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Singleplayer ist eine Frechheit!

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: Shao-Lee 20.11.15 - 16:21

    Zitat Wikipedia:

    "Wings of Liberty wurde am 27. Juli 2010[1] veröffentlicht, während Heart of the Swarm am 12. März 2013[2] und Legacy of the Void am 10. November 2015[3] veröffentlicht wurden."

    Wer erinnert sich noch an die großmundigen SC2-Singleplayer-Ankündigungen von Blizzard?
    Ein "riesiges Universum", "epische Story" mit Wendungen und Überraschungen... all das passe nicht mehr in ein einzelnes Spiel. Man betonte, die Entscheidung zugunsten der SC2-Fortsetzung machen zu wollen und sie hätte keinerlei marketingorientierte Hintergründe.

    Jetzt - nach 5 (!) Jahren - sind endlich alle Teile veröffentlicht. Pro Titel wurde also mind. 2,5 Jahre Entwicklung investiert.
    Zugegeben: Multiplayertechnisch ist die Serie TOP.

    Aber die Entscheidung für das Aufsplitten der Games lag begründet im Umfang des Singleplayer-Modus.

    Und jetzt schauen wir uns das Ergebnis einmal an:
    Kampagne von WOL hatte einen Gesamtumfang von offiziell 30 Stunden, tatsächlich aber 10-20 Stunden, ... entspricht ungefähr 1/3 von SC1,
    Die Kampagne von HotS wurde nach Auswertung der WOL-Singleplayer-Games seitens Blizzard sogar nochmals gekürzt!
    Und jetzt offenbart sich uns ein Finale, dass (technisch&spielerisch sicherlich gut) sich vom Umfang her an der Kampagne von HotS (20 Missionen, ca. 15 Stunden) orientiert und inhaltlich offensichtlich Schwächen hat....
    Ich hätte mir so sehr ein Abschluss in der Größe und dem Feeling eines "Broodwars" gewünscht. Entwicklungszeit genug war ja da!

    Tja,... also doch: Gewinnmaximierung.

    Ich hab' mich als SC1-Gamer sooo gefreut auf die Fortsetzung, und Blizzard hat es geschafft, die Serie für mich völlig uninteressant werden so lassen.
    Traurig, traurig.
    Bin echt enttäuscht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.11.15 16:27 durch Shao-Lee.

  2. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: Anonymer Nutzer 20.11.15 - 16:52

    Shao-Lee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und jetzt schauen wir uns das Ergebnis einmal an:
    > Kampagne von WOL hatte einen Gesamtumfang von offiziell 30 Stunden,
    > tatsächlich aber 10-20 Stunden, ... entspricht ungefähr 1/3 von SC1,


    Also so ganz stimmt das aber nicht:
    SC1 hatte 10+10+10=30 Missionen
    SC2 WoL hatte 29 Missionen, also genau 1 weniger.
    Wie kommst Du da auf "entspricht ungefähr 1/3 von SC1"?

  3. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: Unix_Linux 20.11.15 - 17:02

    Alf Edel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Shao-Lee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und jetzt schauen wir uns das Ergebnis einmal an:
    > > Kampagne von WOL hatte einen Gesamtumfang von offiziell 30 Stunden,
    > > tatsächlich aber 10-20 Stunden, ... entspricht ungefähr 1/3 von SC1,
    >
    > Also so ganz stimmt das aber nicht:
    > SC1 hatte 10+10+10=30 Missionen
    > SC2 WoL hatte 29 Missionen, also genau 1 weniger.
    > Wie kommst Du da auf "entspricht ungefähr 1/3 von SC1"?

    Die Wut und der schaum vor dem Mund lässt sein Urteilsvermögen leiden.

  4. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: theonlyone 20.11.15 - 17:07

    Bezieht sich wohl stärker auf die reine Dauer in Zeit als die Quantität der Missionen.

    Die Missionen sind schon sehr schnell fertig, meist um die ~20 Minuten pro Mission in SC2.

    ABER , die Archivements und Mastery (also die "versteckten" Archivements die schon knackiger sind) , machen die Kampagne doch zumindest langlebiger, da man die Missionen schon mehrfach spielt und wenn man nicht direkt super gut ist, wird man da auch mehrfach scheitern ; man hat also eine ganze zeit lang zu tun um die Kampagne "vollständig" zu erleben.

    Das hat SC1 durchaus NICHT geboten. Aber letztlich hat man durchaus mehr Zeit verbracht mit SC1. Auch in den Missionen hatte man ja nie wirklich Zeit-Druck, ergo hat man ganz im Sinne der alten RTS Spiele erstmal eine "riesen" Basis gebaut, alles ganz langsam und fein säuberlich abgesucht und dann möglichst ohne Verluste den Gegner zu überrollen ; die Spielart hat das Spiel eben auch nochmal verlangsamt. Da es nur 1 Schwierigkeitsgrad gab war es auch knackiger, gerade wenn man damals komplett neu in RTS war.
    Hat man SC1 gespielt und erfahrung in RTS, ist SC2 natürlich viel viel einfacher.


    Die Story in SC1 hatte eben noch etwas "erwachsenes", eine glaubhafte Sci-Fi Welt, mit ordentlichen Opfern auf allen Seiten ; da fühlte sich der Sieg eben hart erkämpft an ; in SC2 geht alles zu schnell, zu explosiv und in zu kleine Mini-Packete unterteilt (meist 3 Missionen hängen grob in einer Kategorie zusammen).

    SC1 hat sich da runder angefüllt. SC2 bietet mehr Explosionen und den widerstandsloseren Spaß, aber eben keine handfeste Story mehr (fühlt sich einfach an wie ein Kinofilm wie Transformers und der ganze Kram der eben für Zwischendurch gemacht ist).


    Coop gefällt mir ganz gut, das könnte sie wirklich DEUTLICH stärker ausbauen (also viel, VIEL mehr Missionen und mehr varianzen bei den Gegnern) ; aber ich finde es cool mehr unterschiedliche Einheiten zu haben, spielt sich eigentlich ganz nett (aber Coop ist der Content einfach viel zu wenig).

  5. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: antiphp 20.11.15 - 17:18

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ABER , die Archivements und Mastery (also die "versteckten" Archivements
    > die schon knackiger sind) , machen die Kampagne doch zumindest langlebiger,
    > da man die Missionen schon mehrfach spielt und wenn man nicht direkt super
    > gut ist, wird man da auch mehrfach scheitern ; man hat also eine ganze zeit
    > lang zu tun um die Kampagne "vollständig" zu erleben.

    Sorry aber das ist für Zahlenjäger ne tolle Sache, aber mir ist es ziemlich bims ob ich die Bonusziele mitnehm. Ich spiel die Mission jedenfalls nicht nochmal, nur weil irgendwo 4/5 statt 5/5 steht. Finde ich eine billige Art eine Mission spannender zu machen.

  6. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: Shao-Lee 20.11.15 - 19:05

    Alf Edel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Shao-Lee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und jetzt schauen wir uns das Ergebnis einmal an:
    > > Kampagne von WOL hatte einen Gesamtumfang von offiziell 30 Stunden,
    > > tatsächlich aber 10-20 Stunden, ... entspricht ungefähr 1/3 von SC1,
    >
    > Also so ganz stimmt das aber nicht:
    > SC1 hatte 10+10+10=30 Missionen
    > SC2 WoL hatte 29 Missionen, also genau 1 weniger.
    > Wie kommst Du da auf "entspricht ungefähr 1/3 von SC1"?

    .... die Missionen waren teils deutlich komplexer.

  7. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: Shao-Lee 20.11.15 - 19:42

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bezieht sich wohl stärker auf die reine Dauer in Zeit als die Quantität der
    > Missionen.
    >
    > Die Missionen sind schon sehr schnell fertig, meist um die ~20 Minuten pro
    > Mission in SC2.
    >
    > ABER , die Archivements und Mastery (also die "versteckten" Archivements
    > die schon knackiger sind) , machen die Kampagne doch zumindest langlebiger,
    > da man die Missionen schon mehrfach spielt und wenn man nicht direkt super
    > gut ist, wird man da auch mehrfach scheitern ; man hat also eine ganze zeit
    > lang zu tun um die Kampagne "vollständig" zu erleben.
    >
    > Das hat SC1 durchaus NICHT geboten. Aber letztlich hat man durchaus mehr
    > Zeit verbracht mit SC1. Auch in den Missionen hatte man ja nie wirklich
    > Zeit-Druck, ergo hat man ganz im Sinne der alten RTS Spiele erstmal eine
    > "riesen" Basis gebaut, alles ganz langsam und fein säuberlich abgesucht und
    > dann möglichst ohne Verluste den Gegner zu überrollen ; die Spielart hat
    > das Spiel eben auch nochmal verlangsamt. Da es nur 1 Schwierigkeitsgrad gab
    > war es auch knackiger, gerade wenn man damals komplett neu in RTS war.
    > Hat man SC1 gespielt und erfahrung in RTS, ist SC2 natürlich viel viel
    > einfacher.
    >
    > Die Story in SC1 hatte eben noch etwas "erwachsenes", eine glaubhafte
    > Sci-Fi Welt, mit ordentlichen Opfern auf allen Seiten ; da fühlte sich der
    > Sieg eben hart erkämpft an ; in SC2 geht alles zu schnell, zu explosiv und
    > in zu kleine Mini-Packete unterteilt (meist 3 Missionen hängen grob in
    > einer Kategorie zusammen).
    >
    > SC1 hat sich da runder angefüllt. SC2 bietet mehr Explosionen und den
    > widerstandsloseren Spaß, aber eben keine handfeste Story mehr (fühlt sich
    > einfach an wie ein Kinofilm wie Transformers und der ganze Kram der eben
    > für Zwischendurch gemacht ist).
    >
    > Coop gefällt mir ganz gut, das könnte sie wirklich DEUTLICH stärker
    > ausbauen (also viel, VIEL mehr Missionen und mehr varianzen bei den
    > Gegnern) ; aber ich finde es cool mehr unterschiedliche Einheiten zu haben,
    > spielt sich eigentlich ganz nett (aber Coop ist der Content einfach viel zu
    > wenig).

    +1
    Danke! Gott sei Dank bin ich nicht allein :D

    Was ich an SC2 jedoch sehr schätze, ist das, was zwischen den Missionen abläuft. Im Gegensatz zu den alten "Missionbriefings" gabs hier eine echte Evolution.

  8. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: Anonymer Nutzer 20.11.15 - 21:51

    theonlyone schrieb:

    > Die Story in SC1 hatte eben noch etwas "erwachsenes", eine glaubhafte
    > Sci-Fi Welt, mit ordentlichen Opfern auf allen Seiten ; da fühlte sich der
    > Sieg eben hart erkämpft an ; in SC2 geht alles zu schnell, zu explosiv und
    > in zu kleine Mini-Packete unterteilt (meist 3 Missionen hängen grob in
    > einer Kategorie zusammen).

    Oh ja, das hatte sie wirklich, es war teilweise auch einfach schon eine sehr bedrückende Gefahr die von den Zerg ausging.
    Kerrigan musste man einfach hassen.
    Die Story wurde dann im zweiten leider zu verwaschen, Raynor habe ich überhaupt nicht verstanden.
    Fand das Spiel aber dennoch sehr gut.
    Hots war dann aber was die Geschichte und deren Erzählstruktur angeht eine Katastrophe.

  9. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: Cok3.Zer0 20.11.15 - 22:23

    Freut euch auf neue Karten mit Nova im nächsten Jahr: Die Storyline wird natürlich separat ausgeschlachtet.
    Deren Beweggründe habe ich seit dem Phantoms-Buch ehrlich gesagt nicht verstanden.

  10. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: Tom01 20.11.15 - 22:48

    Ich kenne SC1 nicht.
    Mir gefällt SC2 sehr gut und spiele alle Missionen mehrfach.

  11. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: rick.c 21.11.15 - 01:16

    Tom01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne SC1 nicht.

    Dann hast Du aber was verpasst.
    Und da kann man richtig lange dran sitzen an dem Spiel - vor allem mit Enslavers und Dark Vengeance noch als Bonus...

  12. Re: Singleplayer ist eine Frechheit!

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 21.11.15 - 03:30

    Shao-Lee schrieb:
    ----
    > Die Kampagne von HotS wurde nach Auswertung der WOL-Singleplayer-Games
    > seitens Blizzard sogar nochmals gekürzt!
    > Und jetzt offenbart sich uns ein Finale, dass (technisch&spielerisch
    > sicherlich gut) sich vom Umfang her an der Kampagne von HotS (20 Missionen,
    > ca. 15 Stunden) orientiert und inhaltlich offensichtlich Schwächen hat....

    Die bescheuerten Evolutionsmissionen in Swarm waren die unverschämteste Spielzeit-Schinderei überhaupt. Die Handlung mit diesen Primal Zerg war einfach nur dumm.
    Void hat keine derartigen Zeitschinde-Missionen und die Handlung ist zwar etwas dick aufgetragen, aber nicht dumm.

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