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Wenn Valve das mit den Steamboxes nicht hingekriegt hat...
Autor: Knarzi 03.01.19 - 11:12
... wie will es dann Slightly Mad schaffen?
Ich weiß, dass Steam Boxen keine richtige Konsolen, sondern nur Rechner sind, aber sie sollten eine Konsolenerfahrung bieten. Und ich bezweifle, dass SM da einen so viel anderen Weg als Valve gehen werden. Zu ner Konsole gehört ja nicht nur Hardware. Da braucht es ein OS, aber vor allem auch der Unterstützung der Engine- und Gameentwickler. Und da ist eben, obwohl sie ne fette Basis haben, auch Valve schon gut mit baden gegangen. -
Re: Wenn Valve das mit den Steamboxes nicht hingekriegt hat...
Autor: |=H 03.01.19 - 11:18
Der Fehler bei der Steam Box war allerdings schon, dass es keine gab.
Es gab dann wieder etliche Versionen von etlichen Herstellern, also hatte man wieder nur irgendeinen Gaming PC.
Es gab eben nicht DIE Steam Box, nur eine Konfiguration, fertig. -
Re: Wenn Valve das mit den Steamboxes nicht hingekriegt hat...
Autor: DeathMD 03.01.19 - 11:29
Eben, Valve hätte einfach selbst eine Steambox veröffentlichen sollen und auf die hätte man dann hinoptimieren können. So gab es einige unterschiedliche HTPCs und der Kunde blickte im Endeffekt nicht durch, welche Leistung er da jetzt gekauft hat. Außerdem hätten sie damit bis jetzt warten müssen, da Proton das Ganze erst jetzt wirklich brauchbar und interessant macht.
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Re: Wenn Valve das mit den Steamboxes nicht hingekriegt hat...
Autor: chuck 03.01.19 - 11:29
|=H schrieb:
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> Es gab eben nicht DIE Steam Box, nur eine Konfiguration, fertig.
Zustimmung, die wenigen Vorteile dieser Offensive war, dass sich etwas richtung wohnzimmertauglicher Gaming-PCs getan hat und Unterstützung von Linux vorangetrieben wurde.
Edit: Von preisdrückender Massenfertigung keine Spur.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.19 11:30 durch chuck. -
Re: Wenn Valve das mit den Steamboxes nicht hingekriegt hat...
Autor: BiGfReAk 03.01.19 - 11:55
Ich gehe stark davon aus, dass die einfache Windows Rechner mit eigener GUI versehen werden und das ist dann deren Konsole.
Steam hat den großen Fehler gemacht auf Linux zu setzen, wofür es ja kaum Spiele gibt.
Und dann war die Hardware auch noch ziemlich teuer.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass Steam gescheitert ist.
Hinzu kommt noch, dass die Mad Box zusammen mit der Xbox 3 und PS 5 starten könnte, wenn die Kunden eh neue Konsolen kaufen wollen. Zu der Zeit hat man viel größere Chancen als wenn die Kunden bereits alle eine Konsole zuhause stehen haben. -
Re: Wenn Valve das mit den Steamboxes nicht hingekriegt hat...
Autor: oldmcdonald 03.01.19 - 12:05
Das mit Linux sehe ich anders. Valve war einfach viel zu früh dran, Linux als Alternative zu päromoten und Hardware damit zu verkaufen. Weder die GPU-Treiber, noch SteamOS, noch Wine (Proton) waren so weit.
Zumindest, was Treiber und Proton angeht, sieht es inzwischen anders aus. Vielleicht wären die SteamBoxen bei der nächsten Konsolengeneration auf Augenhöhe, aber damals war alles nur tiefstes Alpha-Stadium… -
Re: Wenn Valve das mit den Steamboxes nicht hingekriegt hat...
Autor: menecken 03.01.19 - 12:07
Xbox 4 :)
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Re: Wenn Valve das mit den Steamboxes nicht hingekriegt hat...
Autor: |=H 03.01.19 - 12:09
Valve selber hat ja nicht mal Hardware verkauft, sondern quasi nur andere Hersteller "zertifiziert".
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Re: Wenn Valve das mit den Steamboxes nicht hingekriegt hat...
Autor: Huetti 03.01.19 - 12:12
BiGfReAk schrieb:
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> Ich gehe stark davon aus, dass die einfache Windows Rechner mit eigener GUI
> versehen werden und das ist dann deren Konsole.
> Steam hat den großen Fehler gemacht auf Linux zu setzen, wofür es ja kaum
> Spiele gibt.
> Und dann war die Hardware auch noch ziemlich teuer.
> Daher ist es nicht verwunderlich, dass Steam gescheitert ist.
>
> Hinzu kommt noch, dass die Mad Box zusammen mit der Xbox 3 und PS 5 starten
> könnte, wenn die Kunden eh neue Konsolen kaufen wollen. Zu der Zeit hat man
> viel größere Chancen als wenn die Kunden bereits alle eine Konsole zuhause
> stehen haben.
(Original) XBOX -> XBOX 360 -> XBOX One -> Xbox 4 "Scarlet"...
Und ja, vermutlich wird das tatsächlich einfach ein PC mit fixer Hardware und eigener Windows-GUI. Aber zumindest aktuell ist ein PC der 4k in 120fps schafft deutlich teurer als ne aktuelle Konsole. Weiterhin sind natürlich XBOX und Playstation eingeführte Marken. Da muss schon extrem viel Geld ins Marketing fließen und ein sehr überzeugendes, marktreifes Gerät und genügend überzeugende Spiele da sein, damit die Leute beim Neukauf nicht zu dem greifen, das sie schon kennen.
Abgesehen davon: mit Standard-PC-Komponenten ist es heutzutage übrigens gar nicht so leicht, Komponententreue für mehr als zwei Jahre zu gewährleisten! Wenn das Teil mit PC-Komponenten laufen soll, dann müssen ja die Slightly Mad Studios Verträge mit den Lieferanten machen, die ihnen garantieren, dass sie ihre Box in drei Jahren überhaupt noch 1:1 so bauen können... Zumindest am Prozessor, am Speicher und an der Grafikkarte dürfen sie über die Jahre nix ändern, ohne eine neue Version der Konsole auszurufen. Im schnelllebigen PC-Business kein leichtes Unterfangen. Selbst Dell gibt bei Business-Verträgen mittlerweile nur noch 18 Monate Garantie auf die Treue ihrer Komponenten. -
Re: Wenn Valve das mit den Steamboxes nicht hingekriegt hat...
Autor: not a huge fan 04.01.19 - 08:38
Mit Notebookteilen und teurer als ein gleich schneller regulärer Gaming PC. Wenn man damals schon auf SteamOS gesetzt hat, war man sowieso der gearschte was die Auswahl funktionierender Spiele anging.



