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"physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

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  1. "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: Eheran 17.02.15 - 15:38

    Wo ist das irgendwas korrekt oder gar "erstaunlich korrekt"?

  2. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: Kassio 17.02.15 - 15:44

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist das irgendwas korrekt oder gar "erstaunlich korrekt"?

    Erstaunlich korrekt finde ich die Wahl der Überschrift:
    Achterbahn + Zentrifugalkraft = Zerstörung

    War meine Lieblingsformel in Physik 8. Klasse

  3. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: plutoniumsulfat 17.02.15 - 16:06

    Es ist durchaus realistisch gestaltet. Das man hier keine Physiksimulation erwarten kann, sollte klar sein.

  4. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: Eheran 17.02.15 - 16:25

    Nein, es ist nicht realistisch.

    Beispiel:
    Bei 1:30 fliegen da ein paar Brocken rum. Das sei einfach mal so, meinetwegen.
    Diese Brocken fliegen nun gegen die Hochhäuser usw.
    Dabei gibt es weder eine innere Kraft, die die Materie zusammenhält (Beton zu zerbrechen oder Stahl verbiegen kostet Energie), noch ist der Impulserhaltungssatz gewährleistet. Da fliegt einfach alles in irgendeine Richtung und ist beliebig schnell.
    Dann bilden sich ein paar Staubwolken, welche sich zum einen räumlich nicht ausdehnen, zum anderen wie ein festes Objekt zügig hinfort fliegen.
    Die Häuser stürzen aus irgendeinem Grund durch diese Treffer ein, wo real nur ein paar Macken entstehen würden.
    Das mittlere und rechte fällt immerhin noch in die richtige Richtung, das linke fällt einfach mal so in die andere Richtung.
    Das "zerbrechen" der Häuser an sich betrachten wir auch mal nicht weiter - aber so viel dazu: Legohäuser sind nicht so ganz realistisch.
    usw.

  5. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: TheUnichi 17.02.15 - 16:37

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, es ist nicht realistisch.
    >
    > Beispiel:
    > Bei 1:30 fliegen da ein paar Brocken rum. Das sei einfach mal so,
    > meinetwegen.
    > Diese Brocken fliegen nun gegen die Hochhäuser usw.
    > Dabei gibt es weder eine innere Kraft, die die Materie zusammenhält (Beton
    > zu zerbrechen oder Stahl verbiegen kostet Energie), noch ist der
    > Impulserhaltungssatz gewährleistet. Da fliegt einfach alles in irgendeine
    > Richtung und ist beliebig schnell.
    > Dann bilden sich ein paar Staubwolken, welche sich zum einen räumlich nicht
    > ausdehnen, zum anderen wie ein festes Objekt zügig hinfort fliegen.
    > Die Häuser stürzen aus irgendeinem Grund durch diese Treffer ein, wo real
    > nur ein paar Macken entstehen würden.
    > Das mittlere und rechte fällt immerhin noch in die richtige Richtung, das
    > linke fällt einfach mal so in die andere Richtung.
    > Das "zerbrechen" der Häuser an sich betrachten wir auch mal nicht weiter -
    > aber so viel dazu: Legohäuser sind nicht so ganz realistisch.
    > usw.

    Wäre das nicht so, würde so ein Achterbahn-Waggon einfach gegen ein Haus prallen, alle wären tot und das Haus hätte gerade mal eine kleine Delle.

    Wie will man dann Kettenreaktionen und Zerstörung erreichen?

    Hast du dich bei Angry Birds auch über die nicht ganz korrekte Physik aufgeregt?

  6. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: plutoniumsulfat 17.02.15 - 16:41

    Es ist nur das Fallen und Zusammenkrachen im Artikel erwähnt. Und das ist durchaus realistisch.

  7. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: Eheran 17.02.15 - 16:57

    Ist doch auch okay, wenn man das so macht. Aber das ist halt nicht "physikalisch korrekt" oder so.

  8. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: plutoniumsulfat 17.02.15 - 18:13

    Ja, im Artikel ist es ja auch korrekt differenziert.

  9. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: __destruct() 17.02.15 - 21:08

    Du hast vergessen, zu sagen, dass es "Zentripetalkraft" heißen muss und nicht "Zentrifugalkraft". Ansonsten eine schöne Sammlung.

  10. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: Kassio 17.02.15 - 21:10

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast vergessen, zu sagen, dass es "Zentripetalkraft" heißen muss und
    > nicht "Zentrifugalkraft". Ansonsten eine schöne Sammlung.

    Kommt drauf an ob es eine First-Person Kamera gibt alla Theme Park World

  11. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: plutoniumsulfat 18.02.15 - 08:25

    Wieso? Durch die Zentrifugalkraft fliegt der Wagen ja nach außen weg.

  12. Re: "physikalisch erstaunlich korrekt zusammenkracht"

    Autor: __destruct() 18.02.15 - 11:11

    Nein, er fliegt wegen seiner Trägheit weg. Es gibt keine gesonderte Kraft, die man von außen betrachten kann. Man bezeichnet als Zentrifugalkraft die Kraft, die ein sich in einer Kurve bewegender Beobachter aufgrund seiner eigenen Trägheit wahrnimmt. Es handelt sich aber nur um eine Kraft, die nur von dem, was sich in der Kurve bewegt, wahrgenommen wird. Das äußere System sieht hingegen nur die Trägheit des bewegten Objekts auf sich wirken und muss dafür, dass sich dieses Objekt in einer Kurve bewegen kann, eine Gegenkraft zur Kraft, die durch die Trägheit des Objekts in der Kurvenbahn auf es wirkt, aufbringen – die Zentripetalkraft. Diese kann aber nicht beliebig hoch sein. Mit stärkerer Kraft des Objekts in der Kurvenbahn auf die Struktur kann diese irgendwann nicht genug Kraft aufbringen, um der Kraft des Objekts entgegen zu wirken, d.h. die Kraft, die durch die Trägheit des sich in der Kurve bewegenden Objekts entsteht, ist größer als die maximale Kraft, die die Struktur ihm entgegen wirken kann. Somit ist die resultierende Kraft größer 0, was bedeutet, dass sich sowohl das Objekt in der Kurve als auch die Struktur, gegen die dieses drückt, in die Kraftwirkungsrichtung des sich in der Kurvenbahn bewegenden Objekts bewegt. Man beobachtet dann, dass die Struktur kollabiert. Sollte das Objekt in der Kurvenbahn dabei den Halt an der Struktur verlieren, beobachtet man, dass sich das Objekt geradlinig in Richtung seiner ehemaligen Kraftwirkungsrichtung fortbewegt.

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