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Talent

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  1. Talent

    Autor: Anonymer Nutzer 18.01.14 - 11:41

    Immer diese Versuche, Talent in "Jeder-kann's-lernen"-Hichschulsystematik zu pressen. Kein Absolvent einer Games-Academy erzeugt bessere Spiele, denn Ideen und Kreativität sind nicht antrainierbar. Und kein Kunde wird ein Spiel kaufen, weil der Designer einen BA hat (gefühlt eher im Gegenteil). Andererseits braucht kein Designer einen BA.

    Was ich allerdings wirklich in diesem Land toll finde, weil es dem Panem-et-circensis-Trubel hier so zeitgeistig entgegenkäme: ein Doktor der Spiele.

    Duke.

  2. Re: Talent

    Autor: Ein Spieler 18.01.14 - 13:00

    Ein Künstler lernt an der Uni auch nicht allein zu musizieren oder zu malen. Wenn du dir mal anschaust, wird das Gros aller Spiele heute nicht in einer Garage von einem Einzelnen an einem Wochenende programmiert. Da ist es sicher nicht verkehrt, sich systematisch mit dem Thema auszusetzen und den Beruf in Deutschland zu professionalisieren. Wenn der Studiengang am Ende doch nichts wert sein sollte, wird er von der Spielebranche auch nicht angenommen.

  3. Re: Talent

    Autor: Arkarit 18.01.14 - 13:39

    Duke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer diese Versuche, Talent in "Jeder-kann's-lernen"-Hichschulsystematik
    > zu pressen. Kein Absolvent einer Games-Academy erzeugt bessere Spiele, denn
    > Ideen und Kreativität sind nicht antrainierbar. Und kein Kunde wird ein
    > Spiel kaufen, weil der Designer einen BA hat (gefühlt eher im Gegenteil).
    > Andererseits braucht kein Designer einen BA.

    Das ist doch Unsinn.

    Zum einen sind Ideen und Kreativität in einem gewissen Rahmen zwar Grundvoraussetzung, aber sie sind durchaus durch Training und Erfahrung steigerbar.

    Zum Anderen gehört zu einem erfolgreichen Job in der Spielebranche weitaus mehr als Ideen und Kreativität: je nach Job in unterschiedlichen Gewichtungen technische, künstlerische und/oder kaufmännische Fähigkeiten - und diese sind sehr wohl durch Lehre, Studium und Praxiserfahrung vermittelbar.

  4. Re: Talent

    Autor: ShyJay 18.01.14 - 14:54

    Ich bin Hobby Künstler nutze auch ein Graphic Tablet (Wacom cintiq 12 wx) und unter anderem ZBrush, Photoshop zum Zeichnen - modellieren Texturen erstellen.

    Ich habe mich sehr über die Nachricht das die GA nun staatlich ist gefreut da 21.000 Euro Gebühren während des Studiums der einzige Grund waren der mich von einem Studium abhielt und ich halte dein Kommentar für völlig falsch - das ist das Kommentar eines völlig Themenfremden.
    Jeder Künstler und jeder Designer muss sich seine Fähigkeiten antrainieren - wenn du auf unabhängige Spielestudios hinaus willst die in Garagen groß werden, denkst du dann ernsthaft das die bevor sie soweit waren nicht Jahrelang für sich geübt haben? Ein Studiengang lässt einen sowas jetz mit fachmännischer hilfe verkürzen - Talent ist zwar nicht antrainierbar und Kreativität nur in geringem Maß, aber die Techniken aus Kreativen Ideen schnell Dinge zu visualisieren oder aufs Papier zu bringen kann man sehr gut trainieren.

    gibt einen guten kleinen Comic dazu auf dem ein Designer 5000 Dollar für ein Logo verlangt das er in 10 minuten angefertigt hat und der Auftragsgeber ihm nur antwortet:" Why does this cost 5000 Dollars when you did it in 10 minutes?" Und er antwortet :" Because I needed 10 years to learn how to do it in 10 minutes." Vielleicht verstehst du ja worauf ich hinaus will zumindest im Studiengang Digital Aart

  5. Re: Talent

    Autor: Binary 18.01.14 - 18:35

    Signed @ShyJay

    Es gibt dort eine Eignungsprüfung. Auch wenn ich nicht weiß wie diese im Detail aussieht, vermute ich mal, dass bei dieser auch die künstler-/gestalterische Eignung geprüft wird.

    Bei dieser müssen eben jene Talente nachgewiesen werden, die sich nicht antrainieren lassen.

  6. Re: Talent

    Autor: xPlopp 19.01.14 - 02:53

    Irgendwie sind immer die Leute, die selbst kein Grafisches Verständnis haben, der Meinung, dass man Glück haben muss und Talent hat oder man hat Pech und hat kein Talent in diesen Dingen.
    Das ist totaler quatsch.
    Jeder Profi aus der Branche wird einem sagen, es kommt auf den Fleiß an. Klar lernen die einen schneller als die anderen, da sie vielleicht in ihrer Kindheit schon ununterbrochen am Malen waren aber schlussendlich kanns jeder lernen der sich nur hart genug rein hängt.

  7. Re: Talent

    Autor: Moe479 19.01.14 - 13:55

    eigentlich unterscheidet einen (computer-)spieleentwickler nicht wirklich viel von einem anwendungsentwickler.

    das ist zu 99% identisch, ein problem wird bearbeitet (z.b. 20 stunden freizeit mit unterhaltung füllen) dazu wird eine anwendung geschaffen mit der das problem möglichst vollständig bewältigt werden kann.

    ob das spiel/problem nun zahlenschubsen in einer datenbank oder rosa ponys streicheln und mit virtuellem heu füttern ist einem anwendungsentwickler egal bzw. das gleiche in grün.

    und sich mit engine xyz und produktion line a auszukennen ist morgen von gestern, sich schnell immer wieder in alles mögliche einarbeiten zu können ist der wirkliche trick.

  8. Re: Talent

    Autor: JensM 20.01.14 - 10:01

    Anonymer Nutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer diese Versuche, Talent in "Jeder-kann's-lernen"-Hichschulsystematik
    > zu pressen. Kein Absolvent einer Games-Academy erzeugt bessere Spiele, denn
    > Ideen und Kreativität sind nicht antrainierbar.

    Ich denke man braucht beides. 'Begabung' die durch sowas gefördert werden kann. Aber auch 'Erlentes', wie man eine Idee nun konkret in etwas nützliches umwandelt. Sonst bleiben die tollen Ideen Ideen. Wenn man sie weder selbst realisieren kann noch jemandem so erklären, dass er sie umsetzen kann.

  9. Re: Talent

    Autor: Michael H. 20.01.14 - 10:24

    Ich denke es kommt genau so drauf an ob man dafür ein gewisses können an den Tag legt. Jemand der versucht ein Tattoo zu zeichnen und am Ende sieht es aus wie von einem fünfjährigen wird auch kein Tattowierer.
    Ebenso kann man auch liebend gern Fotografieren und sich super in der Theorie auskennen. Wer einfach keinen Blick für den Moment und die Szene an sich hat... der wird auch nie so viel leben in ein Foto bekommen, wie jemand der diesen Blick dafür hat, aber keine Ahnung von der Technik. Auch wenn die Fotos nicht technisch die 100% erreichen.

    Was ich damit sagen will... ich denke wer etwas kreatives machen will, sollte schon eine gewisse Grundbegabung haben. Man kann im Prinzip alles lernen... aber etwas von Grund auf zu verstehen ist eine andere Sache.

    Dieses Studium sollte aber für jeden interessant sein, der kreativ ist, den aber die bisherigen möglichkeiten verschreckt haben. Sei es durch mathematische anforderungen über eine alternative Lösung ala Anwendungsentwickler bis hin zu zu hohen Kosten für das Studium.

    Zum Thema Kreativität lernen will gesagt sein, sowas mag funktioniere, wenn man noch in der Entwicklung ist. Also im Kindesalter. Später wird es zunehmend schwerer, da das Hirn einfach schon ausgeprägtere Hirnregionen hat.

    Man mag zwar bis zu einem bestimmten Level kommen, aber dies sehe ich eher in der Kreativität im Arbeitsleben etwas besser "quer" zu denken.

    Hier von Grund auf den kreativen Teil des Hirns quasi von Grund auf zu restaurieren halte ich für sehr spekulativ.

    Ich weiss ja nicht was du so für Profis kennst, aber auch jeder Profi wird dir sagen, dass ein Grundverständnis vorhanden sein muss. Jeder gute Fotograf beispielsweise wird dir sagen, man kann sein Werkzeug, also die Kamera beherrschen... viele tun das zwar trotzdem nicht wirklich... aber kreativität lernen ist so gut wie chancenlos. Wie will man jemanden beibringen eigene Ideen zu entwickeln. Entweder man kann das von alleine oder die Erfolgschancen sind so gering... dass es keinen Sinn macht. Sich wissen aneignen ist die eine Sache, aber die Umwelt komplett anders wahrnehmen zu können die andere.

    Das wird man vor allem kaum mit einem Studium schaffen.

    Man stelle sich das ganze als Rohen Diamanten vor. Ein kreativer Mensch ist ein großer Rohdiamant, der fast in der optimalen Form für den Feinschliff ist. So dass man nur noch ein klein wenig polieren und formen muss... Ein unkreativer Mensch ist ein Rohdiamant, der klein und unförmig ist. Hier muss viel nachbearbeitet werden und das ergebnis mag zwar auch schön sein, aber es dauert wesentlich länger und das ergebnis ist um einiges geringer "wertvoll" bzw. von der Gesamtgröße anzusiedeln.

    Ich sehe das auch sehr häufig bei Musikerkollegen.
    Es gibt einige... die haben eine perfekte Technik mit ihrem Instrument. Jedoch können diese "nur" nachspielen. Sie brauchen nur etwas hören und können es nachspielen... aber das war es auch schon. Eigene Ideen? Ja.. die hören sich nur wie ein Mix aus allem bekannten an, weil sie ihnen bekannte abläufe abändern, weil sie nur Nachahmen können. Selbst kreativ sein... fehlanzeige.

  10. Re: Talent

    Autor: Wakarimasen 13.04.14 - 15:50

    also ich weiss ja nicht von was für "Profis" du umgeben bist aber hier sagen alle Profis den nicht kreativen leuten die sich darüber beschweren das sie kein Talent haben es gibt kein Talent!

    Entweder du haust rein und lernst oder du hälst dich für "Talentlos" jeder hat das Zeug gut zu werden der unterschied liegt nur darin wie man sich anstrengt.

    Es gibt keine Grundbegabung. Nur grundsätzliche kenntnisse die man haben sollte aber auch die kann man lernen!

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