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das nächste unkaufbare Spiel

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  1. das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Captain 29.08.11 - 17:53

    Ich möchte einfach nur in einen Laden gehen, das Spiel kaufen, zu Hause installieren und maximal Online aktivieren. Danach sollen mich die Publisher in Ruhe lassen, aber es scheint im Mode zu sein, allen Sch.... ans Internet zu binden und den Spieler als Melkkuh zu betrachten.
    Als Online spieler muss man entweder reichlich Geld lassen oder die "kostenlosen" Spiele sind wegen der ganzen Nachteile unspielbar.

    Wenn die Spacken meinen, das sie so die Leute vergrätzen müssen, werden sie irgendwann merken, das der Schuss nach hinten losgeht.

    Und nun komm mir nicht wieder einer mit den bösen Raubkopierern. Hier gehts nicht um deren Bekämpfung, sondern nur um die Entrechtung des Endkunden (Vernichtung des Gebrauchtspielemarkts, siehe Steam) und das Ausnehmen desselbigen durch DLC, weil man als Basis nur ein halbes Spiel bekommt.

    So, ihr M$ BWL Idioten, leider kein Geld an mir verdient. Nun gehts an die Dartscheibe, das macht auch Spass.

  2. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Anonymer Nutzer 29.08.11 - 19:34

    Warum lassen sich besonders in den Letzten Jahren die Spieler von diesen Spielefirmen dann Melken ?
    Ich nehm jedes F2P Wördlich wenn draufsteht es ist Kostenlos und wenn ich gezwungen bin zu Zahlen,weil ich nicht emhr weiterkomme,dann ist für mich das ende für das Spiel gekommen :D

  3. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Trockenobst 29.08.11 - 19:59

    Captain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und nun komm mir nicht wieder einer mit den bösen Raubkopierern. Hier gehts
    > nicht um deren Bekämpfung, sondern nur um die Entrechtung des Endkunden
    > (Vernichtung des Gebrauchtspielemarkts, siehe Steam) und das Ausnehmen
    > desselbigen durch DLC, weil man als Basis nur ein halbes Spiel bekommt.

    Erstens hat man mit den neuen Mechanismen wie Browsergame und Downloads
    eine ganz andere Spielgruppe ("Frauen" ;) erschlossen. Die bekannten Firmen sind
    erst spät in diesen Markt eingetreten und haben festgestellt, dass es neben
    Counterstrike-Headshottern und RPG-Hardcores noch einen 95% größeren Markt
    gibt, den man "behandeln" kann wenn man das Game einfacher macht.

    Zweitens ist es in den USA so, dass der Gebrauchtmarkt inzwischen 2 Milliarden
    Dollar/Jahr erreicht. Es geht nicht darum von dir zu dem Ebay-Freund, das ist
    ein "Kollateralschaden". Es geht um Läden in den USA, die pro Jahr um 30%
    gewachsen sind, weil sie ein Game bis zu 30x weiterverkaufen. Die Entwickler sehen
    nichts davon, die Firma nicht, niemand. (Die Logik wäre das Game günstiger zu machen, aber das wäre nur Wasser in den Fluss kippen).

    Drittens sind alle Argumente der "normalen" Players doch mit diesen F2P Games
    erfüllt: kein DRM, ein vollwertiges Demo, ich kann mir genau ansehen was und
    wie ich spiele und genau für das was ich spielen will zahle ich dann. Das die aktuellen
    Firmen mit DLC ihre Spiele erweitern finde ich Spitze. Und ich glaube nicht, dass man bei einem Spiel wo man sechs Monate später noch einen DLC hat davon sprechen kann das man halbfertig ausgenommen wird. AddOns für Geld gab es früher auch,
    das blendet man da gerne aus.

    Natürlich ist das Thema neu und viele Nutzen die Gunst der Stunde Dinge zu machen
    die eben nicht koscher sind, wie etwa das Gameplay so zu gestalten dass der der
    mehr Geld hat besser ist oder teure schnelle lahme DLCs in den Markt zu drücken.

    Aber das gab es auch schon immer. Die immer größere Konkurrenz wird dem Unsinn einen Riegel vorschieben. Bei den Japsen/Korea MMPORGS, die Gefühlt jede Woche raus kamen hat sich jetzt der Markt merklich abgekühlt. Speziell für die Teile die
    Buggy, schlecht Balanciert, voller Cheater und mit madigem "DU zahlst täglich!"
    Gameplay versehen sind. Der Goldrush mit Müll ist langsam vorbei.

    Ich finde, das dieses Thema erst ganz Anfang steht und dass man hier ganz neue Möglichkeiten hat, wie z.B. ein Spiel schrittweise zu entwickeln und zu sehen wo
    die Spieler hingehen, was sie mit den Elementen machen etc. Was macht es für
    einen Sinn 15 Multiplayer-Karten teuer zu bauen, wenn es die Spieler nur fünf
    Spielen? Die graduelle Verbesserung von Gameplay und Story ist ein Bereich der
    diesen Spielkonzepten eine goldene Zukunft verspricht.

    Das Thema ist eben mit der CD und den 40¤ in der Hand nicht erledigt. Es ist
    ein Service. Und der wird eben kontinuierlich besser oder schlechter.
    Der Kunde entscheidet. Jeden Tag neu. Wenn dir alle Dinge nichts zusagen,
    dann machen die halt ihren Job nicht.

    Und wer jetzt nicht weiß was er in der Zukunft mit noch 250 leeren DVDs und
    Alkohol 120 anfangen soll, tja :)

  4. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Anonymer Nutzer 29.08.11 - 20:44

    Du muss dich in so einer Dummen Shell einloggen was auch bei mir zu starken Abstossung führt.

    Ich find AoE Online eher Abstossend und Primitive nur um schnell Geld zu Scheffeln.
    Ich habe bis jetzt nur bischen herumgeklimpert aber habe frücher das Orginal doch recht ausdauert gespielt.

  5. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Xyn 30.08.11 - 01:04

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Captain schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    >
    > Zweitens ist es in den USA so, dass der Gebrauchtmarkt inzwischen 2
    > Milliarden
    > Dollar/Jahr erreicht. Es geht nicht darum von dir zu dem Ebay-Freund, das
    > ist
    > ein "Kollateralschaden". Es geht um Läden in den USA, die pro Jahr um 30%
    > gewachsen sind, weil sie ein Game bis zu 30x weiterverkaufen. Die
    > Entwickler sehen
    > nichts davon, die Firma nicht, niemand. (Die Logik wäre das Game günstiger
    > zu machen, aber das wäre nur Wasser in den Fluss kippen).

    und wie löst du das Problem mit dem Auto-Gebrauchtmarkt? Dir ist schon bewusst das davon auch Menschen leben und von vielen anderen Dingen die Gebraucht sind und dann mal verkauft werden. Und wären die Produkte/Spiele so toll würde man sie nicht unbedingt verkaufen wollen, gute Sachen behält man doch gerne.

    > Drittens sind alle Argumente der "normalen" Players doch mit diesen F2P
    > Games
    > erfüllt: kein DRM, ein vollwertiges Demo, ich kann mir genau ansehen was
    > und
    > wie ich spiele und genau für das was ich spielen will zahle ich dann. Das
    > die aktuellen
    > Firmen mit DLC ihre Spiele erweitern finde ich Spitze. Und ich glaube
    > nicht, dass man bei einem Spiel wo man sechs Monate später noch einen DLC
    > hat davon sprechen kann das man halbfertig ausgenommen wird. AddOns für
    > Geld gab es früher auch,
    > das blendet man da gerne aus.

    Die Demo kann ich testen und kaufe mir das Spiel dann. Das F2P teste ich und zahle mich dumm und dämlich am Ende, weil ich es nie kaufen kann. Dlc´s mit Addons zu vergleichen ist Bullshit, oder willst du mir sagen 5 Maps hätte man dir erfolgreich als Addon verkauft? Dummerweise gibts genug die es so wollen und damit bleibt das erstmal so wie es ist und ich bleib aussenvor was dann persönliches Pech ist.

    > Natürlich ist das Thema neu und viele Nutzen die Gunst der Stunde Dinge zu
    > machen
    > die eben nicht koscher sind, wie etwa das Gameplay so zu gestalten dass der
    > der
    > mehr Geld hat besser ist oder teure schnelle lahme DLCs in den Markt zu
    > drücken.

    genau das ist das Problem, leider klappts.

    > Aber das gab es auch schon immer. Die immer größere Konkurrenz wird dem
    > Unsinn einen Riegel vorschieben. Bei den Japsen/Korea MMPORGS, die Gefühlt
    > jede Woche raus kamen hat sich jetzt der Markt merklich abgekühlt. Speziell
    > für die Teile die
    > Buggy, schlecht Balanciert, voller Cheater und mit madigem "DU zahlst
    > täglich!"
    > Gameplay versehen sind. Der Goldrush mit Müll ist langsam vorbei.

    Abgesehen das hier die großen sind die damit angefangen haben.

    > Ich finde, das dieses Thema erst ganz Anfang steht und dass man hier ganz
    > neue Möglichkeiten hat, wie z.B. ein Spiel schrittweise zu entwickeln und
    > zu sehen wo
    > die Spieler hingehen, was sie mit den Elementen machen etc.

    Ist das nicht Sinn der Entwicklung? Eine Grundbasis zu erschaffen?

    > Was macht es für
    > einen Sinn 15 Multiplayer-Karten teuer zu bauen, wenn es die Spieler nur
    > fünf
    > Spielen? Die graduelle Verbesserung von Gameplay und Story ist ein Bereich
    > der
    > diesen Spielkonzepten eine goldene Zukunft verspricht.

    teuer zu bauen, wenn ich das schon lese. Die meisten Top Karten sind von der Community eines Spiels und ob der Mapeditor teuer war zu entwickeln bezweifele ich.
    Und es ist dreist für welchen Preis zum teil die Maps verkauft werden. Ich habe sie nicht mal umsonst genommen bei Cod als ich noch nen Server hatte.

    > Das Thema ist eben mit der CD und den 40¤ in der Hand nicht erledigt. Es
    > ist
    > ein Service. Und der wird eben kontinuierlich besser oder schlechter.
    > Der Kunde entscheidet. Jeden Tag neu. Wenn dir alle Dinge nichts zusagen,
    > dann machen die halt ihren Job nicht.
    >
    > Und wer jetzt nicht weiß was er in der Zukunft mit noch 250 leeren DVDs und
    > Alkohol 120 anfangen soll, tja :)

    Auch diese Dinge werden irgendwann Möglich sein, obs gut oder schlecht ist weiss ich allerdings nicht.

  6. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Moe479 30.08.11 - 06:05

    hmmm mit
    diablo1 und 2,
    wingcommander serie inkl. privateer 1 und 2,
    mechwarrior serie,
    c&c 1 bis 3,
    starcraft,
    starlancer,
    freelancer,
    freespace 1 und 2
    decent serie,
    dsa serie,
    gothic,
    empire earth 1 und 2,
    age of empire 1 bis 3,
    shogun.
    ...
    und und und

    hat auch alles ohne f2p geklappt ... gute spiele mit etwas halbwertzeit brauchen so einen mist nicht.

    was ich mich ehrlichfrage womit das game das "Online" verdient ... maximal 2vs2 sieht mir nach einem teuer verkauftem rückschritt aus ... *stirnrunzel*



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.11 06:06 durch Moe479.

  7. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Captain 30.08.11 - 09:15

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erstens hat man mit den neuen Mechanismen wie Browsergame und Downloads
    > eine ganz andere Spielgruppe ("Frauen" ;) erschlossen. Die bekannten Firmen
    > sind erst spät in diesen Markt eingetreten und haben festgestellt, dass es neben
    > Counterstrike-Headshottern und RPG-Hardcores noch einen 95% größeren Markt
    > gibt, den man "behandeln" kann wenn man das Game einfacher macht.
    >

    Dann sollen sie doch ihre "Frauen" Spiele entwickeln und verkaufen...

    > Zweitens ist es in den USA so, dass der Gebrauchtmarkt inzwischen 2
    > Milliarden Dollar/Jahr erreicht.

    Dabei werden reichlich Steuern generiert....

    > Es geht nicht darum von dir zu dem Ebay-Freund, das ist ein "Kollateralschaden".
    > Es geht um Läden in den USA, die pro Jahr um 30% gewachsen sind,
    > weil sie ein Game bis zu 30x weiterverkaufen. Die Entwickler sehen
    > nichts davon, die Firma nicht, niemand. (Die Logik wäre das Game günstiger
    > zu machen, aber das wäre nur Wasser in den Fluss kippen).
    >

    Wieder dieser völlig falsche Ansatz, das man mit einem einmal erstellten Produkt beliebig oft Geld verdienen muss. Wenn die Entwickler beim Erstverkauf Geld verdienen, ist das ok, aber warum sollten sie beim Weiterverkauf nochmals Geld abgreifen? Das ist völliger Schwachsinn. Das Vernichten dieses Markts ist der grössere Kollateralschaden, weil dadurch wesentlich mehr Arbeitsplätze und Steuereinnahmen vernichtet werden. Gewinnmaxinmierung einzelner zu Lasten aller...

    > Drittens sind alle Argumente der "normalen" Players doch mit diesen F2P
    > Games erfüllt: kein DRM, ein vollwertiges Demo, ich kann mir genau ansehen was
    > und wie ich spiele und genau für das was ich spielen will zahle ich dann.

    Nein, denn der normale Gamer will nicht an das Internet gebunden sein, wenn er zocken will...


    > Das die aktuellen Firmen mit DLC ihre Spiele erweitern finde ich Spitze.
    > Und ich glaube
    > nicht, dass man bei einem Spiel wo man sechs Monate später noch einen DLC
    > hat davon sprechen kann das man halbfertig ausgenommen wird. AddOns für
    > Geld gab es früher auch,
    > das blendet man da gerne aus.
    >

    Wieder Müll, ich kann ein Spiel ohne Add Ons wunderbarzocken, während beim jetzigen Modell der Einsatz von DLC fast zwingend ist, um Spielfreude zu haben...

    > Natürlich ist das Thema neu und viele Nutzen die Gunst der Stunde Dinge zu
    > machen
    > die eben nicht koscher sind, wie etwa das Gameplay so zu gestalten dass der
    > der
    > mehr Geld hat besser ist oder teure schnelle lahme DLCs in den Markt zu
    > drücken.
    >

    Dann sind alle grossen Publisher nicht koscher

    > Und wer jetzt nicht weiß was er in der Zukunft mit noch 250 leeren DVDs und
    >
    > Alkohol 120 anfangen soll, tja :)

    Ich will nicht brennen sondern kaufen!!!

  8. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Captain 30.08.11 - 09:17

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hmmm mit
    > diablo1 und 2,
    > wingcommander serie inkl. privateer 1 und 2,
    > mechwarrior serie,
    > c&c 1 bis 3,
    > starcraft,
    > starlancer,
    > freelancer,
    > freespace 1 und 2
    > decent serie,
    > dsa serie,
    > gothic,
    > empire earth 1 und 2,
    > age of empire 1 bis 3,
    > shogun.
    > ...
    > und und und
    >
    > hat auch alles ohne f2p geklappt ... gute spiele mit etwas halbwertzeit
    > brauchen so einen mist nicht.
    >
    > was ich mich ehrlichfrage womit das game das "Online" verdient ... maximal
    > 2vs2 sieht mir nach einem teuer verkauftem rückschritt aus ...
    > *stirnrunzel*

    Ich such nach den alten Spielen, dank einer VM kann man die wunderbar zocken ...

  9. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: DerKleineHorst 30.08.11 - 09:21

    Ein Gebrauchtwagen ist irgendwann Schrott. Der Käufer muss immer wieder und immer mehr Geld in Reparaturen stecken, bis es sich gar nicht mehr lohnt.
    Zudem verdient der Hersteller durch die Werkstätten. Die Fahrzeuge sind ja so konzipiert, dass diese regelmäßig gewartet werden müssen.

    Dies alles hast du bei der Software nicht. Im Gegenteil. Jemand kauft "nur" das Spiel, erwartet aber jahrelangen kostenlosen Support, sowie etliche Server für Mulitplayerpartien. Diese müssen natürlich räumlich über den Globus verteilt sein.

    Während du also beim PKW nur die Produktionskosten hast, aber sogar später noch Einnahmen, da Fahrzeuge durch Unfälle und das Alter beschädigt oder zerstört werden und somit weitere Einnahmen generieren hat man bei der Softwareentwicklung noch nach Auslieferung hohe Kosten, allerdings nur einmalige Einnahmen durch den Käufer.

  10. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Freepascal 30.08.11 - 09:24

    > Zweitens ist es in den USA so, dass der Gebrauchtmarkt inzwischen 2
    > Milliarden
    > Dollar/Jahr erreicht. Es geht nicht darum von dir zu dem Ebay-Freund, das
    > ist
    > ein "Kollateralschaden". Es geht um Läden in den USA, die pro Jahr um 30%
    > gewachsen sind, weil sie ein Game bis zu 30x weiterverkaufen. Die
    > Entwickler sehen
    > nichts davon, die Firma nicht, niemand. (Die Logik wäre das Game günstiger
    > zu machen, aber das wäre nur Wasser in den Fluss kippen).

    Bitte lasse dich nicht zum Sprachrohr einer Milliardenindustrie machen. Produkte nach Gebrauch weiterzuverkaufen ist etwas völlig normales und dabei entsteht kein Schaden. In Deutschland ist das vom Gesetz sogar ausdrücklich so vorgesehen. Dazu kommt, dass die Produktzyklen bei Software sowieso extrem kurz sind, sodass ein stetiger Geldfluss gesichert ist.

    Aber natürlich steht es der Gewinnmaximierung im Wege, wenn Spiele gebraucht verkauft werden, denn genau wie jeder Raubkopierer ist jeder Gebrauchtkäufer ein potentieller Kunde und Geld, das man gerne gehabt hätte, aber nicht hat, betrachtet man heute schon als Schaden. Daher auch der Versuch, Software nicht als Produkt, sondern als Nutzungsvertrag zu verkaufen, denn Verträge lassen sich schlecht weiterverkaufen. In letzter Konsequenz würde es dazu führen, dass sich der Profit maximiert, weil vielleicht wirklich ein paar Spieler Neuware kaufen, wenn es keinen Gebrauchtmarkt mehr gibt. Andererseits gäbe es deutlich weniger Spieler, weil die, die auf Gebrauchtmarktpreise angewiesen sind, eben außen vor bleiben.

  11. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: DerKleineHorst 30.08.11 - 09:28

    Jedes andere Produkt erfährt aber eine Abnutzung, teilweise sogar wenn es nicht genutzt wird. Dies ist bei Software nicht so.
    Zudem haben andere Produkte auch längere Nutzungsdauern.
    Wenn ein Spiel 20 Stunden Spaß bringt, kann es quasi jeden Tag weitergegeben werden. Machen wir eine Woche draus, dann kann ein Spiel in einem Jahr über 50x weitergegeben werden.
    Bei welchem Produkt würde das funktionieren? Einen Gebrauchtmarkt gibt es dann noch bei Möbeln, Kleidung und PKW. Versuch mal ein PKW mit 5 Vorbesitzern zu verkaufen.
    Ein PKW nutzt man auch nicht nur eine Woche. Auch Kleidung nutzt man nicht so kurzfristig und auch diese wird durch das Waschen immer schlechter und irgendwann unverkäuflich. Auch Möbel wechseln 1 maximal 2 Mal den Besitzer.

    Zudem fallen bei all diesen Produkten für den Hersteller nach dem Verkauf keinerlei Kosten mehr an. Bei Software werden Patches verlangt, sowie Möglichkeiten das Spiel online zu spielen. Jederzeit von jedem Ort, also werden auch entsprechende Server an entsprechenden Standorten benötigt.
    Das muss alles mit in den Kaufpreis. Mehr Gebrauchtware -> höherer Kaufpreis, weil weniger Einheiten verkauft werden.

  12. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: DerKleineHorst 30.08.11 - 09:31

    Nach 6-12 Monaten gibt es doch fast jedes Spiel zum Budgetpreis.
    Wieso also nicht einfach warten und das Spiel dann günstig für 15 - 20 Euro kaufen?
    Vielleicht müsste die Software stärkeren "natürlichen" Verschleiß erhalten. Die DVD also nach 12 Monaten vernichtet sein, wie es bei anderen Produkten ebenfalls der Fall ist.

  13. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Freepascal 30.08.11 - 09:44

    DerKleineHorst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach 6-12 Monaten gibt es doch fast jedes Spiel zum Budgetpreis.
    > Wieso also nicht einfach warten und das Spiel dann günstig für 15 - 20 Euro
    > kaufen?
    > Vielleicht müsste die Software stärkeren "natürlichen" Verschleiß erhalten.
    > Die DVD also nach 12 Monaten vernichtet sein, wie es bei anderen Produkten
    > ebenfalls der Fall ist.

    Software hat einen natürlichen Verfall und zwar dadurch, dass es ständig neue, bessere Versionen gibt. Gerade die Ramschpreise sind doch der beste Indikator dafür. Nach 6-12 Monaten ist das Spiel quasi kaputt, weil die Leute dann verstärkt zum nächsten Produkt greifen und das lässt die Preise purzeln.

  14. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Captain 30.08.11 - 12:12

    DerKleineHorst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Gebrauchtwagen ist irgendwann Schrott. Der Käufer muss immer wieder und
    > immer mehr Geld in Reparaturen stecken, bis es sich gar nicht mehr lohnt.

    Nicht von der Hand zu weisen,,,

    > Zudem verdient der Hersteller durch die Werkstätten. Die Fahrzeuge sind ja
    > so konzipiert, dass diese regelmäßig gewartet werden müssen.
    >
    Das Geld fliesst aber nur Ersatzteile an die Hersteller

    > Dies alles hast du bei der Software nicht. Im Gegenteil. Jemand kauft "nur"
    > das Spiel, erwartet aber jahrelangen kostenlosen Support.

    Sorry, aber fehlerhafte Hardware muss auch kostenlos supported werden, siehe Rückrufaktionen bei Kfz

    > sowie etliche Server für Mulitplayerpartien. Diese müssen natürlich räumlich über den
    > Globus verteilt sein.
    >

    Wenn der Publisher es selber anbietet, ansonsten waren die User am Zug, siehe LAN Partys...

    > Während du also beim PKW nur die Produktionskosten hast, aber sogar später
    > noch Einnahmen, da Fahrzeuge durch Unfälle und das Alter beschädigt oder
    > zerstört werden und somit weitere Einnahmen generieren hat man bei der
    > Softwareentwicklung noch nach Auslieferung hohe Kosten, allerdings nur
    > einmalige Einnahmen durch den Käufer.

    Einige Denkfehler...
    Datenträger altern, bzw. fallen in Kinderhände *gg, d.h. ich muss unter Umständen das Spiel neu kaufen...
    Support per Download beseitigt Fehler, so wie es überall üblich ist, warum sollte Software davon ausgenommen sein, nur weil es Software ist???
    Support per Telefon kann kostenlos sein, muss es nicht..
    Multiplayer generiert nur deswegen Kosten, weil die Industrie den Finger darauf haben und daran noch verdienen will, gebt den Spielen einfach nur einen LAN Modus und die Kosten gehen gegen null...

  15. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Captain 30.08.11 - 12:19

    DerKleineHorst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes andere Produkt erfährt aber eine Abnutzung, teilweise sogar wenn es
    > nicht genutzt wird. Dies ist bei Software nicht so.
    > Zudem haben andere Produkte auch längere Nutzungsdauern.
    > Wenn ein Spiel 20 Stunden Spaß bringt, kann es quasi jeden Tag
    > weitergegeben werden. Machen wir eine Woche draus, dann kann ein Spiel in
    > einem Jahr über 50x weitergegeben werden.

    kann....

    > Bei welchem Produkt würde das funktionieren? Einen Gebrauchtmarkt gibt es
    > dann noch bei Möbeln, Kleidung und PKW. Versuch mal ein PKW mit 5
    > Vorbesitzern zu verkaufen.


    geht, kommt nur nicht viel bei rum...

    > Ein PKW nutzt man auch nicht nur eine Woche. Auch Kleidung nutzt man nicht
    > so kurzfristig und auch diese wird durch das Waschen immer schlechter und
    > irgendwann unverkäuflich. Auch Möbel wechseln 1 maximal 2 Mal den
    > Besitzer.
    >

    Kein Argument...

    > Zudem fallen bei all diesen Produkten für den Hersteller nach dem Verkauf
    > keinerlei Kosten mehr an.

    Falsch gedacht, schon mal was von Reklamationen bei fehlerhaften Produkten gedacht?

    > Bei Software werden Patches verlangt,

    zurecht, weil fehlerhaftes Produkt...

    > sowie Möglichkeiten das Spiel online zu spielen.

    Wenn es beworben wird, da ja...

    > Jederzeit von jedem Ort, also
    > werden auch entsprechende Server an entsprechenden Standorten benötigt.

    Die muss aber nicht zwangsläufig der Publisher stellen....

    > Das muss alles mit in den Kaufpreis. Mehr Gebrauchtware -> höherer
    > Kaufpreis, weil weniger Einheiten verkauft werden.

    Selten so einen Müll gelesen. Nur weil die Content Industrie auf dem Trip ist für einmal erbrachte Leistung ewig kassieren zu wollen, soll im Falle Software ein Sonderrecht geschaffen werden...

  16. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Captain 30.08.11 - 12:21

    Freepascal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber natürlich steht es der Gewinnmaximierung im Wege, wenn Spiele
    > gebraucht verkauft werden, denn genau wie jeder Raubkopierer ist jeder
    > Gebrauchtkäufer ein potentieller Kunde und Geld, das man gerne gehabt
    > hätte, aber nicht hat, betrachtet man heute schon als Schaden. Daher auch
    > der Versuch, Software nicht als Produkt, sondern als Nutzungsvertrag zu
    > verkaufen, denn Verträge lassen sich schlecht weiterverkaufen. In letzter
    > Konsequenz würde es dazu führen, dass sich der Profit maximiert, weil
    > vielleicht wirklich ein paar Spieler Neuware kaufen, wenn es keinen
    > Gebrauchtmarkt mehr gibt. Andererseits gäbe es deutlich weniger Spieler,
    > weil die, die auf Gebrauchtmarktpreise angewiesen sind, eben außen vor
    > bleiben.

    Du hast die Leute vergessen, die sich Neuspiele leisten könnten, aber grade wegen diesen Vorgehens davon Abstand nehmen, ich zähle mich auch dazu...

  17. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Captain 30.08.11 - 12:23

    DerKleineHorst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach 6-12 Monaten gibt es doch fast jedes Spiel zum Budgetpreis.
    > Wieso also nicht einfach warten und das Spiel dann günstig für 15 - 20 Euro
    > kaufen?
    > Vielleicht müsste die Software stärkeren "natürlichen" Verschleiß erhalten.
    > Die DVD also nach 12 Monaten vernichtet sein, wie es bei anderen Produkten
    > ebenfalls der Fall ist.

    Was die Publisher jetzt als Kauf bezeichnen, ist eh nur noch Leasing, siehe den Steam Müll, Origin oder wie es auch immer heisst...

  18. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: DerKleineHorst 30.08.11 - 16:33

    Captain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerKleineHorst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nach 6-12 Monaten gibt es doch fast jedes Spiel zum Budgetpreis.
    > > Wieso also nicht einfach warten und das Spiel dann günstig für 15 - 20
    > Euro
    > > kaufen?
    > > Vielleicht müsste die Software stärkeren "natürlichen" Verschleiß
    > erhalten.
    > > Die DVD also nach 12 Monaten vernichtet sein, wie es bei anderen
    > Produkten
    > > ebenfalls der Fall ist.
    >
    > Was die Publisher jetzt als Kauf bezeichnen, ist eh nur noch Leasing, siehe
    > den Steam Müll, Origin oder wie es auch immer heisst...
    Wenn du es willst kannst du auch für jeden Titel einen eigenen Account anlegen und dann den Account verkaufen. Einerseits sollen alle mit der Zeit gehen -> Onlinevertrieb , wird es dann aber gemacht, wird gejammert, dass eine Accountbindung des Produkt besteht.

  19. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: DerKleineHorst 30.08.11 - 16:47

    Freepascal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerKleineHorst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nach 6-12 Monaten gibt es doch fast jedes Spiel zum Budgetpreis.
    > > Wieso also nicht einfach warten und das Spiel dann günstig für 15 - 20
    > Euro
    > > kaufen?
    > > Vielleicht müsste die Software stärkeren "natürlichen" Verschleiß
    > erhalten.
    > > Die DVD also nach 12 Monaten vernichtet sein, wie es bei anderen
    > Produkten
    > > ebenfalls der Fall ist.
    >
    > Software hat einen natürlichen Verfall und zwar dadurch, dass es ständig
    > neue, bessere Versionen gibt. Gerade die Ramschpreise sind doch der beste
    > Indikator dafür. Nach 6-12 Monaten ist das Spiel quasi kaputt, weil die
    > Leute dann verstärkt zum nächsten Produkt greifen und das lässt die Preise
    > purzeln.
    Ich kann also jetzt kein Counterstrike mehr spielen, weil dieses vor etlichen Jahren erschienen ist. Selbiges gilt natürlich auch für TF2. Auch Bad Company 2 ist schon lange kaputt. Schließlich ist das Spiel bereits 18 Monate alt.
    Komischerweise sind die Spiele noch voll funktionstüchtig und werden noch von etlichen Spielern gespielt.

  20. Re: das nächste unkaufbare Spiel

    Autor: Captain 30.08.11 - 17:25

    DerKleineHorst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du es willst kannst du auch für jeden Titel einen eigenen Account
    > anlegen und dann den Account verkaufen. Einerseits sollen alle mit der Zeit
    > gehen -> Onlinevertrieb , wird es dann aber gemacht, wird gejammert, dass
    > eine Accountbindung des Produkt besteht.

    Was soll der ganze Müll, Steam soll hingehen und eine Übertragung an einen anderen Account gegen Gebühr möglich nachen, dann ist doch alles in Butter...

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