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Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

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  1. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: Nolan ra Sinjaria 22.11.13 - 11:53

    Ich wollte auch nicht sagen, dass es unmöglich ist. Ich find auch heutzutage immer wieder Spiele, die mit frischen Ideen aufwarten. Zuletzt ist mir Starship Corporation in der Hinsicht aufgefallen :)

    Ich habe nix gegen Christen. Ich habe nix gegen Moslems. Ich habe nix gegen Vegetarier. Ich habe nix gegen Apple-Fans. Aber ich habe etwas gegen Missionare...

  2. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: Balion 22.11.13 - 12:52

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Vergleich steht z.B. Final Fantasy 7 zu Final Fantasy 13 oder 13-2. 13
    > und 13-2 Spielt man durch indem man einfach nur eine Woche auf der A oder X
    > Taste rumhämmert. Zudem bieten beide Teile zusammen nicht annähernd so viel
    > Story und Spieltiefe wie FF7 auf CD1.

    Und FF7 war der wievielte Aufguss der FF-Reihe? Das einzige was sich dort änderte zu der Zeit war die Story, das Kampfsystem blieb sehr ähnlich. Das der Umfang von 7 schon sehr groß war keine Frage, aber alleine schon daran erkennt man doch, dass die Leute gewohnte Sachen gerne haben, die neu aufgegossen werden.
    Das dann ab Teil XY das Ganze auch einfach ermüdend wird erstaunt doch wohl kaum jemanden

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher hat man viele Spiele gespielt und sich gesacht. WOW das ist doch mal
    > was. Hoffentlich kommt da mal eine Fortsetzung, denn wenn die Technik
    > weiter ist, könnte man noch viel mehr Möglichkeiten für das Spiel nutzen.
    > Dann kam die bittere Wahrheit. Die Technik entwickelte sich zwar weiter und
    > man könnte diese auch nutzen... nur leider setzt man heute eben nur noch
    > auf den WOW Effekt "Grafik". Inhalte können schließlich vernachlässigt
    > werden.

    Vielleicht hat sich auch einfach dein Anspruch an ein Spiel geändert, es gibt Theorien darüber, dass man sich jedes mal, wenn man sich an etwas vergangenes erinnert, sich die Änderung etwas verändert, so dass diese schon in 10 Jahren relativ stark verfälscht sein kann. So wird dann auch mal aus einem sehr guten Spiel das non plus Ultra für einen selber.

    Für mich persönlich hat sich zumindest im Konsolenbereich gar nicht mal soviel geändert, die Spieldauern mögen dem einen oder anderen zu kurz sein, aber die waren auch früher nicht solange.
    Der Schwierigkeitsgrad ist niedriger geworden das stimmt, aber dafür haben gute gescheite Spiele inzwischen eine Einstellmöglichkeit

    Diese ganze Diskussion ist ansich schon müßig, das ist wie darüber zu Philosophieren ist XP besser als 7. Sind alte Fahrzeuge an denen man noch schrauben konnte besser als die heutigen. Ich denke hier geht es einfach um teils Kindheitserinnerungen, persönliche Meinung, etc.

  3. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: Prypjat 22.11.13 - 13:12

    MikeMan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LH schrieb:
    >
    > > Aber auch das kann viel Mut erfordern. Erfolgreiche Marken sind nun mal ein
    > > Hilfsmittel, um ein Spiel erfolgreicher zu vermarkten. Das bedeutet aber
    > > nicht, das damit keine guten und interessanten Spiele möglich sind.
    > >
    > > Zudem ist das auch nicht wirklich wahr. Siehe Bioshock und Assassins Creed.

    > Außer den Markennamen ist aber an diesen beiden Spielen (von der Idee, dem
    > Character her) nichts, absolut nichts Neues. Genau diese würde ich als den
    > "neu lackierten Dreck" einstufen, von dem er spricht.

    Nichts Neues?
    Da stell ich mir die Frage, wie manche Gamer die Games die sie spielen wahrnehmen.

    Bioshock
    Im ersten Teil ein noch nie dargewesenes Setting mit ausgeflipten Charakteren, Plasmiden und Morbider Story eingeführt.

    Bioshock 2
    Die Story aus der Sicht eines Big Daddy erzählt. Die Spielerfahrung war eine ganz andere

    Bioshock Infinite
    Neues Setting, neue Charaktere, neue Fertigkeiten und eine Grandiose Storyline mit Überraschenden Ende.

    Assassins Creed
    Der erste Teil war etwas völlig neues auf den Spielemarkt und wird von mir als Studie betrachtet.
    Alle Nachfolgenden Teile lagen zwar der Ursprünglichen Mechanik zugrunde, wurden aber konsequent verbessert, was dem Umfang, dem Storytelling und der Größe der Welt betrifft.

    Der Animus konnte plötzlich jederzeit verlassen werden. Das war nicht in allen Teilen interessant, wurde aber immer weiter ausgebaut.

    Die Welt wurde Umfangreicher und bekam mehr Details.

    Das Kampfsystem wurde immer wieder überarbeitet und verfeinert.

    Man konnte plötzlich Geschäfte erwerben, Assassinen rekrutieren und in die Welt hinaus schicken.

    Bomben bauen ist dazugekommen.

    Ein Greifhaken (der sehr Sinnvoll war) wurde zur Assassinenklinge ergänzt.

    Man konnte kurzweilig einen Templer spielen, auch wenn man es am Anfang nicht wusste, obwohl der Charakter doch ziemlich befremdlich auf mich wirkte.

    Über Bäume klettern und Jagen ist dazugekommen.

    Ein eigenes Dorf konnte Besiedelt und Stufenweise ausgebaut werden.

    Eigener Warentransport kam dazu und die Möglichkeit andere Transporte zu überfallen.

    Die Schifffahrt wurde eingebaut und funktionierte zwar nur in vorbestimmten Gebieten, war aber Aufgrund der Seeschlachten und der Animation des Wassers und des Wetters sehr schön inszeniert.

    Zudem wurde in jedem Teil die Geschichte weiter Erzählt und das auch noch interessant. Es kamen neue Orte, neue Zeitalter und neue Hauptcharaktere dazu und trotzdem wurde die Ursprüngliche Geschichte nicht aus den Augen verloren.

    Im neuesten Teil (spiele ich seit gestern) wurde wieder ein neuer Charakter und ein neues Setting eingebaut. Eine neue Geschichte für den Karibik Char, sowie für den Neuzeit Char gibt es auch.
    Die Seefahrt wurde wohl deutlich erweitert und man soll jetzt Schiffe nicht nur auf den Grund schicken, sondern auch übernehmen können.

    Viel kann ich zum neuen Teil nicht sagen, denn ich habe mich von der Vorberichterstattung nicht beeinflussen lassen und bin unbedarft an den vierten Teil heran gegangen.

    Das es in Spieleserien keine Neuerungen geben soll kann ich aber nicht bestätigen und ich weiß, dass ich viele Details nicht aufgezählt habe.

    Wenn es Serien gibt, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, dann sind es für mich die Rennspiele (gerade NFS) und Sportspiele (Fifa und Co).
    Dort kann man die Neuheiten meist an einer Hand ablesen. Trotzdem kaufen es Millionen von Spielern, weil es Ihnen einfach Spaß macht diese Games zu spielen.
    Wenn es kein Spaß machen würde, würde es doch niemand zocken oder?
    Ich jedenfalls nicht.

    Schönes Wochenende - allen zusammen

  4. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: Fenix.de 22.11.13 - 13:39

    Ich verstehe das ganze folgendermaßen:

    Ich habe nicht ganz so früh mit dem Zocken angefangen. Meine Ära begann mit Tomb Raider 2 für den PC und Heroes of Might and Magic III.
    Zu der Zeit hatte ich auch meine erste Konsole, die PSX, mit spielen wie Kula World, Spyro: The dragon oder Medievil
    Wirklich gut gemachte Games, keine Frage, aber der eigentliche Hammer kam mit FF8.

    Das Spiel war für damalige Verhältnisse einfach unglaublich gut. Da hat alles gepasst, Story, Characktere, Kampfsystem. Man hat einfach während dem spielen gesehen, mit wie viel Liebe zum Detail und Herzblut die Entwickler daran gearbeitet haben.
    Und sowas gibt es heute nur noch viel zu selten.

    Da werden Games auf Teufel komm raus auf den Markt geworfen, ob sie nun fertig sind oder nicht. Es wird ein Game, dass mit dem ersten Titel einen riesen Erfolg hatte, solange gemolken, bis man sich mit der Serie soweit von dem ursprünglichem ersten Teil entfernt hat, dass niemand mehr wirklich Spaß daran hat.

    Ich kann in der Zeit von damals bis heute (16 Jahre), die Spiele, die mich wirklich so mitgerissen und Story mäßig so nah wie FF8 gegangen sind, an zwei Händen abzählen.

    Und das ist wirklich schade.

  5. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: JanZmus 22.11.13 - 14:17

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Spiele die du aufzählst, haben super tolle Grafik gemischt mit null
    > Inhalt. Alles Spiele die es etwas anders eben schon gab. Nichts fesselndes
    > dabei. GTA ist meiner Meinung nach ganz nett. Aber hat man einen gespielt,
    > hat man alle gespielt. Jede 5 Mission bietet dann mal etwas Story,

    Entschuldige mal, dass du jetzt gerade GTA heranziehst ist doch ein bisschen lachhaft. "San Andreas" steckt ja wohl voll mit Story und mit richtig schön ausgearbeiteten, eigenen Charakteren. Keine Ahnung, wie man das übersehen kann.

  6. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: Trockenobst 22.11.13 - 15:04

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber auch das kann viel Mut erfordern. Erfolgreiche Marken sind nun mal ein
    > Hilfsmittel, um ein Spiel erfolgreicher zu vermarkten. Das bedeutet aber
    > nicht, das damit keine guten und interessanten Spiele möglich sind.

    Call of Duty und BF4 haben eine der größte "Aufmerksamkeitsmenge" von jungen Männern weltweit. Anstelle diese Plattform für wirkliche gute Geschichten zu nutzen gibt es oberflächliche Einheitskost und militärische Schwanzvergleiche. Man variiert die Szenarien und die verschiedenen Versionen von Heldentum, aber dass ist auch schon alles. CoD Ghosts hat z.B. ziemliche Anti-Latino Untertöne, anscheinend um eine gewisse Zielgruppe in den USA bei Laune zu halten.

    Man könnte auch z.B. einen Storymode hinzufügen, der mehr auf Charakter und Gameplay eingeht. Wer das dann haben will zahlt. Mich z.B. interessiert der Multiplayer überhaupt nicht. Da ist das Angebot inzwischen so auf eine bestimmte Zielgruppe eingeschossen, dass es praktisch Sinnlos ist was anderes zu erwarten.

    Dabei wäre die potentiellen Spielerschaft so viel Größer, wenn Spiele wie CoD oder Battlefield in zwei Varianten exisitieren würden: Singleplayer mit tiefer Story sowie Multiplayer Addon. Angeblich spielen 50% der Leute auf US-Konsolen den Singleplayer Modus nicht. Die zahlen zeigen deutlich, dass es hier verschiedene Zielgruppen gibt, die nicht mehr bedient werden.

    Bei den Summen ist es klar dass da kaum noch jemand Experimente wagt - aber genau das was ja der Punkt des "Rants": die Fließbänder stehen und schmeißen das raus was erwartet wird.

  7. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: Prypjat 22.11.13 - 15:19

    Fenix.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Ich zocke jetzt seit gut 25 Jahren und habe für mich festgestellt, dass die Entwickler nicht mehr so sehr Ihre eigenen Spiele entwickeln, sondern es eher der Breiten Masse recht machen wollen.
    Dein Beispiel mit FF8 ist da schon sehr gut gewählt. Doch damals war der Markt noch nicht so groß und Mainstream wie heute. Die Entwickler haben zudem noch die Möglichkeiten der neuen Hardwareressourcen nutzen können.

    Heute stagniert die Performance und das sehen wir an den neuen Konsolen. Während man am PC schon weit mehr Power hat, bekommt man in den Konsolen Mittelprächtige Hardware verbaut, damit die Kosten geringer sind und mehr Leute sich die Kisten leisten können. Das führt dann dazu, dass die Spiele für eine Breite Masse gemacht werden müssen und weil die Power fehlt, wird mit Blendwerk gearbeitet. Der Inhalt der Spiele steigt nicht an, weil die Publisher den Entwicklern im Nacken sitzen und auf eine Veröffentlichung pochen.

    Wir bekommen somit Mittelmäßige Grafik (teilweise auch auf den PC) und zudem noch Seichte Storys und kaum Neuerungen. Aber es gibt auch Ausnahmen. Und die Indie Szene bringt auch Spiele, die noch von Entwicklern (Zocker) für Zocker gemacht wurde.

  8. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: Trixi 22.11.13 - 15:24

    Als langjähriger Spieler und professioneller Beta Tester, kann ich dem Autor in weiten Teilen nur zustimmen. Ich merke bereits seit Jahren das es den Entwicklern / Publishern
    lieber ist gängige Format bis zum entgültigen Tod auszuschlachten und auch noch den letzten Penny heraus zu quetschen, als etwas neues zu versuchen und damit vielleicht auf die Nase zu fallen. Beste Beispiele wurden dafür ja bereits genannt, ich möchte die Liste hier noch ein wenig erweitern, WoW und all seine Ableger, CoD und all seine Ableger sind alles Spiele die nur neu verpackt werden oder gegebenenfalls noch geliftet werden und dann wieder mit neuem Namen releast werden. Des öfteren bekommt man so das Gefühl das man sich hier keine Gedanken macht was man verkauft sondern nur wie man es verkauft. Das dumme ist solange es gekauft wird, ändert sich auch nichts. Denn warum was neues machen solange es Millionen "Gamer" gibt die es auch so kaufen. Ein weiterer Punkt ist wieviele bekannte oder besser wieviele Marktbeeinflussende Publisher/Entwickler gibt es denn noch ? Die größten sind hier die, welche es immer wieder schaffen mit Millionenbudgets die Werbetrommel zu rühren und so Ihren Mist an den Mann zu bringen. Besonders EA und Blizzard beherrschen dies Meisterhaft. Ich als Person hoffe das der Markt bald so übersättigt ist das es endlich mal wieder was "Neues" gibt und sich die Entwickler nicht mehr so nach den Publishern richten bzw. mal wieder mehr Mut beweisen. Sicher ist da der Wunsch, Vater des Gedanken aber die Hoffnung stirbt zuletzt..

  9. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: HubertHans 22.11.13 - 15:57

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MikeMan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > LH schrieb:
    > >
    > > > Aber auch das kann viel Mut erfordern. Erfolgreiche Marken sind nun mal
    > ein
    > > > Hilfsmittel, um ein Spiel erfolgreicher zu vermarkten. Das bedeutet
    > aber
    > > > nicht, das damit keine guten und interessanten Spiele möglich sind.
    > > >
    > > > Zudem ist das auch nicht wirklich wahr. Siehe Bioshock und Assassins
    > Creed.
    >
    > > Außer den Markennamen ist aber an diesen beiden Spielen (von der Idee,
    > dem
    > > Character her) nichts, absolut nichts Neues. Genau diese würde ich als
    > den
    > > "neu lackierten Dreck" einstufen, von dem er spricht.
    >
    > Nichts Neues?
    > Da stell ich mir die Frage, wie manche Gamer die Games die sie spielen
    > wahrnehmen.
    >
    > Bioshock
    > Im ersten Teil ein noch nie dargewesenes Setting mit ausgeflipten
    > Charakteren, Plasmiden und Morbider Story eingeführt.
    >
    > Bioshock 2
    > Die Story aus der Sicht eines Big Daddy erzählt. Die Spielerfahrung war
    > eine ganz andere
    >
    > Bioshock Infinite
    > Neues Setting, neue Charaktere, neue Fertigkeiten und eine Grandiose
    > Storyline mit Überraschenden Ende.
    >
    > Assassins Creed
    > Der erste Teil war etwas völlig neues auf den Spielemarkt und wird von mir
    > als Studie betrachtet.
    > Alle Nachfolgenden Teile lagen zwar der Ursprünglichen Mechanik zugrunde,
    > wurden aber konsequent verbessert, was dem Umfang, dem Storytelling und der
    > Größe der Welt betrifft.
    >
    Quatsch. Bioshock ist ein Abkoemmling von Systemshock. Und Systemshock ist ein Abkoemmling von Ultima Underworld. Das Setting gabs schon in Ultima Underworld: Utopia in sich zusammengebrochen und du musst dich da durchschlagen. Systemshock: Raumstation durch zwei Gruppierungen in sich zusammengebrochen. Du musst dich durchschlagen... System Shock 2: Raumschiff: Zwei Fraktionen/ feindliche Uebernahme: Auch in sich zusammengebrochen und du musst dich durchschlagen... Uebrigends: Praktisch alle Spielentscheidene Details kommen bereits in ultima Underworld vor. Die Wiederbelebungsstation ist dort ein kleiner silberner Setzling, in Systemshock ist es bereits die Wiederbelebungsstation. Das Inventar ist extrem aehnlich etc. Man kann sich bei Systemshock mit Upgrades vollstopfen, genauso wie in Bioshock mit den Salzen und Plasmiden etc. In Ultima waren es dann die Runen. Alles schon da, das Anfangs der 90iger. Nur das die Steuerung noch weit weg von Optimal war und die vielen Dialoge aus Ultima das Spiel etwas behaebig machten. In Systemshock war ebenfalls viel Text an der Tagesordnung: Aber das hat die Athmosphaere ausgemacht. Bioshock ist nur ein Abklatsch dessen, um fuer die breite Masse attraktiv zu wirken. Bioshock ist ein sehr gutes Spiel, aber Innovativ ist es nicht. Alles bereits in den Vorgaengern da gewesen. Und Asassins Creed? Also bitte: Mischung aus Thief und Prince of Persia. Extrem langweilig.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.13 16:02 durch HubertHans.

  10. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: BlackBirdOni 22.11.13 - 16:15

    Kann ich auch nur bedingt zustimmen.

    Es gibt gute Titel, keine Frage. ABER

    Das es früher mehr Schrott gab als heute stimmt überhaupt nicht, ich begründe.

    Es gab allgemein nicht so viele Spiele, auch wenn das manche hier behaupten, schaut mal alleine die Anzahl an 0815 Browsergames an. Die meisten sind wirklich noch nicht einmal neu lackiert, sondern nur in anderen Farben. Zu Fussball muss ich ja wohl nix sagen, jedes Jahr das gleiche... Alle 5 Jahre würde auch reichen, lieber sich mal die Zeit lassen wirklich gleich merkliche Innovationen einbringen. Shooter, hier wird sich wohl nie was ändern, außer Grafik. RPGs hat man heut zu Tage entweder auch nach 30 h durch, oder macht noch 80 Std hole/töte/sammle-Nebenquests, Spannung pur. Ach ja, und dass zu jeden gottverdammten Blockbuster auch noch ein Spiel raus kommen muss, dass sich Leute auch noch kaufen...

    Mich persönlich reizen seit bestimmt zehn Jahren diese sogenannten AAA-Titel, kein einzieger, kann den Hype auch nicht verstehen. Ob nun Doom oder Crysis 3, ersteres macht mir immer noch mehr spaß. Oder Diablo 1 vs 3, aus blutigen Verliesen mit Schreien im Hintergrund, wurden Comichafte Sammelorgien von Gegenständen. Resident Evil 1 vs 6, danke für den Mulitiplayer, das wars aber auch schon. Was hat sich innovatives bei Rennspielen seit NFS Underground denn getan, hier einmal danke an Fast & Furios ;)

    Ich könnte diese unendliche Geschichte so weiter fortsetzten... vielleicht bin ich aber einfach zu alt zum spielen geworden :)

  11. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: theonlyone 22.11.13 - 16:29

    Wer erwartet das sich etwas wie CoD verändert ist ja schlichtweg naiv bis blöd.

    Den WARUM sollte man das Konzept verändern wenn es ganz offensichtlich in millionen verkauft wird ?

    Es gibt keinen Grund dazu.


    Gerade im Indie Bereich gibt es auch zu genüge Perlen an Kreativität.

    Der große AAA Publisher wird das Risiko meiden wo es nur geht, den das Risiko ist viel zu groß.

    Wer heute für sagen wir 10 millionen ein Spiel produziert und dann in den ersten Tagen (erster Monat) das Geld nicht bereits reinholt, der wird ganz übel darunter leiden, auch wenn sich danach noch Spiele verkaufen, der größte Hype ist nunmal am Anfang (und danach kommen die Preis Senkungen).


    Gerade bei AAA Titeln wird enorm viel in das Marketing geblasen, so gut wie immer deutlich mehr als in die Entwicklung des ganzen Spiels (das geht dahin das die Entwicklung nicht mal 20% der Kosten ausmacht).

    Der erzeugte hype rechnet sich aber und das gewaltig.

    Wenn sich das ein paar mal bestätigt gilt es eben als Regel unter managern.

    Wer 100% in das Marketing steckt, der bekommt 200% Gewinn.
    Wer 200% in das Marketing steckt, der bekommt eben auch 400% Gewinn.

    Ist also eine einfache Rechnung und die ging eine ganze Weile sogar auf.

    Dadurch entstehen enorme Umsätze.

    Genau das gleiche im MMO Markt.

    Die Abo Modelle funktionieren eben nur für ein paar wenige Titel, Spieler spielen nicht 10 verschiedene MMOs die alle Abo Kosten haben. Ist also nur logisch das der Trend zum F2P so stark war ; das war das einzige Argument eine große Menge Spieler zu gewinnen.

    F2P ist im Kern auch völlig legitim, hat aber am Ende genau das gleiche Problem wie ein Abo eben auch, nur in anderer Ausprägung.

    Beim Abo hat man 1 Abo und spielt das eine MMO. Beim F2P hat man im Prinzip gar keine Bindung und verwirft das Spiel ebenso schnell wie man es begonnen hat, nur ein paar wenige bleiben wirklich dabei.


    Mit jedem Model lässt sich Geld verdienen, der Markt ist auch groß genug, die Anzahl an Anbietern aber eben auch.


    Bei Apps gleiche Entwicklung.

    Der Hype zu beginn der Smartphones war groß, alles war neu und toll, egal wie schrottig die App war, es war Hip und cool, das alleine sorgt für Umsätze.

    Dann kommt die Zeit der paar glücklichen die sich durchsätzen , Dinge wie Angry Birds, die keinen sonderlichen Qualitätsanspruch haben, aber "warum auch immer" setzt sich sowas durch, es verkauft sich deutlich besser als andere Produkte und entsprechend wird es zum Symbol für Erfolg und alle wollen es nachmachen.

    Dann kam Kickstarter und auch hier gibt es gute Beispiele und ganz offensichtliche "Money-Löcher" in denen einfach Millionenbeträge versickern in einem Hype.

    Egal wie es läuft, der Hype macht die Musik.

    Egal wie gut dein Spiel ist, hast du keinen Hype, verkaufst du auch nichts (oder sehr wenig).

    Ein paar Genre gelten praktisch als Tod und werden nicht sonderlich weiterentwickelt. Einzige Chance das sich das ändert sind ein paar mutige die dann eben DOCH Erfolg haben.

    Die größeren Publisher werden so ein Risiko aber nicht eingehen, gibt ja auch einfach keinen Grund das zu tun.


    Die Games Branche allgemein ist sehr schlecht für Entwickler , Geld verdienen die Publisher und Lizenzgeber, eben auch weil es so viele Menschen gibt die einfach in diese Industrie "hineinrutschen" , weil es ja so cool ist Spiele zu machen, arbeiten sie eben auch für wenig Geld und lassen sich viel einfacher ausbeuten.


    Die ganze Problematik gab es früher genauso wie heute, eben in einer schwächeren Form, da der Markt eben auch einfach viel kleiner war, die Entwicklung viel kleiner, das Marketing viel VIEL kleiner und die Anzahl der Spiele allgemein viel kleiner.

    Ein negativ Trend spürt man eben viel stärker, vielen ist es aber auch schlicht egal ob sie kreative Spiele bekommen, den die meisten konsumieren eben einfach.


    Ganz nach dem Apple Motto : "Wir sagen euch, was cool ist."

  12. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: Niaxa 22.11.13 - 16:35

    Ich habe vor kurzem auf der PS1 noch mal Tombraider gezockt. Das erst von allen. Machs mir nach und spiele danach mal ein wenig das aktuelle und du merkst schnell was ich meine.

    Ich dachte mir nur... BITTE die neue Grafik auf das alte Spiel klatschen und schon hat man ein anspruchsvolles Game mit kniffligen Rätzeln, sowie ausreichend Spielzeit und Spielinhalten.

    Klar gibt es heute auch nette Spiele. Aber nichts wirklich neues mehr. Klar muss man das Rad ja nicht unbedingt neu erfinden, aber ab und zu möchte ich zu bestehendem was man dann wieder und wieder kopiert und neu aufmacht, auch wirklich das Gefühl haben, dass sich die Entwickler Gedanken gemacht haben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.13 16:39 durch Niaxa.

  13. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: Niaxa 22.11.13 - 16:36

    Habe ich erwähnt, dass GTA ganz nett ist? Nein? DOCH!

  14. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: BlackBirdOni 22.11.13 - 16:43

    theonlyone

    früher gab es aber nicht so große Spielekonzerne, die die "Kleinen" einfach aufkaufen, und/oder die Preise bestimmen, so dass sie keine Chance auf dem Markt bekommen.

    z.B Westwood (C&C), 3DO (M&M&HOMM), und so ging es vielen anderen.

    Zu dem ist der westliche Markt so teuer und so Mainstream, dass andere Länder sowieso nicht mal den Hauch einer Chance bekommen, sogar in der frühren Spieleschmieden Japans haben bis auf Konami, Capcom & Square Enix nicht überlebt.

    Zu dem stehen die Entwickler deswegen so unter Druck, dass zum Teil verbuggte Spiele auf den Markt geschmissen werden. Der Standardspieler von heute will, super Grafik, eine Super Story, viel zu entdecken, perfekte Steuerung und eine schöne Werbung im Fernsehen, und am besten gestern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.13 16:53 durch BlackBirdOni.

  15. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: wmayer 22.11.13 - 17:29

    Gut, dass es früher tausende super Adventures gab ...

  16. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: wmayer 22.11.13 - 17:34

    Und was wäre an einem Tomb Raider 1 mit neuer Grafik so neu?
    Genau das wird doch bemängelt, dass die Spiele sich spielerisch nicht schnell genug weiterentwickeln, meist von Leuten, die die Spiele nur grob betrachten.
    CoD = BF und sowieso nur dumme Shooter für dumme Leute.

  17. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: theonlyone 22.11.13 - 18:29

    BlackBirdOni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theonlyone
    >
    > früher gab es aber nicht so große Spielekonzerne, die die "Kleinen" einfach
    > aufkaufen, und/oder die Preise bestimmen, so dass sie keine Chance auf dem
    > Markt bekommen.
    >
    > z.B Westwood (C&C), 3DO (M&M&HOMM), und so ging es vielen anderen.
    >
    > Zu dem ist der westliche Markt so teuer und so Mainstream, dass andere
    > Länder sowieso nicht mal den Hauch einer Chance bekommen, sogar in der
    > frühren Spieleschmieden Japans haben bis auf Konami, Capcom & Square Enix
    > nicht überlebt.
    >
    > Zu dem stehen die Entwickler deswegen so unter Druck, dass zum Teil
    > verbuggte Spiele auf den Markt geschmissen werden. Der Standardspieler von
    > heute will, super Grafik, eine Super Story, viel zu entdecken, perfekte
    > Steuerung und eine schöne Werbung im Fernsehen, und am besten gestern.

    Das Aufkaufen ist eben ein Effekt der heutigen Zeit, aber kaum ein echtes Problem, den ein Entwickler bleibt ja nicht über 10 Jahre bei der gleichen Firma beschäftigt, oft genug wechselt man alle 2 Jahre seinen Arbeitgeber, viele machen sich auch einfach Selbstständig, gründen eine eigene Firma.

    Das muss man auch machen, weil der Verdienst eines angestellten Entwicklers echt nicht gut ist (verglichen mit anderen Industrie Zweigen als Entwickler) , das spricht der gute Herr in seinem Blog ja auch an, man wird eben ausgebeutet, oder beutet sich selbst aus.

    Viele Entwickler machen das aus echter "Passion" , sie haben Spaß daran Spiele zu entwickeln, aber ein guter Entwickler ist selten(st) auch ein guter Verkäufer oder Business-Mensch.

    Die meisten sind ganz extrem auf Zufall und Glück angewiesen, gerade wenn man nichts oder nur sehr wenig in sein Marketing steckt ist es sehr sehr schwer wirklich "berühmt" zu werden und den mainstream zu erreichen (den im mainstream steckt die Kohle).


    Es gibt zahlreiche sehr kreative Spiele, auch ein paar der AAA Titel zücken immer mal ein paar kreative Ideen (bestes Beispiel meine ich Farcry 3 DLC Blood Dragon, das war auch sehr Erfolgreich und ist für Ubi-Soft ein Signal auch mal solche Schienen abzufahren, die sie ansonsten eher vermieden haben).

    Selbst Blizzard hat mit Heartstone ein kleineres Projekt ausprobiert und auch das lässt sich mit der gewaltigen Marketing macht sehr weit pushen (den ganz ehrlich, das Spiel macht nicht viel her, das Marketing verkauft es aber sehr gut und der Hype tut sein übriges).



    Nintendo ist seit anfang an ein Unternehmen das Lizenzen verkauft hat. Die wirklich erfolgreichen Spiele auf Nintendo Konsolen kommen nahezu ausschließlich von Nintendo selbst. Die Lizenzkosten fressen einige Spielehersteller auch einfach auf.

    Das gleiche war bei Steam auch der fall (eine zeit lang) als es für Indie Entwickler kaum möglich war ein Spiel dort anzubieten, gerade weil jeder patch den man anbieten wollte über Steam nochmal Kosten verschlungen hat.


    Das entwickelt sich heute alles eigentlich ganz gut, Indie wird immer mehr zur echten Alternative, Plattformen entstehen die Indie besser pushen.

    Der DLC Trend flacht allgemein etwas ab, immer noch existent, aber der war auch mal deutlich schlimmer ; die Publisher lernen also durchaus, gerade wenn es sich in Umsatzzahlen ausdrückt (Sim City ist da so ein Beispiel, da versucht EA kräftig gegenzusteuern mit PR Maßnahmen und Geld-Zurück optionen etc. pp).


    Probleme wird es immer geben, negative Entwicklungen auch.

    Kreativität gibt es Zuhauf in der Branche der Spiele, Erfolgreich sind aber nur die Produkte die einen konstanten Hype erzeugen und halten können, so wie überall in unserer Welt eben auch (man muss Hip und cool sein, den Trend erwischen).


    Heute eine neue Konsole in den markt zu werfen dürfte so gut wie unmöglich sein, wenn man nicht ein gigantischen Geldgeber im Hintergrund hat ; aber das ist ja das gleiche bei den Auto-herstellern , da kommt auch nicht einfach ein neuer dazu, es sei den man hat wirklich eine komplett neue Idee und kann diese auch durchdrücken (Tesla fällt mir da ein).


    Eine der größten und wohl positivsten Entwicklungen der letzten Zeit meine ich bilden Steam als Verkaufsplattform auf dem PC und Kickstarter als Finanzierungsmöglich.

    Das sind zwei Dinge die doch viel positives mitgebracht haben (auch negatives, aber das ist ja immer so).

  18. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: Prypjat 22.11.13 - 18:45

    Dein Wort in Gottes Ohr.

  19. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: irata 23.11.13 - 00:41

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fortsetzungen gab es auch früher schon zu genüge, aber natürlich erst,
    > nachdem es dazu die Chance gab. Auf einem NES konnte es noch nicht viele
    > Fortsetzungen geben, da mussten die Serien erst gestartet werden. Aber
    > schon auf dem SNES war jedes 2. Spiel eine Fortsetzung oder ein
    > Lizenztitel.

    Auf Pong folgte Pong Doubles, Super Pong, Quadrapong und Pin-Pong.
    Fortsetzungen gab es schon immer ;-)

  20. Re: Völliger Quatsch, "ist gut Opa, alles böse heute"

    Autor: wmayer 23.11.13 - 09:25

    Manchen Serien bzw. Hersteller dürfen das ja auch. Jedes neue Mario ist ja eine Offenbarung - obwohl sich seit 25 Jahren nichts getan hat.

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