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  5. › Splash Damage: Hühnchenfleischvermarkter…

Wer sich spezialisiert, stirbt

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  1. Wer sich spezialisiert, stirbt

    Autor: Sharra 10.07.16 - 13:07

    Firmen/Konzerne, die sich zu sehr auf ein Gebiet beschränken, sterben meist recht plötzlich. Nur, wer sich breit aufstellt, und im Fall der Fälle, einfach einen Teil abstoßen kann, bleibt langfristig übrig.

    Apple, Google und Co machen es ja auch. Warum sollte eine chinesische Firma das nicht dürfen?

  2. Re: Wer sich spezialisiert, stirbt

    Autor: Micha123456 10.07.16 - 14:00

    Wenn dieses Unternehmen jetzt ein anderes Unternehmen innerhalb des Lebensmittel-Umfeldes gekauft hätte, würde ich das auch als 'breiter aufstellen' werten.
    Aber sich ein Unternehmen aus dem Entertainment-Bereich zu kaufen, klingt für mich eher nach Spekulation. Vielleicht hatte man zu viel Geld über, das man anderweitig nicht sinnvoller anlegen konnte.

  3. Re: Wer sich spezialisiert, stirbt

    Autor: Sharra 10.07.16 - 14:02

    Micha123456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn dieses Unternehmen jetzt ein anderes Unternehmen innerhalb des
    > Lebensmittel-Umfeldes gekauft hätte, würde ich das auch als 'breiter
    > aufstellen' werten.
    > Aber sich ein Unternehmen aus dem Entertainment-Bereich zu kaufen, klingt
    > für mich eher nach Spekulation. Vielleicht hatte man zu viel Geld über, das
    > man anderweitig nicht sinnvoller anlegen konnte.

    Und warum MUSS man bitte in der gleichen Branche bleiben? Solange die Subunternehmen eigenständig agieren, ist es doch herzlich egal, was sie machen.
    Sorry, aber das ist doch reines Schubladendenken. Ein Metzger darf nur Metzger kaufen, ein Bäcker aber keinen Schokohersteller?

  4. Re: Wer sich spezialisiert, stirbt

    Autor: Trockenobst 10.07.16 - 15:09

    Micha123456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht hatte man zu viel Geld über, das
    > man anderweitig nicht sinnvoller anlegen konnte.

    Ganz im Gegenteil. Die Gameindustrie leidet daran, dass die Grundfinanzierung von Projekten fehlt und man von Projekt zu Projekt immer(!) einen akzeptablen Hit braucht sonst reicht es wieder nicht. Der Output ist deswegen zunehmend Mittelmaß, das Polishing existiert häufig nicht.

    Wer aus einem anderen Geschäftsmodell kommt, das diese Basisfinanzierung sicherstellt (und Hähnchenfleisch wird immer nachgefragt und die Nachfrage steigt sogar), hat eine garantierte Bank. Und einen immensen Vorteil im Markt.

    Damit kann man seine Projekte sauber durch finanzieren und den Leuten einen Horizont von fünf Jahren (oder zwei Projekten) liefern und dafür sorgen dass die Qualität und die Akzeptanz des Spieles auch wirklich da ist.

    Es gibt viele Beispiele von solchen erfolgreichen Mischkonzernen. In Italien ist etwa die Mischung Milcherzeugnisse und Möbel oder Autokonzern und Klamotten nichts besonderes. Das eine bringt das Brot und Butter Geld hinein, das andere sind meistens Kinder des Clans die dann keine Lust auf Milch oder Autos haben. Aber die stabile Finanzielle Basis das andere korrekt hochzuziehen.

  5. Re: Wer sich spezialisiert, stirbt

    Autor: Micha123456 10.07.16 - 20:54

    Natürlich dürfen die so ein Unternehmen kaufen, es hat halt nur nichts mit 'breiter aufstellen' zu tun. Zwischen beiden Bereichen gibt es einfach keine Schnittmenge wodurch sie sich gegenseitig unterstützen können.

    Wenn dein Metzger gleichzeitig auch noch LKW-Ersatzteile verkauft, darf er das gerne tun. Einen positiven Effekt des einen Geschäftes auf das andere ist aber nicht zu erwarten.

  6. Re: Wer sich spezialisiert, stirbt

    Autor: Micha123456 10.07.16 - 21:01

    >>Edith: da ist mir wohl ein Fehler beim Antworten unterlaufen. Ist eigentlich die Antwort auf den Reply von Trockenobst


    Hm, der Hühnchenfleischvermarkter hat aber doch Splash Damage gekauft und nicht umgekehrt.
    Von daher hatte der Hfv doch wohl Geld über, das er in einen komplett anderen Geschäftsbereich stecken konnte.
    Warum er sich dabei genau auf diese Branche richtet, können wir natürlich nicht wissen. Vielleicht scheint der Bereich in Asien gerade äußerst lukrativ, vielleicht hat aber der Sohn vom Hfv-Chef wirklich nur Lust auf eine Spiele-Firma.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.07.16 21:03 durch Micha123456.

  7. Re: Wer sich spezialisiert, stirbt

    Autor: JTR 10.07.16 - 22:38

    Vielleicht verdient man mit Hühnchen bald nicht mehr genug.

  8. Re: Wer sich spezialisiert, stirbt

    Autor: eXXogene 11.07.16 - 09:15

    Vivendi war ursprünglich in der französischen Wasserwirtschaft aktiv.

    Was hat Wasser mit Videospielen zu tun?

    Und trotzdem sind sie sehr erfolgreich...

  9. Re: Wer sich spezialisiert, stirbt

    Autor: don_mottilio 11.07.16 - 13:50

    Ich habe bei einer Firma gearbeitet, die mit dieser Holding über eine Übernahme verhandelt hat.
    Der Hühnervermarkter wurde von dieser Holding nur gekauft, um Zugang zum Aktienindex in Hong Kong zu erhalten.
    Es ging dabei nie um Hühnchenfleisch, sondern es war eine Art SEO-Maßnahme für Investoren.

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