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Nieder mit den Steam/Humblebundle Sales!
Autor: Beazy 17.04.14 - 08:41
Ich erinnere mich noch gut, dass es in Deutschland früher verboten war, deutliche Preisnachlässe (also mehr als 3 Prozent) außerhalb von SSV/WSV anzubieten.
Ich habe mich immer gewundert warum das so ist: wenn der Kunde spart ist das doch gut, oder?
Aber hier kann man gut nachvollziehen, wo das Problem liegt: Wenn ein Produkt für einen kurzen Zeitraum stark verbilligt angeboten wird, dann kauft man auch wenn man nicht hundertprozentig von der Qualität überzeugt ist. Folge: man kauft viel Zeug das man eigentlich gar nicht braucht.
Der Witz ist ja der, dass der Hersteller das Produkt eigentlich das ganze Jahr über zum verbilligten Preis anbieten könnte, denn mittlerweile wird der überwiegende Anteil von Käufen nur während der Sales umgesetzt.
Man muß diese Entwicklung nicht unbedingt verteufeln, denn wenn die Kunden statt einem Spiel für 60 Euro sechs Spiele für 10 Euro kaufen gibt es bessere Chancen für kleine Hersteller am Markt. Aber auch ich gebe zu mehr als hundert Spiele in meiner Bibliothek zu haben die ich noch nie gespielt habe.
Anzumerken bleibt auch, dass Valve keine Schuld an der Entwicklung trägt: früher gab es die Regel dass Preissenkungen permant sein mussten, das wurde auf Druck der Spielehersteller fallengelassen. -
Re: Nieder mit den Steam/Humblebundle Sales!
Autor: renegade334 17.04.14 - 09:25
Solange ich im team-Shop bin, bin ich irgendwie irritiert von diesen Angeboten. Open-Source-Alternativen können unter Umständen mindestens so gut sein. Auch habe ich danach in Steam noch niemals gesucht. Ich finde, dass sie mich stattdessen hindern, das zu suchen was ich tatsächlich will. Humbldebundle oder Indie Spiele gibt es ohne Ende. Gewünschte Titel sind im Gegensatz dazu etwas rar. Und für Linux ein gescheites Spiel zu finden fand ich schwierig. Dort konnte ich über die Suche nur noch solchen komischen Spiele finden. Afaik sind diese für Linux auch nicht kategorisiert. Man muss schon gute Linux-Titel vorab kennen um sie dann in der Suchfunktion einzugeben.
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Re: Nieder mit den Steam/Humblebundle Sales!
Autor: Mixermachine 17.04.14 - 09:39
Warum sollen Angebote verboten werden oO?
Darauf basiert doch ein großer Teil des heutigen "BWLer-Verhaltens"
Man versucht jede Käuferschicht zu bedienen.
Manche wollen eben einen Titel direkt bei Erscheinung. Für die ist es dann erträglich, wenn er 60 Euro kostet.
Einem Anderen ist der Titel nicht ganz so wichtig. Deshalb holt der ihn sich erst wenn der Preis auf 20 Euro gefallen ist.
Der Hersteller wäre doch jetzt schön blöd, wenn er von Anfang an einen niedrigen Preis veranschlagt.
Da würde sehr viel Gewinn drauf gehen.
Ich weiß nicht, was du arbeitest, aber würdest du nicht lieber auch mehr verdienen als weniger ;) -
Re: Nieder mit den Steam/Humblebundle Sales!
Autor: Beazy 17.04.14 - 10:18
Klar ist es für den Anbieter besser. Aber ist nicht der Berg an ungespielten Spielen ein Hinweis darauf dass der Kunde eventuell übervorteilt wird?
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Re: Nieder mit den Steam/Humblebundle Sales!
Autor: deadeye 17.04.14 - 10:52
renegade334 schrieb:
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> Afaik sind diese für Linux auch nicht kategorisiert. Man
> muss schon gute Linux-Titel vorab kennen um sie dann in der Suchfunktion
> einzugeben.
Doch sind sie seit der Einführung des Steam-Clients für Linux. Da ist aber auch viel Mist bei. Viele Valve-Spiele bekommt man schon für Linux (ich spiele z.B. gerne L4D2). -
Blödsinn
Autor: M.Kessel 21.04.14 - 11:10
1. In Bundles ist haufenweise Müll drin, dem man niemals spielen wird. manchmal will man nur 2 Spiele von 8 haben.
2. Wir sind Jäger und Sammler.
3. Vollpreisspiele werden von mir bei Steam aufgrund DRM, AGB's und Verbot sie weiterzuveräußern nicht gekauft. Die Spiele sind. da man sie nur auf Leihbasis "besitzt" höchstens 5-10 Euro wert. Selbst neue Titel.
4. Viele Spieler kaufen Spiele, die sie bereits als CD/DVD Version haben als Downloadspiel. Die können sie dann jederzeit überall in der neuesten Version runterladen. falls sie es spielen möchten. -> Zusätzlich: vervollständigen der Sammlung Punkt. 2
5. Bei "Sales" schlägt man schon mal zu, wenn man ein Spiel bald spielen möchte. Ist wie auf Vorrat einkaufen.



