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Und was ändert sich da jetzt?

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  1. Und was ändert sich da jetzt?

    Autor: Sharra 07.06.18 - 16:03

    Im Store sind verdammt viele "Spiele", die man eigentlich als Betrug am Kunden, oder Abandonware bezeichnen muss, gelistet.

    Da wird dann in den Kommentaren vor dem Kauf gewarnt, während Steam munter weiter 40 Tacken kassieren möchte.

    Da tauchen dann so Dinger auf, die richtig Geld kosten, und die Vorschauen sehen toll aus. Wenn man aber dann mal kurz in die Kommentare schaut, erfährt man, dass das Spiel seit 5 Jahren nicht mehr supported wird, in der frühen Alpha hängengeblieben, und der Entwickler gar nicht mehr greifbar ist.
    Wäre das dann nur ein solcher Kommentar, und der Rest wäre positiv, wäre das wohl ein Troll. aber bei hunderten solcher Kommentare, die definitiv nicht von einem Troll mit mehreren Accounts verfasst wurden, sollte man schon mal drüber nachdenken. Und wenn man dann auf anderen einschlägigen Seiten genau die gleichen Sachen liest, nebst Beschwerden von früheren Käufern, die sich verarscht fühlen...

    Aber nein, Steam nimmt solche Dinger nicht aus dem Programm.
    Vermutlicher Grund: Wenn sich keiner meldet, der das Geld beansprucht, gehört das Geld zwar nicht Steam, aber sie können derweil damit arbeiten.

  2. Re: Und was ändert sich da jetzt?

    Autor: countzero 07.06.18 - 16:26

    Eben, das ist das eigentliche Problem. Wenn sie keine inhaltliche Kontrolle durchführen wollen, ist das vielleicht sogar gut. Es kann ja jeder selbst entscheiden, was er spielen will und was nicht (Jugendschutz wäre vielleicht noch ein Thema, das wurde aber bisher auch nur stiefmütterlich behandelt).

    Eine gewisse Qualitätssicherung wäre aber dringend nötig. Spiele, die in ein paar Stunden aus Standard-Assets zusammengeklickt wurden oder gar nicht erst funktioniert will niemand haben.

  3. Re: Und was ändert sich da jetzt?

    Autor: Anonymer Nutzer 07.06.18 - 17:23

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Store sind verdammt viele "Spiele", die man eigentlich als Betrug am
    > Kunden, oder Abandonware bezeichnen muss, gelistet.
    >
    > Da wird dann in den Kommentaren vor dem Kauf gewarnt, während Steam munter
    > weiter 40 Tacken kassieren möchte.
    >
    > Da tauchen dann so Dinger auf, die richtig Geld kosten, und die Vorschauen
    > sehen toll aus. Wenn man aber dann mal kurz in die Kommentare schaut,
    > erfährt man, dass das Spiel seit 5 Jahren nicht mehr supported wird, in der
    > frühen Alpha hängengeblieben, und der Entwickler gar nicht mehr greifbar
    > ist.
    > Wäre das dann nur ein solcher Kommentar, und der Rest wäre positiv, wäre
    > das wohl ein Troll. aber bei hunderten solcher Kommentare, die definitiv
    > nicht von einem Troll mit mehreren Accounts verfasst wurden, sollte man
    > schon mal drüber nachdenken. Und wenn man dann auf anderen einschlägigen
    > Seiten genau die gleichen Sachen liest, nebst Beschwerden von früheren
    > Käufern, die sich verarscht fühlen...
    >
    > Aber nein, Steam nimmt solche Dinger nicht aus dem Programm.
    > Vermutlicher Grund: Wenn sich keiner meldet, der das Geld beansprucht,
    > gehört das Geld zwar nicht Steam, aber sie können derweil damit arbeiten.

    Viele leute habe sich drauf gefreut das Steam Greenlight endlich verschwindet und durch was anderes ersetzt wird.


    M.m.n ist die Lage nur noch schlimmer geworden, jetzt kann jeder der Geld hat das Spielhochladen egal wie scheiße es ist.

    Man müsste Greenlight nur gegen Betrüger absicher dann wäre alles 'besser' geworden.

  4. Re: Und was ändert sich da jetzt?

    Autor: MCCornholio 07.06.18 - 19:45

    Es ändert sich das es in Zukunft noch mehr Mist bei Steam angeboten wird und das Valve durch die neue Strategie "KI" einzusetzen halt Geld spart.

  5. Re: Und was ändert sich da jetzt?

    Autor: chefin 08.06.18 - 08:15

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Store sind verdammt viele "Spiele", die man eigentlich als Betrug am
    > Kunden, oder Abandonware bezeichnen muss, gelistet.
    >
    > Da wird dann in den Kommentaren vor dem Kauf gewarnt, während Steam munter
    > weiter 40 Tacken kassieren möchte.
    >
    > Da tauchen dann so Dinger auf, die richtig Geld kosten, und die Vorschauen
    > sehen toll aus. Wenn man aber dann mal kurz in die Kommentare schaut,
    > erfährt man, dass das Spiel seit 5 Jahren nicht mehr supported wird, in der
    > frühen Alpha hängengeblieben, und der Entwickler gar nicht mehr greifbar
    > ist.
    > Wäre das dann nur ein solcher Kommentar, und der Rest wäre positiv, wäre
    > das wohl ein Troll. aber bei hunderten solcher Kommentare, die definitiv
    > nicht von einem Troll mit mehreren Accounts verfasst wurden, sollte man
    > schon mal drüber nachdenken. Und wenn man dann auf anderen einschlägigen
    > Seiten genau die gleichen Sachen liest, nebst Beschwerden von früheren
    > Käufern, die sich verarscht fühlen...
    >
    > Aber nein, Steam nimmt solche Dinger nicht aus dem Programm.
    > Vermutlicher Grund: Wenn sich keiner meldet, der das Geld beansprucht,
    > gehört das Geld zwar nicht Steam, aber sie können derweil damit arbeiten.

    Kein Händler ist dafür verantworlich wenn du Schrott kaufst. Schrott wird überall angeboten. Ich möchte im digitalen Bereich auch garnicht das all zu viel vom Händler entscheiden wird. Sonst würde ich mir Apple Produkte kaufen. Da wird es klar kommuniziert, das Apple sich um alles kümmert incl der Vorauswahl was gut und was schlecht für dich ist.

    Kaufe ich woanders, will ich das nicht. Und Aussagen wie: der Entwickler ist nicht mehr greifbar können nicht stimmen. Valve überweist die Einnahmen schliesslich. Würden sie das nicht machen, wäre es eine Raubkopie. Kündigt der Entwickler sein Konto wird auch sein Spiel rausgenommen, da es nicht mehr abrechenbar ist. Das ist ein wirtschaftlicher Faktor und wenn Valve das anders handhaben würde, würde ich es sofort dazu benutzen, mir ein paar Millionen zu verdienen indem ich sie austrickse und wegen Raubkopie anklage. Und weil die wissen, das sowas droht, lassen sie sich nicht aufs Glatteis führen.

    Das sagt natürlich nichts über das Spiel selbst aus. Und noch weniger drüber wie das Entwicklerstudio drauf ist. Aber das soll gefälligst nicht steam für mich entscheiden. Dafür wurden Kommentare und Ratings entwickelt, damit ich das selbst entscheiden kann

  6. Re: Und was ändert sich da jetzt?

    Autor: ecv 08.06.18 - 15:53

    Würde ich auch so sehen. Es sollte dann aber bedeutend mehr Optionen in der Wertung geben als 'empfohlen / nicht empfohlen' geben. Ein richtiges System wäre nett.

    Mit Bewertungscheckboxen ala 'entspricht der Beschreibung', 'video oder Screenshots sind aktuell', 'spiel wirkt unfertig', 'wird aktiv supported', usw, so daß man mit den abgegebenen Bewertungen auch was anfangen kann ohne alles komplett lesen zu müssen.

  7. Re: Und was ändert sich da jetzt?

    Autor: Sharra 08.06.18 - 17:58

    Ich bin zur Zeit nicht darüber informiert, wie Valve die Abrechnungen handhabt. Allerdings würde ich mal vermuten, Valve treibt das Geld vom Kunden ein, und verwaltet es dann auf einem Buchungskonto, welches dem Spielehersteller zugeordnet ist. Wenn dessen Kontoverbindung erlischt, wird Valve wohl kaum sofort die Verkäufe einstellen. Folglich landet das Geld weiter bei Valve, wird aber, erst einmal, nicht weiter geleitet. Und nein, das sind keine Raubkopien. Denn Valves Vertrag mit dem Hersteller ist ja weiter existent. Sie haben ja die Berechtigung Lizenzen zu erteilen. Und die Einnahmen werden treuhändisch verwaltet. Dass Valve in der Zwischenzeit dann mit dem Geld arbeitet, ist auch legal.
    Ergo hat Valve, bis auf die moralische Seite, keinerlei Veranlassung, den Vertrieb zu stoppen.

  8. Re: Und was ändert sich da jetzt?

    Autor: Hotohori 09.06.18 - 03:23

    Seroy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
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    > -----
    > > Im Store sind verdammt viele "Spiele", die man eigentlich als Betrug am
    > > Kunden, oder Abandonware bezeichnen muss, gelistet.
    > >
    > > Da wird dann in den Kommentaren vor dem Kauf gewarnt, während Steam
    > munter
    > > weiter 40 Tacken kassieren möchte.
    > >
    > > Da tauchen dann so Dinger auf, die richtig Geld kosten, und die
    > Vorschauen
    > > sehen toll aus. Wenn man aber dann mal kurz in die Kommentare schaut,
    > > erfährt man, dass das Spiel seit 5 Jahren nicht mehr supported wird, in
    > der
    > > frühen Alpha hängengeblieben, und der Entwickler gar nicht mehr greifbar
    > > ist.
    > > Wäre das dann nur ein solcher Kommentar, und der Rest wäre positiv, wäre
    > > das wohl ein Troll. aber bei hunderten solcher Kommentare, die definitiv
    > > nicht von einem Troll mit mehreren Accounts verfasst wurden, sollte man
    > > schon mal drüber nachdenken. Und wenn man dann auf anderen einschlägigen
    > > Seiten genau die gleichen Sachen liest, nebst Beschwerden von früheren
    > > Käufern, die sich verarscht fühlen...
    > >
    > > Aber nein, Steam nimmt solche Dinger nicht aus dem Programm.
    > > Vermutlicher Grund: Wenn sich keiner meldet, der das Geld beansprucht,
    > > gehört das Geld zwar nicht Steam, aber sie können derweil damit
    > arbeiten.
    >
    > Viele leute habe sich drauf gefreut das Steam Greenlight endlich
    > verschwindet und durch was anderes ersetzt wird.
    >
    > M.m.n ist die Lage nur noch schlimmer geworden, jetzt kann jeder der Geld
    > hat das Spielhochladen egal wie scheiße es ist.
    >
    > Man müsste Greenlight nur gegen Betrüger absicher dann wäre alles 'besser'
    > geworden.

    Ganz ehrlich, ich hab Greenlight zwar kaum benutzt, aber hier und da fand ich es gar nicht so schlecht. Zum Ende hin hatte ich sogar ab und zu mal einige Listen durchgeguckt und bin so auch auf ein paar interessante Spiele aufmerksam geworden.

    Inzwischen gucke ich eigentlich kaum noch in den Store, finde eh nur noch selten was interessantes für mich.

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