1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Spielebranche: "Faule Hipster…

Sowas habe ich auch mal gemacht

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: Zensurfeind 22.04.16 - 20:30

    60h die Woche geschuftet. Und dann nach 6 Jahren den Tritt in den Hintern.
    Das bei 3 Unternehmen. Immer nahe am Burnout und schlechte Bezahlung.
    Nie mehr. Ich arbeite was im Vertrag abgemacht wurde und bin auch nur dann zu 100% verfügbar. Denn es wird nie richtig geschätzt. Alles nur Lippenbekenntnisse. Wenn man Pech hat wird das Unternehmen übernommen und die Neuen Inhaber schmeissen dich gleich mal raus. Weil sie die teuersten MItarbeiter loswerden möchten ohne zu hinterfragen wieso der denn soviel Lohn bekommt. Dass er sich das hart erarbeitet hat interessiert die nicht.

    Es ist schon so dass bei Microsoft zu Arbeiten sowas ist wie wenn man seine Seele verkauft hat.
    Bei Microsoft herrscht ein Klima der Angst. Mein Nachbar arbeitete in Redmond und jetzt bei Microsoft China. Auch in den Ferien war er jeden Tag mit seinem Notebook am Arbeiten. Das würde so von MS erwartet. Wer das nicht tut zeigt zu wenig Interesse am Unternehmen und kann dann bald gehen.
    Wenn ich es nicht besser wüsste, ich würde vermuten dass mein Nachbar in einer Sekte arbeitet. Sowas wie Scientology oder schlimmer. Jedoch eine Sekte die Gehirne wäscht und alle Meinungen auf eine Linie bringt. Arbeiter zu nickenden Robotern macht die bei jedem Spruch des CEOs applaudieren egal was der sagt. Und bereit sind 120h die Woche zu arbeiten.

  2. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: exxo 22.04.16 - 20:35

    Wenn ich mich recht entsinne werden die Mitarbeiter von Microsoft überdurchschnittlich gut bezahlt.

  3. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: Theoretiker 22.04.16 - 23:11

    Hier berichten einige Microsoft Aussteiger von ihrer Arbeit. Die haben damals viele Aktionoptionen bekommen und sind alle wirklich reich jetzt. Aber da ist einer, der hat irgendwie alle Lebenslust verloren. Das ist wirklich schade.

    https://www.youtube.com/watch?v=4ErFYulSyyM

  4. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: Thegod 23.04.16 - 10:17

    Zensurfeind schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist schon so dass bei Microsoft zu Arbeiten sowas ist wie wenn man seine
    > Seele verkauft hat.
    > Bei Microsoft herrscht ein Klima der Angst. Mein Nachbar arbeitete in
    > Redmond und jetzt bei Microsoft China. Auch in den Ferien war er jeden Tag
    > mit seinem Notebook am Arbeiten. Das würde so von MS erwartet. Wer das
    > nicht tut zeigt zu wenig Interesse am Unternehmen und kann dann bald
    > gehen.
    > Wenn ich es nicht besser wüsste, ich würde vermuten dass mein Nachbar in
    > einer Sekte arbeitet. Sowas wie Scientology oder schlimmer. Jedoch eine
    > Sekte die Gehirne wäscht und alle Meinungen auf eine Linie bringt. Arbeiter
    > zu nickenden Robotern macht die bei jedem Spruch des CEOs applaudieren egal
    > was der sagt. Und bereit sind 120h die Woche zu arbeiten.

    Das ist wahrscheinlich nicht nur bei MS so, allgemein ist arbeiten in den USA zum Teil mal richtig scheiße. Viele Staaten haben dort ein System das sich At-Will-Employment schimpft und bedeutet, dass du von einem auf den anderen Tag ohne Angabe von Gründen gefeuert werden kannst, auch nach 10 Jahren. Nichts mit Monate lange Kündigungsfristen.

    Im unterschied zu solch tollen Ländern wie Afghanistan, Kosovo oder Kenia gibt es in den USA nicht nur nicht einmal eine gesetzlich vorgeschriebene Anzahl von Urlaubstagen, im Durchschnitt hat der Ami auch real weniger frei als in den aufgezählten Ländern:

    "According to the US Bureau of Labor Statistics, 77% of private employers offer paid vacation to their employees; full-time employees earn on average 10 vacation days after one year of service.[131] Similarly, 77% of private employers give their employees paid time off during public holidays, on average 8 holidays per year.[131][132] Some employers offer no vacation at all.[133] The average number of paid vacation days offered by private employers is 10 days after 1 year of service, 14 days after 5 years, 17 days after 10 years, and 20 days after 20 years."

    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_minimum_annual_leave_by_country#Countries

    Auch bezahlte Krankentage sind zum Teil (zumindest für die üblichen Kurzeiterkrankungen) noch ein Novum:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Sick_leave#United_States

  5. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: Zensurfeind 24.04.16 - 00:15

    Wird wohl nach TTIP auch hier soweit kommen.

  6. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: der_wahre_hannes 25.04.16 - 09:05

    Thegod schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im unterschied zu solch tollen Ländern wie Afghanistan, Kosovo oder Kenia
    > gibt es in den USA nicht nur nicht einmal eine gesetzlich vorgeschriebene
    > Anzahl von Urlaubstagen, im Durchschnitt hat der Ami auch real weniger frei
    > als in den aufgezählten Ländern

    Das Schlimmste ist, dass es tatsächlich Arbeitnehmer gibt, die sowas gut finden. Hatte mal mit einem gesprochen, der meinte, "Zwangsurlaub" wäre sowas wie moderne Sklaverei und er wolle selbst entscheiden, wieviel Urlaub er pro Jahr haben möchte. Könne man ja alles mit dem Arbeitgeber aushandeln.

    Naja, wer's braucht... ich bin jedenfalls froh über die 30 Urlaubstage, die ich im Jahr zur Verfügung habe.

  7. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: DrWatson 25.04.16 - 09:29

    Thegod schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im unterschied zu solch tollen Ländern wie Afghanistan, Kosovo oder Kenia
    > gibt es in den USA nicht nur nicht einmal eine gesetzlich vorgeschriebene
    > Anzahl von Urlaubstagen, im Durchschnitt hat der Ami auch real weniger frei
    > als in den aufgezählten Ländern:

    Und so sieht es in der Realität aus: [media.licdn.com]

    Das Medianeinkommen ist übrigens 31% höher als in Deutschland: [en.wikipedia.org].

    Das kann man ja auch mal mit Afghanistan, Kosovo oder Kenia vergleichen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.04.16 09:31 durch DrWatson.

  8. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: der_wahre_hannes 25.04.16 - 09:40

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thegod schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im unterschied zu solch tollen Ländern wie Afghanistan, Kosovo oder
    > Kenia
    > > gibt es in den USA nicht nur nicht einmal eine gesetzlich
    > vorgeschriebene
    > > Anzahl von Urlaubstagen, im Durchschnitt hat der Ami auch real weniger
    > frei
    > > als in den aufgezählten Ländern:
    >
    > Und so sieht es in der Realität aus: media.licdn.com
    >
    > Das Medianeinkommen ist übrigens 31% höher als in Deutschland:
    > en.wikipedia.org.
    >
    > Das kann man ja auch mal mit Afghanistan, Kosovo oder Kenia vergleichen.

    Heißt also im Klartext: Auf nach Luxemburg? Nur unwesentlich mehr Arbeitsstunden als in Deutschland, dafür aber ein massiges Plus im Einkommen?

    Dieses Beispiel sollte schon zeigen, dass man nicht einfach nur nackte Zahlen miteinander vergleichen kann...

  9. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: DrWatson 25.04.16 - 09:48

    Zumindest sollte man nicht dem Glauben verfallen irgendein Gesetz oder gar die Kirche wäre dafür verantwortlich wenn man frei hat.

  10. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: der_wahre_hannes 25.04.16 - 09:53

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumindest sollte man nicht dem Glauben verfallen irgendein Gesetz oder gar
    > die Kirche wäre dafür verantwortlich wenn man frei hat.

    Äh... ja, genau.

  11. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: Eheran 25.04.16 - 09:55

    >Naja, wer's braucht... ich bin jedenfalls froh über die 30 Urlaubstage, die ich im Jahr zur Verfügung habe.
    Dir ist hoffentlich klar, dass die genau so entstanden sind, wie diese andere Person es sagt?
    Andernfalls hättest du nur 20 Tage Urlaub bekommen, das ist der gesetzliche Anspruch.

  12. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: linzinator 25.04.16 - 11:26

    > Heißt also im Klartext: Auf nach Luxemburg? Nur unwesentlich mehr
    > Arbeitsstunden als in Deutschland, dafür aber ein massiges Plus im
    > Einkommen?
    >
    > Dieses Beispiel sollte schon zeigen, dass man nicht einfach nur nackte
    > Zahlen miteinander vergleichen kann...



    Komme aus dem Saarland, also nur ein paar Kilometer von Luxemburg entfernt.
    Gibt auch wirklich ein paar Saarländer, die nach Luxemburg arbeiten gehen und in Deutschland wohnen. Allerdings verlangen viele Arbeitgeber in Luxemburg, dass man dort auch seinen Wohnsitz hat. Und Wohnen ist dort auch dementsprechend teuer.

  13. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: der_wahre_hannes 25.04.16 - 11:27

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir ist hoffentlich klar, dass die genau so entstanden sind, wie diese
    > andere Person es sagt?

    Wie wer es sagt? 30 Tage Urlaub hatte ich hier in der Firma seit dem ersten Tag.

    > Andernfalls hättest du nur 20 Tage Urlaub bekommen, das ist der gesetzliche
    > Anspruch.

    Richtig, das ist der gesetzliche Anspruch, aber die meisten Firmen liegen deutlich drüber. Standard ist eher 27 Tage.

  14. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: Tmrn 25.04.16 - 16:51

    Theoretiker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier berichten einige Microsoft Aussteiger von ihrer Arbeit. Die haben
    > damals viele Aktionoptionen bekommen und sind alle wirklich reich jetzt.
    > Aber da ist einer, der hat irgendwie alle Lebenslust verloren. Das ist
    > wirklich schade.
    >
    > https://www.youtube.com/watch?v=4ErFYulSyyM

    Hm, hab mal kurz durchgezappt.

    Bei 49:30 sagt einer

    "If you have a cash cow like DOS you can afford to burn ten years developing windows and cranking through three different versions and building a system that is finally so fantastic everybody buys it".

    Die Leute haben Windows gekauft, weil weil Microsoft alle großen PC OEMs "bestochen" hat bzw. mit ihren Vertragsbedingungen dafür gesorgt hat, ausschließlich Computer mit Windows zu verkaufen, bis ihnen das die Gerichte dann irgendwann verboten haben, als es schon längst zu spät war.

    Irgendwie ist es ja schon schockierend, wenn die Microsoft Mitarbeiter *selbst* schon glauben, dass sich Windows so verkauft hat, weil die Leute es so gut fanden, statt dass die Leute schlicht keine Alternative hatten, wenn sie nicht in irgendwelche Nischenläden gegangen sind.

  15. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: jidmah 26.04.16 - 07:27

    Die Geschichte geht etwas anders. Die Leute haben Windows gekauft weil es so kompatibel zu DOS-Programmen war. Danach haben die Leute dann Windows gekauft weil Leute Windows gekauft haben, die Sache mit dem OEM kam erst viel später. Hier ein Artikel von jemanden der dabei war:

    http://www.joelonsoftware.com/articles/fog0000000054.html

    Der Teil über DOS/Windows kommt etwa ab der Mitte.

  16. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: Tmrn 26.04.16 - 10:29

    jidmah schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > joel

    Ah, der Typ.

    > Fast forward. In the entire history of the PC platform, there have only been two major paradigm shifts that took along almost every PC user: we all switched to Windows 3.x, and then we all switched to Windows 95. Only a tiny number of people ever switched to anything else on the way. Microsoft conspiracy to take over the world? Fine, you're welcome to think that. I think it's for another, more interesting reason, which just comes back to the chicken and the egg.

    > We all switched to Windows 3.x. The important clue in that sentence is the 3. Why didn't we all switch to Windows 1.0? Or Windows 2.0? Or Windows 286 or Windows 386 which followed? Is it because it takes Microsoft five releases to "get it right"? No.

    Der schreibt das halt, weil er seine These bestätigen will.

    Damals war ich noch ein Kind, aber mein Bruder hat immer diverse Computer aus diversen Quellen angeschleppt und nach dem Commodore 64 gab es nie mehr irgendetwas anderes als MS DOS und Windows. Bei anderen Privatleuten habe ich auch nie irgendwas anderes als Windows gesehen und auch nie von irgendwas anderem gehört. Damals hieß es einfach schon PC == Windows, weil es außer PCs mit vorinstalliertem Windows nichts gab.

    Und dann bleibt die Frage offen: Wenn alle Leute sowieso schon Windows gekauft haben, warum dann überhaupt mit solchen fragwürdigen Geschäftspraktiken ankommen?

    > Microsoft historically engaged in licensing practices that discouraged the installation of non-Microsoft operating systems. Microsoft once assessed license fees based on the number of computers an OEM sold, regardless of whether a Windows license was included. Beginning in 1983, Microsoft sold MS-DOS licenses to OEMs on an individually-negotiated basis. The contracts required OEMs to purchase a number of MS-DOS licenses equal to or greater than the number of computers sold, with the result of zero marginal cost for OEMs to include MS-DOS. Installing an operating system other than MS-DOS would effectively require double payment of operating system royalties. Also, Microsoft penalized OEMs that installed alternative operating systems by making their license terms less favorable.[7]:165–66 Microsoft entered into a consent decree in 1994 that barred Microsoft from conditioning the availability of Windows licenses or varying their prices based on whether OEMs distributed other operating systems.[8]

  17. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: digitalkeeper 26.04.16 - 12:55

    Das ist in vielen respektive den meisten Unternehmen so. Die wollen alle den 24/7er, in dem Moment, wo der Vertrag unterschrieben wurde, ist man Leibeigener Sklave selbiger.

    Und derjenige, der "meint", er käme mit viel Arbeit auch noch weit, der merkt spätestens beim "Burn Out", das er vera****t wurde.

    Ist doch egal, da stehen 1.000 andere vor der Tür.....ja! Masse statt Klasse, welches uns die "Autobauer" und Politiker ja jeden Tag vormachen: "Lügen, Betrügen, etc."

    "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!"

    Phh...da wundert es mich nicht, das die FPÖ den grossen Durchbruch/Erfolg hat! Wird hier genauso sein.........wir sehen uns 2017............

    Dann geht das "gejammere" los......

    Aber anstatt etwas dagegen zu tun, wird nur gejammert.

    Naja, es ist halt soooooooooooooo bequem, UNMÜNDIG zu sein!

  18. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: jidmah 26.04.16 - 13:13

    Tmrn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der schreibt das halt, weil er seine These bestätigen will.
    Nettes Totschlag-Argument. Trifft übrigens auch auf das von dir zitierte Buch zu.

    > Damals war ich noch ein Kind, aber mein Bruder hat immer diverse Computer
    > aus diversen Quellen angeschleppt und nach dem Commodore 64 gab es nie mehr
    > irgendetwas anderes als MS DOS und Windows. Bei anderen Privatleuten habe
    > ich auch nie irgendwas anderes als Windows gesehen und auch nie von
    > irgendwas anderem gehört. Damals hieß es einfach schon PC == Windows, weil
    > es außer PCs mit vorinstalliertem Windows nichts gab.
    Nichts für Ungut, aber warst du überhaupt in der Lage MS DOS von PC DOS (der IBM Variante) zu unterscheiden? Ich kann dir versichern, dass meine Familie mindestens einen 286er und einen 386er hatte, der kein MS DOS hatte - hauptsächlich deswegen weil ich erst vor einigen Jahren die dazugehörigen Disketten entsorgt habe.
    Dazu kommt dann noch natürlich, dass nicht jeder den Weg über den großen Teich nach Europa gefunden hat, die meisten Konkurrenten von Microsoft sind in Nordamerika geblieben. Ich kann mich z.B. nicht daran erinnern in Deutschland jemals
    Quicken gesehen zu haben, während es in den USA noch 2000 allgegenwärtig war.

    > Und dann bleibt die Frage offen: Wenn alle Leute sowieso schon Windows
    > gekauft haben, warum dann überhaupt mit solchen fragwürdigen
    > Geschäftspraktiken ankommen?
    Einfach: Als dein Buch anfängt von einer Monopolstellung Microsofts zu reden, hatte Windows 3.1 "erst" ca 70% Marktanteil (andere Quellen gehen runter bis 50%). Wie wir alle wissen, war da bis zum ersten iPhone deutlich mehr drin. Und es ist nicht so, als wäre dass die einzige komische Aktion von Microsoft gewesen um auf Biegen und Brechen absolute Software-Monopol zu erhalten.

  19. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: HansiHinterseher 26.04.16 - 13:42

    digitalkeeper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist in vielen respektive den meisten Unternehmen so. Die wollen alle
    > den 24/7er, in dem Moment, wo der Vertrag unterschrieben wurde, ist man
    > Leibeigener Sklave selbiger.

    Bei uns ist es nicht so. Überstunden sind erlaubt/möglich. Aber wer 40 Überstunden ankratzt oder übersteigt, muss das vorher mit seinem Projektleiter besprechen. Der Grund ist einfach: es muss irgendwo eine Ineffizienz oder Fehlplanung da sein. Entweder hat man sich völlig verkalkuliert und die Aufgaben unterschätzt oder es sind viele Fehler passiert.

    Da muss man dann gegensteuern. Entweder mit dem Kunden reden und eine Nachkalkulation machen oder man muss dem Kollegen durch Manpower unterstützten. Manchmal sieht man ja auch vor lauter Bäumen den Wald nicht, da kann dann eine andere Person schon mal Fehler besser erkennen und helfen.

    Weil normalerweise sollte man seine Arbeit in den regulären Wochenstunden schaffen.

    Alles andere ist Ausbeutung der Mitarbeiter!

  20. Re: Sowas habe ich auch mal gemacht

    Autor: Michael H. 26.04.16 - 15:17

    HansiHinterseher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > digitalkeeper schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist in vielen respektive den meisten Unternehmen so. Die wollen alle
    > > den 24/7er, in dem Moment, wo der Vertrag unterschrieben wurde, ist man
    > > Leibeigener Sklave selbiger.
    >
    > Bei uns ist es nicht so. Überstunden sind erlaubt/möglich. Aber wer 40
    > Überstunden ankratzt oder übersteigt, muss das vorher mit seinem
    > Projektleiter besprechen. Der Grund ist einfach: es muss irgendwo eine
    > Ineffizienz oder Fehlplanung da sein. Entweder hat man sich völlig
    > verkalkuliert und die Aufgaben unterschätzt oder es sind viele Fehler
    > passiert.
    >
    > Da muss man dann gegensteuern. Entweder mit dem Kunden reden und eine
    > Nachkalkulation machen oder man muss dem Kollegen durch Manpower
    > unterstützten. Manchmal sieht man ja auch vor lauter Bäumen den Wald nicht,
    > da kann dann eine andere Person schon mal Fehler besser erkennen und
    > helfen.
    >
    > Weil normalerweise sollte man seine Arbeit in den regulären Wochenstunden
    > schaffen.
    >
    > Alles andere ist Ausbeutung der Mitarbeiter!

    Da sagste was.
    Überstunden entstehen in der Regel nur, wenn man sich verkalkuliert bzw. über seinen Kapazitäten schuftet.

    Wenn man alles realistisch anpackt, sollte es auch keine Überstunden geben wenn nichts schief läuft. Vor allem da man sich in der Regel auch noch ein paar Puffer einbauen sollte für Fehleranfällige Punkte die alles verzögern könnten.

    Aber meistens stellen Unternehmen unmögliche Anforderungen an die Mitarbeiter die ohne Überstunden gar nicht machbar sind. Projekt welches für in 3 Wochen angesetzt war soll bis Ende nächster Woche fertig sein. -> Überstunden

    Man ist an dem einen Projekt dran, soll aber parallel auch noch ein zweites bearbeiten. -> Überstunden

    Man plant 5 Mitarbeiter zu je 8 Manntagen ein obwohl es eigentlich 10 Mitarbeiter zu je 8MT sein sollten, nur um dem Kunden ein Spitzen angebot zu machen...

    Hatten wir auch schon bei den ein oder anderen Kunden. Die hatten quasi ne Projektausschreibung, bei der sich ein paar Unternehmen aus der Gegend gemeldet haben, mitunter auch wir. Unser Angebot war in der Arbeitszeit fast doppelt so lang wie bei bei den ganzen anderen Unternehmen. Haben dem Kunden dann gesagt, solche Zeiten wie hier von den anderen Unternehmen angegeben, halten wir für unrealistisch. Wir legen im Angebot unsere Erfahrungswerte im Durchschnitt an und setzen noch einen gewissen Puffer mit drauf, an stellen an denen es typisch ist, dass Probleme auftauchen oder Verzögerungen eintreten.

    Im Endeffekt gab es dann gegen Projektende nur eine Verzögerung die aber recht unbedeutend war, da wir diese noch mit dem alten System als Zwischenlösung abfedern konnten.
    Aber alles in allem waren wir schon realtiv nahe an unserer geschätzten Mindestzeit. Es wurde sehr ordentlich und sauber gearbeitet und der Kunde war höchst zufrieden.

    Unser Glück war, dass der Geschäftsführer einen Bekannten mit bei der Ausschreibung dabei hatte, der selber im IT Projektmanagement ist. Haben das Projekt dann quasi bekommen, weil wir die einzigen waren, die reele Zeiten angegeben haben. Mit vielen unbezahlten Überstunden hätten die anderen das auch hinbekommen, aber die wollten das es sauber und zuverlässig gemacht wird.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, München, Saarbrücken
  2. Stiftung Kirchliches Rechenzentrum Südwestdeutschland, Eggenstein-Leopoldshafen
  3. MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG, Wolfertschwenden
  4. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 96,51€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ryzen 7 Mobile 4700U im Test: Der bessere Ultrabook-i7
Ryzen 7 Mobile 4700U im Test
Der bessere Ultrabook-i7

Wir testen AMDs Ryzen-Renoir mit 10 bis 35 Watt sowie mit DDR4-3200 und LPDDR4X-4266. Die Benchmark-Resultate sind beeindruckend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Ryzen 4000G (Renoir) AMD bringt achtkernige Desktop-APUs mit Grafikeinheit
  2. AMD Ryzen Threadripper Pro unterstützen 2 TByte RAM
  3. Ryzen 3000XT im Test Schneller dank Xtra Transistoren

Funkverschmutzung: Wer stört hier?
Funkverschmutzung
Wer stört hier?

Ob WLAN, Bluetooth, IoT oder Radioteleskope - vor allem in den unlizenzierten Frequenzbändern funken immer mehr elektronische Geräte. Die Folge können Störungen und eine schlechtere Performance der Geräte sein.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. 450 MHz Bundesnetzagentur legt sich bei neuer Frequenzvergabe fest
  2. Aus Kostengründen Tschechien schafft alle Telefonzellen ab
  3. Telekom Bis Jahresende verschwinden ISDN und analoges Festnetz

Garmin Instinct Solar im Test: Sportlich-sonniger Ausdauerläufer
Garmin Instinct Solar im Test
Sportlich-sonniger Ausdauerläufer

Die Instinct Solar sieht aus wie ein Spielzeugwecker - aber die Sportuhr von Garmin bietet Massen an Funktionen und tolle Akkulaufzeiten.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearables Garmin Connect läuft wieder
  2. Wearables Server von Garmin Connect sind offline
  3. Fenix 6 Garmin lädt weitere Sportuhren mit Solarstrom