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Geschäftsmodell

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  1. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Apfelbaum 21.03.19 - 21:53

    Du hast dein Bauchgefühl mit WoW begründet und bist auf meiner viel interessanteren Fragen nicht eingegangen. Rhetorische Fragen muss man hingegen üblicherweise nicht beantworten, müßig...

  2. Re: Geschäftsmodell

    Autor: notnagel 22.03.19 - 02:49

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nö. Alle "Medien-Abos" orientieren sich in diesen Preisregionen, somit
    > ist
    > > das die Messlatte.
    >
    > Die Abos anderer Medien sind hier aber nicht von Bedeutung. Es zählt
    > einzig, was die Kosten und möglichen Umsätze für Spiele sind.
    > Nebenher auch Netflix arbeitet bereits fleißig daran, die Preise zu
    > erhöhen. Der aktuelle Preis wird nicht ewig bleiben, die Tests zur
    > Akzeptanz für höhre Gebühren laufen (siehe diverse Berichte). Das ist auch
    > unvermeidlich, bei der Kostenstruktur von Netflix sind die aktuellen
    > Gebühren sehr niedrig angesetzt. Das ging, als man vor allem alte Serien
    > billig eingekauft hat, aber bei teuren Exklusivinhalten ist das dann eben
    > anders.
    > Bei Spielen reden wir aber von den aktuellen Top-Titeln.

    Ich finde Netflix auch als Vergleich ziemlich ungünstig. Besser wäre zB Origin Access. Die Basic-Variante kostet 4¤ und das ist komplett ohne eine Streaming-infrastruktur, nur die Lizenz zum Zocken überhaupt der angebotenen 185 SPiele. Nach meiner Milchmädchenrechnung müsste
    Jeder der großen Publisher ähnlich viel verlangen, das wären schon locker 16¤ nur für die Bereitstellung der Games von den vier größten, dazu müsste ein Obulus für Googles Plattform kommen, dann wären wir schon bei ca 20¤. Für 8¤ müsste der Katalog schon drastisch kleiner werden oder sonstwie querfinanziert werden, selbst wenn das Gros der Spiele keine AAA-Titel wären.

  3. Re: Geschäftsmodell

    Autor: darktux 22.03.19 - 09:20

    Wie gesagt, Sony verlangt allein dafuer, dass man Online spielen kann ein Abo zwischen 5 bis 8 Euro im Monat je nach Laufzeit. Auch wenn man dafuer jeden Monat zwei Spiele gratis bekommt (die man aber nur spielen kann, so lange man das Abo hat).

  4. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Shoopi 22.03.19 - 10:02

    ImBackAlive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Shoopi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - keine Mods
    >
    > Gibt es heute schon kaum noch. Hier und da sicherlich, aber im Großen und
    > Ganzen kommt da nicht mehr viel für moderne Spiele. Außer natürlich für
    > Spiele, die so etwas wie SteamWorks nutzen. Und ich sehe nicht, warum das
    > nicht auch mit Google möglich sein soll.
    >
    > > - kein Sekundär-Markt
    >
    > Den gibt es heute auch nicht mehr.
    >
    > > - klassischer Digital-Effekt von "wir müssen die Spiele nicht günstiger
    > > machen, wir haben ja keine Lagerkosten mehr"
    >
    > Es bleibt also wie es ist. Davon abgesehen haben die natürlich Lagerkosten.
    > Auch GBs kosten Geld. Auch bei Google.
    >
    > > - keine Anpassung von Dateien
    >
    > Also... modden?
    >
    > > - kein Besitz des Spiels aka keine Garantie das hier irgend eine Art von
    > > Archivierung stattfinden wird
    >
    > Also alles beim Alten (das ist übrigens ein so altes Problem wie die
    > Videospiele selbst).
    >
    > > - Thema Archivierung: Wenn keiner Zugriff auf die Dateien hat könnten
    > > Exklusive Stadia-Spiele ganz schnell bei einem scheitern für immer in
    > der
    > > Leere verpuffen, da Emulation so unmöglich
    >
    > Japs, also: Alles beim Alten. Selbst wenn du Zugriff auf die Dateien hast:
    > Die ganzen Kopierschutzmaßnahmen, die so aufgebaut werden, werden in 30
    > Jahren nicht mehr funktionieren. Dann hast du zwar all deine tollen
    > Dateien, spielen kannst du aber immer noch nix.
    >
    > > - absolut keine Cheats/Trainer für Singleplayer-Spiele was gerade bei
    > den
    > > ganzen Microtransaktionen ne Schande ist
    >
    > Cheats wird es natürlich weiterhin geben, da die nicht abhängig von dir
    > sind. Wenn das Spiel Cheats vorsieht, kannst du sie natürlich auch nutzen.
    > Trainer sind dann eher raus, das stimmt.
    >
    > > Kontrolle der Spiele-Industrie: 100%.
    > > Kundenrechte: 0%.
    >
    > Du beschreibst den Zustand von heute. Wüsste nicht, wie Google daran
    > irgendwas ändert.
    >
    > > Kein Wunder, das Kritiker das stets anders sehen.
    >
    > Das muss die unsinnigste Argumentation gegen den Kunstbegriff sein, die ich
    > bisher gehört habe. Kunst ist nur wenn es alle Zeiten übersteht und von dir
    > immer wieder genossen werden kann?
    >
    > > Ein Bild kann ich fotografieren und für immer anschauen
    >
    > Nicht unbedingt, etliche Bilder, die ein bisschen älter sind, kannst du
    > nicht fotografieren. Machst du es trotzdem, schadest du dem Bild.
    >
    > Es gibt auch durchaus Gallerien, in denen das Fotografieren verboten ist.
    >
    > > einen Film kann ich mir stets kaufen und dann für eigene Zwecke auf
    > > verschiedenste Wegen aufbewahren,
    >
    > Nur vergisst du dabei, dass du das nicht kannst. Es gibt nicht gerade
    > wenige Filme, die kannst du entweder nicht mehr oder konntest sie hier auf
    > dem Markt auch nie erwerben.
    >
    > Und bist du wirklich der Ansicht, dass, könntest du den Film nur einmal
    > sehen, er plötzlich keine Kunst mehr ist?
    >
    > > ganz zu schweigen davon das sogar
    > > Hollywood kapierte das Archivierung von Filmen wichtig ist.
    >
    > Geht so. Auch die wollen ganz, ganz bald nicht mehr, dass du dir Filme
    > kaufst und immer angucken und dann vielleicht sogar noch weiterverkaufen
    > kannst!
    >
    > > Musik kann physikalisch bis digital aufbewahrt und in 100 Jahren noch
    > erlebt werden.
    >
    > Und wenn es ein Musikstück von vor X Jahren nicht mehr gibt, dann war es
    > halt auch nie Kunst?
    >
    > > Kundenausbeutung ist das Hauptziel,
    > > unfaire Praktiken an der Tagesordnung und auf die Kunst die sie schaffen
    > > wird mit Füßen getreten sobald sie ihren einzigen Zweck erfüllt hat
    >
    > Und dennoch wird sie immer größer, diese Industrie. Es scheint also nicht
    > so schwarz zu sein, wie du es malst. Denn wenn überall immerzu alle Kunden
    > ausgebeutet werden und mit unfairen Praktiken über den Tisch gezogen werden
    > - warum zur Hölle kaufen die Leute dann noch?
    >
    > > Dieses Hobby bringt nur noch Frustration mit sich.
    >
    > Es gibt tausende andere Hobbies. Dir scheint dein aktuelles keinen Spaß zu
    > machen - warum tust du es dir dann noch an?

    Was erzählst du da für Quark?
    Zum einen ist Modding und "Änderung der Daten" was völlig unterschiedliches. Dark Souls zu fixen zu seinem PC-Release fällt für mich nicht unter Modding.

    Dazu hast du kein bisschen verstanden was ich mit der Bezeichnung und den Vergleichen zu anderen Kunstwerken meinte. Du hast völlig überlesen das es mir zu 100% darum geht das die Spieleindustrie das Wort Kunst ausbeutet. Und sich nicht den "Pflichten" die damit einher gehen stellt. Dir ist bewusst das es Dinge wie die FIAF gibt in denen sich Länder zusammen schließen um Filme für die Nachwelt zu erhalten? Das selbige für Musik und Buch existiert? Ganz zu schweigen von universell betrachteten Kunstobjekten? Klassisches Strohman-Argument ist da eben von dir: "Es funktioniert bei anderen nicht zu 100% perfekt, deshalb kann die Spieleindustrie so weiter machen!". Ja, Musik, Film und Buch-Archivierung sind noch nicht perfekt. Gerade Indie-Projekte sind oftmals ausgeschlossen, wenn das Publikum nicht groß genug ist. Wo aber immerhin kleine gemeinnützigere Archivierungs-Projekte helfen. Die dann wiederum mit der FIAF als Beispiel zusammenarbeiten.

    Aber die Spieleindustrie entzieht sich dem ganzen zu 100%. Sie werfen regelmäßig Spiele in die Grube. Server werden ausgeschaltet. Gegen Emulation, was im Grunde die einzige existierende Archivierung von Videospielen darstellt, wird stets vorgegangen was uns bereits eine der wichtigsten Plattformen gekostet hat. Wofür? Damit Nintendo auch in 50 Jahren Ice Climbers für 10 Tacken verschärbeln kann? Super schön. Ich gebe der Industrie keinen Meter mehr. Die Mona Lisa ist nicht nur in Fragmenten zu sehen weil Da Vinci die Server abgeschaltet hat.
    Sie wird bis zum Ende der Menschheit existieren. Eventuell nicht in Echt, aber immerhin auf multiple Wege archiviert.

    Und genau das wird Stadia auch tun, wenn Exklusivität ins Spiel kommt.
    Noch haben wir nämlich etwas Kontrolle.

  5. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Gemüseistgut 22.03.19 - 12:21

    Warum vergleicht ihr eigentlich die Preise mit zB Netflix?
    Warum nicht mit dem Xbox Game Pass? Würde das dem nicht am nächsten kommen?
    Alle Spiele spielen auf PC und Xbox, für 9,99¤ im Monat. (Erster Monat 1¤)

    Ich glaube auch nicht, dass 15¤, geschweige denn 30¤ realistisch sind. Das wäre viel zu teuer.

  6. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Shoopi 22.03.19 - 12:30

    Gemüseistgut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum vergleicht ihr eigentlich die Preise mit zB Netflix?
    > Warum nicht mit dem Xbox Game Pass? Würde das dem nicht am nächsten
    > kommen?
    > Alle Spiele spielen auf PC und Xbox, für 9,99¤ im Monat. (Erster Monat 1¤)
    >
    > Ich glaube auch nicht, dass 15¤, geschweige denn 30¤ realistisch sind. Das
    > wäre viel zu teuer.

    Ich denke das Hauptproblem kommt daher, das die Spieleindustrie mit ihren Kostenlügen halt viele indoktriniert hat. Aka -> "Aber Spiele sind doch viel zu teuer um im Abo angeboten zu werden?!?!". Daher kommen solche Diskussionen erst zu stande. Denke auch das der Gamepass realistisch ist. Alles andere wird wohl eher durch Gier in die Höhe getrieben.

  7. Re: Geschäftsmodell

    Autor: b.mey 22.03.19 - 13:24

    Na das ist ja nun mal eben exakt die große Stärke von Googles Infrastruktur. Die extrem skalierbare Performance mit unfassbar geringen Latenzzeiten in den virtuellen Servernetzen, die in der speziellen Form derzeit wohl kaum ein anderer Anbieter zur Verfügung hat. Es ist ja nicht einfach nur ein Cluster, sondern die weltweite Google Hard-und Software Infrastruktur. Daher habe ich bei Stadia wirklich Hoffnung, dass die das Latenzproblem in den Griff bekommen. Man denke nur mal an die Reaktionszeiten vom Assistent, wenn es um Latenz geht.

    Und wer Youtube weltweit rund um die Uhr so stemmen kann, der bekommt auch eine Cloudgaming Plattform stabil hin.

  8. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Balion 22.03.19 - 16:10

    Sollte man meinen, aber sie haben auch noch kein 4k HDR mit 60 fps zum testen vorgestellt, sondern nur zum Release versprochen.

  9. Re: Geschäftsmodell

    Autor: Dwalinn 22.03.19 - 16:48

    Gemüseistgut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum vergleicht ihr eigentlich die Preise mit zB Netflix?
    > Warum nicht mit dem Xbox Game Pass? Würde das dem nicht am nächsten
    > kommen?
    > Alle Spiele spielen auf PC und Xbox, für 9,99¤ im Monat. (Erster Monat 1¤)
    >
    > Ich glaube auch nicht, dass 15¤, geschweige denn 30¤ realistisch sind. Das
    > wäre viel zu teuer.

    10¤ + 5$für XBOX Gold (nur um online zu spielen, nichts mit Spiele streaming)
    zudem braucht man die Hardware, alternativ kostet streaming wie bei shadow nochmal 20-30¤ im Monat.... Zudem reden wir hier nicht von allem Konsolen games sondern nur ausgewählte Spiele. Selbst 40¤/Monat wäre noch günstig für eine echte Spieleflatrate mit neueren games und streaming. Ich schätze es wird keine game Flatrate geben (oder wenn nur mit alten games wie bei xbox Gold und PS Plus) und dann eher für 15-20¤ für das streaming (statt der 500¤ Konsole)

  10. Re: Geschäftsmodell

    Autor: ImBackAlive 27.03.19 - 11:27

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was erzählst du da für Quark?

    Warum geht es eigentlich immer gleich auf diese Niveau? Normales diskutieren nicht mehr möglich?

    > Zum einen ist Modding und "Änderung der Daten" was völlig
    > unterschiedliches. Dark Souls zu fixen zu seinem PC-Release fällt für mich
    > nicht unter Modding.

    Was erzählst du da für einen Quark? Du hast kein bisschen verstanden was "modding" ist.

    > "Es funktioniert bei anderen nicht zu 100% perfekt, deshalb kann die
    > Spieleindustrie so weiter machen!"

    Du hast null verstanden, was ich sage. Kunst ist nicht Kunst, weil sie erhalten wurde. Ich sage an keiner Stelle, dass ich das Gebahren der Spieleindustrie toll finde. Ich sage nur, dass der Kunstbegriff nicht davon abhängig ist, ob das Kunstwerk erhalten bleibt oder nicht.

    > Aber die Spieleindustrie entzieht sich dem ganzen zu 100%.

    Tut sie nicht. Es gibt auch Produzenten, die das anders angehen. Aber das wird halt ignoriert, weil es nicht auf deinen Teller passt.

    > Sie werfen
    > regelmäßig Spiele in die Grube.

    Es gibt auch etliche Künstler anderer Kunstwerke die das tun. Ich glaube da gab es letztens einen ziemlich bekannten Fall, da hat der Künstler sein Kunstwerk nach einer Auktion mutwillig zerstört. Was für ein Arsch.

    Was ist mit Kunstwerken, die nur für X Stunden zu sehen waren?

    > Server werden ausgeschaltet.

    Nochmal - du scherst hier über einen Kamm. Das ist kein tolles Verhalten, hat aber mit dem Kunstbegriff ÜBERHAUPT NICHTS zu tun.


    > Gegen
    > Emulation, was im Grunde die einzige existierende Archivierung von
    > Videospielen darstellt, wird stets vorgegangen was uns bereits eine der
    > wichtigsten Plattformen gekostet hat.

    Noch einmal: Das hat nichts mit dem Kunstbegriff zu tun. Ich weiß wirklich nicht, warum das so schwer zu verstehen ist.

    > Wofür? Damit Nintendo auch in 50
    > Jahren Ice Climbers für 10 Tacken verschärbeln kann?

    Ah - wenn ich also ein Buch von Herr Tolkin "archiviere" und dann anderen zugänglich mache, ist das völlig okay? Ich glaube die Erben haben da was gegen. Was sie schon des Öfteren bewiesen haben. Aber ist "Herr der Ringe" jetzt deshalb keine Kunst mehr? Was ist mit Filmen, die nicht schon gemeinfrei sind? Glaube, dass das Archivieren dort auch nicht besonders gern gesehen wird, wenn du es jedem zugänglich machst.

    > Super schön. Ich gebe
    > der Industrie keinen Meter mehr.

    Das ist nur fair - hat aber mit dem Kunstbegriff nichts zu tun.

    > Die Mona Lisa ist nicht nur in Fragmenten
    > zu sehen weil Da Vinci die Server abgeschaltet hat.

    Nochmal - du verzerrst hier. Was wäre denn, wenn die Mona Lisa, aus welchen Gründen auch immer, teilweise zerstört wäre? Wäre es dann keine Kunst mehr?

    Sie die Figuren aus dem alten Griechenland keine Kunst mehr, weil sie all ihre Farben verloren haben? Ist eine Skulptur keine Kunst mehr, weil etwas aus ihr herausgebrochen ist?

    > Sie wird bis zum Ende der Menschheit existieren. Eventuell nicht in Echt,
    > aber immerhin auf multiple Wege archiviert.

    Ja, das trifft auf die Mona Lisa im Speziellen zu - aber doch nicht auf jedes Bild, das jemals entstanden ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.19 11:47 durch ImBackAlive.

  11. Re: Geschäftsmodell

    Autor: ImBackAlive 27.03.19 - 11:41

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und auch SteamWorks funktioniert mit von Steam auf den lokalen Rechner
    > heruntergeladenen Titeln/Daten und nicht per Streaming. Wie bereits an
    > anderer Stelle erwähnt würde das voraussetzen, dass *jeder* Benutzer eine
    > VM in der sämtliche benutzten Spiele komplett installiert vorliegen mit
    > zusätzlichem Platz für Erweiterungen etc. zur Verfügung gestellt bekäme -
    > das halte ich aber für ziemlich unrealistisch, ich denke mehr als ein paar
    > GB für Spielstände und ansonsten Zugriff auf einen gemeinsam genutzten
    > installierten Games-Pool wird da nicht drin sein.

    Das ist die aktuelle Sichtweise - es existieren aber Dinge wie deduplication. Es wäre, mit entsprechenden technischen Mitteln, überhaupt kein Problem jedem Spieler die gleichen, physischen Daten zu bieten. Und über diese Daten kannst du dann deine Mods legen. Funktioniert beispielsweise bei der Wii schon seit Jahren so. Da werden deine Modifikationen einfach über die originalen Daten drüber gelegt.

    > Wie bitte? Wohl lange keine Konsole mehr besessen, was? Dort blüht der
    > Sekundär-Markt nach wie vor...

    Geht so - bei reinen Single-Player-Spielen ist das sicherlich der Fall. Aber gerade bei den online Spielen wird da immer mehr gegen unternommen (bestimmte Schlüssel, die "ingame Content" freischalten, aber nur einmal funktionieren).

    Aber hier muss ich zugeben: Ja, an die Konsolen habe ich nicht wirklich gedacht.

    > Richtig. s.O. Gerade heute, wo installierte Titel gerne mal 20-50 GB auf
    > der Platte fressen, wird Google wohl kaum weltweit Millionen von Spielern
    > unbegrenzten Platz für eine beliebige Anzahl von Titeln in Form von VMs zur
    > Verfügung stellen. Die werden wohl eher aus gemeinsamen Pools bedient,
    > womit aber individuelle Anpassung von Daten für individuelle Spieler quasi
    > unmöglich werden.

    Dass dem nicht so ist: s.O.

    > Nö, denn bisher (selbst bei Steam) kann ich die Archivierung wenigstens
    > selbst in die Hand nehmen.

    Kannst du natürlich machen - nur spielen kannst du die Spiele anschließend nicht mehr, weil DRM.

    > Stimmt doch gar nicht. Sowohl gekaufte Datenträger, als von Steam für
    > offline-gaming freigegebene Titel kann ich immer wieder spielen. Siehe zB
    > die DRM freien Steam-Titel auf GOG.

    DRM frei sind die wenigsten Spiele heute - speziell die "Blockbuster". Gekaufte Datenträger, für den PC, sind heute auch häufig nur noch zum Starten des Downloads nützlich.

    > Tut er nicht, siehe all die Punkte weiter oben. Und für Konsolen trifft das
    > sogar noch weniger zu als für PC Titel.

    Da muss ich zustimmen - also bei der Konsole, die habe ich hier vergessen. Im PC-Bereich ändert sich so gut wie nichts.

    > Äh was? Womit schadet das Fotografieren alleine dem Bild? Mit
    > zerstörerischen "Fotostrahlen"?
    > Falls Du auf Blitzlicht hinauswolltest;: Man muss ja nicht mit einem 25 kW
    > Scheinwerfer als Blitzlicht arbeiten.

    Ja, ich bezog mich dabei aufs Blitzlicht.
    Licht bleicht aus. Mehr Licht = Weniger Farbe. Wobei ich zugeben muss, dass die Wirkung von Fotoapparaten da nicht wirklich ins Gewicht fallen dürfte.

    > Jetzt wird es abstrus. Fotografieren ist dort verboten, weil jemand die
    > Verwertungsrechte hat und die Galerie an den teuren Kunstdrucken und
    > Bildbändern verdienen möchte, nicht weil die ausgestellten Bilder durch
    > "Fotostrahlen" geschädigt werden ;-)

    Ja und nein - nicht wenige Museen verbieten das Fotografieren auch weil es Besucher stört. Verwertungsrechte sind da noch ein anderes Thema: Gallerie verbietet Fotos wegen Urheberrecht, Gebäude brennt ab und jetzt willst du mir erzählen, dass da nie Kunst drin gestanden hat?

    > Wer spricht denn von *allen* Filmen? Es reichen doch die zehntausende von
    > Filmen, die man auf BlueRay (wenn hier nicht erhältlich, dann als Import)
    > erwerben kann.

    Der OP? Ein Film ist ein Kunstwerk, unabhängig davon, ob du ihn erwerben kannst oder nicht.

    > Er möchte es nur gerne können, wenn ihm danach ist - das hat doch nichts
    > mit "Kunst" zu tun.

    Exakt meine Aussage: Ob es Kunst ist, hat wenig damit zu tun, ob es archivierbar ist oder nicht.

    > Oh man, merkst Du nicht, dass es ziemlich albern ist, nun bei jeder Aussage
    > auf der Bemerkung über "Kunst" herumzuhacken? Dir sollte, mit ein klein
    > wenig nachdenkenm, doch klar sein, was er meint - also lass doch bitte mal
    > diese albernen Strohmänner sein.

    Es geht bei den spezifischen Teilen um den Kunstbegriff, bei dem der OP meint, dass Videospiele das a) nicht verdient hätten und b) der Begriff von der Industrie ganz fies ausgenutzt wird, weil man sich ja irgendwelche Vorteile erarbeiten will. Natürlich werde ich dann auch darauf "rumhacken".



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.19 11:45 durch ImBackAlive.

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