1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Spielentwickler Wolfgang Walk: "Immer…

Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Moriati 21.11.13 - 18:22

    Das war bis leicht in die 2000er hinnein in Sachen Kreativität und technischer Entwicklung wohl DIE Schaffensphase überhaupt für die Branche. Man hatte das Hobbyniveau der 80er verlassen, war aber noch nicht voll im Big Business angekommen, wo (nur noch) Manager die Firmen leiten sondern oft noch Spieler/Spieleentwickler selbst an der Spitze saßen.
    Ein erkennbarer Wendepunkt ist imo an der Stelle zu erkennen (irgend wann Anfang der 2000er) als die Spiele nicht immer mehr Features und Komplexität mit sich brachten sondern es ganz im Gegenteil wieder zurück zu einfacherer Spielmechanik und Reduzierung des Funktionsumfangs ging, um eine breitere Spielerschicht anzusprechen.

    Solche Spiele wie Ultima, hinter denen ein Richard Garriot mit all seinen eigenem Interesse für das Genre stand, kann es daher heute nur noch in sehr seltenen Ausnahmefällen geben. Die endlosen Nebensächlichkeiten, die den Spielen ihre Atmosphaere gaben, aber für das Spiel an sich nicht notwendig waren, bezahlt ein Publisher schlicht weg nicht.

    Raus bin im übrigen auch ich. Ironischerweise fing die Branche in dem Moment an kreativlos zu werden und mich immer weniger anzusprechen als ich eigentlich genug finanzielle Mittel hatte, um endlich mal wirklich viel Geld in mein Hobby zu stecken. So stecke ich es lieber in Alk und sonstige Drogen... :P

  2. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Replay 21.11.13 - 18:41

    Moriati schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war bis leicht in die 2000er hinnein in Sachen Kreativität und
    > technischer Entwicklung wohl DIE Schaffensphase überhaupt für die Branche.
    > Man hatte das Hobbyniveau der 80er verlassen, war aber noch nicht voll im
    > Big Business angekommen, wo (nur noch) Manager die Firmen leiten sondern
    > oft noch Spieler/Spieleentwickler selbst an der Spitze saßen.
    > Ein erkennbarer Wendepunkt ist imo an der Stelle zu erkennen (irgend wann
    > Anfang der 2000er) als die Spiele nicht immer mehr Features und Komplexität
    > mit sich brachten sondern es ganz im Gegenteil wieder zurück zu einfacherer
    > Spielmechanik und Reduzierung des Funktionsumfangs ging, um eine breitere
    > Spielerschicht anzusprechen.
    >
    > Solche Spiele wie Ultima, hinter denen ein Richard Garriot mit all seinen
    > eigenem Interesse für das Genre stand, kann es daher heute nur noch in sehr
    > seltenen Ausnahmefällen geben. Die endlosen Nebensächlichkeiten, die den
    > Spielen ihre Atmosphaere gaben, aber für das Spiel an sich nicht notwendig
    > waren, bezahlt ein Publisher schlicht weg nicht.

    *unterschreib*

    > Raus bin im übrigen auch ich.

    Ich noch nicht, wobei ich mich auf Nintendo beschränke. Keine Regel ohne Ausnahmen. Die heißen Deponia, meine einzigen PC-Spiele.

    > Ironischerweise fing die Branche in dem
    > Moment an kreativlos zu werden und mich immer weniger anzusprechen als ich
    > eigentlich genug finanzielle Mittel hatte, um endlich mal wirklich viel
    > Geld in mein Hobby zu stecken. So stecke ich es lieber in Alk und sonstige
    > Drogen... :P

    Na ja, ich gab mein Geld für Sex, Drogen und Alkohol aus. Den Rest habe ich einfach verpraßt ;-)

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.11.13 18:47 durch Replay.

  3. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Trollversteher 21.11.13 - 18:51

    >Ich noch nicht, wobei ich mich auf Nintendo beschränke. Keine Regel ohne Ausnahme. Die heiße Deponia, meine einzigen PC-Spiele.

    Oh ja, hab neulich bei einer Spenden-Aktion acht Daedalic Adventures erstanden, unter anderem Deponia, bin mal gespannt...

    Was Nintendo betrifft: Naja, die Spiele sind zwar immer noch super, aber eigentlich sind die mir mit den Sequels zu ihren ewig gleichen alten Klassikern ca zwei mal pro Konsolengeneration wieder neu aufgegossen werden, bei diesem Thema gleich als erstes eingefallen. Wie gesagt, macht zwar immer wieder Spaß, aber in Sachen grundlegender Gamemechanik oder neuen, erfrischenden Charakteren/Franchises hat sich bei Mario, Zelda, Samus & Co seit 25 Jahren auch nicht all zu viel getan.

  4. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Replay 21.11.13 - 19:06

    Weil Mario als solches eine Marke ist, welche ein bestimmtes Spielprinzip bedeutet. Genauso ist es mit Zelda. Würde man bei diesen Spielen irgendwas fundamental ändern, wäre es vermutlich das Aus. Ein Zelda mit Sprachausgabe? Niemals. Eine Sprachausgabe würde bei Zelda viel zerstören.

    Mario Kart Wii zocke ich regelmäßig, seit es auf dem Markt ist. Also seit April 2008. Noch kein Spiel hat es bisher geschafft, mich so lange zu beschäftigen. Über fünf Jahre das gleiche Spiel. Und es ist immer wieder eine saftige Gaudi, besonders mit (echten) Freunden einen Raum aufzumachen und sich die Items um die Ohren zu hauen. Erst Mario Kart 8 für die Wii U wird MKW bei mir ablösen.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  5. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Trollversteher 21.11.13 - 19:49

    >Weil Mario als solches eine Marke ist, welche ein bestimmtes Spielprinzip bedeutet. Genauso ist es mit Zelda. Würde man bei diesen Spielen irgendwas fundamental ändern, wäre es vermutlich das Aus. Ein Zelda mit Sprachausgabe? Niemals. Eine Sprachausgabe würde bei Zelda viel zerstören.

    Klar, natürlich erwartet die Fangemeinde, dass bis auf ein paar dezent platzierte neue Ideen und Anpassungen an das sich entwickelnde Medium (3D, bessere Grafik, Motion Controller usw.) im Grunde alles beim alten bleibt - hat man ja zB. bei dem Sturm der Entrüstung über den anderen Grafikstil von Wind waker damals gesehen. Trotzdem macht es diese Titel zu den konservativsten Spielen überhaupt, und es hält ja auch niemand Nintendo davon ab, mal ein paar völlig neue Sachen mit neuen Marken auszuprobieren.

    >Mario Kart Wii zocke ich regelmäßig, seit es auf dem Markt ist. Also seit April 2008. Noch kein Spiel hat es bisher geschafft, mich so lange zu beschäftigen. Über fünf Jahre das gleiche Spiel. Und es ist immer wieder eine saftige Gaudi, besonders mit (echten) Freunden einen Raum aufzumachen und sich die Items um die Ohren zu hauen. Erst Mario Kart 8 für die Wii U wird MKW bei mir ablösen.

    Ja sicher, ist und bleibt eins der besten kurzweiligen Multiplayerspiele überhaupt, Hat sich trotzdem (ausser natürlich der besser werdenden Grafik) kaum verändert, seit es auf dem SNES raus kam (oder gab's davon schon frühere Versionen auf dem MAster System?).

    Wie gesagt: Die Nintendo-Klassiker waren bisher immer ein Garant für großen Spielspass, ausgefeites Gamedesign und vermutlich die beste und strengste QA, die es heute noch gibt. Aber ein Beispiel für frische, neue, innovative Ideen sind sie nun mal wirklich nicht.

  6. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: alphager 21.11.13 - 21:08

    Moriati schrieb:
    > Raus bin im übrigen auch ich. Ironischerweise fing die Branche in dem
    > Moment an kreativlos zu werden und mich immer weniger anzusprechen als ich
    > eigentlich genug finanzielle Mittel hatte, um endlich mal wirklich viel
    > Geld in mein Hobby zu stecken. So stecke ich es lieber in Alk und sonstige
    > Drogen... :P

    Dann verpasst du genau wie Walk das goldene Zeitalter: Dank digitale Distributionskanäle braucht man heutzutage keinen Publisher mehr, um sein Spiel an den Mann zu bringen.

    Ja, es gibt die Indie-Entwickler, die das als Sprungbrett zu den "Großen" nutzen; es gibt aber auch die wahren Kunstschätze, die nicht nur 08/15 Entertainment sind.

    Sich über die Seelen- und Ideenlosigkeit der AAA-Spiele zu ärgern ist genauso produktiv, wie den Mangel an schwarz-weiß Stumm-Kurzfilmen unter den Sommerblockbustern zu beklagen.

  7. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Moriati 21.11.13 - 21:25

    Na, das reduzierst du da aber ein ganz klein wenig gelle?

    Natürlich gibt es gute Indygames, aber es sind eben meistens Oneman-Shows und egal wie gut die sind... im Umfang der Inhalte bleibt das schlichtweg aufgrund der begrenzten Lebenszeit eines jeden Entwicklers limitiert. Etwas wie Ultima -in den späteren Versionen- kann man alleine nicht schaffen. Genau das hat aber eben die Spiele am Ende der Neunziger ausgemacht. Man war auf professionellem Level, aber entwickelt wurde es eben noch durch Fans für die eigene Klientel, der man sich zugehörig fühlte. Das war eine geniale Kombi und es war durchaus auch absehbar, dass man sich dort in einem sehr kleinen Zeitfenster bewegen würde, denn der Schritt hin zum Big Business war natürlich schon längst erkennbar.

  8. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Moe479 21.11.13 - 22:27

    naja, imho brauchen gute spuiele nur eine solide mechanik, die muss, wenn sie einmal für gut befunden wurde, nicht gefühlte 10x neuerfunden werden!

    zum content, sei auch mal gesagt, dass viele hersteller meinen sie müssten alles bringen, das können sie aber eh nicht und zweitens sind ihre kunden in der masse eh viel kreativer als sie es jehmals sein könnten ... die sind viel eher der nabel der welt, denn sie spielen das spiel hier eine ordentliche unterstützung zu geben, z.b. die eigene 'content-produktion-pipiline' offen zu legen, die nötigen tools einfach dem spiel beizulegen ist ein viel besserer weg als alles relativ unkreativ vorzuschreiben.

  9. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Lord Gamma 21.11.13 - 22:43

    Nur mal ein Beispiel, das dich widerlegt: [store.steampowered.com]

  10. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: irata 21.11.13 - 23:25

    Und ich dachte immer, die 1980er waren das goldene Zeitalter, aber selbst die waren im Grunde schon seelenlos.
    Man muss sich nur mal die Geschichte zur Entstehung von Elite durchlesen, oder viele andere Geschichten aus der Zeit.

  11. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Luebke 21.11.13 - 23:34

    Walks Aussagen sind kein Unsinn, aber er macht es sich viel zu einfach. Die Qualität ist im Schnitt vielleicht dramatisch gesunken und die Kreativität muss Tiefschläge einstecken, aber der Markt ist mittlerweile so groß, das die gelegentlichen Ausreißer nach Oben locker ausreichen um die Freizeit eines normal arbeitenden Menschen mindestens doppelt zu füllen. Es gibt auch heutzutage genug grandiose Spiele und dank metacritic etc. ist es auch nicht schwer diese zu finden.
    Selbst wenn man große AAA Produktionen wie Call of Dummbeutel, Battleflachzange und GTA links liegen lässt, muss man keine Angst haben keinen Stoff zum Zeitverbrennen zu bekommen.
    Allein für die Kohle, die man früher hinblättern musste, um aus irgendeiner Zeitschrift zu erfahren, was man wohl als nächstes kaufen sollte oder wie man den verfluchten Endgegner besiegt, reicht heutzutage um sich bei Steam Sales etc. einzudecken.

  12. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Moriati 22.11.13 - 05:13

    Ich will Indygames auch keineswegs schlecht reden. Da sind klasse Sachen dabei. Das wirklich große "Kino" sind für mich aber halt eher epische Spiele... sowas wie langwierige / umfangreiche Rollenspiele, Adventure und z.B. Strategie. Da ist man als einzelner Entwickler einfach zu sehr limitiert.

  13. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Moriati 22.11.13 - 05:15

    Du spielst sicherlich auf das Crowdfunding an und natürlich verfolge ich das mit sehr viel Aufmerksamkeit und wenn es etwas gibt, was Spiele zurückbringen könnte, die mir wieder gefallen, dann ist es ganz genau das. Ich blende das also nicht aus, sondern warte momentan noch auf die Ergebnisse. Es gibt ja nun wirklich einige große Projekte in der Pipeline.

  14. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: Moriati 22.11.13 - 05:16

    Ich habe nicht von "goldenen" Zeiten geredet, sondern doch ziemlich genau gesagt, warum ich die 90er für die besten Jahre der Branche halte. Die 80er waren natürlich von einer Aufbruchstimmung geprägt, aber das Business war noch relativ klein. Spiele wurden nicht selten von einzelnen Personen oder zumindest nur von wenigen Entwicklern geschrieben und waren im Umfang sehr überschaubar. Natürlich lag das nicht allein daran, dass die Branche noch am Anfang stand, sondern auch an den starken Limitierungen der Technik. Da ging in den 90ern deutlich mehr und ich denke nicht ohne Grund gingen die Spiele gerade in dieser Zeit immer wieder an die Leistungsgrenzen der verfügbaren Hardware. Man wollte das Maximum rausholen. Wirtschaftlich war es als Entwickler nämlich keineswegs so zu handeln, denn damit grenzte man den Käuferkreis ein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.13 05:20 durch Moriati.

  15. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: violator 22.11.13 - 10:13

    alphager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann verpasst du genau wie Walk das goldene Zeitalter: Dank digitale
    > Distributionskanäle braucht man heutzutage keinen Publisher mehr, um sein
    > Spiel an den Mann zu bringen.

    Goldenes Zeitalter für wen? Bestimmt nicht für den Spieler, denn dem ist der Distributionsweg wurscht, das sind alles Probleme der Entwickler.

  16. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: violator 22.11.13 - 10:17

    irata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich dachte immer, die 1980er waren das goldene Zeitalter, aber selbst
    > die waren im Grunde schon seelenlos.
    > Man muss sich nur mal die Geschichte zur Entstehung von Elite durchlesen,
    > oder viele andere Geschichten aus der Zeit.

    Damals waren die Entwickler aber eben noch richtig dabei und wollten ein gutes Spiel abliefern und wurden auch nicht von ihren Vorgesetzten ausgepeitscht. Da wurde optimiert bis zum gehtnichtmehr oder freiwillig Überstunden gemacht. Turrican 3 für den Amiga hatte ziemliche Zeitprobleme und wurde am Ende zu ner Portierung von Mega Turrican, weil man mit dem eigentlichen T3 nicht zufrieden war. Und dafür haben die alles gegeben, damit da was gutes rauskommt, denn der MD war ja grafisch überlegen und man wusste erst gar nicht wie man das umsetzen soll. Und dann ist dabei eins der Spiele mit der besten Amiga-Grafik überhaupt rausgekommen. Und es hat auf EINE Diskette gepasst!

    Heute hätte man einfach die schlechte Version von T3 unfertig für 50¤ auf den Markt geschmissen und dann vielleicht 1-2 Patches irgendwann hinterhergeworfen...

  17. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: MuVo 22.11.13 - 11:17

    Damals begeisterten mich Spiele wie Medal of Honor, Call of Duty, Half - Life 1 und 2, Quake 1-3, Unreal Tournament, Counter-Strike Beta 5.2 - 1.6, Mafia, Zelda 1 - OoT, Battlefield 1942, Day of Defeat, Max Payne 1 -2

    und jede Fortsetzung konnte mich nicht so fesseln wie die oben genannten Vorgänger
    eine Ausnahme gibt es Battlefiel Bad Company

    Das sind doch immer noch mit die meist gefragt Namen im Mainstream und das ist warscheinlich auch der Fehler erzwungene Fortsetzungen...sie wollen nur noch Umsatz generieren zwar wollte die Vorgänger das auch, aber sie mussten begeistern um überhaupt einmal gehört zu werden

    Nicht mehr und nicht weniger ... damals gab es genauso min schlechte Spiele bloss stachen die wenigen guten halt besonders hervor da alles neu war 3d bessere Grafik Spielprinzip...

    Ich denke ich werde erst wieder so ein Gefühl wiedererleben wenn eine Dimension des Gamings kommt ...

    Und das kann meiner Meinung nach nur die Virtuell Reality sein
    Und ich hoffe das Firmen wie EA sich dann nur noch auf Fifa und Co konzentrieren und nicht noch den Virtuell Reality Markt frühzeitig töten

  18. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: IrgendeinNutzer 22.11.13 - 18:07

    Luebke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt
    > auch heutzutage genug grandiose Spiele und dank metacritic etc. ist es auch
    > nicht schwer diese zu finden.


    Teilweise besonders die Spiele, wo besonders viel Geld bezahlt wurde um gekaufte Tests im Netz von bekannten Spieleredaktionen zu sehen. Also auf sowas zu vertrauen kann ich persönlich nicht empfehlen, und empfehle jeden sich vorher über ein Spiel genauer schlau zu machen als so einer einfach manipulierbaren und möglicherweise ungerechten Bewertung zu vertrauen. Ich habe schon Spiele gesehen, die waren so schlecht bewertet, nur weil dieses korrupte PC Gamer Magazin kritisiert hat, dass es mal Sachen anders macht als andere Spiele es machen. Zudem war das "Review" noch übersät von Lügen und anderen Unwissenheiten, einfach nur dreist (anscheinend auch weil der Autor des Rufmordreviews das Spiel nicht einfach innerhalb von 48 Stunden durchrennen konnte). Und das hat wirkt sich auch noch auf die Metacritic Wertung aus! Das ist für mich das bekannteste / offensichtlichste Beispiel:

    http://store.steampowered.com/app/99900/ < Metacritic Link dabei
    http://www.pcgamer.com/review/spiral-knights-review/ < die Kommentare der Nutzer enthalten sogar mehr Wahrheiten!

    Nein, also ich bitte euch, unseriösen Quellen nicht zu glauben und nicht alles zu glauben was man liest, sondern auch mal nachzurecherchieren.

  19. nintendo?

    Autor: ubuntu_user 22.11.13 - 21:12

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was Nintendo betrifft: Naja, die Spiele sind zwar immer noch super, aber
    > eigentlich sind die mir mit den Sequels zu ihren ewig gleichen alten
    > Klassikern ca zwei mal pro Konsolengeneration wieder neu aufgegossen
    > werden, bei diesem Thema gleich als erstes eingefallen.

    findest du? also ich finde das hält sich bei nintendo sehr in grenzen. die wiederholungsraten liegen sehr weit auseinander.
    pikmin2 -> pikmin3 (2004 gc bzw. 2009 wii) 2013 wii u.
    mario galaxy 2 -> mario 3d land 2010 zu 2013
    usw.
    außerdem ist dann eine gamecube, wii oder wii u fassung schon ein gewaltiger unterschied.
    Bei nintendo fällt das nur eher auf, weil die schon so lange existieren.

  20. Re: Die 90er werden halt nicht zurück kommen.

    Autor: irata 23.11.13 - 00:30

    Moriati schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nicht von "goldenen" Zeiten geredet, sondern doch ziemlich genau gesagt, warum ich die 90er für die besten Jahre der Branche halte.

    Ich habe nicht behauptet, dass du behauptet hast, von goldenen Zeiten zu schreiben.
    Aufbruchstimmung bzw. "Goldgräberstimmung", sowie die kreativste Schaffensphase und auch technische Entwicklung sind die Kennzeichen eines sogenannten "goldenen Zeitalters".
    Und das waren bei Videospielen die 1970er und 1980er.

    > Die 80er waren natürlich von einer Aufbruchstimmung geprägt, aber das Business war noch relativ klein.

    Natürlich war das Business damals noch "relativ" klein.
    Allein Atari hat z.B. kurz vor dem Crash noch Milliarden-Umsätze gemacht.
    Das sind heute natürlich "Peanuts" ;-)

    > Natürlich lag das nicht allein daran, dass die Branche noch am Anfang stand, sondern auch an den starken Limitierungen der Technik.

    Was hat es mit der "Limitierung" der Technik auf sich? Ist die Technik heute "unlimitiert"?

    > Da ging in den 90ern deutlich mehr und ich denke nicht ohne Grund gingen die Spiele gerade in dieser Zeit immer wieder an die Leistungsgrenzen der verfügbaren Hardware.

    Es mag wohl daran liegen, dass in den 1990ern Videospiele für mich persönlich nichts mehr neues waren - aber wirklich bahnbrechende Spiele fallen mir da nicht viele ein.
    Also nichts, was es nicht schon in einfacherer Form in den 1970er und 1980ern gab.
    Gerade beim Ausreizen der Hardware oder gar Dinge aus der Hardware rauskitzeln, für die sie gar nicht gedacht war, muss ich spontan an die frühe Anfangszeit denken.

    Aber natürlich hat jeder sein persönliches "goldenes Zeitalter", unabhängig von der Allgemeinheit. Und viele junge Menschen werden irgendwann mal an die goldenen 2010er zurück denken. ;-)

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. ALTRAD-Gruppe, Raum Köln
  3. DAAD Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V., Bonn
  4. TKI Automotive GmbH, Kösching

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-67%) 6,66€
  2. (-53%) 27,99€
  3. 26,99€
  4. 4,19€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de