1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Spielentwickler Wolfgang Walk: "Immer…

Alles relativ und subjektiv.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Alles relativ und subjektiv.

    Autor: Gungosh 22.11.13 - 08:39

    Natürlich hat er auf der einen Seite recht, dass zu viele Blockbuster poliert daherkommen, aber mit zu wenig Spieltiefe und/oder Content, den man dann nachkaufen kann.

    Auf der anderen Seite aber soll spielen Spaß machen. Wenn ich mich nicht irre, galt früher(tm) 40 Std. Spielspaß mit einem Spiel als normal, während es heute 20 Std. sind.

    Ich erinnere nicht mehr genau, welche Games es waren, aber zwei Games in den letzten Jahren hatte ich jeweils an einem ausgiebigen Daddel-Wochenende durchgespielt.

    Aber auch das kann man schönreden. Einmal abends ohne Geldnot weggehen, da sind 50 Euro doch nix, oder? Eintritt hier und da, Drinks, vllt. was futtern.

    Wenn Gamer Spaß an Content-Wiederholung haben, ist das doch ok. Die Spieldauer definiert den Spielspaß. Ein Kumpel zockt nach wie vor WoW mit einer Handvoll fester Mitspieler, ich seh das schon eher als enhanced Chatprogramm, aber was solls, wenn's Spaß macht?

    Alles relativ und subjektiv.

    Mir persönlich kommt es auf Spieltiefe, Atmosphäre, entspanntes Genießen und Spieldauer an. Beispielsweise lernte ich erst kürzlich Dragons Dogma kennen, das haut mich um, obwohl es (Capcom) kein Indie ist. Andere Games, die ich persönlich sehr gelungen finde, und die nicht Indie sind wären z.B. Hitman, Witcher, Elder Scrolls oder auch Blizzard Games - auch wenn es sehr schade um Blizzard North ist. Und ewig halten Blizzard-Games bei mir mittlerweile auch nicht mehr, weil ich in der Regel nicht lange Lust auf Content-Wiederholung hab. D2 konnte mich da noch mehr motivieren :-)
    Den neuen Tomb Raider Teil fand ich auch dufte, auch wenn der IMHO knapp an "zu wenig Releasecontent" vorbeigeschrammt ist.

    Es könnte gern mehr Games mit "inhaltlicher Qualität in ausreichendem Umfang" geben, aber es ist ja nun nicht so, dass das gar nicht der Fall wäre, und Spielspaß ist subjektiv. Ich werde Blockbuster-Fans nicht als die berühmten Fliegen bezeichnen, die sich nicht irren können. Jeder hat das Recht, auf die Art und Weise Spaß zu haben, die ihm gefällt. Nur darum geht's.

    _____________________________
    <loriot>Ach was?</loriot>

  2. Re: Alles relativ und subjektiv.

    Autor: Chrizzl 22.11.13 - 09:14

    Das Problem sehe ich auch bei den Medien. Ich kann mich noch an frühere Zeiten erinnern, da wurden Spiele regelrecht schlecht geredet in Tests (was sie tatsächlich auch waren). Die Spieler hatten einen ganz anderen Anspruch an ein Game. Heute geht es nur darum:
    - Fette Grafik
    - Möglichst viel Geballer
    - Effektives Marketing

    Das beste Beispiel, dass es auch anders geht ist doch Portal. Geboren als Mod und ein geniales Konzept mit viel Witz.

    Vielleicht bin ich zu alt, oder zu konservativ. Aber wenn ich von den Bugs lese, die jetzt im neuen CoD zu finden sind, stellen mir sich alles Nackenhaare. Ich finds eine absolute Sauerei, solch ein Game im Alpha- höchstenfalls Betastatus auf den Markt zu drücken.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über Kienbaum Schweiz AG, Region Ostschweiz
  2. Berufsförderungswerk Leipzig, Leipzig
  3. Universitätsklinikum Münster, Münster
  4. Bayerische Versorgungskammer, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de