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Sollte eigentlich nichts besonderes sein

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  1. Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: Natchil 17.01.14 - 23:28

    Ist es aber anscheinend. Kann nur heißen die da oben sehen im Spielemarkt...was wohl? Geld.
    Schon irgendwelche Förderungen, oder Politiker die sich zufällig in den letzten 6-12 Monaten positiv über Spiele geäußert haben?
    Ich rieche da was, und es wäre wohl nur ein Zufall wenn auf einmal die negative Berichterstattung in Medien über Spiele aufhört.
    Da will wohl jemand ein Hollywood der Spiele haben.

  2. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: caso 17.01.14 - 23:33

    Natchil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder Politiker die sich zufällig in den
    > letzten 6-12 Monaten positiv über Spiele geäußert haben?

    Ja, das war Philipp Rösler.

  3. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: Anonymer Nutzer 17.01.14 - 23:47

    "Staatlich geprüfter Killerspiel-Entwickler" dürfte die offizielle Bezeichnung in Deutschland dann wohl lauten ;)

  4. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: gudixd 18.01.14 - 01:50

    Das kann schon einen ziemlichen Unterschied machen. Ich studiere derzeit an einer sehr verbreiteten privaten Uni und das Studium ist auch nicht staatlich anerkannt. Teilweise hat man als Privatstudent ziemliche Nachteile. Es ist zwar problematisch, dass sich quasi jeder Idiot mit genug Geld in das Studium einkaufen kann, allerdings gibt es für viele potentielle Berufe einfach keinen passenden staatlichen Studiengang. Wenn man einen "exotischen" Berufswunsch hat, hat man überhaupt keine andere Wahl.

  5. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: Dadie 18.01.14 - 02:00

    Ob sich jedoch mit "GA"-Bachelor-Absolventen das große Geld machen lässt? Die Zeit ist letztlich begrenzt und jetzt wo man sich dem Bachelor gibt ist man auch noch den Credit-Points unterworfen, dabei ist Spiel-Entwicklung das schlimmst mögliche Thema, bei dem man sich so etwas unterwerfen sollte.

    Alleine die Mathematischen Grundlagen um etwa eine 3D Engine überhaupt verstehen zu können, dürften ohne weiteres 6-8SWS in den ersten zwei Semestern in Anschlag nehmen. Und das wohl auch nur wenn man alles was nicht benötigt wird weglässt. Gleichzeitig fallen Programmier-Kenntnisse auch nicht vom Himmel. Hier muss nicht nur eine Sprache erlernt werden, es müssen auch Design-Pattern besprochen werden, Entwurf von Software, Software Architektur, vielleicht sogar Rechner Architekturen. Rudimentäre Kenntnisse für Compiler bau sind ebenfalls notwendig, Datenstruktur-Design. Nicht zu vergessen, dass man an HLSL und GLSL nicht vorbei kommen wird. Und dabei habe ich noch gar nicht von K.I. gesprochen, alleine damit könnte man sich 6 Semester Vollzeit beschäftigen mit Luft nach oben. Ebenfalls müssen rudimentäre Netzwerk-Kenntnisse erlangt werden. Dazu kommen dann noch die ganzen künstlerischeren und BWL Module.

    Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es auch nur im entferntesten möglich ist in 6 Semestern auch nur die Hälfte des notwendigen Wissens anzusammeln.

  6. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: Seasdfgas 18.01.14 - 02:31

    dir ist aber schon klar das ein spiel von mehr als einer person entwickelt wird, oder?
    wozu muss man den eine 3d engine verstehen wenn man spiele herstellen will? wozu programmieren und programmiersprachen erlernen?

    und worum es hier bei den studienfächern geht ist ist mit sicherheit nicht das technische an der spieleentwicklung, sondern bestenfalls das leicht kreative und das 'aus irgendwas ein spiel fantasieren'.
    mit dem fokus auf lernspiele kommen noch eher teile der erziehungswissenschaften als teile der technikwissenschaften dran.

  7. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: doctorseus 18.01.14 - 02:53

    Seasdfgas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dir ist aber schon klar das ein spiel von mehr als einer person entwickelt
    > wird, oder?
    > wozu muss man den eine 3d engine verstehen wenn man spiele herstellen will?
    > wozu programmieren und programmiersprachen erlernen?
    >
    > und worum es hier bei den studienfächern geht ist ist mit sicherheit nicht
    > das technische an der spieleentwicklung, sondern bestenfalls das leicht
    > kreative und das 'aus irgendwas ein spiel fantasieren'.
    > mit dem fokus auf lernspiele kommen noch eher teile der
    > erziehungswissenschaften als teile der technikwissenschaften dran.


    Ideen hat jeder. Wer kanns unsetzen? Die die programmieren können.
    Diese ganzen Studien sind Bullshit und hinaus geworfenes Geld. Das kann man auch so erlernen mit ein bisschen Motivation.

  8. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: grindler23 18.01.14 - 03:07

    Aber endliich mal ein sinnvoller Studiengang für die deutsche Demo-Szene... Mit dem normalen Informatik-Studiengang sind die doch völlig unterfordert... *g*

  9. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: cyberware 18.01.14 - 03:26

    Ist auch nichts besonderes.

    An der HTW Berlin gibt es schon etwas länger den Studiengang Game Design

    http://gd-bachelor.htw-berlin.de

  10. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: Trockenobst 18.01.14 - 03:31

    gudixd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > man einen "exotischen" Berufswunsch hat, hat man überhaupt keine andere Wahl.

    Nenn mal (andere) Beispiele, muss ja nicht dein Berufswunsch sein.

  11. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: xPlopp 18.01.14 - 03:33

    GA ist eh raus geworfenes Geld. Als Grafiker kommt es am Ende auf das Portfolio an und nicht auf irgendwelche Abschlüsse. Als Programmierer sollte man lieber ein richtiges Studium in dieser Richtung aufsuchen.

  12. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: Noren 18.01.14 - 09:38

    Ich bin mir sicher, dass man dort lediglich die Grundkenntnisse über Softwareentwicklung, Netzwerk und Engines lernen kann. Der Rest besteht aus Design und Skripting für irgendeine Engine sowie massig Theorie über Games und Spieler...
    Nach 6 Semester könnte man also vieleicht eine App oder sonst was kleines machen, aber nie im Leben einen Shader schreiben.

  13. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: Kasoki 18.01.14 - 11:01

    Meine Hochschule (nix privat) bietet schon länger einen Gamedev lastigen Bachelor und Master an.

    Die Physics Vorlesung im Master sind ziemlich krass :D.

    @Noren nja die Studiengänge der GA scheinen auch nicht wirklich aus Game Development zu bestehen -> da scheint Softwareentwicklung dann sowieso unter zu gehen^^.

  14. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: farmed 18.01.14 - 12:10

    Vielleicht sollte man sich vor Augen führen, dass die angebotenen Studiengänge von der GA Hochschule Bachelor of Arts - Studiengänge (Kunst, Musik, (Web)Design etc) sind und keine Science (wie Informatik, etc).

    Daher wird hier wohl eher wirklich wert auf das Design (Gestaltung, Story, Hintergründe) gelegt und eher weniger auf 3D-Engine-Konzepte, AI und derartiges.

  15. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: Bleistift 18.01.14 - 13:27

    Arts steht für Geisteswissenschaft, nicht für Kunst.
    Afaik ist Informatik in vielen Ländern ein Bachelor/Master of Arts, in den UK zum Beispiel.

  16. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: crowbar 18.01.14 - 14:07

    Die Hochschule Kempten bietet seit letztem Jahr einen Informatik Studiengang (Bachelor) mit Schwerpunkt auf Game Engineering: http://www.hochschule-kempten.de/fileadmin/fh-kempten/Austausch/Studiengangsflyer/flyer-GE.pdf

    Die ersten haben im Wintersemester des letzten Jahres angefangen zu studieren, man wird sehen was dabei herauskommt. Für das Praxissemester würde ich sagen das man Reisebereitschaft mitbringen sollte, denn im Allgäu gibt es zur Zeit noch keinen Markt für Spieleentwicklung. Aber laut Flyer eignet sich der Studiengang ja auch für Artverwandte Tätigkeiten wie 3D-Simulationen und Multimedia-Entwicklung.

  17. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: Cerfon 18.01.14 - 17:39

    ... die Hochschule Heidelberg (privat, aber staatlich anerkannt) hat schon seit 2007 einen B.Sc.-Studiengang im Angebot - keine Ahnung, warum die GA immer so von Golem.de hervorgehoben wird.

  18. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: elmariachi111 18.01.14 - 18:18

    Weil man von golem aus in zehn Minuten zur Games Academy spazieren kann oder sich in der Mitte bei Kuchenkaiser auf nen Schnitzel Wiener Art treffen kann.

  19. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: grindler23 18.01.14 - 19:16

    Der Studiengang auf der GA hat noch nichtmal angefangen, schon schein einige zu wissen was dort wirklich gelernt wird... Wartet doch erstmal paar Jahre ab, bis die ersten Ihren Abschluss machen.

    Am Ende is die Praxis (Gameentwickler, etc...) sowieso der beste Ort sich zum echten Gamedesigner zu entwickeln. Die Theorie nützt doch gar nix, wenn man es am Ende nich anwenden kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.14 19:16 durch grindler23.

  20. Re: Sollte eigentlich nichts besonderes sein

    Autor: JackyChun 19.01.14 - 09:35

    Weil es die GA schon seit 2001 gibt und dort einige Game Designer bei rauskamen die in der Branche fest verankert sind.

    Davon abgesehen wissen die meisten hier gar nicht was Game Design eigentlich ist. Das hat nun mal (fast) nix mit Grafischer Gestaltung zu tun sondern mit den Bereichen: Interface Design,Level Design, Quest Design, Projektmanagment(Projektzeit, Budget und Mitarbeiterführung), ein wenig Storytelling, aber das wird heute meistens außer Haus erledigt und weitere Softskills.

    Dazu kommen Basiswissen Programmierung 3D Design und 2D Design.
    Das wird aber nicht gemacht damit man das selbst erledigen kann sondern nur damit man bei der Projektplanung abschätzen kann wie lange eine bestimmte Aufgabe dauert.
    Bereiche wie 3D Programmierung, KI und Physics etc. werden praktisch gar nicht behandelt oder nur die Theorie angekratzt.

    Live with an open mind, or die with your mouth shut.

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