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Ich sehe keine Einsparungen

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  1. Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: torrbox 26.03.19 - 09:45

    Alles andere hat sich bisher nie so richtig durchgesetzt, weil man einen PC/Laptop ja sowieso hat, bzw. haben muss. (Und die Abwärtskompatibilität von Konsolen etc. stinkt oft, sodass man irgendwann in alten Geräten ertrinkt und die Spiele am PC emuliert.) Statt extra Hardware oder dedizierte Server zu bezahlen/mieten, kann man auch einfach einen leicht besseren PC/Laptop kaufen.

    Mag sein, dass man finanziell profitiert, wenn man nur ein Smartphone hat und an dieses ein Gamepad bzw. Maus/Tastatur und Fernseher anschließt.

    Aber dann kann man nur Stadia spielen, sonst nichts.

  2. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: mnementh 26.03.19 - 10:16

    torrbox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles andere hat sich bisher nie so richtig durchgesetzt, weil man einen
    > PC/Laptop ja sowieso hat, bzw. haben muss. (Und die Abwärtskompatibilität
    > von Konsolen etc. stinkt oft, sodass man irgendwann in alten Geräten
    > ertrinkt und die Spiele am PC emuliert.) Statt extra Hardware oder
    > dedizierte Server zu bezahlen/mieten, kann man auch einfach einen leicht
    > besseren PC/Laptop kaufen.
    >
    Ich habe letztens mal auf GOG die Demo von Silence heruntergeladen, und das ist eine Slide-Show auf meinem Rechner wo ich schon Glück haben muss damit meine Mausklicks registriert werden. Und ich habe eigentlich einen durchaus leistungsstarken Rechner. Vielleicht nicht TOP-Gamer-Rechner, aber Silence ist im Wesentlichen ein Point-and-Click, wieso das meinen Rechner auskegeln muss ist mir unklar. Nach dem was gezeigt wurde ist mein Rechner schon überdeutlich im Bereich der unterstützen Hardware für Stadia. Würde mir also definitv deutlich mehr Spiele zugänglich machen, obwohl ich "einen PC ja sowieso habe".

    > Mag sein, dass man finanziell profitiert, wenn man nur ein Smartphone hat
    > und an dieses ein Gamepad bzw. Maus/Tastatur und Fernseher anschließt.
    >
    > Aber dann kann man nur Stadia spielen, sonst nichts.
    Auch ein großer Vorteil, dass ich mein Spiel auf dem Telefon weiterspielen kann, das ich am PC begonnen habe.

  3. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: FreierLukas 26.03.19 - 10:21

    Ufff... ich glaube du hast den aktuellen PC Markt nicht im Blick. Nen normaler Gaming PC kostet heute über 2000 Euro und der kann dann aber auch nur 1080p oder maximal 1440p flüssig darstellen. Wenn es 4K oder 8K seinen sollen dann wird es schon verdammt schwer überhaupt ein System auszubauen. Dazu kommen jetzt noch 500+W oder so and Verlustleistung die auch bezahlt werden wollen. Bei 5 Stunden am Tag sind das schon 30 Euro im Monat an Energiekosten.

    Statt das Millionen Rechner ihren Blickwinkeln einzeln rendern, rendert die Cloud einfach alles aber dann ebe nur einmal. Ich denke schon dass allein umwelttechnisch vieles für Cloudgaming spricht.

    Die Frage ist wie man das löst aber mir fallen da als Laie schon Lösungswege ein. Ein Beispiel wäre eine "Punkt-Cloud". Man rendert die Spielewelt in einer sehr niedrigen Auflösung von ganz vielen Punkten aus. Fährt die Spielerkamera nun durch diese Punktwolke werden die Daten der bestimmten Punkte die sie durchstreift aufaddiert und daraus das Bild zu erzeugt dass an den Kunden geschickt wird. Mehr Punkte -> höhere Auflösung



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 10:27 durch FreierLukas.

  4. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: throgh 26.03.19 - 10:26

    Durchaus klar, allerdings vergisst Herr Steinlechner in seinem "Lob" dabei auch die Skalierung. Jetzt verteilt sich das Spektrum der "Spielenden" noch. Wenn das aber konzentriert auf einige Monopole ausgelegt wird dürften auch Rechenzentren nicht mehr so effektiv sein. Im Gegenteil: Die Zahl der Spielenden respektive Streamenden sorgt bereits jetzt für immense Energiekosten. Nur wird das hübsch verkauft von den Betreibern. Genau den Punkt arbeitet Herr Steinlechner in seinem Bericht und der Darstellung nicht weiter hervor! Die Anzahl der Teilnehmer in einem Verbund ist immer mit zu berücksichtigen: Am Schluss verlagern sich die Energiekosten nur und defakto bleibt die Nachfrage bezüglich immer aufwendiger Darstellungen in der Unterhaltungssoftware gleich respektive steigert sich dann auch mitunter bei vollmundigen Lü ... ähm Versprechen.

    Lieber bleibe ich dann auf betagter Hardware, vorzugsweise von mir modifiziert mit Coreboot / Libreboot. Gut, dafür kann ich nicht die modernsten Spiele ausführen. Kein Vulkan sitzt drin, dafür aber auch keine überteuerte, proprietäre Hardware! Bricht mir deswegen ein Zacken aus der Krone? Nope!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 10:28 durch throgh.

  5. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: Conqi 26.03.19 - 10:28

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ufff... ich glaube du hast den aktuellen PC Markt nicht im Blick. Nen
    > normaler Gaming PC kostet heute über 2000 Euro und der kann dann aber auch
    > nur 1080p oder maximal 1440p flüssig darstellen.

    Ich glaube, dann lebe ich wohl in einer anderen Welt. 2000¤ sind definitiv kein durchschnittlicher Gaming-PC und auch absolut nicht nötig, wenn man weiß, dass Grafikregler auch eine andere Einstellung als "Ultra" kennen. Ich spiele mit meiner bald 3 Jahre alten GTX 1080 zumindest aktuell The Divison 2, also einen sehr anspruchsvollen Titel, in 3440x1440 und das bei deutlich über 60 FPS.

    > Statt das Millionen Rechner ihren Blickwinkeln einzeln rendern, rendert die
    > Cloud einfach alles aber dann ebe nur einmal. Ich denke schon dass allein
    > umwelttechnisch vieles für Cloudgaming spricht.

    Das ist nicht, wie Cloudgaming funktioniert. Es machen doch nicht alle das gleiche im Spiel. Es wird immer noch für jeden einzeln gerendert. Wirklich Sparpotenzial ist da eher bei der Herstellung der Hardware, weil nicht mehr jeden seinen eigenen PC braucht.

  6. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: FreierLukas 26.03.19 - 10:31

    Conqi Wrote:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nicht, wie Cloudgaming funktioniert. Es machen doch nicht alle das
    > gleiche im Spiel. Es wird immer noch für jeden einzeln gerendert. Wirklich
    > Sparpotenzial ist da eher bei der Herstellung der Hardware, weil nicht mehr
    > jeden seinen eigenen PC braucht.

    Das sehe ich anders. Ich habe meinen Kommentar um einen Lösungweg ergänzt.

    > Die Frage ist wie man das löst aber mir fallen da als Laie schon Lösungswege ein. Ein Beispiel wäre eine "Punkt-Cloud". Man rendert die Spielewelt in einer sehr niedrigen Auflösung von ganz vielen Punkten aus. Fährt die Spielerkamera nun durch diese Punktwolke werden die Daten der bestimmten Punkte die sie durchstreift aufaddiert und daraus das Bild zu erzeugt dass an den Kunden geschickt wird. Mehr Punkte -> höhere Auflösung

    Klar funktioniert das Beispiel am besten in Multiplayer-Spielen wo alle das gleiche sehen sollen aber ich bin mir sicher wenn man Leute dafür bezahlt kommen die auch auf noch bessere Ideen als ich mir in 5 Minuten aus den Fingern saugen kann. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit schaffen wir das!



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 10:35 durch FreierLukas.

  7. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: throgh 26.03.19 - 10:35

    Ähm, dazu müsstest du aber auch passende Software also Spiele nutzen, die genau diese Möglichkeiten auch implementieren und dezidiert nutzen können. Alternativ müsste der Anbieter dann auch über weit mehr verfügen als die reinen "Binaries" sowie der zugehörigen Daten. Stelle ich mir persönlich sehr schwierig bei älteren Spielen vor: Wir haben bereits heute Probleme mit Verfügbarkeit von Quellen und Daten zu wirklich älteren Klassikern!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!

  8. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: Geistesgegenwart 26.03.19 - 10:35

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ufff... ich glaube du hast den aktuellen PC Markt nicht im Blick. Nen
    > normaler Gaming PC kostet heute über 2000 Euro und der kann dann aber auch
    > nur 1080p oder maximal 1440p flüssig darstellen. Wenn es 4K oder 8K seinen
    > sollen dann wird es schon verdammt schwer überhaupt ein System auszubauen.

    Naja das ist Luxus/Highend Gaming. Ich würde jetzt nicht sagen dass der Spielspass bei 1080p@60 so extrem leidet das man auf Gaming verzichtet. Und für 1080p@60 Gaming reichen 600-800¤ (z.B. Ryzen 5 2600X, GTX 1060). Es muss nicht immer Ultra Settings sein.

  9. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: FreierLukas 26.03.19 - 10:38

    Eine API um die Spiele zu kontrollieren braucht es bei Cloudgaming ohnehin da die Cloud keine echten Mäuse und Tastaturen hat. Ich kann mir nicht vorstellen dass man Maus und Tastaturinputs ohne Interface direkt ans Spiel weiterleitet. Die Cloudcomputer werden die komplette Spielersteuerung übernehmen alleine schon für Tracking. Ohne Tracking kann man keine heißen Daten absaugen. Das ist doch was Google in Wahrheit will. Noch mehr Daten.. bis wir letztendlich keine Entscheidungen mehr selbst treffen sondern Google das für uns macht weil die das eh viel besser können als wir selbst.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 10:42 durch FreierLukas.

  10. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: most 26.03.19 - 10:40

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FreierLukas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ufff... ich glaube du hast den aktuellen PC Markt nicht im Blick. Nen
    > > normaler Gaming PC kostet heute über 2000 Euro und der kann dann aber
    > auch
    > > nur 1080p oder maximal 1440p flüssig darstellen. Wenn es 4K oder 8K
    > seinen
    > > sollen dann wird es schon verdammt schwer überhaupt ein System
    > auszubauen.
    >
    > Naja das ist Luxus/Highend Gaming. Ich würde jetzt nicht sagen dass der
    > Spielspass bei 1080p@60 so extrem leidet das man auf Gaming verzichtet. Und
    > für 1080p@60 Gaming reichen 600-800¤ (z.B. Ryzen 5 2600X, GTX 1060). Es
    > muss nicht immer Ultra Settings sein.

    Ja, für 600-800¤ kann man sich einen spieletauglichen PC zusammenschrauben. Aber wenn man als Feld/Wald/Wiesen PC lieber einen Laptop nutzt und unabhängig von der Spielekiste ohnehin einen hat, dann sind das 600-800¤ zusätzlich. Davon kann man sich schon einige Monate so einen Streamingdienst leisten.

    Bei angenommenen 20¤ pro Monat Streamingmiete ist man schon bei über drei Jahren, kosten für Spiele noch nicht eingerechnet.
    So ein Dienst kann also durchaus interessant sein für viele Spieler, die nicht komplett im High-End bereich unterwegs sind.

  11. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: TrollNo1 26.03.19 - 10:44

    Und was bringt es Google, dass sie wissen, dass ich abends von 20-22 Uhr Call of Battlefield spiele, ne K/D von 1,14 habe und am liebsten mit Akimbo-Flammenwerfern rumlaufe? Die kommen ja nicht mal wirklich auf meine Hardware, wenn ich deren Gamepad nutze und das dann auf den TV streame.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  12. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: throgh 26.03.19 - 10:44

    Sicherlich, aber dennoch: Ich erachte das Meinungsbild als weit zu früh und zu unreflektiert seitens Herrn Steinlechner selbst. Nicht nachvollziehbar ist dabei auch was daran "effizienter" sein soll. Zentralisierte Dienste und Angebote haben nicht die Angewohnheit "effizient" zu sein, allenfalls erscheinen sie so. Aber bei einem Ausfall, bei dem grundlegenden Betrieb und auch bei der Monopolstellung selbst findet sich nichts derlei! Auch davon ab: Es wurde angekündigt, bleibt abzuwarten wie die Ausgestaltung dann aussieht und das wird noch einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. Jetzt eine Art von Lobgesang in Artikelform anzustimmen halte ich für weit zu früh.

    Einmal auch ganz davon abgesehen: Man selbst hat keinerlei Kontrolle mehr über die Software und auch die Spiele. Ist das Spiel zu "alt" wird es aus dem Angebot entnommen und ich schaue dann in die Röhre obgleich ich genau dieses dann nutzen möchte. Es ist doch absoluter Irrsinn noch mehr bei Google und Co. auszulagern. Vor allem weil doch bekannt ist wie wenig Konzerne sich für den Nutzer / die Nutzerin selbst interessieren. Es geht nur um Zahlen! All das im Hinterkopf hier noch ein Loblied anzustimmen erachte ich als eine Form von beispielloser Ignoranz seitens Golem und Herrn Steinlechner. Wo bleibt denn die Bewertung gesellschaftlicher Implikationen wie auch anderen technischen Rückwirkungen? Oder will man sich nicht die Mühe machen?

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 10:50 durch throgh.

  13. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: FreierLukas 26.03.19 - 10:44

    Ich denke es wird entweder gratis oder extrem billig werden und das meiste Geld dann eben durch Streamingwerbung und Daten erwirtschaftet wird. Die wollen Twitch den Teppich (die Spiele) unterm Boden wegziehen weil sie einfach nicht gegen Amazon's Milliardensubventionen anstinken können. Amazon subventioniert Twitch mit 5 Euro pro Monat je Prime-Abonnement. Das sind 60 Euro im Jahr pro Prime Mitgleid und eine Mitgleidschaft selbst kostet 69 Euro.

    Nochmal für die die sich damit nicht auskennen: Bei Twitch können Zuschauer die Amazon Prime-Mitglieder sind jeden Monat ein "kostenloses" 5-Euro Abonnenment an einen Streamer ihrer Wahl vergeben. Diese Abonnement ist im Prime-Abo inklusive. Wie viel der 5 Euro letztendlich beim Streamer landen weiß ich allerdings nicht. (https://help.twitch.tv/s/article/how-to-use-twitch-prime-subscriptions?language=en_US)



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 10:50 durch FreierLukas.

  14. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: Kakiss 26.03.19 - 10:51

    Also bei einem aktuellen Laptop für circa 600-700 Euro kannst du GTA V flüssig spielen.

    Mein 9 Jahre alter PC mit einem 3GHZ Dual Core kann auch noch Overwatch problemlos spielen, obwohl der nichtmal auf den minimalen Specs ist.

  15. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: Xiut 26.03.19 - 10:57

    Keine Einsparungen zu erkennen? Nimmt man nur einmal ein sehr bekanntes Spiel wie Fortnite, wo der Rekord an gleichzeitig spielenden Spielern bei einem Event bei rund 10,7 Millionen lag, liegt der Rekord für einen Tag ohne besonderes Event bei rund 7,6 Millionen.

    Also gibt es deutlich mehr als 10,7 Millionen Personen, die einen Computer in welcher Form auch immer haben, der Fortnite abspielen kann. Sei es eine Konsole, der PC oder Smartphone. Die mit Abstand am meisten werden aber wohl auf der PS4 oder dem Computer spielen.

    Das heißt also, dass man sich theoretisch die meiste Zeit einen sehr großen Teil der Rechenpower sparen könnte ODER für andere Dinge verwenden könnte, wie z.B. gute KI Gegner oder Dingen wie streamen neben dem Spielen und viele andere Dinge.

    Da die Spiele auch nicht nur einfach gestreamt werden, sondern auch für Stadia extra angepasst werden müssen und das nicht zu knapp, würde es da noch viel mehr potential geben, welches man aktuell nicht hätte, da alles zentraler und besser verknüpft ist.
    Man könnte auch komplett auf Code bzw. Mechanismen verzichten, die Spiele vor Cheater oder Ruabkopierer schützen, was sicher auch nochmal einiges einspart und nicht nur Rechenleistung, sondern auch Geld.

    Also da gibt es schon einiges an Potential. Ganz geschweige von den Funktionen, die sonst gar nicht wirklich möglich wären.

  16. Preisklasse von Stadia

    Autor: Vanger 26.03.19 - 11:00

    Das ist davon abhängig wen Stadia am Ende als Zielgruppe ansprechen möchte. Realistischerweise wird die Zielgruppe nicht der Gaming-PC-Besitzer sein der in einer 6-Jahres-Periode schnell mal 1.500 - 2.000 ¤ und mehr investiert - sondern eher der "Console Peasant" der sich im gleichen Zeitraum eine Konsole für 400 ¤ kauft. Auch beim Spielestreaming wird mit Masse Geld verdient. Entsprechend erwarte ich auch einen Preis um die 10-15 ¤ pro Monat. Da kommt ein Gaming PC beileibe nicht ran. Stadia wird sich dazwischen positionieren - und wenn sie es dann noch mit einem Spieleabo verbinden halte ich es nicht für unrealistisch, dass die kommende Konsolen-Generation die letzte sein wird und der Gaming-PC-Markt nochmal etwas kleiner wird. Verschwinden wird letzterer aber wohl durch Stadia nicht.

  17. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: throgh 26.03.19 - 11:01

    Und du meinst jetzt wirklich, dass ein solcher Dienst nicht weiterhin jedem Teilnehmer / jeder Teilnehmerin entsprechend genug Leistung zur Verfügung stellt und zwar singulär je Profil? Da ist nichts zum "Einsparen" und eine Umlagerung auf einen zentralen Dienst ist nettes Marketing.

    Einmal davon abgesehen: "Software as a Service" ist definierter Freiheitsentzug für Anwender. Aber offenkundig fällt genau der Punkt aus dem Lobgesang hinaus. Kein Wort dazu in dem Artikel!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 11:06 durch throgh.

  18. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: FreierLukas 26.03.19 - 11:03

    Auf Ultra in 4K sicher nicht. Für 600-700 Euro hast du nichtmal ne Grafikkarte im Laptop geschwiege denn 4K. Was sollen immer diese sinnlosen Vergleiche.. hier geht es um die Zukunft des Gaming und nicht um die Vergangenheit. Unter 2000 Euro kann man heute kein modernes Spiel in voller Qualität bei 4K flüssig Spielen. Natürlich kann man alles runterschrauben bis es dann doch mal flüssig läuft aber das ist doch nicht der Sinn der Sache. Wieso setzt nen Künslter nen hochauflösenden Busch in die Welt den ich dann doch nicht sehen kann? Das ist nicht das Spielerlebnis so wie es gedacht war. GTA V ist übrigens von 2013 also 6 Jahre alt. Da sieht ja nen The Witcher 3 von 2015 schon viel besser aus. Es ist übrigens 2019.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.03.19 11:03 durch FreierLukas.

  19. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: Xiut 26.03.19 - 11:05

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und du meinst jetzt wirklich, dass ein solcher Dienst nicht weiterhin jedem
    > Teilnehmer / jeder Teilnehmerin entsprechend genug Leistung zur Verfügung
    > stellt und zwar singulär je Profil? Da ist nichts zum "Einsparen" und eine
    > Umlagerung auf einen zentralen Dienst ist nettes Marketing.

    Und du meinst jetzt wirklich, dass jeder aktive Spieler dann genau die gleiche Leistung zur Verfügung gestellt bekommt, obwohl Person A deutlich weniger Leistung als Person B braucht, da Person A nur ein Anno spielt und Person B ein aktuelles Battlefield mit Raytracing? Also das bezweifel ich extrem...

    Zudem reserviert man sich nicht wie bei Shadow einen PC in der Cloud.. Es werden also sozusagen Computer geteilt, anstatt dass jeder seinen eigenen hat, was auch viel mehr Sinn macht, weil niemand seinen Computer 24/7 wirklich zum zocken verwendet..

  20. Re: Ich sehe keine Einsparungen

    Autor: throgh 26.03.19 - 11:09

    Laut den bekannten Informationen setzt der Anbieter die Einstellungen und als Nutzer / Nutzerin setzt man allenfalls nur noch die Helligkeit. Dennoch wird doch wohlweislich Leistung benötigt und zwar je Profil, um genau das auszuliefern was auch eingestellt worden ist - gleichgültig wer das nun getätigt hat. Insofern gibt es dort keine Einsparungen und alles Bekannte ist nur Marketing, mehr nicht.

    Davon ab nochmals: "Software as a Service" ist tatsächlich ein riesiges Problem und dennoch kein Wort in dem Artikel dazu. Nur Lobgesang!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

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