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Do not compete
Autor: SchmuseTigger 24.03.16 - 16:18
Sind in den USA meistens ungültig. Dazu noch wenn die Produkte so unterschiedlich sind. Bezweifle das die damit durch kommen.
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Re: Do not compete
Autor: Emulex 24.03.16 - 16:31
Die wollen halt in die Medien und bestenfalls kriegen sie sogar nen Vergleich hin.
Immerhin hab ich jetz auch mal was von Dungeon Defender gehört, auch wenn ichs nie spielen werde ;) -
Re: Do not compete
Autor: Anonymer Nutzer 24.03.16 - 16:33
SchmuseTigger schrieb:
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> Sind in den USA meistens ungültig. Dazu noch wenn die Produkte so
> unterschiedlich sind. Bezweifle das die damit durch kommen.
Nur weil die Oberfläche oder die Bedienung/Grafik anders ist, heißt das nicht, dass der dahinterstehende Code komplett anders ist. Was dargestellt wird kann ja beliebig sein, aber wie man das technisch macht, das ist ja das Interessante. -
Re: Do not compete
Autor: Trockenobst 24.03.16 - 19:34
SchmuseTigger schrieb:
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> Sind in den USA meistens ungültig. Dazu noch wenn die Produkte so
> unterschiedlich sind. Bezweifle das die damit durch kommen.
1 Jahr ist bei Wechseln von Top-Personen innerhalb der Branche üblich, *aber* dieses wird in der Regel bezahlt! Wurde das auch hier? Das sieht danach aus.
Man liest ständig von speziellen Entwicklern, die etwa von AMD zu Intel wechseln, da ist dann im Vertrag eine "Cool off"-Periode drin. Bei den Jahresgehältern gehen die Leute dann auf Weltreise, damit sie nicht akutes Wissen weitergeben/nutzen können.
Das Problem bei solchen Klagen ist in der Regel nicht der Cool-Off, sondern dass die Firma meint das er sein gesammeltes Wissen (und vielleicht auch Architektur) sehr früh nach seinem Abgang in einer Konkurrenzfirma genutzt haben soll. Und genau das haben sie eben in einem (grosszügigen?) Vertrag verhindern wollen.
Wenn er jetzt Leuten "erklärt" hat wie man eben gute Multiplayer-Welten baut hat er den Vertrag gebrochen, egal wie man es dreht und wendet. Wenn eine Firma so aggressiv an einer Person festhält, dann wissen sie was die Person kann. Und der Mega-Erfolg von Ark zeigt dass sie mit ihrer Ansicht richtig lagen.
In der Regel werden sie nicht damit durch kommen das Produkt zu bremsen, werden aber wahrscheinlich eine hässliche Prozentzahl auf den Tisch legen die das Team abführen darf. Dieses Geld könnte man z.B. vom Anteil des vertragsbrüchigen Entwicklers wegnehmen.
Ich kenne das Thema aus dem Umfeld der High-End Ingenieure in der Luftfahrt. Der Kollege ist eben gewechselt und dann hat er 1 Jahr lang in der Branche ein Software Team geleitet, bis er 1 Jahr+1 Tag (um sicher zu sein) dann endlich wieder an Flügeldesigns sitzen durfte.
Wer solche Verträge nicht will, soll sie nicht unterschreiben, so ist es im Business. -
Re: Do not compete
Autor: divStar 28.03.16 - 02:00
schachbrett schrieb:
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> SchmuseTigger schrieb:
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> > Sind in den USA meistens ungültig. Dazu noch wenn die Produkte so
> > unterschiedlich sind. Bezweifle das die damit durch kommen.
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> Nur weil die Oberfläche oder die Bedienung/Grafik anders ist, heißt das
> nicht, dass der dahinterstehende Code komplett anders ist. Was dargestellt
> wird kann ja beliebig sein, aber wie man das technisch macht, das ist ja
> das Interessante.
Und wenn es auf einer gemeinsamen Engine basiert: solange die Spiele verschieden genug sind und der Kläger nicht die Schuld des Angeklagten glaubwürdig genug beweisen kann, ist der Angeklagte unschuldig. Und wenn der das bleibt, würde ich eine Gegenklage wegen übler Nachrede usw. einreichen - auf ein saftiges Schmerzensgeld.
Es kommt bei weitem nicht immer auf den Code an, sondern auf das, was damit gemacht wird. Was ist bei Spielen wie Call of Duty vs. Battlefield oder Crysis etc.? Was ist wenn dort Mitarbeiter ab- und zuwandern? Würden die auch so gelyncht werden? Ganz mies. Hoffentlich bereut Trendy das.



