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"...ob uns das nun gefällt oder nicht. "

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  1. "...ob uns das nun gefällt oder nicht. "

    Autor: deus-ex 26.03.19 - 09:33

    Also wenn es uns nicht gefällt, dann wird es auch nicht kommen. Keine Kunden, kein Produkt.

    Entscheidend wird nicht die Technik sein, sondern das Geschäftsmodell.

    Wenn da eine Abo-Modell kommt und von den vielen, vielen Spielen 90% der Einnahmen auf Fifa und COD aufgeteilt werden, zeihen sich viele Publisher und Entwickler wieder zurück, Dann herrscht da ganz schnell Wüste.

    Wenn man die Spiele aber kaufen muss, dann wird es schwer zu rechtfertigen sein warum ein gekauftes Spiel nach Monaten oder ein paar Jahren aus dem Angebot wieder verschwindet. Denn auch Google hat nicht unendlich Kapazitäten. So müssen Ressourcen für die neuesten Blockbuster freigeschauftelt werden.

  2. Re: "...ob uns das nun gefällt oder nicht. "

    Autor: superdachs 26.03.19 - 09:43

    Also wenn jemand Ressourcen ohne Ende hat dann Google und Amazon. Darüber würde ich mir am aller wenigsten Gedanken machen. Dass Spiele aus anderen Gründen nicht mehr verfügbar sind sehe ich schon eher als Problem.
    Ich würde mir bei einem Streamingdienst aber tatsächlich auch eher ein Abo wünschen und mir keine Gedanken machen wollen irgendwelche Spiele kaufen zu müssen.

  3. Re: "...ob uns das nun gefällt oder nicht. "

    Autor: Muhaha 26.03.19 - 09:46

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn auch Google hat nicht unendlich
    > Kapazitäten. So müssen Ressourcen für die neuesten Blockbuster
    > freigeschauftelt werden.

    Im Gegensatz zu Downloads, wo lediglich eine Kopie auf den Festplatten der Server-Zentren herumliegen muss, erfordert Streaming-Verfügbarkeit, ähnlich wie bei MMOs, einen höheren Ressourceneinsatz. Sprich, hier wird das Ende der kommerziell sinnvollen Verfügbarkeit schnell erreicht und alte Spiele, die zu wenig Leute interessieren, werden nicht mehr über Streaming verfügbar sein. Und wie viele alte MMOs auf Nimmerwiedersehen verschwunden sind, so werden auch alte Streaming-only-Spiele auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

    Sicher, für Kunden, die in Spielen nur einen harmlosen Zeitvertreib sehen, wo es nicht so sehr darauf ankommt WAS man spielt, sondern DAS man spielt, ist das kein Problem. Für alle anderen, die in Videospielen ein erhaltenswertes Kulturgut sehen, ist das ein Problem.

    Und auch später, wenn Jugendliche erwachsen werden und feststellen, dass sich ihre Jugendzeit in Luft aufgelöst hat, es nicht mehr auf dem Dachboden eine Kiste mit verstaubten Bilderbüchern gibt, keine vergilbte, aber immer noch funktionsfähige Konsole mit Cartridges gibt, wo man für ein paar Stunden nostalgisch wird und dann beschliesst den eigenen Kindern zu zeigen, was Papi/Mami gelesen/gespielt haben, als sie jung waren. Nix. Weg, Futsch!

    Der Siegeszug des Kapitalismus. Kultur existiert nur, wenn sie kommerzielle Zwecke erfüllt. Wenn nicht, hat sie zu verschwinden.

    Bähhh!

  4. Re: "...ob uns das nun gefällt oder nicht. "

    Autor: genussge 26.03.19 - 09:46

    Langfristig bleibt auch die Frage ob es denn wirklich einen Großen Dienst geben wird oder EA, Activision und/oder Ubisoft ihre eignen Streams anbieten und man benötigt (theoretisch) mehr als ein Abonnement.

  5. Re: "...ob uns das nun gefällt oder nicht. "

    Autor: mnementh 26.03.19 - 10:20

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn es uns nicht gefällt, dann wird es auch nicht kommen. Keine
    > Kunden, kein Produkt.
    >
    Naja, bisher ist Gaming eine Nische. Wenn Stadia einen guten Teil von Personen ansprechen kann die bisher nicht oder sporadisch spielen, dann ist die Meinung von bisherigen Gamern unentscheidend für den Erfolg.

    > Entscheidend wird nicht die Technik sein, sondern das Geschäftsmodell.
    >
    Da stimme ich zu.

    > Wenn da eine Abo-Modell kommt und von den vielen, vielen Spielen 90% der
    > Einnahmen auf Fifa und COD aufgeteilt werden, zeihen sich viele Publisher
    > und Entwickler wieder zurück, Dann herrscht da ganz schnell Wüste.
    >
    Naja, bisher teilt es sich ja auch bei normalen Käufen so auf und die Entwickler können damit leben. Mal sehen was Google da bieten wird.

    > Wenn man die Spiele aber kaufen muss, dann wird es schwer zu rechtfertigen
    > sein warum ein gekauftes Spiel nach Monaten oder ein paar Jahren aus dem
    > Angebot wieder verschwindet. Denn auch Google hat nicht unendlich
    > Kapazitäten. So müssen Ressourcen für die neuesten Blockbuster
    > freigeschauftelt werden.
    Die Gefahr wird ja im Artikel angesprochen. Die besteht bei Streaming ganz allgemein.

  6. Re: "...ob uns das nun gefällt oder nicht. "

    Autor: countzero 26.03.19 - 10:48

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deus-ex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also wenn es uns nicht gefällt, dann wird es auch nicht kommen. Keine
    > > Kunden, kein Produkt.
    > >
    > Naja, bisher ist Gaming eine Nische. Wenn Stadia einen guten Teil von
    > Personen ansprechen kann die bisher nicht oder sporadisch spielen, dann ist
    > die Meinung von bisherigen Gamern unentscheidend für den Erfolg.
    >
    Gaming ist schon lange keine Nische mehr. Die Spieleindustrie macht mittlerweile vergleichbare Umsätze wie die Filmindustrie. Trotzdem gibt es noch genug Wachstumspotenzial, von daher stimme ich dir zu, dass "unsere" Meinung nicht entscheidend sein wird für den Erfolg.

  7. Re: "...ob uns das nun gefällt oder nicht. "

    Autor: mnementh 26.03.19 - 18:33

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > deus-ex schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Also wenn es uns nicht gefällt, dann wird es auch nicht kommen. Keine
    > > > Kunden, kein Produkt.
    > > >
    > > Naja, bisher ist Gaming eine Nische. Wenn Stadia einen guten Teil von
    > > Personen ansprechen kann die bisher nicht oder sporadisch spielen, dann
    > ist
    > > die Meinung von bisherigen Gamern unentscheidend für den Erfolg.
    > >
    > Gaming ist schon lange keine Nische mehr. Die Spieleindustrie macht
    > mittlerweile vergleichbare Umsätze wie die Filmindustrie. Trotzdem gibt es
    > noch genug Wachstumspotenzial, von daher stimme ich dir zu, dass "unsere"
    > Meinung nicht entscheidend sein wird für den Erfolg.

    Weltweit wurden etwa 100 Millionen PS4, 50 Millionen XBox One und sagen wir bis zum Ende des Jahres 50 Millionen Switches verkauft. Dazu meinetwegen 200 Millionen PC-Spieler. Macht etwa 400 Millionen Spieler. Allein in OECD-Staaten leben etwa 1,25 Milliarden Menschen. Ja, Gaming ist eine Nische.

  8. Re: "...ob uns das nun gefällt oder nicht. "

    Autor: plutoniumsulfat 27.03.19 - 13:12

    Du vergisst die alten Konsolen plus Rechner. Gaming ist keine Nische.

  9. Re: "...ob uns das nun gefällt oder nicht. "

    Autor: RedRose 02.04.19 - 09:13

    Nur weil nicht jede/r Oma und Opa ein Game zockt, heißt das doch nicht das Gaming eine Nische ist.

    Das wars mal vielleicht vor 15-20 Jahren. Jedoch ist die Spieler Generation erwachsen geworden und dürfte bei so +- eher 30+ Lebens Jahren angekommen sein (älter und jünger sowieso natürlich auch, aber auf die Masse gesehen)

    Games sind wie gute Filme und Serien nicht mehr weg zu denken und in der Gesellschaft völlig angekommen.

    Nischen können in ihrer Minder/unbekanntheit wieder verschwinden. Gaming definitiv nicht.

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