Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Star Trek Timelines im Test: Captain…

Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los

    Autor: stonie 21.03.16 - 15:03

    Es ist ja zumeist die eigene Bequemlichkeit, welche es gerissenen "Geschäftsleuten" erlaubt, Menschen massenhaft zu übervorteilen und über den Tisch zu ziehen.

    Das Prinzip des vermeintlichen "Free to Play" ist dafür ein schönes Beispiel und m.E. die Pestilenz der heutigen Spielentwicklung und wenn die Konsumenten nicht aufpassen, wird das auch immer mehr in die großen Spieletitel Einzug halten, so lange, bis diese Vorgehensweise Standard ist.

    Die Massen wollen es gern bequem und natürlich umsonst und bemerken dabei nicht, dass genau dieses Verhalten dazu führt, dass der eigene Konsum noch erheblich teurer wird.

  2. Re: Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los

    Autor: teleborian 21.03.16 - 15:14

    Da fällt mir die Southpark Folge s18e06 "Freemium gibts nicht umsonst" ein Mit einer ganz anschaulichen Erklärung des Konzeptes inklusive einiger Statistiken
    :-)

  3. Re: Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los

    Autor: Trockenobst 21.03.16 - 15:25

    stonie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Massen wollen es gern bequem und natürlich umsonst und bemerken dabei
    > nicht, dass genau dieses Verhalten dazu führt, dass der eigene Konsum noch
    > erheblich teurer wird.

    Sprich für dich selbst. Mein Bruder hat 20 Spiele auf dem Tablet und hat 1x für NoAds bezahlt. Die Kunden im gesamte Mobile-Game Markt zahlen nur dann was, wenn man ihnen wirklichen Content hinwirft - das was eben teuer ist. Für Bullshit wie diesen verdient man in der Regel nur Geld von Leuten die keine Gamer sind und glauben das wäre "Ok" dies zu tun. Aber irgendwer zahlt ja auch für Tools die einem Treiberupdates einspielen.

    Deswegen werden diese Spiele immer krasser, wo z.B. die Knöpfe mit denen man das Spiel bedient sich ständig ändern sodass man irgendwann doch auf den Kaufbutton klickt. Wer so verzweifelt ist solche "Elemente" einzubauen verdient nichts.

    Das Grundproblem ist simpel und einfach, dass man im Mobilen Space inzwischen der Goldrush vorbei ist und man genauso sehr viel Marketing Millionen braucht um ein Vollpreis-Spiel zu pushen. Die Claims dort abgesteckt, die selben fünf bis zwanzig Firmen grasen alles ab. Deswegen gibt es den VR Hype, weil es dort eben nicht alles schon fest in der Hand von wenigen mit viel Geld ist.

    Und dann schafft man mit Final Fantasy oder ähnlichen auch keine mehrere Millionen Umsatz die man braucht um so ein Spiel auch zu finanzieren. Ohne Mikrotransaktionen geht es nirgendwo, nicht mal mehr auf dem Desktop. Der Markt ist zu breit und die garantierten Umsätze sind nicht mehr da, für immer aufwendigere Games.

    Würden Google und Apple (und Steam!) jede App und jedes Game das nach 2 Monaten keine 10.000(?) Downloads hat rauswerfen, würden das immense Mittelmaß verschwinden und die obere Mittelklasse Leute noch eine Chance haben dass sich ihr Game verkauft. Da es zu viel Wild+West gibt, haben die normalen Gamedesigner keine Chance. Weil aber keiner aufgibt, wird es eben immer ekeliger und schmieriger.

    Deswegen tummeln sich auch bei Steam GreenLight gefühlt 99% Games von Einzelkämpfern mit großen Ideen und keiner Ahnung wie groß das Eisen ist an das sie ran wollen. "Gebt endlich auf!" kann man da nur rufen. Aber so funktioniert die Welt nicht.

    Es wird noch giftiger werden müssen, dass ist die menschliche Natur. Es wurde nie besser, es wurde nur anders.

  4. Re: Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los

    Autor: stonie 21.03.16 - 16:07

    Ich nehme die Entwicklung so war. Konnte man vor ein paar Jahren noch Vollwertige Spiele im App Store zu entsprechenden Preisen kaufen, hält m.E. immer mehr die Praxis Einzug, zunächst auf vermeintliches "Free to Play" zu setzen, um dann relativ schnell auf "Pay to Win" umzuschwenken sowie noch zusätzlich mit Werbung vollgestopft.

    Ich folgere aus dieser Entwicklung, dass eine Masse des Marktes offenbar lieber vermeintlich "Umsonst" konsumieren wollte, statt für ein qualitativ gutes Produkt einen angemessenen Preis zu bezahlen. Da es aber nichts umsonst gibt, sich dann eben die Praxis des "Pay to Win" durchsetzte.
    Wenn die Masse weiterhin vollwertige Spiele zu einem Vollspiel Preis gekauft hätte, hätte sich die jetzige Praxis ja auch nicht so durchsetzen können.

  5. Re: Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los

    Autor: MrAnderson 21.03.16 - 16:41

    THIS

    ich hab ein Abo-Game und könnte immer lachen, wenn sie sich im Forum beschweren, dass Abo so teuer wäre und überhaupt EA und so. Dann kaufen sie sich aber für jede Menge echte Euros Rüstungen und Waffen (nur die Hüllen, ohne Stats) oder irgendwelchen Housing-Kram für deutlich mehr, als ein Abo kosten würde.
    Ich kapier es echt nicht xD

    Edith meinte, da fehlt ein "s"



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.03.16 16:43 durch MrAnderson.

  6. Re: Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los

    Autor: Blubbernaut 21.03.16 - 17:33

    Wenn etwas kostenlos ist kann man sicher sein dass man selbst die Ware ist...

  7. Re: Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los

    Autor: Katsuragi 21.03.16 - 18:45

    stonie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich folgere aus dieser Entwicklung, dass eine Masse des Marktes offenbar
    > lieber vermeintlich "Umsonst" konsumieren wollte, statt für ein qualitativ
    > gutes Produkt einen angemessenen Preis zu bezahlen. Da es aber nichts
    > umsonst gibt, sich dann eben die Praxis des "Pay to Win" durchsetzte.

    das deckt sich leider mit meiner Erfahrung. Als ich vor ein oder zwei Jahren noch Appstores benutzte war es eigentlich die Regel: selbst gute Spiele, die etwas kosteten, bekamen _massenweise_ der schlechtestmögliche Bewertung. Einige Leute gaben sich sogar die Mühe Bemerkungen dazu anzugeben. Der Stil (bei einem 2,99 Euro Spiel, wenn ich mich recht erinnere) war:
    "3 euro für ein spihl?! so aine Unferschamtheit!!! wührde im 0 Stäane geben, wenn es gehen würde!!!!!!!"
    ^^ Natürlich war die Rechtschreibung nicht immer so gut wie im obigen Beispiel.

    Nicht zuletzt dadurch besteht praktisch jeder Store nur noch aus "umsonst"-Titeln, die dann dummerweise Zugriffs aufs Internet und das Adressbuch haben wollen...
    Ich habs aufgegeben.

    *seufz*

  8. Re: Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los

    Autor: Hotohori 21.03.16 - 18:52

    teleborian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da fällt mir die Southpark Folge s18e06 "Freemium gibts nicht umsonst" ein
    > Mit einer ganz anschaulichen Erklärung des Konzeptes inklusive einiger
    > Statistiken
    > :-)

    Dito, gute Episode, leider glauben aber viele das wäre nur Satire und daran wäre rein gar nichts wahres dran. ;)

  9. Re: Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los

    Autor: Hotohori 21.03.16 - 18:56

    MrAnderson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > THIS
    >
    > ich hab ein Abo-Game und könnte immer lachen, wenn sie sich im Forum
    > beschweren, dass Abo so teuer wäre und überhaupt EA und so. Dann kaufen sie
    > sich aber für jede Menge echte Euros Rüstungen und Waffen (nur die Hüllen,
    > ohne Stats) oder irgendwelchen Housing-Kram für deutlich mehr, als ein Abo
    > kosten würde.
    > Ich kapier es echt nicht xD
    >
    > Edith meinte, da fehlt ein "s"

    Dito, ich würde sogar bis zu 30 Euro im Monat Abo zahlen für ein wirklich gutes MMO, aber lieber setzt man gleich auf Masse statt Klasse und releast es so, dass es F2P werden muss. Viele Abo MMOs gibt es jedenfalls nicht mehr, die kann man inzwischen an einer Hand abzählen.

    Und zu viele F2P Anhänger sind völlig immun gegen Argumente, die wollen die Wahrheit nicht hören und auch nicht wahr haben.

  10. nicht der Meinung, dass man die Spiele entfernen soll

    Autor: teleborian 22.03.16 - 13:09

    Ich bin nicht der Meinung, dass man die Spiele entfernen soll, sehr gute Spiele müssen nicht unbedingt Spiele für die Massen sein. Sie können auch mal nur für bestimmte Interessengruppen sein.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Germersheim
  2. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  3. BAS Kundenservice GmbH & Co. KG, Berlin
  4. SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

  1. Indiegames-Rundschau: Killer trifft Gans
    Indiegames-Rundschau
    Killer trifft Gans

    John Wick Hex ist ein gelungenes Spiel zum Film, die böse Gans sorgt in Untitled Goose Game für Begeisterung und in Noita wird jeder Pixel simuliert: Die Indiegames des Monats sind abwechslungsreich und hochwertig wie selten zuvor.

  2. Archer2: Britischer Top-10-Supercomputer nutzt AMDs Epyc
    Archer2
    Britischer Top-10-Supercomputer nutzt AMDs Epyc

    Der Archer2 soll 2020 die höchste CPU-Leistung aller Supercomputer weltweit erreichen und es dank Beschleunigerkarten in die Top Ten schaffen. Im System stecken fast 12.000 Epyc-7002-Chips und Next-Gen-Radeons.

  3. Corsair One: Wakü-Rechner erhalten mehr RAM- und SSD-Kapazität
    Corsair One
    Wakü-Rechner erhalten mehr RAM- und SSD-Kapazität

    Mit dem i182, dem i164 und dem i145 aktualisiert Corsair die One-Serie: Die wassergekühlten Komplett-PCs werden mit doppelt so viel DDR4-Speicher und doppelt so großen SSDs ausgerüstet.


  1. 08:10

  2. 18:25

  3. 17:30

  4. 17:20

  5. 17:12

  6. 17:00

  7. 17:00

  8. 17:00