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Wirklich bemerkenswert finde ich eigentlich was anderes

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  1. Re: Wirklich bemerkenswert finde ich eigentlich was anderes

    Autor: Garius 18.08.17 - 10:41

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da wurde ein SP abgewertet, wenn er
    > weniger als 40h hatte.
    Spielt dir da deine Erinnerung nicht einen Streich? Ich kann mich erinnern, dass seinerzeit Final Fantasy VII damit beworben wurde, dass es mind. 40h Spielzeit hätte. Welcher damalige Shooter hatte denn eine solche Spielzeit im SP?

    > Heutzutage wäre 40 Stunden undenkbar bei linearen Shootern. Wenn's
    > hochkommt, ist der SP vllt. noch 10 bis maximal 20h lang - was aber auch
    > klar ist, bei dem enormen Aufwand, den Leveldesign heute birgt.
    Pardon? Aufwändig kannst du Schlauchlevel ja wohl nicht bezeichnen. Gerade in frühen Shootern waren die Level noch viel durchdachter und allein dadurch aufwändiger. Auto-Heal hat da ganz schön viel kaputt gemacht.

    > Anders sind hier open world spiele, wie GTA, die mit Missionen arbeiten. Da
    > lässt sich ein Spiel natürlich mit verhältnismäßig wenig Mehraufwand
    > dehnen, wie Kaugummi - oder bis das Interesse weg ist. Das mit schon bei
    > GTA3 passiert :) Und das galt damals als absoluter Blockbuster!
    Man könnte ja zumindest den Wiederspielwert ein wenig erhöhen, wenn ich schon weiß, dass meine Kampagne maximal 10h lang ist. Perfect Dark hatte da ein schönes Konzept. Da regelt der Schwierigkeitsgrad nicht nur, wie viel Treffer man einstecken konnte, sondern erweiterte auch die Hauptmission um mehrere Ziele.

  2. Re: Wirklich bemerkenswert finde ich eigentlich was anderes

    Autor: superdachs 18.08.17 - 12:48

    korona schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat mit den neuen Hellblade? Das soll ja gut sein. Arpgs wären da z. B.
    > Grim DAWN. Es gibt viele gute neue Spiele. Aber ja das Survival Open World
    > Genre ist im Moment der heiße scheiß.

    Naja Hellblade ist eher ein Twinstick-Shooter. Grim Dawn ist tatsächlich halbwegs brauchbar, kann aber imho nicht an die Tiefe von TitanQuest anknüpfen. Die sonstigen Vertreter des Genres neuerer Zeitrechnung sind allesamt zwar ganz brauchbare Versuche aber Diablo(II) oder TitanQuest waren um Lichtjahre voraus. Relativ positiv fällt noch Torchlight(II) auf. Allerdings ist das auch sehr sehr simpel gestrickt und fühlt sich wie ein kostenloses Handyspiel an. Ab und an ein netter Zeitvertreib lange fesseln konnte es mich nicht. Bleibt zu hoffen dass mit der TitaQuest Anniversary-Edition und Steamworks-Integration die damit einher ging die ein oder andere gute Mod erscheint. Hab selbst schon überlegt mal anzufangen mit dem Editor zu spielen.

    Was ich noch sehr schade finde, ist dass es für Rollenspiele scheinbar nur ein Setting gibt: Ritter, Zauberer, Drachen... Ich würde gern mal ein Spiel wie Gothic oder Witcher in einem SciFi-Setting sehen. Fallout 4 kann dem leider absolut nicht das Wasser reichen was vor allem an den unsinnigen Sandkastenelementen liegt (die lassen jedes Spiel scheiße aussehen) und an der damit verbundenen hakeligen Steuerung. Fallout 3 und NewVegas waren um Längen besser. Hier erwarte ich sehnsüchtig ELEX. CD Project Red weiß immerhin wie es geht, ich bin gespannt.

    Bleibt noch das Strategie-Genre. World In Conflict benötigt dringend einen Nachfolger. Ein so fesselndes Singleplayer-Startegiespiel hab ich selten gesehen. Ansonsten wünschte ich mir eine Fortsetzung von Empire Earth. Das hatte zwar keine guten kritiken aber ich habe, vor allem die 3, sehr gern gespielt. Die vielen Epochen das Territoriumssystem und die damalig recht große Einheitenzahl war klasse.

    Achso, Weltraumspiele hab ich vergessen. Die X-Reihe war über jahre hinweg topp. Auch wenn sie zu wenig Story hatte. Die aktuellen Spiele wie Elite Dangerous kranken wieder an ihrer Sandkastenwelt. Die Geschichte die sich von selbst entwickeln soll entwickelt sich nicht. Das ist ärgerlich. Hier wären mächtige Community-Features sinnvoll. Gilden, Firmen, Herrscher, ein Wahlsystem, Gesetze, Spieleraufträge alles von Spielern gemacht. Das würde Wind in die Sache bringen.

  3. Re: Wirklich bemerkenswert finde ich eigentlich was anderes

    Autor: Fushimi 18.08.17 - 13:09

    Warum brauchen Shooter immer "geilere" Grafik? Na mal ernsthaft, gibt doch nix "geileres" als noch hochauflösendere, detailiertere Kopfzerplatzer und so. *hält das ironie-schild hoch*

    Hatte schon seinen Grund, warum RE 2 damals quasi sofort indiziert war. Die Gewaltdarstellung war schon sehr offensichtlich an manchen Stellen (allein wie es Ben im Gefängnistrakt in zwei Teile zerreisst).

  4. Re: Wirklich bemerkenswert finde ich eigentlich was anderes

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 18.08.17 - 15:04

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pardon? Aufwändig kannst du Schlauchlevel ja wohl
    > nicht bezeichnen. Gerade in frühen Shootern waren
    > die Level noch viel durchdachter und allein dadurch
    > aufwändiger. Auto-Heal hat da ganz schön viel kaputt
    > gemacht.

    Genau darin sehe ich einen wesentlichen Punkt, ergänzt um diese unseeligen Mission Marker. Damals (TM) waren die Karten nicht aus reinem Selbstzweck umfangreicher, man hatte auch verdammt gute Gründe, sie so groß zu machen: Der Spieler sollte nämlich etwas haben, dass er nach relevanten Inhalten *durchsuchen* konnte, die ihn voran bringen - und wenn es nur die verflixte gelbe Keycard war. Und der Spieler hatte auch dann verdammt gute Gründe, sich ein Stück zurück zu bewegen, wenn der finale Punkt bereits in Spuckweite war, nämlich um noch alles an Munition und Medkits aufzusammeln, was er bereits vorher gesehen, aber noch nicht mitnehmen musste/konnte.

    Heute rennt man durch Schlauchlevel von Mission Marker zu Mission Marker, kauert sich zum Auffrischen der Lebensenergie für eine Sekunde in Deckung, sucht gelegentlich die richtige Taste für unmotivierte Quick-Time-Events und überall stehen aus handgewedelten Gründen Versorgungspunkte herum, an denen man sich mit Munition eindecken kann, falls man trotz mehr oder weniger starkem Auto-Aim versehentlich zu viel davon verballert hat.

    Das alles kann *gelegentlich* für ein Casual-Spielvergnügen ganz nett sein, aber für einen FPS-Spieler alter Schule ist das auf Dauer unbefriedigend. Da freut man sich natürlich, dass Oldschool nun auch im Triple-A-Bereich wieder etwas in Mode kommt und man sich mit Doom 2016 (trotz gelegentlicher Super-Mario-Ambitionen) und Shadow Warrior die Zeit vertreiben kann. Wolfenstein zähle ich nur bedingt dazu, da auch dort leider Schlauchlevel Einzug gehalten haben, aber immerhin wird einem das durch eine cineastische Handlung versüßt, die nicht gleich den Intellekt eines Nacktmulls beleidigt wie beispielsweise, aber nicht ausschließlich, die von Call of Dummy (egal welcher Teil), von deren reaktionärem Schwachsinnsfaktor ganz zu schweigen.

    > Man könnte ja zumindest den Wiederspielwert ein
    > wenig erhöhen, wenn ich schon weiß, dass meine
    > Kampagne maximal 10h lang ist.

    Open World braucht imho, gerade wenn die SP-Kampagne kurz oder doof oder beides gleichzeitig ist, um so mehr die Mitwirkung der Community. Der muss man die Werkzeuge in die Hand geben, damit sie nachträglich Kanten abschleifen und die Open World mit immer wieder neuem Leben erfüllen, denn die ursprünglichen Entwickler sind nun einmal schnell wieder mit dem nächsten Projekt betraut und könnten sich gar nicht mehr darum kümmern, selbst wenn sie es woll(t)en.

  5. Re: Wirklich bemerkenswert finde ich eigentlich was anderes

    Autor: Cok3.Zer0 18.08.17 - 19:08

    Ja, allerdings sieht man gerade hier, dass ein Raketenturm offenbar getarnte Bodeneinheiten aufdecken, jedoch aus Balancinggründen nicht angreifen kann. Das ist doch nicht durchdacht.

  6. Re: Wirklich bemerkenswert finde ich eigentlich was anderes

    Autor: unbuntu 18.08.17 - 22:56

    mambokurt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > b) ein Spiel das vor 10 oder 20 Jahren Spaß gemacht hat, macht auch jetzt
    > noch Spaß.

    Aber nur wenn es auch gut gealtert ist, gerade bei 3D-Grafik. Ich hätte jedenfalls keine Lust mehr auf eckige 3D-Grafik mit Matschtexturen der frühen 2000er.

    C64-Spiele spiel ich dagegen immer noch gerne, das hat einen ganz anderen Charme. 3D-Grafik von ganz früher sieht dagegen einfach nur scheisse aus.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  7. Re: Wirklich bemerkenswert finde ich eigentlich was anderes

    Autor: Astorek 19.08.17 - 07:52

    mambokurt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > c) Da muss man IMHO unterscheiden. Ein Shooter lebt von seiner Grafik. Punkt.

    Sehe ich so garnicht. Ich kann heute noch Freunde, die nie das Original-Doom von 1993 gespielt haben, damit begeistern ("gzdoom", was die größten Beschränkungen der Original-Engine aufhebt). In unserer LAN wird hauptsächlich UT99 gespielt, obwohl 2k4 mit deutlich besserer Grafik auch zur Verfügung steht.

    Ich hab immer mal wieder Phasen, da gebe ich mir mal die kompletten IDTECH-Spiele (auch H*retic und H*xen) immer mal wieder. Auch ein Duke3D ist immer mal wieder dabei...

  8. Re: Wirklich bemerkenswert finde ich eigentlich was anderes

    Autor: quineloe 29.08.17 - 12:00

    Multiplayerspiele brauchen Spieler, um Spaß zu machen. Wenn es keiner spielt nützt das schönste und geilste Spiel nicht. ESports ist hier eine riesenhilfe, weil jedes Esportsspiel automatisch eine riesencommunity hat.

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