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Die haben sich gemeldet, um eine Entwicklerplattform zu bekommen

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  1. Die haben sich gemeldet, um eine Entwicklerplattform zu bekommen

    Autor: Anonymer Nutzer 15.07.19 - 02:09

    natürlich melden sich dort alle, weil es sich alle mal ansehen wollen
    sie müssen ja dafür entwickeln und nachdem stadia zwar ein linux ist, aber von google angepasst und sicher nicht so leicht an die öffentlichkeit kommt, wird google eine stadia plattform/backend zugang für die entwickler bereitstellen, wenn sie ernsthaftes interesse haben (zB vorvertrag mit verpflichtungen)
    steamOS kann sich jeder runterladen und die spiele testen. bei stadia ist das schon entwas umständlicher, wenn man seine spiele dort testen will (man kann doch nicht nach jedem kompilieren das ganze spiel auf staida laden, um es zu testen.)

    also angemeldet heißt denke ich noch nicht viel, außer dass entwickler informationen sammeln

    ich finde es auch erbärmlich, dass entwickler wie ubisoft, oder bethesda, die sich komplett gegen linux stellen jetzt sofort bei google aufspringen, aber keine anzeichen haben, dass sie die spiele dann auch für desktop linux rausbringen.
    zB AC odyssey. das wurde als eines der ersten spiele für stadia angekündigt, aber ubisoft will es nicht auch auf steam für linux anbieten

    noch erbärmlicher war phoenix point. zuerst groß für linux ankündigen, kickstarter einsacken und dann sagen, dass es zu viel arbeit ist und streichen. kurz nach der stadia ankündigung wollen sie aber die ersten sein, die es auf stadia bringen
    witcher 3 und kingdon come wären die nächsten kandidaten, die zuerst linux ankündigen, streichen und auf stadia aufspringen

  2. Re: Die haben sich gemeldet, um eine Entwicklerplattform zu bekommen

    Autor: Runaway-Fan 15.07.19 - 06:59

    Dass sich die Publisher/Entwickler für Stadia aber gegen Linux entscheiden, ist doch logisch.
    Stadia ist ein geschlossenes System. Es ist eine von Google definierte Hardware mit von Google definiertem OS.
    Ich vermute mal, dass sich die meisten Entwickler gegen eine Linux-Veröffentlichung entscheiden, weil der Support dafür zu aufwändig wäre. Unzählige Hardware, unzählige OS-Versionen und unzählige Treiber dazwischen. Das ist bei Windows schon ein Graus als Entwickler und deren Support-Abteilung. Bei Linus sieht es mindestens genauso aus, nur das es ein wesentlich kleinerer Markt ist. Und dafür lohnt sich der ganze Support-Aufwand am Ende meistens nicht.
    Bei Stadia ist es wie bei einer Konsole. Man kann das Spiel darauf entwickeln und es testen. Und wenn es beim Entwickler auf Stadia läuft, dann läuft es genauso auch beim Kunden.
    Die Hardware beim Kunden spielt für den Entwickler keine Rolle und reduziert so massiv den Entwicklungs-/Supportaufwand.

  3. Re: Die haben sich gemeldet, um eine Entwicklerplattform zu bekommen

    Autor: Anonymer Nutzer 15.07.19 - 07:09

    > Unzählige Hardware, unzählige OS-Versionen und unzählige Treiber dazwischen.

    Und das hast Du bei Windows nicht?

    Außerdem stimmt das mit den unzähligen OS-Versionen bei Linux nicht. Unterschiede gibt es bei den Paketen, aber ein Paketmanager ist kein OS.

  4. Re: Die haben sich gemeldet, um eine Entwicklerplattform zu bekommen

    Autor: Pecker 15.07.19 - 08:36

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Unzählige Hardware, unzählige OS-Versionen und unzählige Treiber
    > dazwischen.
    >
    > Und das hast Du bei Windows nicht?

    Doch genau das hat er doch erwähnt.

    > Außerdem stimmt das mit den unzähligen OS-Versionen bei Linux nicht.
    > Unterschiede gibt es bei den Paketen, aber ein Paketmanager ist kein OS.

    Der Aufwand ist aber wohl sehr ähnlich zu dem von Windows. Nur einen ganz kleinen aber entscheidenden Unterschied gibt es. Windows läuft auf wohl ca. 95% aller Gaming PCs und Linux eben nicht. Viel Aufwand für eine kleine Zielgruppe.

  5. Re: Die haben sich gemeldet, um eine Entwicklerplattform zu bekommen

    Autor: Anonymer Nutzer 15.07.19 - 12:25

    Runaway-Fan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux-Veröffentlichung entscheiden, weil der Support dafür zu aufwändig
    > wäre. Unzählige Hardware, unzählige OS-Versionen und unzählige Treiber
    > dazwischen. Das ist bei Windows schon ein Graus als Entwickler und deren
    > Support-Abteilung. Bei Linus sieht es mindestens genauso aus, nur das es
    > ein wesentlich kleinerer Markt ist. Und dafür lohnt sich der ganze
    > Support-Aufwand am Ende meistens nicht.

    das ist natürlich ein grund, aber wenn ich mir ansehe wie viele indie entwickler ihre spiele für linux rausbringen..... stardew valley ist doch ein 1 mann spiel... dann frage ich mich halt schon wie es sein kann, dass zB ubisoft die ressourcen nicht hat

    außerdem frage ich mich wie zB feral interavtive überleben kann. die portieren nur spiele auf linux und mac
    wie also schaffen es die, dass sie linux supporten und trotzdem alle mitarbeiter bezahlen können?

    und es ist nicht so, als würden die 60¤ pro spiel bekommen. im gegenteil. die titel wie zB tomb raider, oder life ist strange erscheinen monate und jahre nach veröffentlichung der windowsversion. TR3 war gerade erst 60% vergünstigt auf steam und davon kriegt dann auch noch valve 20-30%

    also ja, linux support gemessen an der nutzerzahl ist aufwendiger als windows, aber unterm strich steht trotzdem ein PLUS. vor allem bei AAA titel wäre das der fall

    man muss auch nicht jedes linux distro unterstützen. meist reicht eine wie zB steamOS. durch besseren linux support von vielen engines und anderen standards ist es auch viel wahrscheinlicher, dass spiele dann auch auf jeder distro laufen, im vergleich zu vor 5 jahren

  6. Re: Die haben sich gemeldet, um eine Entwicklerplattform zu bekommen

    Autor: Urbautz 16.07.19 - 08:48

    Hier muss man abgrenzen ... Stardew Valley ist ein 1-Nasen-Team (Workers and resources auch). Allerdings: Die Engine dieser Spiele ist doch eine ganze Ecke weniger komplex (nicht die Logik, die ist bei beiden genial).

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