hier um Sport. Da muss man sich sportlich verhalten und fair
    > anderen Spielern zeigen. Ab besten nach dem man dem anderen nach der
    > Niederlage gratuliert.
    >
    > Es gibt für das Verhalten kleine Ausrede und ich bin sicher, dass die
    > Sponsoren so was auch nicht gerne sehen.

    Da Vergleichst du Äpfel mit Birnen, beim Fussball kann können Tore unabhängig vom Spielausgang über Abstieg oder Niederlage entscheiden.

    Somit würde ein frühes beenden zu einer Wettbewerbsverzerrung führen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.21 17:07 durch Weitsicht0711.

  14. Re: Rage-Quit

    Autor: LH 09.06.21 - 17:07

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und beim Schach/Boxen/Snooker (und vermutlich noch viel mehr Wettkämpfe)
    > ist die ganz normal eine Partie zu beenden wenn der Sieger klar ist. Wo
    > liegt der Vorteil einen besiegten weiter spiele zu lassen.

    Ein Spiel offiziell und sauber aufzugeben ist auch hier kein Problem, aber ein Ragequit durch Verbindungsabbruch ist eben etwas anderes. Das ist unsportlich. Wer nicht die Größe hat, auch in einer Niederlage die Form zu wahren, der zeigt dabei eben seinen wahren Charakter.

  15. Re: Rage-Quit

    Autor: rafterman 09.06.21 - 17:10

    Also nen Kartenspiel das man verloren hat finde ich kann man schon gut abbrechen.
    Wozu bis zum Ende spielen?

  16. Re: Rage-Quit

    Autor: Colorado 09.06.21 - 17:14

    Es geht doch gar nicht darum, dass er aufgegeben hat. Nur das wie ist doch hier der Diskussionspunkt. Und die Verbindung zu kappen entspricht beim Schach eher das Brett durch die Gegend zu schleudern als einer normalen Aufgabe. Das würde da auch keiner okay finden.

  17. Re: Rage-Quit

    Autor: Weitsicht0711 09.06.21 - 17:15

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ein Spiel offiziell und sauber aufzugeben ist auch hier kein Problem, aber
    > ein Ragequit durch Verbindungsabbruch ist eben etwas anderes. Das ist
    > unsportlich. Wer nicht die Größe hat, auch in einer Niederlage die Form zu
    > wahren, der zeigt dabei eben seinen wahren Charakter.

    Fand es nur komisch dass hier argumentiert wird dass aufgeben überhaupt nicht geht und dass es dies so nicht gibt und wollte damit aufzeigen dass dies nichts ungewöhnliches ist. Über das wie kann man bestimmt streiten, auch würde ich jetzt den Charakter eines Menschen nicht direkt nach so was beurteilen.

  18. Re: Rage-Quit

    Autor: Weitsicht0711 09.06.21 - 17:19

    Colorado schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht doch gar nicht darum, dass er aufgegeben hat. Nur das wie ist doch
    > hier der Diskussionspunkt. Und die Verbindung zu kappen entspricht beim
    > Schach eher das Brett durch die Gegend zu schleudern als einer normalen
    > Aufgabe. Das würde da auch keiner okay finden.

    Dann lies mal die Beiträge, die meisten argumentieren damit dass es aufgeben in andern Wettbewerben nicht gibt und "deswegen" unsportlich ist. Die wenigsten gehen auf das wie hat er aufgeben ein.

  19. Re: Rage-Quit

    Autor: KvotheOne 09.06.21 - 17:24

    Wie gesagt man muss es nicht bis zum Ende spielen, aber dann sollte man als Spieler doch einfach den aufgeben Button benutzen. Beim disconnect dauert es glaube ich erstmal eine Zeitlang bis der Gegner durch Timeout den Sieg zugesprochen bekommt. Es ist einfach daneben. Im Sport macht man so etwas einfach nicht. Schon gar nicht unter Profis.

  20. Re: Rage-Quit

    Autor: Legacyleader 09.06.21 - 17:34

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Legacyleader schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein man! Beim Tennis geht auch niemand beleidigt einfach vom Platz. Die
    > > wollen als Sportler wahrgenommen werden dann sollen die sich auch
    > genauso
    > > verhalten und nicht wie kleines beleidigtes Kind.
    > >
    > > Er hätte einfach aufgeben können aber hat einfach die Leitung gekappt.
    > > Jämmerlich und Unsportlich! Der sollte für 5 Jahre gebannt werden von
    > > sämtlichen Turnieren.
    > >
    > > Und fair zu spielen und seinem Gegner Respekt gegenüber zubringen hat
    > auch
    > > nix mit "Political Correctness" zu tun. Sein verhalten ist unsportlich,
    > > asozial und respektos.
    >
    > Und beim Schach/Boxen/Snooker (und vermutlich noch viel mehr Wettkämpfe)
    > ist die ganz normal eine Partie zu beenden wenn der Sieger klar ist. Wo
    > liegt der Vorteil einen besiegten weiter spiele zu lassen.

    Ja die rennen aber nicht beleidigt vom Feld sondern bieten nen Draw an oder machen nen Handshake oder werfen das Handtuch. Das was der Dude gemacht hat ist digitales aufs Spielfeld spucken und den Tisch umwerfen.

    Wie gesagt er hätte aufgeben können, ganz einfach ganz smooth nein er hat die Salty Little Child Methode gewählt.

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