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Wer seine Kunden vergrault braucht sich nicht wundern

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  1. Wer seine Kunden vergrault braucht sich nicht wundern

    Autor: motzerator 04.06.13 - 11:48

    Es wundert mich nicht, das es mit Zynga immer weiter bergab geht. Die haben sich ja auch alle Mühe gegeben, ihre Spieler wieder zu vergraulen...

    - Man kann ihre Spiele nur erfolgreich spielen, wenn man viele Mitspieler hat, die man entweder im Bekanntenkreis auftreiben muss oder man läd sich Mitspieler als Freunde ein. Auf jeden Fall wird man dann mit lauter Game Einladungen bombardiert, auch wenn man selber nur ein Spiel spielt. Selbst wenn man nicht mehr spielt, hat man die ganzen unbekannten Freunde noch am Hals, weil es sehr mühselig ist, die in Facebook wieder los zu werden.

    - Die Spiele haben ständig irgendwelche technischen Probleme, immer mal wieder kann man nicht speichern, weil der Server spinnt oder das Spiel läd garnicht erst oder man kann irgendwelche Aufgaben nicht erledigen, weil das System hängt. Ich habe in 30 Jahren Videospielerfahrung kein Spiel erlebt, das so oft technische Probleme hatte wie Cityville. Viele meiner Familienmitglieder haben deswegen das Spielen aufgegeben.

    - Die Preise für Extras sind total überzogen und man wird andauernd mit Werbung belästigt und von der Spielmechanik genötigt, zu investieren. Natürlich kann man die games auch ohne Geld spielen, aber dann dauert alles länger und viele schöne Gebäude bekommt man dann einfach nicht.

    - Aber selbst wenn man sich mal Spielguthaben gönnt, hat man nicht viel Freude daran, weil man es ständig ungewollt ausgibt. Denn immer wieder tauchen plötzlich an Stellen, wo man klicken will, irgendwelche Fenster auf in denen ein falscher Klick Cash kostet. Das kann man dann zwar per Mail über die Kundenbetreung wieder klären, wenn man es überhaupt sofort bemerkt, aber auf Dauer schwindet das Cash auch wenn man bewusst nichts kaufen möchte, einfach weil immer wieder ein Fenster mit kostenpflichtigem Eingabefeld plötzlich da auftaucht wo man gerade hinklicken möchte. Zynga ist das Problem durchaus bekannt, aber eine Sicherheitsabfrage "möchten sie wirklich mit Kostenpflichtigem Cash bezahlen" wurde nie eingerichtet. Die Einnahmen durch ungewollte Klicks scheinen höher zu sein, als die Aufwendungen für den Support zur Rückgängigmachung derselben.

    - Die Spiele sind schlecht balanciert und unfair. Immer wieder wurde an Cityville herumgebastelt und Dinge (meist zum Nachteil der Spieler) geändert. Wenn man eine schöne Taktik gefunden hatte, um schnell weiter zu kommen, wurde einem das schnell zunichte gemacht. Gab es beispielsweise ein Gebäude, das preiswert besonders viele Einwohner auf kleinem Platz unterbrachte, wurde es eben durch ein gleichaussehendes Modell ersetzt, in dem viel weniger Bewohner Platz haben. Immer wieder wurden solche Dinge getan und dabei auch die Planungen der Spieler oft zunichte gemacht.

    - Die schlimmste Änderung war vor einem Jahr die Einführung von Materialien, die man nur mit einer gewissen Prozentchance erhält, wenn man bestimmte andere Gebäude baut und dann dort die Miete einsammelt. Ansonsten konnte man seine Mitspieler gezielt oder die Allgemeinheit nach Materialien fragen, was mit genug Aufwand und Nachbarn recht flott ging. Dann aber für ein Material ewig warten zu müssen, bis man es endlich bekommt und dafür auch ncoh allerlei Häuser bauen zu müssen, die nicht ins Konzept passen und daher nachher wieder abgerissen werden müssen, der Sche|ss war mir dann einfach zu aufwändig.

    Schade eigentlich, das Spiel war sonst eine schöne Idee, aber Zynga hat sich viel Mühe gegeben und es unspielbar gemacht und ich war da in der Familie schon der hartnäckigste Mitspieler. Das es nun mit dem laden bergab geht, ist daher für mich kein Wunder.

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