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Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

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  1. Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Hotohori 14.11.17 - 14:33

    Wenn es nach manchen Spielern geht, gibt es ja nur ein "zu schwer" und kein "zu leicht".

    Das ist aber schlicht Blödsinn, zu leichte Spiele ruinieren immer mehr den Spielemarkt. Wenn man Spieler niemals wirklich richtig fordert, dann werden sie in Zukunft auch keinerlei Skill mehr haben, denn Skill kann man nur haben, wenn man entsprechend Herausgefordert wird.

    Ich spiele jetzt seit über 35 Jahren und bei den letzten Spielen war ich ständig nur am fluchen wegen des zu leichten Schwierigkeitsgrades von selbst der höchsten Schwierigkeitsstufe.

    Normalerweise sind Spiele eigentlich so aufgebaut, dass sie leicht anfangen und dann schwerer werden, oft ist es inzwischen so das sie schwerer anfangen und dann leichter werden. Wobei das schwerer oft nur durch die Lernphase zustande kommt, hat man einmal das Gameplay intus ist auch der Anfang genauso leicht wie der Rest.

    Diese Tendenz sehe ich bei Videospielen nun schon eine ganze Weile. Bei RPG artigen Spielen mit Charakter Level ist es inzwischen besonders schlimm, wie ich es Jahre zuvor bereits von MMORPGs kenne, ist es nun auch in solchen Singleplayer Spielen so, dass man viel zu leicht überlevelt und überleveln heißt, das man Inhalte spielt, die eigentlich für ein niedrigeres Charakter Level ausgelegt waren. Inhalte also mit einem Level zu spielen, der drüber ist, bedeutet das diese noch einfacher werden als sie meist eh schon sind.

    Bei Horizon Zero Dawn und jetzt auch bei Destiny 2 bedeutet das, dass es Gameplay Elemente praktisch zerstört. Wenn Gegner viel zu leicht sind, warum sollte ich mir als Spieler dann noch Gedanken darum machen ob ich die optimale Waffe für diesen Gegner nutze, wenn er auch mit der falschen Waffe schnell umfällt? Warum sollte ich mir die beste Rüstung zusammen stellen, wenn ich auch mit der schlechten Rüstung fast nie sterbe?

    Noch schlimmer, wenn man mit anderen Spielern in Teams spielt. Warum im Team arbeiten, wenn man das Spiel auch schafft, wenn einfach Jeder sein Ding macht? Manche Spieler wissen daher gar nicht mehr wie viel Spaß richtiges Teamwork machen kann. Teamwork heißt nicht, dass man halt irgendwie im Team wehrlose Moorhuhn Gegner umhaut.

    Mir hat das teilweise diese und andere Spiele kaputt gemacht und sie blieben deutlich hinter dem Potential von Spielspaß, was ich mit Spielen vor 5+ Jahren noch hatte, weil ich da wenigstens noch etwas gefordert wurde. Und nein, ich bin nicht mal ein Hardcore Spieler, zu viel Herausforderung ist auch nichts für mich.

    Und warum das Ganze? Nun, aus dem gleichen Grund wieso es Lootboxen, InGame Shops etc. gibt: um noch mehr Spieler anzulocken, damit ja kein Spieler sagen kann "das Spiel ist mir zu schwer". Ich kenne da gewisse Zusammenhängt zu Kinofilmen "der Film ist mir zu Anspruchsvoll"...

    Wie immer wenn ein ehemaliges Hobby zum Massenphänomen wird, es wird auf das Niveau der breiten Masse heruntergebrochen und die alten Fans dieses Hobbys passen sich entweder an oder dürfen sich ein neues Hobby suchen und beten, dass dieses niemals von der breiten Masse für sich entdeckt wird, welche einem sonst ihr niedriges Niveau aufdrücken.

  2. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: drmccoy 14.11.17 - 14:46

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie immer wenn ein ehemaliges Hobby zum Massenphänomen wird, es wird auf
    > das Niveau der breiten Masse heruntergebrochen und die alten Fans dieses
    > Hobbys passen sich entweder an oder dürfen sich ein neues Hobby suchen und
    > beten, dass dieses niemals von der breiten Masse für sich entdeckt wird,
    > welche einem sonst ihr niedriges Niveau aufdrücken.

    Sehr schön geschrieben, schön zu sehen dass man nicht alleine mit dieser Auffassung ist.

  3. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Tantalus 14.11.17 - 14:56

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie immer wenn ein ehemaliges Hobby zum Massenphänomen wird, es wird auf
    > das Niveau der breiten Masse heruntergebrochen und die alten Fans dieses
    > Hobbys passen sich entweder an oder dürfen sich ein neues Hobby suchen und
    > beten, dass dieses niemals von der breiten Masse für sich entdeckt wird,
    > welche einem sonst ihr niedriges Niveau aufdrücken.

    Wenn Dir das Angeln am Teich zu einfach wird, weil der Teich mit zu vielen "leichtbissigen" Fischen bevölkert ist, solltest Du nicht das Angeln aufgeben, sondern Dir einen anderen Teich suchen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  4. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Hotohori 14.11.17 - 14:59

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie immer wenn ein ehemaliges Hobby zum Massenphänomen wird, es wird auf
    > > das Niveau der breiten Masse heruntergebrochen und die alten Fans dieses
    > > Hobbys passen sich entweder an oder dürfen sich ein neues Hobby suchen
    > und
    > > beten, dass dieses niemals von der breiten Masse für sich entdeckt wird,
    > > welche einem sonst ihr niedriges Niveau aufdrücken.
    >
    > Wenn Dir das Angeln am Teich zu einfach wird, weil der Teich mit zu vielen
    > "leichtbissigen" Fischen bevölkert ist, solltest Du nicht das Angeln
    > aufgeben, sondern Dir einen anderen Teich suchen.
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    Dämlicher Vergleich, der hinkt dermaßen, das es weh tut. Ansonsten darfst du mir gerne einen 1:1 Beispiel aus der Videospiel Ecke nennen, der exakt dazu passt.

    Und der Witz an der Videospiel Branche ist eh... im Gegensatz zur Film Branche können Spiele für unterschiedliche Zielgruppen angepasst werden, nur pfeift man immer mehr auf Spieler wie mich, weil wir scheinbar nur noch eine so kleine Masse sind, dass wir zu der Gruppe von Kunden gehören, die man ignorieren kann. Das Spiel für uns anpassen lohnt sich angeblich nicht mehr. Und das ist es, was es eigentlich so bitter macht, sie könnten, wenn sie denn wollten.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.17 15:03 durch Hotohori.

  5. Re: Statt zumeckern solltest Du dich lieber im E-Sport engagieren

    Autor: motzerator 14.11.17 - 15:03

    Hotohori schrieb:
    -----------------------------
    > Wenn es nach manchen Spielern geht, gibt es ja nur ein "zu schwer" und kein
    > "zu leicht". Das ist aber schlicht Blödsinn, zu leichte Spiele ruinieren immer
    > mehr den Spielemarkt. Wenn man Spieler niemals wirklich richtig fordert,
    > dann werden sie in Zukunft auch keinerlei Skill mehr haben, denn Skill kann
    > man nur haben, wenn man entsprechend Herausgefordert wird.

    Der Hotohori kann mal wieder nicht über den Tellerrand gucken. Weil dir die
    Spiele zu leicht sind, müssen alle Spiele schwieriger gemacht werden, auch
    wenn viele andere Spieler dann keine Lust mehr darauf haben.

    > Ich spiele jetzt seit über 35 Jahren und bei den letzten Spielen war ich
    > ständig nur am fluchen wegen des zu leichten Schwierigkeitsgrades von
    > selbst der höchsten Schwierigkeitsstufe.

    Da kommen wir doch der Sache schon auf den Punkt. Ich würde dein
    Anliegen unterstützen, wenn Du dich darauf beschränken könntest,
    eine noch höhere Schwierigkeitsstufe zu fordern, die dann auch für
    den E-Sport Meister Hotohori eine Herausforderung darstellt. Das sei
    dir ja gegönnt.

    Denke aber bitte daran, das andere Leute ganz andere Anforderungen
    und Herangehensweise haben. Kaum zu glauben, aber wahr: Es gibt
    Leute, die beim Spielen entspannen wollen. Die keinen Bock auf viele
    Misserfolge haben und an einer Stelle nicht 50 Versuche brauchen
    wollen.

    Ich vermute mal, das eine sehr schwierige Stelle für dich hinterher
    sehr belohnend ist, wenn Du es endlich geschafft hast, weshalb Du
    dir viele derartige Erlebnisse wünscht.

    Bei mir hingegen erinnere ich mir nur an den ganzen Frust und
    werde die Stelle noch in Jahren hassen und das Spiel für sein
    schlechtes Balancing verfluchen. Selbst wenn ich die Stelle dann
    doch geschafft habe, fühlt sich das nicht belohnend sondern
    extrem lästig an.

    Auf Leicht sollte man ohne Anstrengung durchspielen können, auf
    Normal sollte es ohne viel Probleme durchspielbar sein, wenn man
    aufmerksam und ernsthaft spielt.

    Auf Schwer versuche ich es bei guten Spielen auch noch mal und
    schaffe es in vielleicht 50% der Fälle. Auf Ultra habe ich keinen
    Bock.

    Ich habe aber nichts dagegen, wenn die Hersteller zusätzlich noch
    die Stufen Handicap mit besonderen Hilfen und sehr niedriger
    Schwierigkeit anbieten und für dich eine Ultra Hardcore Version.

    > Normalerweise sind Spiele eigentlich so aufgebaut, dass sie
    > leicht anfangen und dann schwerer werden, oft ist es inzwischen
    > so das sie schwerer anfangen und dann leichter werden.

    Das hängt damit zusammen, das man eben immer besser wird
    und das Spiel dann auch immer besser kann. Ist bei einem RPG
    eigentlich oft so und sollte auch so sein. Wenn hunderte Stunden
    spaßiger Grind in einem Charakter stecken, sollte der auch sehr
    viel Macht besitzen.

    Das RPG ist ja eine Simulation der Realität und da ist es ja auch
    so, das sehr viel Training einen Spieler besser macht.

    > Diese Tendenz sehe ich bei Videospielen nun schon eine ganze
    > Weile. Bei RPG artigen Spielen mit Charakter Level ist es inzwischen
    > besonders schlimm, wie ich es Jahre zuvor bereits von MMORPGs
    > kenne, ist es nun auch in solchen Singleplayer Spielen so, dass man
    > viel zu leicht überlevelt und überleveln heißt, das man Inhalte spielt,
    > die eigentlich für ein niedrigeres Charakter Level ausgelegt waren.

    Ja, das ist dann eine gute Simulation. Sagen wir mal, deine Fähigkeit
    in einer Sportart betragen genau 50% des Leistungsspektrums, also
    sind 50% der Sportler besser und 50% schlechter als Du.

    Je mehr Du aber trainierst, desto besser wirst Du und desto einfacher
    wird auch ein Match für dich. Wenn Du 90% erreicht hast, sind nur
    noch 10% der Gegner stärker als Du. Warum sollte das bei einem gut
    trainierten Rollenspiel Charakter anders sein?

    > Noch schlimmer, wenn man mit anderen Spielern in Teams spielt.
    > Warum im Team arbeiten, wenn man das Spiel auch schafft, wenn
    > einfach Jeder sein Ding macht?

    Das ist doch optimal, da es die Menge der zum Spielen nötigen
    Sozialen Interaktionen auf Null reduziert?

    > Manche Spieler wissen daher gar nicht mehr wie viel Spaß
    > richtiges Teamwork machen kann. Teamwork heißt nicht,
    > dass man halt irgendwie im Team wehrlose Moorhuhn
    > Gegner umhaut.

    Weist Du, was ich bei dir nicht verstehe, Hotohori?

    Statt dich hier aus zu heulen, wie schlecht doch die Welt und
    die anderen Spieler sind, solltest Du lieber dein Verhalten
    ändern und dir eine echte Herausforderung suchen.

    Engagiere dich im E-Sport Bereich, suche dir ein Team, spiele
    auf Weltklasse Niveau und verdiene nebenbei auch noch sehr
    viel Kohle. Vielleicht sehen dich die Leute dann sogar früher
    oder später auf Pro Sieben Maxx, die machen da jedenfalls
    während dem American Football immer wieder Werbung für
    so eine E-Sport Sendung.

    Spiele Counterstrike oder solche Sachen, statt dich darüber
    zu beschweren, das die Spiele eben vielen Spielern gefallen
    müssen, um sich wirtschaftlich zu rentieren.

    Wie gesagt, wenn dir alles zu leicht ist, dann suche Dir bitte
    die passenden Gegner und das passende Team, statt dich
    über mieses Matchmaking und zu leichte Spiele zu beschweren.

  6. Re: Im E-Sport wirst Du schon ausreichende Herausforderungen finden!

    Autor: motzerator 14.11.17 - 15:07

    Hotohori schrieb:
    -----------------------------
    >> Wenn Dir das Angeln am Teich zu einfach wird, weil der Teich mit zu
    >> vielen "leichtbissigen" Fischen bevölkert ist, solltest Du nicht das
    >> Angeln aufgeben, sondern Dir einen anderen Teich suchen.

    > Dämlicher Vergleich, der hinkt dermaßen, das es weh tut. Ansonsten
    > darfst du mir gerne einen 1:1 Beispiel aus der Videospiel Ecke nennen,
    > der exakt dazu passt.

    Es meint halt: Wenn dir die Kreisklasse zu leicht ist, dann spiele halt in
    einer höheren Spielklasse.

    Oder auf Videogames bezogen: Engagiere dich im E-Sport und verdiene
    dir eine goldene Nase, wenn Deine Skills dafür ausreichen.

    > Und der Witz an der Videospiel Branche ist eh... im Gegensatz zur Film
    > Branche können Spiele für unterschiedliche Zielgruppen angepasst werden,
    > nur pfeift man immer mehr auf Spieler wie mich, weil wir scheinbar nur noch
    > eine so kleine Masse sind, dass wir zu der Gruppe von Kunden gehören, die
    > man ignorieren kann. Das Spiel für uns anpassen lohnt sich angeblich nicht
    > mehr. Und das ist es, was es eigentlich so bitter macht, sie könnten, wenn
    > sie denn wollten.

    Das entbindet dich aber nicht von der Aufgabe, dir die richtige Herausforderung
    zu suchen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.17 15:08 durch motzerator.

  7. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Hotohori 14.11.17 - 15:14

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > -----------------------------
    > >> Wenn Dir das Angeln am Teich zu einfach wird, weil der Teich mit zu
    > >> vielen "leichtbissigen" Fischen bevölkert ist, solltest Du nicht das
    > >> Angeln aufgeben, sondern Dir einen anderen Teich suchen.
    >
    > > Dämlicher Vergleich, der hinkt dermaßen, das es weh tut. Ansonsten
    > > darfst du mir gerne einen 1:1 Beispiel aus der Videospiel Ecke nennen,
    > > der exakt dazu passt.
    >
    > Es meint halt: Wenn dir die Kreisklasse zu leicht ist, dann spiele halt in
    > einer höheren Spielklasse.

    Ich hab extra geschrieben, dass ich kein Hardcore Spieler bin. Aber das ist eben genau dieser typische Schwarz/Weiß Mist, den ich immer wieder zu hören kriege bei solchen Themen.

    Ich will einfach nur etwas Herausforderung in Spielen, genug damit Gameplay Elemente auch wirklich funktionieren und nicht durch zu leicht ausgehebelt werden. Darum auch diese speziellen Beispiele von mir was ein "zu leicht" kaputt macht.

    > Oder auf Videogames bezogen: Engagiere dich im E-Sport und verdiene
    > dir eine goldene Nase, wenn Deine Skills dafür ausreichen.

    Im übrigens hasse ich eSport, der hat meiner Meinung nach auch vieles in Videospielen kaputt gemacht, weil viele nur noch nach Schema "Wie komme ich am schnellsten zum besten Inhalt" denken und spielen können und vergessen oder gar nie erlebt haben wie viel mehr Spaß es machen kann ein Spiel mehr zu leben als nur progressiv zu spielen.

    > > Und der Witz an der Videospiel Branche ist eh... im Gegensatz zur Film
    > > Branche können Spiele für unterschiedliche Zielgruppen angepasst werden,
    > > nur pfeift man immer mehr auf Spieler wie mich, weil wir scheinbar nur
    > noch
    > > eine so kleine Masse sind, dass wir zu der Gruppe von Kunden gehören,
    > die
    > > man ignorieren kann. Das Spiel für uns anpassen lohnt sich angeblich
    > nicht
    > > mehr. Und das ist es, was es eigentlich so bitter macht, sie könnten,
    > wenn
    > > sie denn wollten.
    >
    > Das entbindet dich aber nicht von der Aufgabe, dir die richtige
    > Herausforderung
    > zu suchen.

    Weißt du, bei solchen schlauen (eher dämlichen) Sprüchen, werd ich heutzutage schnell leicht aggressiv. Warum? Weil ich diese Sprüche langsam nicht mehr hören kann...

  8. Re: Im E-Sport wirst Du schon ausreichende Herausforderungen finden!

    Autor: Tantalus 14.11.17 - 15:14

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder auf Videogames bezogen: Engagiere dich im E-Sport und verdiene
    > dir eine goldene Nase, wenn Deine Skills dafür ausreichen.

    Nein, ich meinte, wenn ihm die Mainstream-Games zu leicht sind, (weil sie eben eine möglichst große Zielgruppe ansprechen wollen), muss er sich halt etwas abseits des Mainstreams mal umsehen. Da gibt es genug Perlen um jeden Geschmack glücklich zu machen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  9. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Tantalus 14.11.17 - 15:19

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dämlicher Vergleich, der hinkt dermaßen, das es weh tut.

    Nein, meiner Meinung nach nicht, denn Du darfst Dir immer noch das Spiel aussuchen, das zu Deinen "Spielanforderungen" passt. Wenn Dir Spiel A zu leicht ist, schau Dir Spiel B an.

    > Ansonsten darfst
    > du mir gerne einen 1:1 Beispiel aus der Videospiel Ecke nennen, der exakt
    > dazu passt.

    Ok: Wenn Dir Space Agency zu leicht ist, spiel KSP.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  10. Re: Statt zumeckern solltest Du dich lieber im E-Sport engagieren

    Autor: Hotohori 14.11.17 - 15:20

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Hotohori kann mal wieder nicht über den Tellerrand gucken. Weil dir
    > die
    > Spiele zu leicht sind, müssen alle Spiele schwieriger gemacht werden, auch
    > wenn viele andere Spieler dann keine Lust mehr darauf haben.

    Ok, es reicht, du landest jetzt auf meiner Ignore Liste, bevor mir noch etwas rausrutscht was mir sicher NICHT leid tun wird.

    Du legst mir hier mit deinem Schwarz/Weiß Denken ständig Dinge in den Mund die ich so nie gesagt habe und darum werde ich auf den Erguss auch nicht eingehen.

  11. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Hotohori 14.11.17 - 15:25

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dämlicher Vergleich, der hinkt dermaßen, das es weh tut.
    >
    > Nein, meiner Meinung nach nicht, denn Du darfst Dir immer noch das Spiel
    > aussuchen, das zu Deinen "Spielanforderungen" passt. Wenn Dir Spiel A zu
    > leicht ist, schau Dir Spiel B an.

    Klar, weiß ich ja auch vor dem Kauf weiß, dass Spiel A auf höchster Schwierigkeitsstufe zu leicht ist.

    Davon ab ist das immer leicht gesagt, Spiel B ist nicht Spiel A. Kein Spiel kann z.B. Horizon Zero Dawn ersetzen, das bis auf den Schwierigkeitsgrad / schlechtes Balancing hervorragend ist, aber damit völlig unnötig meinen Spielspaß reduziert hat, denn andere Spiele haben das Balancing ja schon mal besser hingekriegt.

    > Ok: Wenn Dir Space Agency zu leicht ist, spiel KSP.

    Wie oben gesagt, Spiele sind nichts was man einfach so durch ein anderes ersetzen kann. Aber das ist eben auch nur für leidenschaftliche Videospieler verständlich, für die ein Spiel mehr ist als nur Mittel zum Zweck.

    Das eigentliche Problem ist schlicht, dass Entwickler Schwierigkeitsgrade unterschiedlich auslegen... was bei Spiel A unter "schwer" läuft, läuft bei Spiel B unter "leicht". Wenn "schwer" nicht so oft ein Etikettenschwindel wäre, wäre es auch kein Problem die richtigen Spiele zu wählen oder sich zumindest richtig auf diese einstellen zu können.

    Ein Spiel das mir vor Release sagt "Ja, es gibt auch einen schweren Schwierigkeitsgrad" und sich dann als leicht auf schwer herausstellt, erfüllt nun mal nicht die Erwartungen, die ein Entwickler zuvor mit "schwer" geweckt hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.17 15:28 durch Hotohori.

  12. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: motzerator 14.11.17 - 15:29

    Hotohori schrieb:
    -----------------------------
    > Ich hab extra geschrieben, dass ich kein Hardcore Spieler bin. Aber
    > das ist eben genau dieser typische Schwarz/Weiß Mist, den ich immer
    > wieder zu hören kriege bei solchen Themen.

    Dann eben extra für dich mit Graustufen und einem Fußball Vergleich:

    Wenn die Kreisklasse (Niveau: Hobbyspieler) für dich zu leicht und die
    Champions League (Niveau: Die besten der Besten) für dich zu schwer
    ist, wird sich doch dazwischen sicher noch eine Liga finden lassen, die
    deinen Anforderungen genügt.

    Sprich: Es gibt auch gut organisierte Clans, die E-Sport auf Amateur-
    Ebene betreiben.

    > Im übrigens hasse ich eSport, der hat meiner Meinung nach auch
    > vieles in Videospielen kaputt gemacht, weil viele nur noch nach
    > Schema "Wie komme ich am schnellsten zum besten Inhalt"
    > denken und spielen können und vergessen oder gar nie erlebt
    > haben wie viel mehr Spaß es machen kann ein Spiel mehr zu
    > leben als nur progressiv zu spielen.

    Also ist die E-Sport zu schwer? Oder was genau stört dich daran?
    Das die Leute den Erfolg suchen? Das macht sie aber doch zu viel
    schwereren Gegnern und die wünscht Du dir doch, weil ja alle der
    normalen Spiele viel zu einfach sind.

    >> Das entbindet dich aber nicht von der Aufgabe, dir die richtige
    >> Herausforderung zu suchen.

    > Weißt du, bei solchen schlauen (eher dämlichen) Sprüchen, werd ich
    > heutzutage schnell leicht aggressiv. Warum? Weil ich diese Sprüche
    > langsam nicht mehr hören kann...

    Ich formuliere es mal anders: Du darfst einfach nicht erwarten, das
    die Welt sich nur um dich dreht.

    Ich unterstütze gerne deinen Wunsch nach noch Ultra Hardcore Modi
    in den Spielen, solange die normalen Schwierigkeitsgrade ebenfalls
    vorhanden und auch ausreichend gut ausbalanciert sind.

    Auch wenn Du es nicht mehr hören kannst, die Mehrheit will eben
    keine Frustspiele haben und damit wirst Du schon leben müssen.

    Der E-Sport ist eine Alternative für Leute, die eine größere Heraus-
    forderung suchen, aber den magst Du ja auch nicht, weil die Leute
    dann natürlich auch kompetitiver und des Sieges wegen spielen.

    Grundsätzlich sehe ich aber im Videospiele Bereich derzeit ganz
    andere Probleme, etwa den Ärger um Pay-to-Win und Lootboxen.

  13. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: motzerator 14.11.17 - 15:35

    Hotohori schrieb:
    -----------------------------
    > Das eigentliche Problem ist schlicht, dass Entwickler Schwierigkeitsgrade
    > unterschiedlich auslegen... was bei Spiel A unter "schwer" läuft, läuft bei
    > Spiel B unter "leicht". Wenn "schwer" nicht so oft ein Etikettenschwindel
    > wäre, wäre es auch kein Problem die richtigen Spiele zu wählen oder sich
    > zumindest richtig auf diese einstellen zu können.

    Da gebe ich dir sogar mal zu 100% Recht. Da sollte es tatsächlich bessere
    Standards geben. Denn das schlechte Balancing kann jeden treffen, es
    gibt auch Games, die auf Leicht schon zu schwer sind und nerven obwohl
    ich sonst alles auf Normal gut schaffe und oft auch schwer noch bewältige.

  14. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Hotohori 14.11.17 - 15:36

    Auch wenn ich dir nicht mehr antworten wollte nur noch mal zur Klarstellung:

    Ich suche nicht die ultimative Herausforderung, ich suche eine Herausforderung, die hoch genug ist damit Gameplay Elemente auch funktionieren. Vor 5+ Jahren habe ich Spiele immer auf "normal" gespielt, weil mir "schwer" zu schwer war, aber selbst auf "normal" funktionierten die Gameplay Elemente immer noch, musste ich noch immer darauf achten was für eine Ausrüstung ich habe und wie ich kämpfe, weil sonst tot.

    Heute in Spielen zu sterben heißt, dass man stirbt weil man schlicht vor langweile, wegen zu wenig Herausforderung, zu unvorsichtig wurde.

  15. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Tantalus 14.11.17 - 15:40

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, weiß ich ja auch vor dem Kauf weiß, dass Spiel A auf höchster
    > Schwierigkeitsstufe zu leicht ist.

    Tja, dafür gibts Tests, Reviews, und eventuell sogar die eine oder andere gute Demo. Abseits dessen gilt, no risk, no fun.

    > Davon ab ist das immer leicht gesagt, Spiel B ist nicht Spiel A. Kein Spiel
    > kann z.B. Horizon Zero Dawn ersetzen, das bis auf den Schwierigkeitsgrad /
    > schlechtes Balancing hervorragend ist, aber damit völlig unnötig meinen
    > Spielspaß reduziert hat, denn andere Spiele haben das Balancing ja schon
    > mal besser hingekriegt.

    Ok, Du willst also, dass die Hersteller ihre Spiele genau so machen, wie Du es gerne hättest. Tja, da wirst Du bei den großen eher Pech haben, ber gerade bei den kleineren Publishern, bei Indie-Titeln etc. könntest Du Chancen haben, auf die Entwicklung einzuwirken. Genau das meinte ich in meinem ersten Post: Such Dir den Teich, der zu Dir passt.

    > Wie oben gesagt, Spiele sind nichts was man einfach so durch ein anderes
    > ersetzen kann. Aber das ist eben auch nur für leidenschaftliche
    > Videospieler verständlich, für die ein Spiel mehr ist als nur Mittel zum
    > Zweck.

    So, Du sagst also nicht "Ich möchte ein Spiel mit Elementen X, Y und Z", sondern Du sagst "Ich will genau DIESES Spiel, aber ich möchte es so und so". Kommt Dir das nicht ein wenig kindisch vor? Im übrigen würde ich mich sehr wohl als leidenschaftlichen Spieler sehen. Ich bin nur ncht ganz so engstirnig wie Du.

    > Das eigentliche Problem ist schlicht, dass Entwickler Schwierigkeitsgrade
    > unterschiedlich auslegen... was bei Spiel A unter "schwer" läuft, läuft bei
    > Spiel B unter "leicht".

    Es gibt nun mal keine allgemein gültige Definition von "leicht" oder "schwer". Das ist immer Interpretationssache. Und deshalb sagte ich schon, Tests, Reviews und Demos.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  16. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Dwalinn 14.11.17 - 15:46

    Sorry das ich das sage aber das klingt für mich nach dem üblichen "Mimimi"

    Ich zocke täglich 2h am Wochenende auch mal gerne 10-20h und ich komm gar nicht hinterher alle möglichen tollen games überhaupt zu testen.

    Das Problem wird eher die Wahl deiner Games sein oder es liegt schlicht an deinem gewählten Schwierigkeitsgrad (oder gehörst du zu den Leuten die vor jeden neuen Gegner erstmal massiv grinden?).

    Ich hatte Horizon Zero Down nicht durchgezockt aber zu leicht kam es mir nicht vor, ich hatte zwar keine großen Probleme und musste nie anfangen zu grinden wie in älteren Games dafür hatte ich aber auch nur auf Normal gespielt.
    So sollte Normal aber auch sein mMn, wer eine Herausforderung will muss auf Schwer spielen. Zurzeit spiele ich Elex und es kommt mir teils durchaus schwierig vor wer da nicht auf Timing und die Ausdauer achtet ist bei großen Gegnern mit 2 Schlägen weg.
    Hier ist das Spiel mMn eher zu schwer (bzw. unbequem) da man das Level der Gegner/Quest nicht sehen kann.

  17. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Hotohori 14.11.17 - 16:10

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Tja, dafür gibts Tests, Reviews, und eventuell sogar die eine oder andere
    > gute Demo. Abseits dessen gilt, no risk, no fun.

    Wenn den Tests und Reviews immer so aussagekräftig wären. Und Demos gibt es nur noch selten und sind auch gerade in Sachen Schwierigkeitsgrad mit Vorsicht zu genießen.

    Und ja, eben, das ist es ja, "no risk, no fun" trifft es ziemlich gut warum ich mit solchen Spielen dann nicht so viel Spaß habe wie ich haben könnte, wäre das Spiel anständig entwickelt worden. ;)

    > > Davon ab ist das immer leicht gesagt, Spiel B ist nicht Spiel A. Kein
    > Spiel
    > > kann z.B. Horizon Zero Dawn ersetzen, das bis auf den Schwierigkeitsgrad
    > /
    > > schlechtes Balancing hervorragend ist, aber damit völlig unnötig meinen
    > > Spielspaß reduziert hat, denn andere Spiele haben das Balancing ja schon
    > > mal besser hingekriegt.
    >
    > Ok, Du willst also, dass die Hersteller ihre Spiele genau so machen, wie Du
    > es gerne hättest. Tja, da wirst Du bei den großen eher Pech haben, ber
    > gerade bei den kleineren Publishern, bei Indie-Titeln etc. könntest Du
    > Chancen haben, auf die Entwicklung einzuwirken. Genau das meinte ich in
    > meinem ersten Post: Such Dir den Teich, der zu Dir passt.

    Was will denn die breite Masse? Die will doch nichts anderes, die will die Spiele genau so wie sie es gerne hätten. Welcher Spieler will das nicht?

    Und gerade wenn Schwierigkeitsgrade angeboten werden, dann sollte man von leicht bis schwer eben auch alles abdecken, damit Jeder den für sich richtigen Schwierigkeitsgrad finden kann und nicht sagen muss... "toll, der schwierigste Schwierigkeitsgrad ist immer noch zu leicht".

    Wie ist es denn umgekehrt? Was sagen denn Spieler wenn der leichteste Schwierigkeitsgrad immer noch zu schwer ist? Da gibt es dann einen großen Aufschrei, aber wenn ich mit dem Umgekehrten ankomme, werde ich von anderen Spielern belehrt, als Egoist hingestellt oder als Jemand der alles schwerer machen will.

    Und genau darum auch mein sarkastischer Spruch mit es gibt kein zu leicht, nur zu schwer. Zu schwer ist ein Problem der Spiele, zu leicht ein Problem einzelner Spieler. Die breite Masse will eben nicht erkennen was für eine Gefahr auch von zu leichten Spielen ausgeht, also greift man lieber den Schreiber an. :P

    > > Wie oben gesagt, Spiele sind nichts was man einfach so durch ein anderes
    > > ersetzen kann. Aber das ist eben auch nur für leidenschaftliche
    > > Videospieler verständlich, für die ein Spiel mehr ist als nur Mittel zum
    > > Zweck.
    >
    > So, Du sagst also nicht "Ich möchte ein Spiel mit Elementen X, Y und Z",
    > sondern Du sagst "Ich will genau DIESES Spiel, aber ich möchte es so und
    > so". Kommt Dir das nicht ein wenig kindisch vor? Im übrigen würde ich mich
    > sehr wohl als leidenschaftlichen Spieler sehen. Ich bin nur ncht ganz so
    > engstirnig wie Du.

    Ich will es nicht "so und so", sondern ich will ein funktionierendes Spiel.

    Es wird immer behauptet man könnte ein Spiel nicht falsch spielen, da zeigen die Spiele aber etwas anderes, erst recht wenn die Spiele von sich selbst behaupten, dass man sie nach belieben spielen kann, wie eben die meisten Open World Spiele. Nur dann erwarte ich das eben auch und nicht das mich dann ein quasi kaputtes Spiel anlacht.

    Wie ich merke, das ein Spiel kaputt ist? Wenn ich bei einem stärkeren Gegner nach über 50 Stunden verrecke, weil ich den Charakter nicht richtig spielen kann, da ich es zuvor nie musste und einfach draufhauen bisher immer reichte. Daran merkt man schlechtes Game Design. Ein gutes Game Design sorgt immer dafür, dass der Spieler die Fähigkeiten des Charakters auch öfters mal voll nutzt, was nicht mal bedeuten muss, dass es dann schwer wird.

    > > Das eigentliche Problem ist schlicht, dass Entwickler
    > Schwierigkeitsgrade
    > > unterschiedlich auslegen... was bei Spiel A unter "schwer" läuft, läuft
    > bei
    > > Spiel B unter "leicht".
    >
    > Es gibt nun mal keine allgemein gültige Definition von "leicht" oder
    > "schwer". Das ist immer Interpretationssache. Und deshalb sagte ich schon,
    > Tests, Reviews und Demos.

    Hab ich z.B. bei Horizon Zero Dawn getan, eine Demo gab es nicht. Etliche Spieler und auch Artikel sagten, dass man es besser direkt auf "schwer" spielen soll, weil die Schwierigkeitsgrade zu leicht geraten sind. Und dennoch hatte ich nicht erwartet, dass es selbst auf "schwer" noch so leicht sein wird.

    Aber wie gesagt, HZD ist ein Extrembeispiel, da ist nicht nur der Schwierigkeitsgrad daneben, sondern vor allem auch das Balancing, aber der Entwickler ist der Meinung es ist gut so wie es ist, obwohl man in dem Spiel viel zu schnell völlig OP ist. Man kommt viel zu früh in dem Spiel an die besten Ausrüstungen und Waffen, da man sehr schnell an viel Credits kommt und quasi fast bei jedem NPC alles kaufen kann, keinerlei Beschränkungen, nur genug Credits nötig. Es gibt zwar noch bessere Waffen, die gibts aber nur optional und dann bist du wirklich hoffnungslos OP. Und derartig OP zu sein in einer Spielwelt, die sich wegen den Maschinenmonstern eigentlich immer gefährlich anfühlen sollte, ruiniert die Atmosphäre. Dabei ist es gerade die Atmosphäre, die das Spiel ausmacht.

    Darum ist Balancing hier so wichtig und das haben die Entwickler einfach versaut, es geht nur auf wenn man stur nur die Hauptstory macht, nur die nötigsten Mobs umhaut und alles drumrum weg lässt. Will man das Spiel in seiner Gesamtheit genießen, überlevelt man hoffnungslos und ist viel zu stark.

  18. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: SirFartALot 14.11.17 - 16:14

    Mein Gott, dann spiel halt die Dark Souls Serie auf dem schwersten Schwierigkeitsgrad. Oder auch andere Spiele bieten dir an, nur ein Leben zu haben. Und wenn du stirbst, wird das einzige Savegame auch noch geloescht. Wenn du Herausforderungen suchst, wirst du auch sicher fuendig werden. Und wennst unbedingt casual Spiele zocken willst, dann musst du auch damit klar kommen, dass das eben nicht die haertesten der harten Games sind. Kann ja ein Spiel nix dafuer, wenn du nicht zur Zielgruppe gehoerst.

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)

  19. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Hotohori 14.11.17 - 16:20

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry das ich das sage aber das klingt für mich nach dem üblichen "Mimimi"
    >
    > Ich zocke täglich 2h am Wochenende auch mal gerne 10-20h und ich komm gar
    > nicht hinterher alle möglichen tollen games überhaupt zu testen.
    >
    > Das Problem wird eher die Wahl deiner Games sein oder es liegt schlicht an
    > deinem gewählten Schwierigkeitsgrad (oder gehörst du zu den Leuten die vor
    > jeden neuen Gegner erstmal massiv grinden?).
    >
    > Ich hatte Horizon Zero Down nicht durchgezockt aber zu leicht kam es mir
    > nicht vor, ich hatte zwar keine großen Probleme und musste nie anfangen zu
    > grinden wie in älteren Games dafür hatte ich aber auch nur auf Normal
    > gespielt.
    > So sollte Normal aber auch sein mMn, wer eine Herausforderung will muss auf
    > Schwer spielen. Zurzeit spiele ich Elex und es kommt mir teils durchaus
    > schwierig vor wer da nicht auf Timing und die Ausdauer achtet ist bei
    > großen Gegnern mit 2 Schlägen weg.
    > Hier ist das Spiel mMn eher zu schwer (bzw. unbequem) da man das Level der
    > Gegner/Quest nicht sehen kann.

    https://www.gamefaqs.com/boards/168644-horizon-zero-dawn/75103844

    Das sind schon gute Argumente dabei, aber auch wenn du Horizon Zero Dawn in seiner Gesamtheit genießen willst, überlevelst du hoffnungslos, weil das Balancing geht nur auf, wenn man stur der Hauptstory folgt, keinerlei Nebenaufgaben macht und auch nur die Mobs weg haut, die man muss. Ansonsten bist du mit jeder Spielstunde immer weiter über dem Level der Hauptquests und Nebenaufgaben und auch die Mobs werden selbst immer leichter. Ich hab irgendwann mit Level 30 Level 15 Quests gemacht, da nützt dann auch der höchste Schwierigkeitsgrad nichts mehr, der kann keine 15 Level Unterschied mehr kompensieren.

    Natürlich könnte man nun sagen, dass man dann halt erst die Hauptstory macht und anschließend die Nebenquests, blöd nur das die Nebenquests eben auch für gewisse Level ausgelegt sind, heißt am Ende vom Spiel sind diese Nebenquests so dermaßen ohne einen Hauch von Herausforderung, das es einfach kaum noch Spaß macht diese zu spielen und nur wegen der Story ist etwas am Sinn eines Spiels vorbei. Wobei die Story dann teils auch fehl am Platz wirkt, weil man merkt das manche Stories nicht für am Ende des Spiels geschrieben sind.

  20. Re: Zu leichte Spiele zerstören den Spielemarkt

    Autor: Hotohori 14.11.17 - 16:26

    SirFartALot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Gott, dann spiel halt die Dark Souls Serie auf dem schwersten
    > Schwierigkeitsgrad. Oder auch andere Spiele bieten dir an, nur ein Leben zu
    > haben. Und wenn du stirbst, wird das einzige Savegame auch noch geloescht.
    > Wenn du Herausforderungen suchst, wirst du auch sicher fuendig werden. Und
    > wennst unbedingt casual Spiele zocken willst, dann musst du auch damit klar
    > kommen, dass das eben nicht die haertesten der harten Games sind. Kann ja
    > ein Spiel nix dafuer, wenn du nicht zur Zielgruppe gehoerst.

    Auch noch mal für dich: ich suche keine harte Herausforderung, ich suche so viel Herausforderung, damit Gamemechaniken funktionieren können und ich nicht alles weghaue in dem ich einfach nur drauf haue ohne die Fähigkeiten des Charakters jemals richtig nutzen zu müssen. Und wenn das selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad nicht funktioniert, dann ist das ein berechtigter Kritikpunkt.

    Wenn es dir Spaß macht mit X beliebigem Angriff jeden Gegner weg zu hauen, bitte, mir nicht. Wenn ein Spiele Charakter schon gewisse Fähigkeiten hat, dann möchte ich auch vom Spiel dazu gefordert werden diese auch zu nutzen und das geht nur mit einem gewissen Grad von Herausforderung.

    Wenn ich aber ein Gegner, der am wenigsten Schaden bei Feuer nimmt, mit Feuer weghaue, stimmt da was nicht. Beim leichtesten Schwierigkeitsgrad ist das was anderes, aber beim schwersten darf man doch etwas anderes erwarten?

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